Superman im Zeitalter der Gesichtserkennung
Kryptonit und Gesichtserkennung, die Waffen gegen Superman…

(via brakken)
Kryptonit und Gesichtserkennung, die Waffen gegen Superman…

(via brakken)
Lego-Baumeister Mukkinn hat auf der Ideas-Plattform diese Dinosaurierskelette vorgeschlagen. Wenn nun genügend Menschen für diese Skelette abstimmen, kommen sie in die Endauswahl der nächsten Produktreview. Ich finde, die machen sich sehr schick im Regal…
Der mexikanische Folk-Song «Malagueña Salerosa» wurde bisher bereits mehr als 200 Mal von den verschiedensten Künstlern gecovert. So haben sich auch Avenged Sevenfold daran gewagt und obwohl ich die Band alles andere als mag, muss ich zugeben, dass das Cover durchaus gelungen ist. Hier der Clip zum spanischsprachigen Kultsong…
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Die Berlinerin Sarah Illenberger beschert uns mit der Serie «On Vegetarism» ganz besondere Gaumen- sowie Sinnesfreuden und führt uns doch wieder an der Nase herum, denn nichts ist, wie es scheint. Der Broiler hat gar keine knusprig-fettige Haut, sondern besteht aus einer dekorativen Fenchelknolle. Dafür ist dieser Hot Dog ganz sicher knackig und das Eisbein ist tatsächlich kalt. Freunde der Fleischeslust kommen bei dieser Fotoserie höchstens visuell auf ihre Kosten.
Wie ihr bestimmt alle wisst, können Flusspferdbabys sofort nach der Geburt schwimmen, da sie auch unter Wasser gesäugt werden und manchmal auch im Wasser zur Welt kommen. Hier sehen wir den ersten Ausflug Fionas ins tiefe Wasser. Ich hätte nie gedacht, dass Babynilpferde so schnuckelig sind…
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Der Schauspieler Tom Holland hat vor kurzem das Kinderkrankenhaus von LA besucht, um dort den jungen Patienten etwas Mut zu geben. Holland ist also wirklich die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft!
Donned in the official suit from the movie, Tom visited patients on the Cardiovascular Acute unit, Pediatric Intensive Care Unit, Children’s Center for Cancer and Blood Diseases, Bone Marrow Transplant Unit, Rehabilitation Unit and Infusion Center.
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Das ist ein Festivaltrick für echte Profis! Kann man so an einem Open-Air machen… :)

(via Hornoxe)
Für den Playboy haben Ben Miller und Ryan Lowry sieben ikonische Covermotive nachgestellt – mit den selben Damen, nur eben ein paar Jährchen älter. Weil es sich um frühe Covers handelte, waren darauf keine Brüste zu sehen, also mussten sich die Damen nicht komplett ausziehen. Manche haben sich gar nicht verändert, andere dann doch etwas mehr…
Once you’re welcomed to the Playboy family, you’ll always have a family. In the spirit of celebrating the women who’ve made Playboy what it is – an exuberant celebration of beauty, sex, and the beauty of sex – we invited seven special Playmates from over the years to come back and recreate their iconic covers. In the process, they remind us that beauty is ageless, sex appeal is timeless and exuberance is eternal.














(via ufunk)
Auch wenn die neue Staffel in nicht all zu ferner Zukunft endlich beginnt, sitzen wir dennoch auf dem Trockenen. Wer wieder einmal nach Westeros will, der muss sich dieser Tage an Fanfiction halten. Seit einigen Wochen erfreut sich ein von Fans gestaltetes Prequel auf YouTube besonderer Beliebtheit, sodass die Durststrecke wenigstens für 16 Minuten unterbrochen wird. Mit «The Wild Wolf» ist den Fans tatsächlich ein sehr professionell anmutendes Prequel zu «A Song of Ice and Fire» gelungen. Von düsterer Musik bis hin zu passenden Kulissen und recht authentischen Schauspielern – dieses Fan-Prequel lohnt sich! In dem Prequel dreht sich alles um Neds Bruder Brandon Stark und seine Zukünftige, Catelyn Tully, sowie Petyr Baelish. Letzterer ist selbstredend wenig begeistert von der anstehenden Vermählung und fordert Brandon zum Kampf heraus…
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Black Panther ist der erste schwarze Superheld überhaupt, der seinen Weg in den Comic-Mainstream fand. Black Panther hat während seiner Comic-Karriere unterschiedliche Interpretationen erfahren und Identitäten erhalten. Als Teil des Marvel Cinematic Universe kam dem Schauspieler Chadwick Boseman («42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende», «Get On Up») diese Rolle zu, zunächst in «The First Avenger: Civil War», danach im Stand-Alone-Film «Black Panther». Inszeniert wurde «Black Panther» von Ryan Coogler, der dabei wieder mit seinem «Creed»-Boxer Michael B. Jordan arbeiten durfte. Jordan spielt Bösewicht Erik Killmonger, zur weiteren Besetzung gehören u.a. Lupita Nyong’o («12 Years a Slave»), Danai Gurira («The Walking Dead»), Angela Bassett («What’s Love Got to Do with It»), Forest Whitaker («Der letzte König von Schottland») und Andy Serkis («Herr der Ringe») und Martin Freeman, der Black Panther als CIA-Agent Everett K. Ross hilft. Der Film startet am 15. Februar 2018.
Er gehört zu den acht intelligentesten Menschen der Welt, sein afrikanisches Heimatland Wakanda, dem er als tatkräftiger Herrscher vorsteht, ist aufgrund von Bodenschätzen ausserirdischen Ursprungs unermesslich reich (nur hier kommt das Vibrationen jeder Art und Stärke absorbierende Mineral Vibranium vor – Captain America verdankt Wakanda seinen Schild) und er kann für sich eine Liaison mit Ororo Munroe (besser bekannt als Storm) in Anspruch nehmen. Natürlich ist er noch vieles mehr (schliesslich ist er ein Superheld), doch vor allem ist T’Challa, so sein offizieller Namen, eins bzw. einer: Er ist Black Panther! Die Verantwortung des Black Panther wird von einem König Wakandas an den anderen weitergegeben und so nimmt T’Challa (Chadwick Boseman) eines Tages die Bürde und die Würde des ihm vorbestimmten Schicksals von seinem Vater T’Chaka entgegen. Wie wir schon von Spider-Man wissen, kommt mit grosser Macht grosse Verantwortung. Im Falle von Black Panther gilt diese Verantwortung gegenüber einem ganzen Volk. Doch das hält Black Panther nicht davon ab, auch als Mitglied der mächtigsten Helden der Erde, den Avengers, in kraftvolle Erscheinung zu treten.
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Heute arbeite in der Unterhaltungsindustrie sehr viele Spezialeffekt-Künstler und es wird in dem Umfeld immer schwieriger, sich selbst einen Namen zu machen. Die Kreationen von FX-Künstler Patrick Magee stechen aber wirklich heraus und besitzen einen eigenen Stil, so dass Magee aktuell in Hollywood sehr begehrt ist. Seine Kreationen reichen von hyperrealistisch bis grausam und karikaturartig. Patrick war bei der Monsterpalooza 2017 in Burbank dabei, wo er sich mit Frank Ippolito traf, um zu erörtern, wie er sich einem neuen Projekt nähert, was seine Schöpfungen ausmachen und wo er seine Inspiration findet…
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Freunde, ihr wartet auf den letzten Bus und dann kommt dieses Gefährt daher… steigt ihr ein?
Andy Kennedy animierte Schlafstörungen von aussen und innen und zeigt uns so eine irgendwie hübsche, aber auch grausame Nacht…
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Aktuell scheint alles was unter 15 Jahre alt ist, wegen dieser Fidget Spinner Dinger auszurasten. Ich kann die Begeisterung für die Dinger nicht wirklich nachvollziehen, aber falls Du kein Bock auf irgendwas, nicht mal darauf vernünftig zu prokrastinieren hast, ist die virtuelle Version dieser Teile genau richtig für Dich!
Im Jahr 2015 führte ein Rennen unter Porsche 911ern auf dem Circuito de Navarra in Spanien einem bizarren Unfall. Kurz nach dem Start kommt es zu einem Gedränge, bei welchem ein Wagen gegen die Fahrrichtung gedreht wird. Da die Motorhaube des Wagens nun in Fahrtrichtung recht tief liegt, fungiert diese praktisch als Rampe für ein weiteres Auto, dass erst auf dem Dach des gedrehten Porsches zum stehen…
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Acht Jahre nach «Evocation I» erscheint die Fortsetzung des Akustikalbums am 18. August. Als kleinen Vorgeschmack haben die Schweizer die Singleauskopplung «Epona» veröffentlicht…
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Da bummelt man einfach mal über den Gehweg in einem Naturschutzgebiet, als einem plötzlich ein Puma entgegen kommt. Schwer zu sagen, wer mehr Angst hat. Erlebt hat das Tina Dorschel, welche diese ungewöhnliche Begegnung auf dem Gehweg im Corkscrew Swamp Sanctuary in der Nähe von Neapel in Florida aufgezeichnet hat…
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TreGo ist das Ergebnis einer Abschlussarbeit, die der Industriedesigner Ofir Yadan 2012 eingereicht hat. An die Öffentlichkeit ging es nun im Zuge einer Kickstarter-Kampagne, mit der das Ganze nun zu einem kommerziellen Projekt werden könnte. Um den Trolley temporär anstelle des Vorderrads nutzen zu können, wurde er mit einem Achsschenkel-Fahrwerk mit 16-Zoll-Rädern und einer Spurweite von 58 Zentimetern ausgerüstet. Das Bike kann mit Laufrädern von 26 bis 29 Zoll ausgerüstet sein, auch die Lenkerhöhe oder die Länge der Gabel können variieren, denn die Holme des Trolleys sind teleskopartig aufgebaut.

Eine spielfreie Verbindung zwischen Gabel und Trolley stellt ein Schnellspanner her, der in der Gabel anstelle der Vorderachse klemmt. Dort hängt sich der Trolley mit zwei nach oben offenen Haken ein. Die Gabelscheiden des Bikes können im Abstand zwischen 96 und 100 Millimetern liegen. Oben zwingt der Spanner mit Hebelkraft die Gabel des Fahrrads mit den Holmen des Trolleys zusammen. Die hydraulischen Scheibenbremsen des Trolleys werden mit einem Bremsgriff betätigt, der mit einer Schnellbefestigung am Fahrradlenker angeklipst wird. Auf der kleinen Ladefläche können bis zu 40 Kilogramm Last bis hinauf Richtung Lenker gestapelt werden, eine Tasche aus einem Upcycling-Prozess und verschiedene Halterungen werden dazu angeboten. Am abgestellten Rad lässt sich der Trolley inklusive Last abnehmen und dann ganz konventionell benutzen, etwa um die Ladung in den Aufzug zu bringen. Das Rad steht derweil auf dem um 180 Grad nach unten umgeklappten Verbinder, zum leichten Rangieren auf zwei kleinen Rollen.
Das Fahren sieht auf allen Videos so lustvoll aus, dass man glatt meinen könnte, dass künftig viele Räder gar nicht mehr in ihren Originalzustand zurückgerüstet werden. Um den Beweis für diese Vermutung zu erbringen, müssten allerdings erst einmal ein paar Stück verkauft werden. Doch auch ohne Fahrspass wäre das Ding nützlich, der Anbau ist stadtgeeignet klein. Würde er nur einen Teil der unhandlichen Anhänger ersetzen, hätten alle ein Platzproblem weniger. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis 19. Juni 2017, die ersten Käufer zahlen 635 Dollar, der reguläre Preis wird bei 1260 Dollar liegen. Das Finanzierungsziel von 80’000 Dollar ist mittlerweile übertroffen und so sollte der Fahrradrevolution nichts mehr im Wege stehen…
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Aaron Benitez verwendet in seinen Videos gern diverse Tricktechniken und unter dem Namen Aaron’s Animals macht er Tiervideos mit meisterlichen visuellen Effekten. In folgendem Video sehen wir seinen Kater Prince Michael, der dazu inspiriert wird, eine berühmte Internetkatze zu werden. Wer will das nicht… ;)
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Die ungarische Ekel-Horror-Komödie Taxidermia (Friss oder Stirb!) spielt über drei Generationen, die alle mehr als verstörende Hobbies haben. Vom dauernotgeilen Opa mit dem feuerspuckenden Penis zu einem an Fresswettbewerben teilnehmenden Schweine-Vater bis zum sich selbst ausstopfenden Künstler-Sohn. Ein bizarrer Film, den man vielleicht nicht unbedingt beim Essen schauen sollte…
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Vor kurzem haben Motörhead gemeinsam mit Haenimont Games ein Videospiel herausgebracht, das ab jetzt als Teil von «Victor Vran: Overkill Edition» für die PlayStation 4, Xbox One, Windows und Mac erhältlich ist. Das Game namens «Motörhead Through The Ages» wurde 2014 von Achim Heidelauf, Lemmy Kilmister und dem Haemimont-Team entworfen. Die Tracklist des Games umfasst 13 Songs:
‚Motörhead‘ («Motörhead», 1977)
‚Overkill‘ («Overkill», 1979)
‚Stay Clean‘ («Overkill, 1979)
‚Bomber‘ («Bomber», 1979)
‚Ace Of Spades‘ («Ace Of Spades», 1980)
‚Jail Bait‘ («Ace Of Spades», 1980)
‚Love Me Like A Reptile‘ («Ace Of Spades», 1980)
‚We Are The Road Crew‘ («Ace Of Spades», 1980)
‚Killed By Death‘ («No Remorse», 1984)
‚Iron Fist‘ («Iron Fist», 1985)
‚End Of Time‘ («Aftershock», 2013)
‚Paralyzed‘ («Aftershock», 2013)
‚Queen Of The Damned‘ («Aftershock», 2013)
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Dieses fantastische «Game of Thrones» Metal-Cover stammt von Jonathan Young…
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Next up… Not constipated! ;)

So kann man sich wohl einen Pärchenabend mit Virtual Reality vorstellen. Brave New World.

(via Ministry of GIFs)
Freunde, wenn ihr das nächste Mal so ein bescheuertes Schloss an eurem Koffer anbringt, werdet bestimmt an das folgende Video denken…
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Hier der Clip zu «Fixated On Devastation», dem Opener des aktuellen Langspielers «Wrong One To Fuck With»der Death-Metaller «Dying Fetus»…
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Chris Pritchard macht seit sechs Jahren Timelapse-Aufnahmen und hat durch die zeitaufwendige Technik gelernt, auch mal zu entschleunigen. Von Los Angeles über Tokio, Sydney oder auch die Mojave Wüste – in Skylight fasst er seine schönsten Momente zusammen und teilt sie mit uns. Weitere Aufnahmen von Pritchard gibt es auf dessen Instagram-Profil zu sehen.
Whether in the city or a rural area, surrounded by nature or man-made things, there is but one constant – the sky. Regardless of our lifestyle or surroundings, the sky is always there above us to put on a show.
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Alt sind wir geworden. Wir die Fans – und auch die wilden Rock-Helden Axl Rose, Duff McKagan und Slash, drei der fünf wichtigsten Figuren des Line-ups der achtziger Jahre, welche gestern zum ersten Mal seit 1993 wieder auf der Bühne vereint waren. Die Herren, alle mittlerweile zwischen 51 und 55 Jahre alt, wollen im Rahmen der Tournee bis Ende Jahr 118 Shows abgespult haben. Guns N‘ Roses spielten im Zürcher Letzigrund ein langes Konzert und liessen ein markiges Stück Rockgeschichte wiederaufleben.
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Was schon vor dem Stadion auffiel, war die womöglich höchste Fan-Shirt-Dichte der Welt. Selbst die jungen Fans, die die Blütezeit der Band nicht miterlebt haben, trugen Schwarz, Knarren und Rosen. Eine reine Nostalgie-Veranstaltung war das Konzert aber definitiv nicht. Klar, die meisten Besucher waren Ü40 und waren da, um den Soundtrack ihrer Jugend zu hören und in Erinnerungen zu schwelgen. Doch offenbar gibt es auch eine junge GnR-Fangeneration, die erst nach der Trennung der Band Mitte der Neunzigerjahre mit ihrer Musik in Kontakt gekommen ist. Die Band schafft es also auch heute noch, neue Fans dazu zu gewinnen.
Die Show im Zürcher Letzigrund war die fünfte von insgesamt 19 Europa-Konzerten auf der grossen Guns N’-Roses-Reunion-Tour, welche Rose, McKagan und Slash offensichtlich selbst für undenkbar gehalten hatten, wie der Tour-Titel «Not in this Lifetime» selbstironisch andeutet. Die Musiker, die früher berüchtigt für Drogen- und Gewaltexzesse und für ihre Unzuverlässigkeit waren, hatten sich Mitte der Neunziger zerstritten – bis sich die Band in diesem Frühling überraschend wieder zusammentat. Wieder mit auf der Bühne ist auch der langjährige Pianist Dizzy Reed, der Gitarrist Izzy Stradlin und der Schlagzeuger Steve Adler aus der Originalbesetzung fehlen und wurden durch Richard Fortus und Frank Ferrer ersetzt. Obwohl die Band in den letzten 20 Jahren immer wieder abgeschrieben wurde, bewies sie gestern, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört und nach wie vor ordentlich Dampf unter der Haube hat. Die Amerikaner spielten eine fast dreistündige, übergangslose Show, die keine Langeweile aufkommen liess. Nach rund 70 Shows in beiden Amerikas sitzt das Programm.
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Nach den jüngsten Terror-Meldungen wurden für die erste grosse Schweizer Stadionshow die Sicherheitsstandards noch einmal verschärft und so kreisten abwechslungsweise drei Helikopter über dem Letzigrund. Auch waren zum Beispiel keine grösseren Taschen und Rucksäcke zugelassen, sondern nur Kosmetik- und Bauchtäschchen die nicht grösser als ein A5-Blatt sein durften. Jede und jeder wurde einzeln abgetastet und viele mussten dreimal anstehen, erste beim Eingang, wo man weggewiesen wurde, dann bei den Schliessfächern für die verbotenen Gegenstände hinter dem Stadion und dann wieder beim Eingang. So haben es die IS-Terroristen geschafft, den Lebensstil in der Schweiz zu verändern, obwohl sie hier bisher keinen Anschlag verübt haben. Die Bombe am Konzert von Ariana Grande in Manchester hat eine psychologische Druckwelle ausgelöst, die bis in den Letzigrund reichte. Leider wird offensichtlich der gesunde Menschenverstand bei Seite gelassen, denn die absolute Sicherheit gibt es nicht. Hat es nicht und wird es nie geben. Wenn tatsächlich von einer Terror-Gefahr auszugehen ist, wäre die Menge vor dem Stadion das einfachste Ziel, wie die Anschläge vor dem Fussballstadion in Paris zeigten, dort detonierten die Bomben im Aussenbereich…
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Das erste Drittel des Konzerts hatte ein wenig den Charakter eines Aufwärmprogramms, für die Band wie für das Publikum. Während es allmählich dämmerte und der volle Mond über dem Stadion in die Höhe stieg, nahm die Intensität der Veranstaltung zu und brach bis zuletzt nicht mehr ab. Alles war da, der Zylinder, die Doppelhalsgitarre und das um die Hüfte des Sängers gewickelte Karohemd. Seit den besten Tagen der Band sind fast drei Jahrzehnte vergangen, nun stehen sie wieder da, auf der Bühne im vollen Zürcher Letzigrund und es fühlte sich fast an wie einst. Die Posen und die Gitarrensoli sind wie damals, als die Jungs aus Los Angeles für einen Moment die grösste Rockband der Welt waren. Über 25 Songs spielten GnR an diesem Mittwochabend, darunter alle grossen Hits, angefangen bei «Welcome To The Jungle» über «You Could Be Mine» zu der Ballade «November Rain» bis hin zum grossen Finale mit «Paradise City». Ins Set mischte die Band aber auch einige Songs von dem 2008 erschienenen, letzten Guns N‘ Roses-Album «Chinese Democracy». Nebst eigenen Songs spielten GnR auch zahlreiche Covers, darunter «Black Hole Sun» in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Soundgarden-Frontmann Chris Cornell.
Duff McKagan sieht richtig gut und gesund aus, was man von ihm in der Vergangenheit nicht so kannte. Bei Axl Rose beeindruckte, wie gut seine in tiefen Lagen kratzende, in hohen Lagen scheuernde Stimme hielt. Und Slashs Soli sind eh episch. Sie zitierten Chuck Berry, die Filmmusik von «The Godfather» und Pink Floyd und kamen selbst dann noch nicht an ihr Ende. Das Konzert dauerte über zweieinhalb Stunden, liess keinen Hit aus und bot trotzdem auch ein paar weniger bekannte Nummern. Slash behielt seine Brille den ganzen Abend auf, wechselte aber die Gitarre bei jedem Song und erfüllte, was man von ihm erwartete. Das berühmte Gitarrenriff von «Sweet Child O‘ Mine» kam aber leider ohne die funkelnde Eleganz des Originals und das ausladende Solo in «November Rain» klang irgendwie leer. Ähnliches gilt für die ganze Band. Dass Richard Fortus eigentlich besser Gitarre spielt als Slash, interessiert auch niemanden, weil er nicht Slash ist. Für dass eine Reunion des Kerns über 20 Jahre lang undenkbar schien und bei jeder Gelegenheit auf Lebzeiten ausgeschlossen wurde, war das Dargebotene aber grossartig. GnR ist in dieser Besetzung keine Gruppe von alten Freunden, sondern ein Haufen zerstrittener Sturköpfe, die sich des Geldes wegen und Dank einer gewissen Altersweisheit zusammengerauft haben und diese Rolle absolut professionell spielen. Wer da Lust oder Leidenschaft erwartete, war definitiv am falschen Ort.
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So sinkt im Verlauf des Konzerts allmählich die Freude über die Rückkehr der Band. Axl wechselte Lederjacken, Shirts und Hüte mehr, als es vermutlich Lady Gaga oder Madonna je getan haben, Mega-Oversize-Ringe funkeln an seinen Händen und als er die Sonnenbrille ablegt, zeigt sich, dass er Kajal trägt. Dass es Axl auch mit über 50 Jahren immer noch drauf hat, hat er bei seinem Gastspiel als Sänger von AC/DC bereits letzten Sommer eindrücklich bewiesen. Für die 120 Franken Eintritt müssen auch Rocklegenden wie Guns N’ Roses mehr bieten als nur Musik und so leuchteten Totenschädel, Graffiti, Rauch und Rockstars in Überlebensgrösse auf drei riesigen Screens und immer wieder knallte das Feuerwerk. Für das Material braucht es 24 Trucks, die direkt neben dem Stadion parkiert waren. Mammut-Tour und ein paar Wohlstandskilos zum Trotz sind die Herren in Topform. Axl sprintet rum, flucht so oft er kann und zeigte bereits im ersten Song den Mittelfinger. Slash kann noch immer tief in die Knie gehen und spielt seine Soli am vordersten Rand der Bühne, in jedem Song und minutenlang, was Axl für kurze Verschnaufspausen und besagte Kleiderwechsel nutzte.
Guns N‘ Roses spielten wuchtig, aber ohne Leidenschaft. Sie spielten lange, aber ohne Lust. Doch GnR erreichen auch einen beeindruckenden Moment der Grösse, als sie «Black Hole Sun» von Soundgarden spielten. Sie erinnerten damit an den Sänger dieser Band, Chris Cornell, der sich kürzlich das Leben nahm und sie erinnerten an die Jahre von 1992 bis 1994, als sie von Grunge-Bands wie Soundgarden von der Hauptbühne gefegt wurden. Sie tun es als Veteranen, als Überlebende des Rochbusiness, die der Toten gedenken. Chuck Berry, Chris Cornell, aber auch Prince, Gregg Allman, Pink Floyd und AC/DC, sie alle wurden in der einen oder anderen Weise mit einer Coverversion geehrt. Guns N‘ Roses haben vor 25 Jahren den Moment dominiert und diesen fachgerecht verschwendet. Doch die Illusion ist aufgebraucht. Heute scheinen sie sich als Teil der Geschichte zu akzeptieren, als eine historische Band. An diesem Abend konnte man für viel Geld nochmals in die 90er eintauchen. Wie es damals war, weiss man ja auch nicht mehr genau – so viel wurde verklärt. Dennoch eine schöne Zeitreise in die Vergangenheit, in welcher die Mittfünfziger ein markiges Stück Rockgeschichte wiederaufleben liessen und einen offensichtlich vorhandenen Appetit auf Rekonstruktion bedienten.
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Setlist:
Looney Tunes
The Equalizer (Harry Gregson-Williams Song)
Encore:
You Know My Name (Chris Cornell Song)
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Dieses Domizil setzt eindeutig neue Maßstäbe, was Leben in der Natur und vorallem in Baumhäusern angeht. Ein Traum mitten im Wald. Hätten wir die Wahl, würden wir es wie Foster Huntington und seine Freunde machen.
Direkt in der Columbia River Gorge begannen sie, sich zwei Baumhäuser, eine Skate Bowl und sich einen Badezuber zu bauen, der mit Holz beheizt wurde. Das Projekt begleiteten sie auf ihrer Seite und auf Instagram (Superschön!). Die Aufnahmen sind für mobile Naturromantiker die reinste Wonne.
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