Die Columbia University in New York, einst Aushängeschild der Ivy League, leistet sich ab Herbst ihre bislang teuerste Pointe: Annalena Baerbock wird dort drei Jahre lang Professorin für «Global Leadership» und Co-Direktorin eines Master-Programms. Eine Frau ohne ersten Studienabschluss unterrichtet künftig Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung. Das musst du dir auf der Zunge zergehen lassen.
Denn die akademische Bilanz der neuen Dozentin liest sich wie eine Realsatire: In Hamburg brachte sie es auf ein Vordiplom, also auf gar keinen Abschluss. Die Berliner Promotion brach sie ab, nachdem sie über 39 Monate rund 40’000 Euro Stipendium der parteinahen Böll-Stiftung kassiert hatte. Eine Rückzahlung war laut Stiftung «weder üblich noch vorgesehen». Ihr einziges Buch verschwand nach rund 100 beanstandeten Textstellen klammheimlich vom Markt. Bleibt ein Londoner Master als einsames Feigenblatt einer Vita, die sonst aus Abbrüchen besteht.
Der Offenbarungseid
Columbia beteuert, die Stelle sei praxisorientiert, Forschung werde gar nicht erwartet. Übersetzt: Von Studenten verlangt man Abschlüsse, von Professoren nur noch Prominenz. Wer nach der einjährigen UN-Ehrenrunde eine Lehrkanzel geschenkt bekommt, veredelt damit nicht die eigene Vita, sondern entwertet die Institution, die ihn beruft. Die woke Vorzeige-Universität verabschiedet sich vom eigenen Anspruch und reiht sich ein in jene faktenfreie Führungselite, die sie eigentlich ausbilden sollte. Eine Hochschule, die Scheitern zur Qualifikation erklärt, benötigt keine Feinde mehr. Wer Führung von jemandem lehren lässt, der nie etwas zu Ende geführt hat, prüft nicht mehr, er huldigt. Columbia hat den eigenen akademischen Anspruch zu Grabe getragen – und nennt dies «Global Leadership»!






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