Und da glauben manche Menschen allen Ernstes, man müsste von New York bis Spanien sehen können, wenn die Erde flach wäre. Weil das nicht funktioniert, wird das als Beweis für die Kugelform gewertet. Klingt logisch – bis man sich anschaut, wie unser Sehen tatsächlich funktioniert.
Das menschliche Auge ist ein erstaunlich komplexes Organ. Es arbeitet im Prinzip wie eine Kamera: Licht fällt durch Hornhaut und Linse, wird auf der Netzhaut fokussiert und dort in elektrische Impulse umgewandelt. Doch wirklich scharf sehen wir nur in einem winzigen Bereich, dem sogenannten gelben Fleck. Dieser deckt gerade einmal etwa zwei Grad unseres Blickfelds ab. Der Rest ist unscharf, peripher, lückenhaft.
Entscheidend ist die Winkelauflösung. Das Auge kann unter optimalen Bedingungen Details bis zu einer Bogenminute, also etwa 0,02 Grad, unterscheiden. Alles, was kleiner erscheint, kann nicht mehr klar aufgelöst werden. Es verschwindet – nicht zwingend, weil es weg ist, sondern weil es unter die Wahrnehmungsschwelle fällt.
Das gilt auch für entfernte Objekte. Ein Schiff auf dem Meer wird mit zunehmender Distanz immer kleiner, schrumpft zu einem Punkt und verschwindet schliesslich aus unserem Blickfeld. Nicht zwingend, weil es hinter einer Krümmung abtaucht, sondern weil sein scheinbarer Winkel unter die Auflösungsgrenze des Auges sinkt.
Moderne Kameras verfügen über deutlich höhere Auflösungen und leistungsstarke Zoomfunktionen. Sie können Objekte sichtbar machen, die für das blosse Auge zu klein erscheinen. Dasselbe Prinzip gilt beim Blick in den Himmel. Sterne erscheinen als Lichtpunkte, obwohl ihre berechneten Winkeldurchmesser extrem klein sind.
Die zentrale Frage lautet daher: Verschwindet etwas, weil es geometrisch verdeckt wird – oder weil unsere Wahrnehmung an ihre Grenzen stösst?
Auge um Auge – Stern um Stern
Transparenzhinweis: Illustrationen wurden digital erstellt und dienen der Veranschaulichung. Der Beitrag wurde redaktionell geprüft und verantwortet.
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!