Viajando“ aus North Carolina spielen auf ihrer EP „Counting Days“ eine Mischung aus Doom- und Stoner-Metal mit einem Hauch von Sludge und Punk. Fans dieser Musikrichtungen sollten sich unbedingt diese Band anhören, denn der Genre Mix wird zum eigenen Stoff, mit viel Melodie, schön Retro und professionell präsentiert, überzeugt die EP vom ersten Ton an.

Viajando - Counting Days

Das Stoner-Trio spielt punkaffinen Riff-Rock mit viel Power und einer zerstörerische Kraft. Monotonie und Schwermüdigkeit, Energie und Dynamik entfesseln eine Kraft, die sich aufheizt und mit einem regelrechten Gewitter entlädt, mal gehetzt, mal schwer bleiern und mystisch. Schön kraftvoller Sound mit klarem Gesang und jeder Menge traditioneller Doom Metal Elementen. Manchmal nutzen die Vocals aggressive Sludge Shouts und während der Sound weiter auf die Gehörgänge einprügelt, kann man Hardcore-Punk-Elemente hören und bei Soli und Leads kommt bestes Retro- und Stoner-Rock-Feeling auf. Alle Songs halten sich an langsames oder mittleres Tempo und lassen es dennoch ordentlich krachen.

Viajando - Band

Im „Hell’s Pit“ türmen sich die Riffs wie ein nahender Sturm bedrohlich auf. Auch wenn sich die wenigen Akkordfolgen wiederholen, reicht die durchgespielte extreme Heavyness für impulsive donnernde Rock-Grooves. Meiner Meinung nach sind Viajando eine vielversprechende Mischung aus Stoner- und Doom-Metal mit einer ordentlichen Prise Punk. Wir empfehlen euch unbedingt in „Hells Pit“ und „Sleeper“ reinzuhören und bei gefallen, die aus unserer Sicht gelungene EP auf Bandcamp zu kaufen. Get Weird!

Tracklist:

  1. Counting Days
  2. Nothing is Sacred
  3. Hell’s Pit
  4. Rogue
  5. Dead Mask
  6. Sleeper
Viajando - Counting Days
7.9 / 10 Total
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Originalität8
Tempo7
Musikalische Fähigkeiten9
Gesang8.5
Songtexte8
Substanz8
Produktion7.5
Langlebigkeit7.5
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