McDonalds: Der grosse Vergleich, 1955 und heute

Freunde, in folgendem Video könnt ihr die Menüeinzelteile von McDonalds vergleichen und zwar wie die Komponenten im Jahr 1955, und was sie heute aussehen. So gross ist der Unterschied gar nicht…

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Kleines, bewohnbares Schloss auf einem Truck

Kleines, bewohnbares Schloss auf einem Truck

Jola und Justin haben ihr Schloss auf einen Truck ausgebaut, welcher bewohnbar ist und einen Bruchteil der Yuppie-Käfige in unseren Grossstädten kostet. Besonders genial ist das Transformer-System mit dem über unzählige Klapp- und Scharnierlösungen ordentlich Raum erreicht wird. Die Knackpunkte Strom, Heizung und Abwasser sind in folgendem Video nicht wirklich ein Thema…

This is a house truck that you have to see to believe. Completely road legal, this off-the-grid house truck folds out and transforms into a fantasy castle. This is one Tiny House tour you don’t want to miss!

Kleines, bewohnbares Schloss auf einem Truck
Kleines, bewohnbares Schloss auf einem Truck

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Motörhead Dildos: Pleasure Tools that Rock!

Was Rammstein kann, kann Lemmy schon lang! Das Merch-Kontingent von Motörhead wurde vor Kurzem um Vibratoren erweitert. Ob es diese Dildos auch auf Konzerten geben wird, ist noch nicht bekannt, auch nicht ob diese kostenlos abgegeben werden, falls Lemmy ein Konzert abbrechen muss. Technische Einzelheiten können den einzelnen Produktbeschreibungen entnommen werden.

World-renowned heavy metal legends Motörhead have turned their attention to your intimate pleasure with their own range of branded sex toys. Powerful classic vibrators and bullets are amongst the line up, each packing a powerful punch that captures the rock and roll lifestyle of the band perfectly. Prepare for the sort of mind-blowing orgasms you’d expect from the ‚loudest band on Earth‘.

Motörhead Dildo: Pleasure Tools that Rock!

Die Antwort auf das überklebte Iron Maiden Plakat

Gestern berichteten wir euch, dass in Kreuzberg Eddies Fratze, welche vom Albumplakat grinste, jemandem gar nicht passte und dieser jemand überklebte einfach kurzerhand mit einem «Denkt den niemand an die Kinder»-Spruch. So weit, so langweilig und eigentlich in der heutigen aufgeklärten Zeit gar nicht mehr möglich. Erst recht wenn man noch weiss, dass in unmittelbarer Umgebung eine Waldorf-Schule ist, dann wundert einen eh gar nix mehr. Das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht jemanden gäbe, der den Finger in die Wunde steckt und schön darin herumbohrt. Chapeau Egon Forever!

Die Antwort auf das überklebte Iron Maiden Plakat

Flammenwerfer gegen Wasserstrahl

Ach ja, muss mir noch einen Flammenwerfer für eine etwaige Zombieapokalypse anschaffen…

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DBD: Rollover – Bulletboys

Vor kurzem haben die L.A. Hardrock Helden Bulletboys mit «Elefante» ihr neues Album nach 6 Jahren veröffentlicht. Darauf nehmen die Jungs einem mit auf einen unvergesslichen Trip zurück in die 80er. Gründungsmitglied Marq Torien gibt alles, lässt seine komplette Leidenschaft einfliessen und schafft somit ein Psychedelic Rock/Hardrock-Meisterwerk. Aus diesem Album gibts für euch nachfolgend den Clip zum Track «Rollover»…

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Wieviel Zucker ist in deinem Getränk?

Alla Lien veranschaulicht in diesem Bild, wieviel Zucker in Softdrinks ist. Anschaulicher geht es kaum. Bei der Dose Cola hat man den Eindruck, dass man sie komplett mit Zucker füllen könnte… und ich teile die Meinung von Alla, dass so etwas ähnliches in jeder Schule installiert werden sollte. Nichts gegen einen Softdrink wie Cola, Eistee oder Kakao, aber zu viel von der Volksdroge Zucker ist einfach nicht gesund.

Wieviel Zucker ist in deinem Getränk?
(via Testspiel)

Kätzchen im Karton-Labyrinth

Diese süssen Kätzchen hier hüpfen durch eine Reihe von Kartons um sich fortzubewegen. Wirkt irgendwie sehr beruhigend auf mich…

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A Brief Visual History of Weapons

Als der Mensch zum ersten Mal herausgefunden hatte, wie er einen anderen Menschen oder ein Tier ohne seine Hände zu töten, waren die Waffen erfunden. Doch wieviel wissen wir wirklich über moderne und historische Waffen wie Schwerter, Kanonen, und so weiter? Hier die animierte Geschichte der Waffen.

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Wer schützt unsere Jugend vor dem satanischen Iron-Maiden-Zombie «Eddie»?

Das Cover des neuen «Iron Maiden» Albums «The Book of Souls» wird vermutlich keinen Schönheitspreis abräumen, so schmückt doch das garstige Konterfei von «Eddie», dem bekannten Zombie-ähnlichen Maskottchen der Band, die Front. Tiefrote Augen in schwarzen Augenhöhlen, bedrohlich gefletschte Zähne, am Hals geronnenes Blut sind offenbar für Eltern in Berlin-Kreuzberg zuviel. In Sorge um ihre Kinder haben sie ein Werbeplakat, das «Eddie» zeigt, überklebt. Offenbar fühlten sich die besorgten Eltern vom Anblick Eddies derart gestört, dass sie die Albumwerbung kurzerhand mit einem riesigen Zettel überklebten. Damit noch nicht genug: An die Verantwortlichen richteten sie zudem einen klaren Appell:

In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Kindergärten und eine Grundschule», heißt es in der Botschaft. Und weiter (um dem Ganzen offenbar größeren Ausdruck zu verleihen, gänzlich in Versalien geschrieben): «DIESES PLAKAT HAT HIER ALSO NICHTS ZU SUCHEN!

Wer schützt unsere Jugend vor dem satanistischen Iron-Maiden-Zombie "Eddie"

Langfristigen Erfolg hatte die Aktion der selbsternannten «Sittenwächter» allerdings nicht. Wenige Stunden später wurden die überdimensionalen Zettel bereits wieder abgerissen – und so war Eddie erneut in all seiner Hässlichkeit zu sehen. Wir dachten, die Zeiten solcher Warnungen sind schon seit langer Zeit endgültig vorbei, offensichtlich ist dem nicht so…

(via Henning Onken)

Album Review: M.H.X’s Chronicles – Infinite Ocean

M.H.X’s Chronicles sind ein Quartett aus São Paulo, das in diesem Jahr sein Debütalbum «Infinite Ocean» veröffentlicht hat. Den Sound der Band kann man als episch ausgelegten Melodic Death Metal beschreiben. Textlich und auch musikalisch geht es viel um Reisen und Sehnsüchte. Das Album hat eine ganz besonders intensive Atmosphäre mit Samples von Meeresrauschen, kurzen eleganten Streicherpassagen, verträumten Pianomelodien, progressiven Keyboardpassagen, technisch geprägten und doch kraftvollen Riffs, verspielten Rhythmussektionen, kraftvollem Klargesang und entfesselten Growls. Sowohl progressive Feingeister als auch Genrefans kommen auf ihre Kosten.

M.H.X’s Chronicles – Infinite Ocean

São Paulo ist ein guter Nährboden für den Metal, über all die Jahre haben es im Underground viele Bands aus diesem brasilianischen Landstrich geschafft im Metaluniversum Fuss zu fassen. Viele sind wieder verschwunden, jetzt steht mit dem Bandnamen M.H.X’s Chronicles eine Band in den Startlöchern, die den Melodic Death Metal so richtig gut drauf haben! Das Quartett bestehend aus Murillo H. Xavier (Vocals & Guitar), Raphael Carvalho (Drums), Michel Oliveira (Guitar) und Wallace Ribeiro (Bass) hat es technisch gut drauf, durchaus stimmige, skandinavische Wurzeln, mit urtypischen Brasil Groove orientierten Thrash Allüren zu paaren. Bis jetzt konnte ich mit dem Namen «M.H.X’s Chronicles» nicht wirklich was anfangen, weil diese brasilianischen Melodic Deather erst eine EP raus gebracht haben, welche ich mit bestem Willen nirgends finden konnte. So ist das Debüt „Infinite Ocean“ somit die Feuertaufe und dies wird wohl auch bei anderen Metalfanatikern nicht anders sein.

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Riffs, Strophen und Refrains klingen wie erwähnt sehr nordisch um nicht zu sagen finnisch und sind eigentlich so ja nichts spezielles, aber aufgrund der Frische und dem aufkeimenden Groove haben die Jungs eine Mixtur parat, mit der sie durchaus einen gewaltigen Wirbelsturm erzeugen. «Dark Tranquility», «In Flames» und Konsorten dürften als Reisbrettmuster hier Pate gestanden haben. Einmal mehr klingt das nach billigem Abklatsch, nun eigentlich nicht, denn die Eigenständigkeit mit der man hier vortrefflich punkten kann steht für das Endergebnis, welches die Brasilianer hier gezaubert haben. Die dunkle Melodiemischung und eben das immer wieder aufbauschende Groove Flair sind eben ein nicht von der Hand zu weisendes Detail, welches die Jungs nach vorne hievt. Intensive Brutalitäten und einen guten Griff in die Melodic Kiste sind von der Technik sehr annehmlich, wenn gleich man in Zukunft deutlich mehr Eigenständigkeit ins Geschehen bringen muss. Für ein Debüt haut das durchaus vom Hocker, aber in diesem harten Business und für das weitere Fortbestehen braucht es dann etwas mehr.

M.H.X's Chronicles Band

Insgesamt sind «M.H.X’s Chronicles» gute Melodic Deather, mit rassiger Mischung und man Ihr sollte sich die Zeit nehmen in das gesamte Album einzutauchen um es voll zu geniessen. Wer wirklich nicht die Zeit und Musse dazu hat, dem empfehle ich als Anspieltipps besonders die Lieder «At the End», «Outcry» und «A Winter Song». Für den weiteren Fortgang braucht es dann sicherlich noch etwas mehr Eigendynamik, diese muss einfach mehr ausgebaut werden, dann stehen den Jungs aus São Paulo Türen und Toren offen. Fans von Bands wie «Soilwork», «Omnium Gatherum», «Insomnium», «In Flames», «Dark Tranquillity» und allem Artverwandten können hier nicht falsch liegen und insgesamt klingt «Infinite Ocean» sehr unterhaltsam.

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Tracklist:

  1. Overture of the Seas
  2. Conquest of the Oceans
  3. Castles in the Sand
  4. The Way Home
  5. At the End
  6. Outcry
  7. Havet
  8. Amazing Grace
  9. A Winter Song
  10. Moon and Sea

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Barbie Girl Dance

Tänzerin Dytto tanzt bei den World of Dance Bay Area 2015 passend zu «Barbie Girl» von Aqua. Zu Beginn des Clips ziert sie sich noch ein bisschen, aber nach 80 Sekunden geht es richtig ab! Scheinbar sehr passend bezeichnet sich die Italienerin selbst als «Dancer. Host. Model. Italian. Robot.»

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Kugelbahn mit 11’000 Murmeln

Jelle Bakker hat in ihrer Konstruktion namens Marble Tsunami satte 11’000 Glasmurmeln im Einsatz. Hach, welch schön hypnotisierendes Geklacker, klacker, klacker, klacker…

The sound is deafening, because of the noise, it will be equipped with noise damping housing and glass panels on the front.

– Number of marbles total: around 13.000
– Number of paths: 4
– Number of tipping containers: 4 (10, 120, 1070 and 10.600 marbles)
– Construction started: 20 april 2015
– Construction completed: Expected begin june 2015 (only need some finetuning)
– Dimensions: L= 10 m (33 feet) W= 1,2 m (4 feet) H=1,8 m (6 feet)
– Location: Monkey Town (indoor playground), Gouda (NL)

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DBD: Fury’s Unleashed – Northland

Heute gibts für euch den brandneuen Videoclip zu «Fury’s Unleashed» von Northland aus Barcelona. Der Clip stammt von Ángel Jiménez und der Track aus dem letzten Album «Downfall and Rebirth», zu welchem wir euch hier ein Review in der Gruft haben.

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Robots Falling Down

Wenn hochmoderne und super teure Roboter en masse umfallen wie hier bei der 2015 DARPA Robotics Challenge Finals in Pomona, Kalifornien, find ich das irgendwie witzig. Vielleicht liegt es daran, dass sie dabei aussehen wie betrunkene Leute. Oder aber es ist bereits mein Unterbewusstsein, das um die kommende Revolution weiss, die unsere Nachkommen versklaven wird. Anyway, die Roboter hier müssen noch etwas trainieren…

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Hell’s Club

Ein grossartiges Mashup von Antonio Maria da Silva (AMDSFILMS), in dem Schauspieler auf ihr Ich aus anderen Filmen treffen. So sehen wir in einem fiktiven Club Al Pacino und andere Kinostars aus ihren verschiedenen Filmen auf sich selbst treffen und wenn man es nicht wüsste, würde man nicht merken, dass da eine Menge Trickserei dabei ist. Hut ab!

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Run Rabbit, Run!

«Mami, Mami lass uns den Hasi hinten im Garten freilassen.» «Ja mein Kind, das wird bestimmt ganz toooo… oh!» :)

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Album Review: Child Of Caesar – Love in Black

Das Debütalbum «Love in Black» von «Child Of Caesar» dreht mit seinen tief gestimmten Gitarren und dunklen Melodien die Zeit dorthin zurück, als Gothic Rock seine Hochblüte hatte. Man mag gar nicht so recht glauben, dass diese Band grossteils aus Deutschland stammt. Die Stilrichtung ist Goth Rock/Metal mit Elementen aus dem Dark Metal Genre. Einflüsse von Bands wie «Sister of Mercy», «Tiamat», «Paradise Lost», aber auch deutsche Goth Metal Ikonen wie «Darkseed» oder «Scream Silence» sind nicht zu verleugnen. Auf «Love in Black» übernimmt Daniel Mitchell die Vovals und liegt dabei eher im alternativen denn im richtig dunklen Sektor, passt aber. Wer zu der Zeit Ende der 90er Anfang der 00er Gothic Metal/Rock gehört hat, wird an dieser Scheibe seine Freude haben.

Child Of Caesar - Love in Black

Die Kinder des Caesar hören auf die Namen André Marcussen (Rhythm Guitar), Christopher F. Kassad (Bass & Lead Guitar) und Dino Cadavian (Drums), fürs Singen zeigt sich Daniel Mitchell der U.S. Metal Band «Autumn Eyes» verantwortlich, kein schlechter Griff, der hier gelungen ist, da er stimmlich gut zur Musikrichtung passt – und dennoch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Gothic Rock der Band kommt mit einer äusserst düsteren Leidenschaft rüber und ähnlich wie bei ihren Vorbildern gestaltet sich das Songwriting dunkel und düster. Einerseits sind da die Texte, die von dunklen Themen handeln – eine grosse Faszination für alles Morbide, Tod oder Leere ist nicht zu verleugnen. Andererseits haben wir die Umsetzung dieser Texte und Stimmungen in der Musik. Dies bedeutet im Endeffekt viele schaurig-schöne Melodien, teilweise sehr langsam und tragend, dann wieder mal mit Bass und Riffs äusserst nachdrücklich betont. Die traurig jaulende Lead-Gitarre setzt Akzente. Keyboard- und Programming kommen auch nicht zu kurz und sind schaurige Stimmungsmacher je nach Bedarf. Die stimmigen Backing-Vocals und Chor-Einsätze runden die Songs vielfach schön ab.

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Die Soundeffekte, die beim anhören des Openers Defector erklingen, könnten auch die Posaunen der Apokalypse sein. Eigentlich handelt es sich bei den ersten Takten lediglich um ein schönes, düsteres Keyboardspiel, dass einem auf eine Wand voller druckvollem Gothic Rock vorbereiten soll. Im Einklang mit Orgelsounds und den düsteren sphärischen Keyboards, spielt die Band spannenden und kompromisslosen Gothic Metal. Schon die Stimme von Frontmann Daniel Mitchell sorgt für Schaudern und mit den düsteren, zornigen Gitarren, den stürmischen Drums, den mystischen Keyboards und den druckvollen Bass ist die Gothicshow perfekt. «Defector» haben «Child Of Caesar» mit viel liebe zum Detail und doch einer einfachen Struktur aufgebaut. Wer jetzt glaubt, es handele sich bei den Gothic Rockern um eine dieser endlos kopierten Klischee Grufties, der irrt. In einer schwarzen Szene, in der immer wieder der selbe Brei tausendfach nachgekocht und aufgewärmt wird, kommt endlich mal ein frischer Wind an einem trüben Herbsttag und zeigt, dass es auch anders geht!

Child Of Caesar Band

Der Einstieg zu «Red Sun» erfolgt melancholisch harmonisch. Zunächst akustisch, verwandelt sich der Song rasch mit Mid-Tempo Drums und gibt Gas. Das gewisse etwas geben hierbei die simplen, sphärischen Keyboards, die das ganze noch magischer, bedrückender machen. Hier spielt Axe Man Christopher auch ein glänzendes Gitarrensolo. Der Refrain ist fabelhaft umgesetzt und brennt sich ins Gedächtnis. Der Mid-Tempo Track ist jedenfalls ein druckvolles, geniales Gothic Metal Gewitter, dass seine Energie in einem lauten Donner voll entfaltet und die Rechnung geht definitiv auf. Die Tore des genialen Gothic Metals öffnen «Child Of Caesar» mit dem Titel «Gates». Wie zuvor, gibt es hier Songkost im Midtempo mit düsteren Keyboards, Gitarren und Bässen, die druckvoller nicht sein könnten. Das auch weniger mehr sein kann, wird damit bewiesen, denn dem Refrain das E-Piano definitiv noch den letzten Schliff verpasst. Zum Ende hin gibt es auch bei dieser glorreichen Gruftiemetalhymne wieder das obligate Gitarrensolo, diesmal in Begleitung von Pianos. Eins ist sicher, «Child Of Caesar» verstehen es, melodisch, hymnische Refrains zu schreiben, die vielfach Ohrwurmcharakter besitzen.

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«Nero» ist in seiner Lead Gitarre sehr melodisch. Die Rhythmusgitarren und Bassläufe, jedoch relativ simpel gehalten. Durchaus hörenswert, aber wird wohl der Song, denn man eher mal skippt. Da hilft auch das mit Pianoklängen unterlegte Gitarrensoli nicht wirklich. Das Keyboardspiel lässt einem in den ersten Sekunden von «Long Live The Night» die Haare zu Berge stehen. Es hört sich an wie der pure Horror und die Melodie ist einfach schaurig-schön. Diese Melodie bildet auch das führende Element im Refrain. Bass und Gitarre(n) sind wieder starkbrüstig Richtung bangen gerichtet. «Lost Sacrifice» lässt den Hörer zunächst an einen Kriegsfilm denken, Marschdrums, Klänge wie aus einem alten Radio… ihr wisst was ich meine, ehe der Sound voll Stereo und mit voller Kraft da ist. Die Drumklänge bleiben zunächst gleich, bis es mit geballtem energischen Gothic Rock wieder weiter geht. Lyrisch geht es hierbei um die Scheinheiligkeit des Christentums, beziehungsweise der Kirche an sich. Ein starker Song, der auch hier wieder vor allem seine Stärke im Refrain beweist. Auf Speed, ist die Musik von «Child Of Caesar» definitiv nicht ausgelegt, wenn auch hier und da auch mal die Double Bass zum Einsatz kommt: Die Songs sind fast gänzlich im Mid-Tempo. Aber Speed ist etwas, was «Child Of Caesar» auch nicht braucht. Die Band spielt ideenreichen Goth und ihr Sänger zieht mit seiner Stimme den Hörer in seinen Bann.

Child Of Caesar

Auf «You» gibts wieder melodische Lead Gitarren, wie sie melancholischer nicht sein könnten. Die gesamte Band mixt hier wieder das beste zu einem durchaus rockbaren Song zusammen. Streicher Sounds kehren auf «At Heart» zurück, die sich weich an das Pianospiel anschmiegen. Hierbei trifft symphonische, magische Lieblichkeit auf brutale Härte und dies natürlich wieder wie es sich gehört: schön düster! Auch hier stimmt das Ganze wieder. Die Rockigen 3-Akkord Gitarrenriffs, könnten hier jedoch ein wenig abwechslungsreicher sein. Dies wird jedoch sofort gekontert, als der Takt wechselt und mal wieder bestes Gitarrensolo erklingen darf. Wie immer, am hinteren Teil des Songs, der jedoch nach diesem kurzen schnellen Ausflug, wieder zurück auf die gemässigten, dunklen Pfade zurückführt, ehe er verstummt. Der Titeltrack «Love In Black» kommt als nächstes an die Reihe und hier kommt die geballte Power von «Child Of Caesar» aus den Boxen und in die Ohren des Hörers. Der Fokus liegt bei diesem Song mehr auf dem hymnischen Gesang, und die Musiker spielen ihre Instrumente zielstrebig in ihrer Reinheit und so punktet auch «Love In Black» voll und ganz. «Worlds Without Skies» ist der letzte Titel des Albums und besticht durch seine schönen Pianomelodien, die zu Anfang und mittendrin, ein schlagkräftiges Element bilden. Die leichten Keyboards ergeben mit den Gitarren und druckvollen Bässen und dem Sänger ein Gesamtkunstwerk.

Child Of Caesar

Natürlich erfinden Child Of Caesar das Rad nicht neu, aber sie machen ihre Sache auf dem Debütwerk einfach richtig gut und rocken zu weilen sehr erdig und dreckig. Ein Grossteil der Songs geht echt gut ins Ohr und werden auch nach mehrmaligen Hören nicht langweilig. Zwei, drei weniger gute Songs sind zwar auch dabei, aber das hat man ja meistens. Ich bin jedenfalls überrascht von «Love in Black», das in Zeiten, wo vergleichsweise wenig gute Alben im Gothic Metal Bereich erscheinen, ein dickes Ausrufezeichen setzt. Sicher manchmal sind die Riffs und das Arrangement relativ simpel und der melodische Teil, liegt bei «Child Of Caesar» oft im Gesang, sowie in den Keyboards und ab und an in der Lead Gitarre und dennoch bietet die Band rundum düster-langsam-schaurig-schönen Goth Metal aus Deutschland. Fans der Sisters oder von Tiammat sollten sich das unbedingt anhören, denn hier hört man ganz deutlich den Stil der 90er Jahre raus und findet etwas, was man ev. schön länger nicht mehr auf diese Weise gehört hat. Mehr davon, jedenfalls habe ich Lust bekommen, auch mal wieder ältere Scheiben zu hören…

Tracklist:

  1. Defector
  2. Red Sun
  3. Gates
  4. Nero
  5. Long Live the Night
  6. Lost Sacrifice
  7. You
  8. At Heart
  9. Love In Black
  10. Without Skies

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Trust me, I’m a Dolphin!

Liebe, etwas naivere Mitmenschen, auch wenn es ein Delfin ist, ist es vermutlich schlauer, nicht drauf zu klicken… einfach mal so nebenbei erwähnt…

Trust me, I’m a Dolphin!
(via FALK)

DBD: Melnās Buras – Skyforger

Skyforger haben ihr neues Album «Senprūsija» am 6. April veröffentlicht und vor Kurzem das Video zum Song «Melnās Buras» online gestellt…

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Xenohefter

Eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte, aus Alien 3, nachgestellt im Büro mit einem Hefter…

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Ziegenbabies in Pyjamas

In folgendem Clip sehen wir Winifred und Monty, drei Wochen alt die beiden, verbringen sie ihre Kindheit auf der Sunflower Farm

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Top 10 der Mad Max Game Pannen

Mad Max soll ja angeblich ein ziemlich genial Spiel sein, das einem das Gefühl gibt, Teil der Einöde, der Geisselung des Überlebens zu sein. Aber es gibt kein Spiel ohne Pannen und da ist auch Mad Max keine Ausnahme…

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