Chroma Galaxies

Roman De Giuli hat mit «Chroma Galaxies» eine Makro-Aufnahme von Farbe, die über Papier fliesst ästhetisch in Nahaufnahme eingefangen und zu kurzfilmhafter Videokunst gegossen…

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Washland Express

Der folgende Kurzfilm von Camille Campbell spielt hauptsächlich in einem alten Volvo Kombi. Die beiden Figuren sind genauso schräg wie das Ende, was ja dann auch wieder irgendwie passt und puh… Haben die Coen Brothers schon angerufen?

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DBD: Bring Your Own Blood – Wednesday 13

Der Song «ring Your Own Blood» stammt vom neuen Wednesday 13 Album «Necrophaze», welches am 27. September erscheint. Die Scheibe wurde von Produzent und Tontechniker Michael Spreitzer aufgenommen (langjähriger Gitarrist von DevilDriver), und ist das erste Wednesday 13-Album, auf dem Gastmusiker zu hören sind, darunter niemand Geringeres als Alice Cooper, Roy Mayorga von Stone Sour, Alexi Laiho von Children Of Bodom und Cristina Scabbia von Lacuna Coil…

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400 Jahre Manhattan im Zeitraffer

In den letzten vierhundert Jahren wurde die Insel, die so viele New Yorker als ihre Heimat bezeichnen, von den Menschen, die dort lebten, verändert. Manhattan ist jetzt eine Super-Metropole mit 8 Millionen Einwohnern. In folgendem Video können wir u.a. die früheste bekannte Karte von New Amsterdam anschauen, wie Manhattan damals genannt wurde, und wie der Stadtteil über die Jahre gewachsen ist…

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The Marathon Diary

Der animierte Kurzfilm 2The Marathon Diary» von Hanne Berkaak handelt vom kältesten Wettrennen der Welt. Und auch wenn der von vielen Fabelwesen besuchte Wettkampf zunächst sehr kindgerecht erscheint, hat er doch die ein oder andere Entwicklung ins überraschend Düstere für uns parat – ehe es wieder liebevoll und kindlich wird. Eine fantasievolle Reise, die all eure bisherigen Marathon-Assoziationen einzufrieren weiss…

Always Last embarks on an adventurous marathon through the ice cold and mythic landscape of Lapland. But she soon discovers that the run is not going to be a straight line between start and finish. Finally, it is not about winning or losing. The risk is losing yourself.

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Assassinaut – Trailer

In naher Zukunft haben Ausserirdische einen galaktischen Krieg ausgerufen, bei dem Tausende Menschen ums Leben kamen. Um die Erde zu retten, trotzt ein Team von vier jugendlichen Astronauten der ausserirdischen Wildnis eines fernen Planeten, um einen Attentäter daran zu hindern, den Lauf der Geschichte für immer zu ändern…

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DBD: Radiation Facial – Petbrick feat. Dylan Walker

Der ehemalige Sepultura-Schlagzeuger Igor Cavalera stellt mit «Radiation Facial» einen neuen Song seiner Band Petbrick mit Full Of Hell-Frontmann Dylan Walker als Gastmusiker vor. «Radiation Facial» stammt vom kommenden Debütalbum «I», das am 25. Oktober in die Plattenläden kommt…

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Die Katze lässt das Mausen (nicht)

Da sieht eine Katze eine Ratte auf der anderen Strassenseite, nimmt die Fährte auf und… – dann wehrt sich dieses kleine Biest! :)

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Scary Stories to Tell in the Dark – Trailer

Produzent Guillermo del Toro sorgt mit «Scary Stories to Tell in the Dark» dafür, dass die Albträume einer ganzen Stadt Wirklichkeit werden. Einen davon, den sogenannten Jangly Man, lernen wir in folgendem Trailer zur schaurigen Adaption der Erfolgsromane von Alvin Schwartz kennen. In den US&A lehrte die dreiteilige Reihe, bestehend aus «Scary Stories To Tell In The Dark» (1981), «More Scary Stories To Tell In The Dark» (1984) und «Scary Stories 3: More Tales To Chill Your Bones» (1991), ganzen Generationen von Heranwachsenden das Fürchten. Ab dem 31. Oktober verschlägt es schaurige Charakteren wie die Pale Lady, Big Toe oder den Jangly Man dann endlich auch als Film ins Kino. Verantwortlich dafür ist Oscar-Gewinner Guillermo del Toro, der lange für eine Verfilmung der gruseligen Bücher gekämpft hat. Mit Unterstützung der beiden Lego Movie-Autoren Dan Hageman und Kevin Hageman und Regie-Kollege André Øvredal (Troll Hunter, The Autopsy of Jane Doe) ging sein Wunschtraum schliesslich in Erfüllung. In den US&A geniesst die mehr als 10 Millionen Mal verkaufte Originalreihe von Alvin Schwartz Kultstatus, war dort zwischen 1981 und 1991 für zahlreiche schlaflose Nächte unter ihrer zumeist jugendlichen Leserschaft verantwortlich.

Amerika, 1968: In der Kleinstadt Mill Valley feiert man die Nacht der Nächte des Gruselns. Und was wäre an Halloween passender, als ein angebliches Geisterhaus auszukundschaften? Genau das beschliesst eine Gruppe Jugendlicher und dringt in das verlassene ehemalige Anwesen der Familie Bellows am Rande der Stadt ein. Dort entdecken sie in einem Verliess ein mysteriöses handgeschriebenes Buch mit schaurigen Erzählungen, verfasst von einer gewissen Sarah Bellows. Die Teenager nehmen es mit, nicht ahnend, welches Unheil sie damit heraufbeschwören. Denn das Werk ist noch lange nicht vollendet und neue Geschichten erwecken die schrecklichsten Alpträume zum Leben… Kinostart in unseren Breiten ist der 24. Oktober 2019.

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Too many Chairs

William Osman beantwortet die vermutlich nie gestellten Frage, wie viele Stühle sind eigentlich zu viele Stühle?

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DBD: Black Storm – In Mourning

Die progressiven Death/Doom-Metaller In Mourning stellen ihr Video zum Song «Black Storm» aus dem kommenden Album «Garden Of Storms» vor. Das fünfte Werk der Schweden aus Falun wird am 4. Oktober 2019 erscheinen…

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Metallicas «Master Of Puppets» Gitarrensolo rückwärts gespielt

Cover-Versionen zu Metallica-Songs gibt es zu Hauf im Netz. Gitarrist Bradley Hall hat jedoch einen eindrucksvollen Gedankenblitz umgesetzt und spielt das Gitarren-Solo in Metallicas «Master Of Puppets» rückwärts auf seinem Instrument nach. Das folgende Video wurde ohne jegliche Tricks bei der Studio- oder Videobearbeitung aufgenommen, was man an der Uhr im Hintergrund erkennen kann. Anschliessend lässt Bradley das Gespielte mit einer Videobearbeitungssoftware rückwärts laufen, was dazu führt, dass das Solo nun in seiner ursprünglichen Form zu hören ist…

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Eine Animation über Schlafparalyse

Während des Schlafs ist der Körper grundsätzlich gelähmt, was dafür sorgt, dass wir unsere Träume nicht ausleben oder als Steinzeitmenschen während des Schlafens nicht vom Baum fielen. Normalerweise löst sich diese Lähmung beim Erwachen, bei manchen aber halt nicht und sie sind dann zwar hellwach, aber eben gelähmt. Das Ganze kann von Halluzinationen oder dem Gefühl der Erstickung begleitet werden und wer mehr wissen möchte, findet dazu auch in der Wikipedia einen hervorragenden Artikel. Nun sehen viele Leute irgendwelche Figuren während der Schlafparalyse und interessanterweise ähneln sie sich oftmals auch sehr stark. In diesem kurzen Video von Andrew Ognibene sehen wir seine Erfahrungen und die Gestalten, die er sah…

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Cyberpunk 2077 – Gameplay Trailer

Hier ein 15 Minuten Gameplay Trailer zu «Cyberpunk 2077» mit Keanu Reeves:

In the most dangerous megacity of the future, the real you is not enough. Become V, a cyber-enhanced mercenary outlaw going after a one-of-a-kind implant — the key to immortality. Customize your cyberware and skillset, and explore a vast city of the future obsessed with power, glamour and body modification. The choices you make will determine the story and shape the world around you.

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Hell of a Week

Dieser ständige Montag, der stoisch jede Woche ankommt, nervt, besonders dass das Wochenende nur aus zwei und die Arbeitswoche aus 5 Tagen besteht. Und wenn es doch mal überhand nimmt, dann rastet man einfach mal aus und macht klare Ansagen. Oder beseitigt das Problem auf andere Weise, zum Beispiel so wie im Animationsfilmchen von Damien Bastelica…

Mondays can be a drag. But imagine if everyday sucked. Well, that’s Roger’s life and… he’s having one hell of a week.

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Paradise Hills – Deutscher Trailer

Im Trailer erwacht Emma Roberts (American Horror Story, Scream 4) ohne Einnerung auf «Paradise Hills». Bald beginnt die äussere, in pastelige Töne getauchte Fassade zu bröckeln und ein wahrer Albtraum kommt zum Vorschein. Unter der Leitung der Herzogin, gespielt von «Resident Evil»-Kampfamazone Milla Jovovich (Hellboy: Call of Darknes, Monster Hunter), dient «Paradise Hills» als Therapiezentrum für emotionale Heilung, das nur privilegierten jungen Frauen vorbehalten ist und ihnen dabei helfen soll, zur bestmöglichen Version ihrer selbst zu werden. Doch hinter den rosafarbenen Wegen und dem märchenhaften Dekor entdecken Uma (Roberts) und ihre Freundinnen, dass etwas Finsteres am Werk ist und sie bald um ihr Leben kämpfen müssen. Der Sci/Fi-Thriller, besetzt mit prominenten Gaststars wie Eiza González (Baby Driver, Alita: Battle Angel), Awkwafina (Ocean’s Eight), Jeremy Irvine (Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes) oder Danielle Macdonald (Bird Box – Schließe deine Augen, Dumplin‚), kommt am 29. August 2019 auch in die Kinos in unseren Breiten. Das Drehbuch zum Film arbeitete Waddington zusammen mit ihrem spanischen Kollegen Nacho Vigalondo (Open Windows, The ABCs of Death, Colossal, Timecrimes) aus.

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Ostanovka – Die Vielseitigkeit von Bushaltestellen

Mehrere Digitalkünstler haben ihre eigene Version einer Bushaltestelle erstellt, die in schnellerer Taktung als die Hauptlinien in Metropolen angefahren kommen – und wer es noch nicht erraten konnte, «Ostanovka» heisst auf russisch so viel wie «Haltestelle». Details zu den Künstlern, die an der Kollaborations-Animation mitgearbeitet haben, gibt es auf der projekteigenen Behance-Profil zu sehen.

There are thousands of bus stops in our country. Some are standart, some are architectural experiments, some are in the steppes, some are by the sea, wooden, concrete or made of glass. There are bus stops full of people, there are those that are lonely. Most of us have already spent several weeks of their lives waiting at bus stops, but we decided to dedicate a couple of weeks more to them by making this project.

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STROBE – wenn Fans zum Äussersten greifen

Der Kurzfilm «STROBE» von Taylor Cohen hat eine besondere Art und vor allem Atmosphäre an sich. Dafür ist nicht nur das Spiel von Hauptdarstellerin Maia Mitchell, sondern vor allem die Story zuständig, die uns modernes Fantum in seiner Radikalität präsentiert. Denn um Aufmerksamkeit von ihrem angehimmelten DJ-Star zu erhalten, greift das Teenager-Mädchen zu wahrlich drastischen Mitteln…

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DBD: Cure – Endseeker

Am 13. September veröffentlichen Endseeker ihr neues Album «The Harvest». Seit 2015 steht die Band für schwedisch gestylten Death Metal aus Hamburg und nachfolgend gibt es als kleinen Vorgeschmack den Song «Cure»…

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Stircle: Wenn der Becher um den Kaffee dreht, um ihn zu rühren

«Stircle» ist ein bisschen sehr simpel und deswegen tatsächlich auch ziemlich genial: Dieses ganze Wegwerfplastik ist völlig unnötig, genau so wie diese Plastikumrührer und diese Dinger aus Holz sind natürlich ebenso bescheuert. «Stircle» ist ein Gerät, das den Becher hin und her dreht, bis sich das Gemisch homogenisiert hat. Das wirkt natürlich erstmal wie eine nette Spielerei und rechnet sich tatsächlich ziemlich gut durch, wie Scott Amron, der Erfinder, schreibt:

400 million stir sticks are thrown in the trash every day. That bothers me. Wooden sticks are bad. Plastic sticks are worse. I wanted a way to stir with no sticks. So, it goes… Place cup here. Stir happens. Grab and go. Less trash, less CO2, less money and more trees. A Stircle should stir 50,000 cups on about $0.10 of electricity or $0.000002 per stir. So, it costs 99% less to run than stir sticks. It can significantly reduce waste associated with stir stick production, distribution, transport, packaging, labeling, usage and disposal. It can also replace the spoon used by employees behind the counter, ensuring a consistent taste with zero cross-contamination.

Mein Tipp an euch ist aber, den Zucker und/oder die Milch einfach vor dem Kaffee einzufüllen und ein paar bittere Schlücke zu ertragen. Da muss man sich einfach auch mal nicht so anstellen. Irgendwann sind wir eh da, vermutlich in einem Jahr, dass jeder nach japanischem Vorbild sein eigenes Besteck dabei und griffbereit hat, wie sich das eigentlich gehört. Auf der Seite zum «Stircle» kann man sich einen für schlappe $345 kaufen. Für den Heimgebrauch ist das vielleicht erstmal nicht so sinnvoll, aber sagt ruhig mal euren Lieblingscafés bescheid…

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The Hunt – Trailer

Freunde, die Jagdsaison ist eröffnet! Auf der Abschussliste stehen in «The Hunt» aber nicht etwa Fuchs und Wild, sondern Menschen. Die Jäger, allesamt Schaulustige aus der reichen Elite, haben die Rechnung jedoch ohne eines ihrer Opfer, Crystal (Betty Gilpin), gemacht, die den Spiess kurzerhand umdreht und selbst mit der Jagd beginnt! Schlag und Schlag kämpft sie sich bis ins Zentrum der Gruppierung und bis zu einer mysteriösen Frau, gespielt von der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank, vor.

Der Trailer geizt nicht mit blutigen Eindrücken aus dem actionlastigen Psycho-Thriller, der entfernt an sozialkritische Vorbilder wie «The Purge» oder «Get Out» erinnert. «The Hunt» basiert auf einer Idee von «Prometheus»-Schöpfer Damon Lindelof (Lost, World War Z) und Kollege Nick Cuse (Maniac, HBO’s Watchmen und Leftovers) und wurde anschliessend von Craig Zobel (Z for Zachariah – Das letzte Kapitel der Menschheit, American Gods, The Leftovers) in Szene gesetzt.

In den US&A beginnt die Jagdsaison bereits am 27. September 2019, Kinogänger hierzulande müssen sich noch zwei Monaten länger in Geduld üben und sind am 28. November 2019 an der Reihe. Neben dem vielversprechenden Kreativteam kann sich auch der Cast sehen lassen. Besetzt ist «The Hunt» mit Hilary Swank (I Am Mother), Emma Roberts (American Horror Story), Justin Hartley (This is Us: Das ist Leben), Betty Gilpin (Isn’t It Romantic ), Glenn Howerton, Jim Klock, Charli Slaughter und Dean West (The Highwaymen).

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DBD: Veli – Atlas

Atlas sind eine fünfköpfige Metalcore-Band aus Nokia in Finnland, die ihren Stil selbst als «Northcore» bezeichnen. Das Musikvideo ist Teil eines grösseren Konzepts, das die Geschichte der 2018er Veröffentlichung «Pareidolia» fortführt…

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Na dann macht die halt nicht, die Überstunden!

Ich bin absolut schockiert davon, was jetzt hier alles für Leute angeheult kommen wegen der Überstunden. Also BEI UNS machen wir auch total viel Überstunden und das ist voll ungerecht!1!!
NA DANN MACHT DIE HALT NICHT, DIE ÜBERSTUNDEN!

Ich komme um 9 und gehe um 5. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn ihr das mit euch machen lasst, euch zu unbezahlten Überstunden nötigen zu lassen, dann habe ich überhaupt kein Mitleid. Macht es halt nicht.

«Herr Doktor, wenn ich so mit dem Kopf gegen die Wand haue, tut das immer so weh!»

«Dann mach das halt nicht!»

Duh!

Und erzählt mir nichts davon, in eurem Krankenhaus / in eurer Branche sei das halt so. Dann hättet ihr euch das vielleicht vorher mal angucken sollen?

Meine Güte ey. Nicht DIE beuten euch aus. IHR beutet euch aus. Und rationalisiert euch jetzt hier zurecht, dass das irgendwie magisch doch gar nicht eure Schuld ist. Doch. Ist es.

Und ihr merkt nicht mal, dass das bloß Zurechtrationalisierungen sind, wenn ihr mir erzählt, dass ihr das ja macht, weil ihr sonst nicht befördert werdet. Stellt euch doch mal vor, ihr seid der Boss. Ihr habt zwei Mitarbeiter. Einen, der freiwillig Überstunden macht, und einen, der genau seine Zeit abarbeitet. Wen befördert ihr? Doch nicht dem, dem seine Zeit nichts wert zu sein scheint und der sie euch freiwillig schenkt!? Der ist in zwei Jahren ausgebrannt und dann holt ihr halt den nächsten Jungspund ran, der es noch nicht besser weiß. In so jemanden investiert man doch nichts, wenn der eh bald ausgebrannt ist!

Nein, du investierst in den, der nachhaltig wirtschaftet mit seiner Zeit. Weil du dich bei dem darauf verlassen kannst, dass der dann nicht spontan ausfällt, weil er nicht mehr konnte. Und der ist offensichtlich langfristig interessiert.

Na dann macht die halt nicht, die Überstunden!

Noch ein Punkt. Nehmen wir mal an, du bist der Manager. Du hast ein Projekt mit drei Mitarbeitern. Woher weißt du, wie lange das dauern wird? Du fragst deine Leute und nimmst eine Schätzung. Dann guckst du auf das Feedback und korrigierst nach. Daraus ergibt sich eine Erfahrung, «wie lange sowas braucht». So und was passiert jetzt, wenn die Leute dann Überstunden schieben? Dann fehlt dir das Feedback, dass deine Schätzung zu knapp war. Und die nächste Deadline wird wieder unrealistisch. Damit machst du also nicht nur dich kaputt, du trainierst auch den Manager falsch und machst damit alle zukünftigen Projekte mit kaputt. Das ist aus jedem fucking Blickwinkel falsch, Überstunden zu machen. Projekte mit schlechter Planung muss man kontrolliert gegen die Wand fahren lassen, damit die Planung das nächste Mal besser wird. Das schuldest du dir selbst und auch deinem Arbeitgeber.

Jetzt kommt als Argument rein, ich als privilegierter ITler habe da gut reden, aber in prekären Berufen sehe das halt so aus, dass man die Leute der Reihe nach in den Burnout treibt und dann durch jemand anderen ersetzt. Niemand ist da an Nachhaltigkeit interessiert. Inhaltlich stimme ich dem zu, solche Beispiele kenne ich auch. Aber ein paar Punkte dazu.

Erstens: Ich habe vor ein paar Jahren ein Buch über Foltertechniken der CIA gelesen, und die haben da sehr deutlich den Punkt gemacht, dass Folter dann effektiv ist, wenn das Opfer sie sich selbst zufügt. Daher hat man in den Abu Ghraib-Fotos gesehen, wie die mit ausgestreckten Armen dastanden. Das bist dann du, der die Arm- und Beinschmerzen verantwortet, und das ist der effektivste Aspekt von Folter. Schon aus dem Grunde plädiere ich immer dagegen, bei Dingen mitzumachen, von denen du weißt, dass sie dich später schmerzen werden. Das ist, wieso Burnout-Schäden so lange vorhalten. Das wird dich kaputtmachen.

Zweitens: Du hast die Wahl, ob du Teil des Problems (mitmachen) sein willst, oder Teil der Lösung (nicht mitmachen). Klar, wenn man in einer Notlage ist und das Arbeitsamt einen drangsaliert, wird man notgedrungen auch Dinge mitmachen. Ich mache da niemandem einen Vorwurf. Aber wenn du die Wahl hast, musst du immer darauf achten, Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein.

Drittens sind die Branchen mit derartiger Ausbeutungsmentalität genau solche, von denen ich erwarten würde, dass die auch bei der Zeiterfassung massiv bescheißen.

(via Fefe)

Shenzhen: City of the Future

Beeindruckende Aerialaufnahmen der chinesischen Metropole Shenzhen, die mehr an einen SciFi-Film als an ordinäres Drohnenmaterial erinnern, von Drone China…

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INCEL

Incel (involuntarily celibate) steht für unfreiwillig im Zöllibat lebend und hat sich zu einer in Troll-Foren (z.B. 4chan) stattfindenden Internet-Subkultur aus sexuell frustrierten Männern geformt, die Frauen aufs Tiefste verachten. Das ging 2014 sogar so weit, dass ein Amokläufer aus «Rache» für die vielen Körbe 6 Menschen nieder schoss. Der Kurzfilm von John Merizalde erzählt die verstörend und bedrückend widerliche Geschichte des Elliot Rodger…

The film follows Sam, a reclusive 22 year old virgin. His countless failed efforts to get female attention are all carefully documented, like a desktop wall of shame. Growing increasingly frustrated and angry, he turns to an anonymous online forum for incels, with dangerous consequences. Incel is an uncomfortable watch. It saturates the senses in a claustrophobic vacuum of fear, which comes at a gentle but inevitable pace, like a bad illness, and the unnerving emotions it induces are likely to linger under your skin.

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The Lighthouse – Trailer

In bestechender Schwarz-Weiss-Optik lädt uns der «The Witch»-Regisseur Robert Eggers auf einem schroffen Eiland ab, das von zwei Leuten bewohnt wird, einem Leuchtturmwärter und seinem jungen Nachfolger und Gehilfen. Was beide in den nun folgenden Tagen erleben, lässt der folgende Trailer lediglich erahnen. Doch die Gesichtszüge der von Willem Dafoe (Antichrist) und Robert Pattinson (Twilight, Matt Reeves‘ kommender The Batman) gespielten Hauptcharaktere sprechen Bände.

In welcher Beziehung beide Darsteller im Film zueinander stehen, wollte man noch nicht verraten. Mit etwas Glück kommt «The Lighthouse» aber noch dieses Jahr auf die Leinwände. Rodrigo Teixeira und Lourenço Sant‘ Anna sind als Produzenten an Bord. «The Lighthouse», der aktuell noch ohne Starttermin für unsere Breiten ist, feierte Mitte Mai beim diesjährigen Cannes Film Festival Premiere und kommt am 18. Oktober limitiert in amerikanische Kinos. Der US-Verleih A24 beschreibt «The Lighthouse» als «hypnotische und sinnestäuschende Geschichte zweier Leuchtturmwärter auf einer abgelegenen und mysteriösen Insel vor der Küste des New Englands von 1890.» Das lässt viel Raum für Spekulationen. Doch nach Eggers gefeiertem «The Witch» werden Kinogänger gerne bereit sein, diesem speziellen Rätsel auf den Grund zu gehen.

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