Hollywood hat die Regeln endlich klargemacht: Hautfarbe ist ein bedeutungsloses Konstrukt, eine reine Formsache, die man beim Casting getrost ignorieren darf. Deshalb spielt eine schwarze Schauspielerin nun Helena von Troja, die im Mythos ausdrücklich als hellhäutige Blondine «die schönste Frau der Welt» durchging. Grossartig. Wenn Herkunft und Aussehen also wirklich keine Rolle spielen, dann ziehen wir das gefälligst konsequent durch.

Also: «Black Panther» mit einem komplett weissen Cast. Wakanda, das stolze, nie kolonialisierte afrikanische Reich, endlich befreit von der lästigen Fixierung auf Hautfarbe. In der Hauptrolle als T’Challa, König der Schwarzen Panther, selbstverständlich Elliot Page. Denn wenn Repräsentation heilig ist, dann in beide Richtungen, nicht wahr? Merkwürdig nur, dass die Einbahnstrasse immer nur eine Richtung kennt. Weisse Rollen umfärben: Mutig, progressiv, überfällig. Schwarze Rollen umfärben: Undenkbar, empörend, ein Skandal. Es ist eben kein Prinzip, sondern ein Geschäftsmodell. Gleichheit für alle, verkünden sie. Farbenblind, schwören sie. Doch blind ist hier nur, wer den Trick nicht sieht!

Wakanda Forever: Elliot Page endlich als schwarzer Panther
Wakanda Forever: Elliot Page endlich als schwarzer Panther

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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