Pandamutter holt Junges vom Baum
Immer diese Gören! Kann man einfach nicht alleine lassen! :)
[youtube id=»CAgcXibw_KY» align=»center»]
Immer diese Gören! Kann man einfach nicht alleine lassen! :)
[youtube id=»CAgcXibw_KY» align=»center»]
In Flames haben zu ihrem Song «Paralyzed» vom aktuellen Album «Siren Charms» ein neues Video veröffentlicht…
[youtube id=»SVF56VMSqg4″ align=»center»]
Der eine oder andere wird «Apfel rauchen» kennen, die anderen Varianten hier im Video dürften aber weniger bekannt sein. Und ja, wir allen wissen, mit Essen spielt man nicht. Aber dadurch zu rauchen wird ja wohl erlaubt sein – essen kann man es danach ja immer noch, wer denn mag…
[youtube id=»fxNWuWiUAm4″ align=»center»]
Timelapse-Videos von Sternenhimmeln, Nationalparks, Sonnenauf- und Untergängen kennt man ja mittlerweile. Benjamin Sichert hat vielleicht auch deshalb mal was Anderes gemacht. Er ist in eine verlassene Universität, ein verlassenes Kraftwerk und in einen alten, verlassenen Kühlturm gegangen und diese ganz grossartigen Timelapse Videos aufgenommen. Hierbei paart er den baulichen Verfall mit optischem Hochglanz der Aufnahmen. Ich mag die durchaus aussergewöhnliche Motivsprache als auch die Detailtiefe der Videos sehr. Timelapse ohne Kitsch!
[vimeo id=»85366271″ align=»center»]
[vimeo id=»90535017″ align=»center»]
[vimeo id=»107610676″ align=»center»]
Freunde, seht euch unbedingt diesen neuen TV-Spot für «Avengers: Age of Ultron» an, denn hier wird euch neues Material des Films gezeigt!
[youtube id=»0WM915QsOyI» align=»center»]
Letztes Jahr fuhr Kelly McGarry mit dem Rad den Berg runter und auch dieses Jahr hat ein Brausehersteller mal wieder die ganzen Irren zu einer gemütlichen Bergabfahrt geladen. Dieses Mal absolvierte Jeff Herbertson währenddessen einen Backflip mit 22 Metern. Ob dieser gemessen am Rest der Piste nun die meisten Nerven kostete, konnte ich schon letztes Jahr nicht sagen, ich vermute aber eher nicht…
[youtube id=»KZZImh7n-OM» align=»center»]
Übrigens versucht diesen Ride auch Tom Van Steenbergen, was leider bei ihm nicht ganz klappte, uns aber eine andere Perspektive eröffnet
[youtube id=»6836SXD2IiY» align=»center»]
Das Video hier zeigt uns die ganzen schönen Postkartenmotive, wie man sie auch bei der ein oder anderen Stadtrundfahrt sehen würde, nur halt bei besserem Wetter und ohne die ganzen anderen nervigen Touristen…
[youtube id=»ks2mkRbl1MU» align=»center»]
Ende März erscheint das zweite Album der deutschen Rocker «Gloomball», welches sich «The Quiet Monster» nennt. Hier daraus die Single «Straight To Hell»…
[youtube id=»-q1ooW4rKus» align=»center»]
In folgendem Video verhindern erwachsene Elefanten auf beeindruckende Weise, dass ein Babyelefant ertrinkt…
[youtube id=»Cd-LtWtNvDw» align=»center»]
«Viajando» aus North Carolina spielen auf ihrer EP «Counting Days» eine Mischung aus Doom- und Stoner-Metal mit einem Hauch von Sludge und Punk. Fans dieser Musikrichtungen sollten sich unbedingt diese Band anhören, denn der Genre Mix wird zum eigenen Stoff, mit viel Melodie, schön Retro und professionell präsentiert, überzeugt die EP vom ersten Ton an.
Das Stoner-Trio spielt punkaffinen Riff-Rock mit viel Power und einer zerstörerische Kraft. Monotonie und Schwermüdigkeit, Energie und Dynamik entfesseln eine Kraft, die sich aufheizt und mit einem regelrechten Gewitter entlädt, mal gehetzt, mal schwer bleiern und mystisch. Schön kraftvoller Sound mit klarem Gesang und jeder Menge traditioneller Doom Metal Elementen. Manchmal nutzen die Vocals aggressive Sludge Shouts und während der Sound weiter auf die Gehörgänge einprügelt, kann man Hardcore-Punk-Elemente hören und bei Soli und Leads kommt bestes Retro- und Stoner-Rock-Feeling auf. Alle Songs halten sich an langsames oder mittleres Tempo und lassen es dennoch ordentlich krachen.
Im «Hell’s Pit» türmen sich die Riffs wie ein nahender Sturm bedrohlich auf. Auch wenn sich die wenigen Akkordfolgen wiederholen, reicht die durchgespielte extreme Heavyness für impulsive donnernde Rock-Grooves. Meiner Meinung nach sind Viajando eine vielversprechende Mischung aus Stoner- und Doom-Metal mit einer ordentlichen Prise Punk. Wir empfehlen euch unbedingt in «Hells Pit» und «Sleeper» reinzuhören und bei gefallen, die aus unserer Sicht gelungene EP auf Bandcamp zu kaufen. Get Weird!
Tracklist:
[rwp-review id=»0″]
An der letztjährigen «Glory World Series», einem Kickbox-Event, befördert Raymond «Real Deal» Daniels seinen Widersacher zunächst mit den Fäusten zu Boden. Fürs Schlussbouquet präsentiert er dann einen Back Kick, den er mit dem rechten Bein einleitet und grossartig mit Links vollendet…
[youtube id=»d1o-V8W-izY» align=»center»]
Ben und Chris Blaine haben bei «Nina Forever» nach ihrem eigenen Drehbuch Regie geführt. Die Horror-Romanze feierte am 14. März ihre Premiere auf dem South by Southwest Film Festival. Der Film zeigt, dass Ex-Partner manchmal ein delikates Thema sind, für Holly und Rob ist die Sache dann noch etwas «spezieller»: Denn das junge Paar muss damit klarkommen, dass Robs tote Ex ihrem Beischlaf beiwohnt.
Der Tod seiner Freundin Nina (Fiona O’Shaughnessy) hat Rob (Cian Barry) stark mitgenommen, doch in Holly (Abigail Hardingham) scheint er eine neue Liebe gefunden zu haben. Aber bei ihrer ersten gemeinsamen Nacht geschieht das Unglaubliche: Nina taucht in Form von verstreuten Gliedern und einem blutigen Durcheinander auf. Holly schreckt dieses Erlebnis nicht ab, denn sie ist fest entschlossen, Rob über den Tod seiner (Ex-)Freundin hinwegzuhelfen, selbst wenn das heißt, mit ihr den Mann und das Bett zu teilen.
[youtube id=»AIqZ0h11s80″ align=»center»]
Yeah und ich vermisse es! :)
In der letzten Zeit bekommt man wieder häufiger Oldschool-Thrash-Metal zu hören und so sind auch «Mortal Peril» Vertreter dieses Genres. Mit «Walking On Hellish Trails» veröffentlichten die Kölner vergangenen Monat ihr Debüt-Album. «Mortal Peril» wurden im Jahr 2010 von Schlagzeuger Jonas Linnartz und Bassist/Sänger Jan Radermacher im Industrie-Kaff Wesseling gegründet und machte 2012 mit ihrer EP «Of Black Days And Cruel Alliances» zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Mit ihrem Debütalbum «Walking On Hellish Trails» lassen Mortal Peril gut abgeschmeckt mit rauer, punkiger Energie und klassischen NWOBHM-Melodien ihren ersten Longplayer auf den thrashenden Teil der Menschheit los.
Wie erwähnt wurde «Mortal Peril» im Jahr 2010 durch Jonas und Jan gegründet und nach dem Zugang von Gitarristen Tasso wurden erste Gigs in Clubs und auf Hauspartys gespielt. 2011 verstärkte man sich mit Lucas als zweitem Gitarristen und Mitte 2012 folgte die erste EP «Of Black Days and Cruel Alliances», welche nicht nur in Deutschland gefallen fand, sondern auch positive Kritiken aus Italien, Frankreich und Südamerika erntete. 2013 verliess Tasso die Band, um sich anderen musikalischen Richtungen zu öffnen, worauf kurz darauf auch Lucas aus beruflichen Gründen aus der Band ausstieg. Nach einigen Monaten der Suche vervollständigten sich die Thrasher Anfang 2014 wieder mit Bjornsson Greene und Fabian Gerhardt an den Sechssaitern und beackerten weiter die Bühnen in NRW. In dieser Besetzung wurde auch das erste Album «Walking on Hellisch Trails» in Eigenregie aufgenommen. Leider musste Ende 2014 Fabian studiumsbedingt aussteigen und so war der Platz frei für den Gitarrist Pete Rode. Wieder einmal vollständig und mit ihrem Album im Rücken freuen sich Mortal Peril darauf, ein paar heftige Gigs runterzureissen.
Soundtechnisch feiern Mortal Peril den Thrash ab, gut abgeschmeckt mit punkiger Energie und klassischen NWOBHM-Melodien. Trotz aller 80iger Nostalgie drücken die vier Jungs ihren Songs einen eigenen Stempel auf. Das Quartett setzt auf schnellen, punkigen und mit viel Power aufwartenden Thrash Metal, der mit einer gehörigen Portion NWOBHM angereichert wurde. Auch Mortal Peril erfinden das Rad nicht neu, sind dafür absolut authentisch und hauen live rein wie ein gut geschmiertes Zäpfchen. «Clear in the head or drunken as shit» – nach diesen Zeilen aus dem Opener ist klar, unter welchem Motto die Studioarbeiten standen. Die abwechslungsreiche Thematik der Songs zeigt, dass Songschreiber und Frontman Jan Radermacher sich kreativ völlig auslässt und die Band sich nicht in eine stilistische Ecke stellen möchte. So werden gesellschaftskritische Themen in Stücken wie «Death to all the Tyrants» und «Devil Seed» von humorvollen Texten wie in «Señor Wampo» oder «Eyekiller» abgelöst, was letztendlich durch den Tribute-Song «Inglorious Basterds» zum namensgebenden Film abgerundet wird.
[youtube id=»k4nmf0CF45c» align=»center»]
Radermacher zieht seine Inspiration zu den Songs aus erlebten Ereignissen. So ist zum Beispiel der Song «Eyekiller» eine Hommage daran, dass sich Drummer Jonas beim erstmaligen Anspielen dieses Stückes mit seinem Drumstick ins Auge schlug und seine Kontaktlinse direkt im Auge zersprang. Somit lieferte er die perfekte Vorlage für einen der besten Songs des Albums. Mit ihrem Sound überzeugen die Jungs auf ganzer Linie. Die Kompositionen aus harten Drumbeats, rhythmischen Basslines und zweistimmigen Gitarrenriffs ergeben den unverkennbaren Sound der Band. Gekrönt wird das Ganze durch die melodiösen Gitarrensoli der beideen Axtschwinger. Die Produktion ist gelungen und textlich bedient man sich der üblichen Clichés, wobei im Song «Hail Satan» mit «Rape Maria, Kill Jesus» etc. doch ein wenig der Vogel abgeschossen wird und auch der Refrain von «The Ones Left Behind» etwas gar infantil daher kommt.
«Walking on hellish trails» ist ein abwechslungsreiches Album, dass zeigt, dass «Mortal Peril» den Thrash-Metal-Sound der 80er Jahre wieder auferstehen lässt und Lust auf mehr macht. Dieses Album ist das beste Beispiel dafür, dass sich auch ein ganz in Eigenregie produziertes Album nicht vor anderen Platten verstecken muss. Was die vier Jungs hier eingeprügelt haben, lässt einfach keinen Kopf still auf dem Hals sitzen. Herausragend sind das sehr geile «My Inner Condition», «Eyekiller» sowie der rasante Opener «2 Step Crew». Der Stil der Band beschränkt sich nicht auf reinen Thrash Metal, Einflüsse aus Punk, Hardcore und NWOBHM sind mal mehr, mal weniger stark zu hören. Die Band drückt ihren Songs einen ganz eigenen Stempel auf und irgendwie habe ich das Gefühl, dass man in Zukunft von «Mortal Peril» noch einiges hören wird. In diesem Sinne: «Clear in the head or drunken as shit, Mortal peril Turnschuh crew is wasting the pit!»
Tracklist:
[rwp-review id=»0″]
Ist für den Frühlingsanfang ein neues Gartenhäuschen nötig? Wer kennen die perfekt Firma, die bei diesem Vorhaben weiterhilft! ;)
Nick Augusto war von 2009 bis 2014 Schlagzeuger bei Trivium. Nun hat das Ex-Mitglied seine eigene Band «Corrosion» aus der Taufe gehoben. Zusammen mit Sänger/Bassist Tommy Hjelm (Insense) und den Gitarristen Christopher Cussell (Before The Mourning) und Martin Rygge (Insense) präsentiert Augusto den neuen Song «Machine Says No»…
[youtube id=»G_pGJYlVgHo» align=»center»]
Fans müssen sich noch bis zum Start der neuen Folgen von «Game of Thrones» ein paar Tage gedulden, denn die fünfte Staffel läuft erst ab dem am 12. April beim amerikanischen Kabelsender HBO an, zum Warmwerden gibts für euch schon jetzt das neue Mixtape zur Serie.
Auf «Game of Thrones Catch the Throne: The Mixtape Vol. 2» finden sich auch Beiträge einiger Metalbands. So steuern Anthrax «Soror Irrumator» bei, Killswitch Engage sind mit dem Track «Loyalty» vertreten, Mastodon mit «White Walker» und schliesslich Mushroomhead mit «Among The Crows». «Catch the Throne: The Mixtape Vol. 2» ist die zweite Sammlung von exklusiven Songs, inspiriert von der Serie und durchzogen von Samples aus «Game of Thrones». Musikalisch liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Genres HipHop und Metal. Nachfolgend könnt ihr euch die 15 Songs starke Tracklist anhören und bei gefallen auch gleich kostenlos runterladen.
Selten passt ein Video besser zum Namen unserer Kategorie WTF! als dieses. Da schmeisst ein Dude ein nigelnagelneues iPhone 6 in die Pfanne und kippt ordentlich Cola dazu und schaut zu, wie die Brühe zu blubbern beginnt…
I decided to drop a brand new iPhone 6 in some boiling Coca-Cola. The results made my house smell like smoke for 2 hours. I would NOT recommend trying this at home! Enjoy the test!
[youtube id=»TeFMtmUAFRo» align=»center»]
Die am Mittwoch im Naturhistorischen Museum Bern eröffnete Sonderausstellung «Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!» lüftet eine heimliche Affäre der Paläontologie: Die Leidenschaft für harte Rock Musik. Nein, bei der Ausstellung werden nicht die versteinerte Überreste dahingeschiedener Rock-Grössen ausgestellt, sondern Fossilien, die allesamt den Namen bedeutender Rock- und Metalbands tragen. Am letzten Mittwoch wurde eine bislang unbekannte Seeigel-Art auf den Namen «Paracidaris eluveitie» getauft und mit einem Akustik-Konzert der Schweizer Folk-Metaler gewürdigt.
Als Kind besucht man das Naturhistorische Museum meist in Begleitung von Mitschülern und Lehrperson, dann macht man meist eine längere Pause bis später, wenn man selber Kinder hat, man sich wieder im Museum einfindet. Dazwischen, in der Zeitspanne zwischen Kindsein und Elternsein, ist ein Museumsbesuch eher selten. Wie lockt man Nicht-Kinder und Nicht-Eltern ins Naturhistorische Museum? In dem man diese Zielgruppe auf eine etwas andere Art und Weise anspricht, als ein Museum dies sonst tut. Es gibt Wissenschaftler, die neuen, bislang unbekannten Tierarten Namen geben, die einen Bezug auf den Fundort oder die Form haben. Und es gibt Wissenschaftler, die widmen eine neue Art ihrem liebsten Rockstar. Offenbar gibt es gerade in der Paläontologie eine Menge Wissenschaftler, die nicht nur Fossilien lieben, sondern mit derselben Leidenschaft der Rockmusik frönen – der harten Rockmusik. Die Sonderausstellung «Rock Fossils – Ja, es ist Liebe» präsentiert 36 Dinosaurier und andere Fossilien, welche die Namen von Bands oder Sängern aus der Rockszene tragen. So haben AC/DC, Lemmy von Motörhead, Ramones, Beatles, Rolling Stones und die Sex Pistols ihren Platz in der Erdgeschichte eingenommen.

Die Ausstellung wurde erstmals im Geomuseum in Faxe, Dänemark gezeigt. Dort sorgte sie für weltweites Aufsehen, gerade in der Metal-Szene. Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) hat die Ehre, die Ausstellung als erstes Haus ausserhalb Skandinaviens zu zeigen. Inzwischen hat die Ausstellung prominenten Zuwachs erhalten: Das kürzlich entdeckte Fossil eines Urahns der Flusspferde, das aufgrund seiner vollen Lippen nach Mick Jagger benannt wurde, wird zum ersten Mal mit einer Rekonstruktion und Skelett-Resten zu sehen sein. Eine substanzielle Erweiterung erfuhr die Ausstellung aber durch das Naturhistorische Museum Bern selbst: Die Paläontologen des NMBE widmen eine bislang unbekannte Seeigel-Art der Band Eluveitie. Bei «Paracidaris eluveitie» handelt es sich um einen 160 Millionen Jahre alten, kürzlich im schweizerischen Jura (Auenstein, AG) entdeckten Stachelhäuter, der mit den Ornamenten seines Gehäuses an die Verzierung keltischer Gegenstände erinnert. Beim Bandnamen Eluveitie handelt es sich ja bekanntermassen um die etruskische Form des keltischen Wortes Helvetios (Der Helvetier).
Die Ausstellung wurde stilvoll im Skelettsaal des Museums mit einem akustischen Konzert von Eluveitie eingeläutet, welche bei dieser Gelegenheit ihre «eigene» Fossilart erhalten haben, welche ihnen in Form eines Modells des Fossils übergeben wurde. Die Kombination von Museum und Metal-Konzert hat mich im Vorfeld äusserst gereizt. Doch funktioniert das mit einem Acoustic-Gig? Funktioniert Pagan-Metal ohne Metal? Nein, tut es nicht! Schade musste man einer eigentlich tollen Live-Band an diesem Abend beim Scheitern zu sehen. Eluveitie waren leider beim experimentieren zu wenig mutig. Nur die Elektrogitarren durch Acoustik-Klampfen zu ersetzen war definitiv zu wenig kreativ. Die ganze Dynamik ihrer Songs ging verloren, was blieb waren Klangbilder die immer gleich klangen. Nix mit wildem Haareschütteln und harten Gitarren! Für den Museums-Gig hat die achtköpfige Winterthurer Truppe ein Akustik-Set einstudiert und im Halbkreis sitzend präsentiert. Den Song «The Call Of The Mountains» hat Sängerin und Drehleiher-Spielerin Anna Murphy auf Berndeutsch gesungen, was speziell für diesen Abend einstudiert wurde und das Ganze noch etwas rausriss. Manchmal funktionieren Songs nur, wenn sie wie bei Eluveitie durch Gegensätze getragen werden – leider haben diese Gegensätze gefehlt.
[vimeo id=»118590245″ align=»center»]
Ausser dem 160 Millionen Jahre alten Seeigel, der fortan den Namen der erfolgreichen Folk Metaler tragen wird, bietet das Museum mit dem originalen «Metal Heart», das als Cover auf Accepts gleichnamigen 1985-er Album verewigt ist, noch ein ganz besonders Ausstellungsstück für Metalfans. Die Ausstellung «Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!» dauert bis zum 31. Mai. Das Rahmenprogramm umfasst Konzerte, Vorträge sowie unkonventionelle Führungen. Letztere laufen unter dem Namen «Stage Dive» und bieten den Besuchenden die Möglichkeit, nicht nur in den wissenschaftlichen Aspekt des Themas einzutauchen, sondern auch passende Musik zu hören und an der Bar zu verweilen. Neben den Konzerten wird samstags und sonntags ein Plattenladen von Rathouse Records in der Ausstellung geöffnet sein.
[rwp-review id=»0″]
Drei Jahre nach «Cat vs Dog: A Trick Contest» sind Nana und Kaiser zurück und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. Haben die Ratten das Zeugs dazu, die Trophäe für den besten Trick mit nach Hause zu bringen?
[youtube id=»lcUoCJgfh8M» align=»center»]
Hier eine schöne Parodie, welche Star Wars Episode VII (The Force Awakens) mit Super Smash Bros mixt, um so «Smash Wars: The Triforce Awakens» zu erschaffen…
[youtube id=»KGfOxuSvN-8″ align=»center»]
Ein Film mit dem Kampf Avengers gegen die Liga der Gerechten? Wie geil wäre das denn?
[youtube id=»8KxIHVGch8I» align=»center»]
Der folgende Kurzfilm ist Augenzucker und eine experimentelle Studie über die visuellen Künste:
Nova is an experimental study of the visual arts technique slit scan with a particular focus on emphasising its spacial and temporal properties. The slit scan image is created using video footage of bioluminescent deep sea creatures, particularly Comb Jellyfish. These creatures acted as a source of inspiration for the form and animation. The resulting structure resembles a surreal organism that is locked into an ever-increasing state of perpetual growth, decay and transformation.
[vimeo id=»114553695″ align=»center»]
Heute für euch die schwedische Death-Metal-Band «Unleashed» mit der ersten Single «Where Is Your God Now?» von ihrem aktuellen Studioalbum «Dawn Of The Nine», welches am 24. April erscheinen wird. «Unleashed» zählen mit ihrer Mixtur aus Melodie und Brutalität als die Ur-Gesteine des Viking-Death Metal schlechthin. Auch nach 26 Jahren Bandgeschichte sind ihre Riffs immer noch Geschosse, ihre Refrains episch und dies verbindet sich zu kompromissloser Härte mit Hymnen an Odin.
[youtube id=»VrUJWq865ps» align=»center»]
In folgendem Video gibts lebende Leichen und viele andere absurde Gags aus der «Just-for-Laughs»-Sammlung…
[youtube id=»jCXTqheJwc8″ align=»center»]
Zwei Jahre nach ihrem Debüt melden sich «Gloomball» mit «The Quiet Monster» zurück. Das zweite Album der Newcomer aus Deutschland ist etwas härter als der Vorgänger und groovt und rifft nach allen Regeln der Kunst. Das Rad haben die fünf Jungs zwar nicht neu erfunden, aber das, was sie machen, machen sie gut. Gloomball reihen sich ohne Probleme in die Riege der Bands ein, die es verstehen eingängige Melodie bzw. Songs zu schreiben, dabei verbinden sie die Moderne mit klassischem Material so geschickt, dass man selbst nach dem dritten Durchlauf nicht weiss, wo man die Jungs einordnen soll. Aber eines ist klar, «The Quiet Monster» geht definitiv direkt in die Blutbahn.
Mit ihrem im April 2013 mehr als nur hörenswerten Debütalbum sorgten die deutschen Newcomer «Gloomball» für frischen Wind in der deutschen Rock- und Metal-Szene. «The Distance» machte die fünfköpfige Band um Frontmann Alen Ljubic mit einem Schlag international bekannt. Die anschliessenden Tourneen und Konzerte unter anderem mit «Eat The Gun», «Motorjesus», «Eisbrecher» oder «Saltatio Mortis» verstärkten noch den Eindruck, dass sich hier eine Band auf den Weg gemacht hat, von der man in Zukunft noch hören wird. Und tatsächlich steht nun das zweites Album «The Quiet Monster» stolz zur Veröffentlichung bereit und dokumentiert eine unverkennbare Weiterentwicklung. Das zweite Album schliesst stilistisch nahtlos an das starke Debütalbum an, geht aber kompositorisch und textlich einen Schritt weiter.
Die zwölf neuen Songs erweisen sich als noch abwechslungsreicher und dynamischer, die Texte aus Ljubics Feder als reife Reflektionen seiner Gedanken und Gefühlswelt. Gleich zu Anfang fällt auf, dass die Jungs rund um Frontmann Alen Ljubic wesentlich direkter, abwechslungsreicher und rauer zu Werke gehen, als dies noch bei «The Distance» der Fall war. Grundlage des neuen Albums ist die stabil geblieben Besetzung von Gloomball. Wie schon auf «The Distance» verteilen sich die künstlerischen Kräfte gleichmässig auf Ljubic, die Gitarristen Björn Daigger und Jossi Lenk, auf Bassist Basti Moser und Schlagzeuger Danny Joe. Im Vergleich zum Debüt basieren die Songideen von «The Quiet Monster» diesmal auf den Schultern aller Bandmitglieder. Eine Prise Southern Rock der Marke «Anti-Mortem», die wiederum manchmal nach «Pantera» tönen, einen ordentlichen Schuss «Godsmack» oben drauf und das Ganze mit feinster «In Flames»-Würze abgeschmeckt – fertig ist der «Gloomball».
[youtube id=»-q1ooW4rKus» align=»center»]
Besonders «Godsmack» scheinen bei den Jungs einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, denn gerade das nach dem Intro «The Quiet…» eröffnende «Monster» könnte ebenso aus deren Feder stammen. Typische Gloomball- Rock-Kracher wie «Straight To Hell» oder «Towards The Sun» dokumentieren die grosse Energie dieser Band, sowie ihre Fähigkeit, Dynamik und Eingängigkeit in eine ausgewogene Balance zu bringen. Spätestens mit dem leicht an ruhige «In Flames» erinnernden «All Beauty Dies» nimmt das neue Langeisen monstermässig an Fahrt auf, und Gloomball präsentieren uns eine sehr gelungene Achterbahnfahrt. Während das wuchtige «Sirens (Die Alone)» kräftig nach vorne schiebt, verbreitet «One More Day» eine angenehme Melancholie. Mit «Sullen Eyes» zeigen sich Gloomball erstaunlich derbe und heavy, ein schwermetallischer Groove-Track mit – wie Ljubic es nennt – «für uns ungewöhnlich bösem Feeling.» Ähnlich experimentell, wenn auch in anderer stilistischer Ausrichtung, zeigt sich der Track «Blood Red World», bei dem Gloomball neue Wege beschreiten, mit Chören arbeiten und am Ende des Songs sogar mit Streichern experimentieren. Mit dem abschliessenden «Blue Is Turning Into Gray» gibt es einen etwas ungewöhlich anmutenden Track, der aber genau durch seine etwas andere Ausrichtung ein facettenreiches Album gelungen zu Ende bringt.
Apropos Chöre: Namhafte Unterstützung bei den BackgroundVocals fanden die Musiker in den Songs «Monster» und «Blue Is Turning Into Gray» durch Matthias Hechler von den deutschen Gothic-Metallern Crematory. Erwähnt werden sollten auch die erneut gelungenen Texte aus der Feder von Alen Ljubic. Schon auf «The Distance» hatte der Gloomball-Frontmann seine durchdachten Storys in passende Worte verpackt, diesmal sind seine Themen sogar noch ein tück persönlicher. Wie etwa in «Monster», dem Album-Opener, mit seiner markanten Textzeile «light the world up be the monster, I will never break and I know I can take this monster.» Ljubic: «Ich arbeite gerne mit Metaphern, und irgendwie gibt es kleine Monster ja in uns allen, es kommt nur darauf an, ob man sie positiv oder negativ nutzt.» Ljubics Texte haben Tiefgang und Aussagekraft, ohne dabei kryptisch oder abgehoben zu wirken. «Ich möchte natürlich, dass mein Anliegen von jedem verstanden wird, um meine Ideen und Sichtweisen weitergeben zu können.»
Wie der Albumtitel suggeriert, kommt hier das Monster auf leisen Sohlen angeschlichen, um einen umso stärker zu erschrecken. Dementsprechend entfaltet der Longplayer sein ungemeines Potenzial und seine ungeahnte Vielseitigkeit nach und nach sowie mit jedem Hören ein bisschen mehr. Unterm Strich haben Gloomball auch auf ihrem zweiten Werk soweit alles richtig gemacht. Zwar fehlt noch ein kleines Quäntchen, um aus «The Quiet Monster» ein wahres Biest zu machen, aber wenn die Musiker so weitermachen, dann sollte dem bald nichts mehr im Wege stehen. «The Quiet Monster» ist ein gutes Album auf altbekannten Pfaden, mit etlichen Höhepunkten, aber auch 2-3 Nullrunden. Der Gesamteindruck ist überwiegend positiv und damit bekommt das Album eine klare Empfehlung. Fans von groovendem Alternative Metal bekommen hier ein gelungenes Fressen.
Das Album könnt ihr in unserem Shop kaufen.
Tracklist
[rwp-review id=»0″]
Treffender kann man es kaum beschrieben :)

Spassiger Kurzfilm über einen krebskranken Typen, der zum Badass Zombie Killer wandelt und so die letzte Hoffnung der Menschheit wird…
[youtube id=»zxzmcfgZd_0″ align=»center»]