Der Keramiker Kevin Merck kreiert in aufwendiger Handarbeit grossartige Zombie-Tassen. Die haben dann allerdings auch ihren Preis, so kostet «Slow Joe» z.B. mal locker $220…
Many hours of blood, sweat and tears have gone into creating this one-of-a-kind art mug.




Fuck yeah, Schlangenmensch! Wie viele tausend Stunden Yoga und Dehnübungen haben die Kerle denn bitte absolviert? Meine Gesichtszüge entgleisen mir alleine nur vom Zusehen! Breakdance ist das Ganze übrigens streng genommen nicht. Auch Knochen werden bei dem «Tanz» im Idealfall nicht gebrochen. Vergesst also die Überschrift. Was die beiden Herren da vorführen ist Kontorsion:
Der Begriff Kontorsion (lat. contortio Drehung, Windung) beschreibt eine Form von Akrobatik-Vorführungen, bei welcher der Artist seinen Körper in Positionen verdreht oder verbiegt, die für die meisten Menschen unerreichbar zu sein scheinen. Kontorsion ist oft Teil einer Zirkus-Nummer.
Ein Kontorsionist, auch Schlangenmensch genannt, ist somit ein Akrobat, der seinen Körper aufgrund von jahrelangem Training extrem biegen kann. Im Allgemeinen haben Kontorsionisten bereits eine ungewöhnlich hohe natürliche Beweglichkeit, die dann noch durch spezielle Turnübungen gesteigert wird. Quelle: Wikipedia
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Ich weiß, 2015 ist vorbei und somit auch die Zeit der Rückblicke, aber Lego ist seit dem letzten Jahr einfach der endgeile Scheiss und man muss der Firma einfach applaudieren, dass sie es geschafft haben, vom reinen Spielzeug zu einem Trendprodukt zu werden. Lego fetzt also wieder richtig und deswegen machen wir bei den Rückblicken noch mal eine Ausnahme, schliesslich hat Antonio Toscano hier mit viel Liebe die besten Filme aus dem letzten Jahr mit Lego inszeniert. Hier und da ein bisschen schwer zu erkennen, aber im Grossen und Ganzen ist das ein feines Stück Internetgeschichte – und viel, viel besser als der doofe LEGO-Film von vor zwei Jahren…
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Jonás Cuarón, Sohn von Regisseur Alfonso Cuarón, ist selber in den Regie-Stuhl gesessen und hat seinen zweiten Spielfilm «Desierto» realisiert. Für die Hauptrolle konnten Gael García Bernal und Jeffrey Dean Morgan gewonnen werden. Für Bernal ist «Desierto» eine thematische Rückkehr. Bereits in der Dokumentation «Who is Dayani Cristal?» hat sich der Schauspieler mit der Trostlosigkeit der Grenzsituation Mexiko-USA auseinander gesetzt. «Desierto» scheint dieses Thema jedoch mit weniger Sachlichkeit, dafür mit umso mehr Spannung anzugehen. Ein erster Eindruck liefert der Trailer.
From Jonás Cuarón and Alfonso Cuarón, the acclaimed filmmakers of GRAVITY, comes a unique, modern vision of terror. «Desierto» is a visceral, heart-pounding suspense-thriller packed with tension and suspense from start to finish, starring Gael García Bernal (THE MOTORCYCLE DIARIES and Y TU MAMÀ TAMBIÉN) and Jeffrey Dean Morgan (WATCHMEN).
What begins as a hopeful journey to seek a better life becomes a harrowing and primal fight for survival when a deranged, rifle-toting vigilante chases a group of unarmed men and women through the treacherous U.S.-Mexican border. In the harsh, unforgiving desert terrain, the odds are stacked firmly against them as they continuously discover there’s nowhere to hide from the unrelenting, merciless killer.
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Gun v Gun v Gun v Gun! :pistolen:
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Hier eine ziemlich umfassende Infografik die sich mit den vermeintlichen Argumenten von jenen auseinandersetzt, die ja nichts gegen Ausländer haben, «aber». Schöne Idee…

(via BAK no borders – linksjugend ‘solid)
Vermutlich geht das nicht mit allen Schuhen, aber bei diesem Modell hier ist der Life Hack passend und die Hände bleiben trocken… ;)
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Make-Up Artist und Bodypainter Argenis Pinal aus dem sonnigen Kalifornien ist vermutlich ein gefeierter Cosplayer auf sämtlichen Conventions dieser Welt. Mit Make-Up verwandelt er sich selbst und andere Leute in Charaktere aus Comics, Filmen oder seiner Fantasie. Sehr gelungene Artworks, die den recht maskulinen Herrn auch hin und wieder gekonnt weiblich aussehen lassen. Weitere originelle Bodypaintings von Argenis gibt es auf seiner Website oder auch bei Instagram…








Heute gibts im «Death Bell of the Day» Thrash-Metal aus Griechenland, Chronosphere mit «Killing My Sins» aus dem im Jahr 2014 erschienen Album «Embracing Oblivion»…
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Und das erst noch vegan!

(via Falk)
Ich könnte ja dem Hörnchen stundenlang beim Schneeräumen zugucken…
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(via Grandma Flash)
Grossartiges Mashup von Youtube Nutzer Bonecage in welchem er den Terminator mit Duran Duran’s «Hungry Like the Wolf» mixt…
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Der Horrorfilme Southbound von Roxanne Benjamin (V/H/S) erzählt fünf spannende und miteinander verknüpfte Geschichten einiger Reisender, die mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert werden. Vom Trailer her sieht das Teil ja schon mal ziemlich geil aus, wie ich finde. Wer die V/H/S Reihe kennt, der weiss, dass die Filme gut produziert sind und diesen Eindruck macht auch «Southbound». Am 9 Februar wird der Film in den US&A veröffentlicht, wie es in unseren Breiten aussieht, ist noch nicht bekannt…
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Unter anderem…
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Es gibt endlos viele Videos, in denen Leute Ölfässer in die Luft fliegen lassen. Aber diese kleine norwegische Dokumentation hier schlägt dem Fass sprichwörtlich den Boden aus: 2 1/2 Minuten lang fliegen hier die Fässer rum – oder ist das nur ein Fass?
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Schlagzeuger und Gitarrist Ted Kirkpatrick (Tourniquet) hat einige bekannte Musiker zusammen getrommelt um mit ihnen zusammen «The Doom in Us All: A Tribute to Black Sabbath» zu veröffentlichen. Eine Scheibe zu Ehren der ursprüngliche Doom-Legenden und so hören wir in folgendem Clip Chris Jericho (Fozzy), Scotti Hill (Skid Row), Dug Pinnick (Kings X) und Ted Kirkpatrick den Kulttrack «War Pigs» zum besten geben…
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Das Video «Left Behind» von YouTube Nutzer Charpu fliegt kreuz und quer durch eine Bauruine und schrammt regelmässig an einem Zusammenprall mit Mauern und Pfosten vorbei. Als Drohne hat Charpu die QAV250 von Lumenier verwendet. Der 34-Jährige ist bekannt dafür, mit Kameras bestückte Flugobjekte mit wagemutigen Aktionen durch unwegsames Gelände zu schicken. Wer seine Videos interessieren, kann ja mal einen Blick auf seinen YouTube-Channel werfen. Dort gibt es auch ein Video mit gescheiterten Versuchen aus «Left Behind», in denen sich die Drohne dann doch mal in Hindernissen verheddert oder ordentlich gegen Wände knallt.
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Laura Ling ging für Seeker Stories zu Mike Basich und hat mit ihm über sein Haus gesprochen. Tolles Filmchen.
Pro-snowboarder, Mike Basich, tours his self-built 225 square foot home in the middle of his 40 acre snow covered property near Truckee, CA – and shows how being close to nature drives his most creative decisions.
In Going Off Grid, Laura Ling examines how 180,000 Americans a year are choosing to live entirely disconnected from our modern internet-focused world in pursuit of a more sustainable, simple lifestyle.
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Geht das überhaupt?! Klar doch, wir leben ja in der Zukunft, in der mittlerweile so gut wie alles möglich ist! Ein Ei kann man allerdings jetzt nicht einfach abkühlen, um ihm die Hitze zu entziehen, weil es halt einfach nur einfrieren würde und wodurch man lediglich ein gefrorenes gekochtes Ei hätte. Viel mehr muss man die Denaturierung der Proteine rückgängig machen und das geht natürlich mittels einer Zentrifuge…
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Wem das video da oben zu abstrakt ist, dem sei folgendes ans Herz gelegt, wo der Prozess genau so vorgemacht wird.
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Eines der Horror-Highlights dürfte Robert Eggers «The Witch» werden. Der Film hat am diesjährigen Sundance Filmfestival für Furore gesorgt und hat in den US&A mit A24 nun einen prominenten Film-Verleiher gefunden. Kino-Start in den US&A ist am 26. Februar, für unsere Breiten ist zur Zeit noch nichts bekannt…
In this exquisitely made and terrifying new horror film, the age-old concepts of witchcraft, black magic and possession are innovatively brought together to tell the intimate and riveting story of one family’s frightful unraveling in the New England wilderness circa 1630.
New England, 1630. Upon threat of banishment by the church, an English farmer leaves his colonial plantation, relocating his wife and five children to a remote plot of land on the edge of an ominous forest — within which lurks an unknown evil. Strange and unsettling things begin to happen almost immediately — animals turn malevolent, crops fail, and one child disappears as another becomes seemingly possessed by an evil spirit. With suspicion and paranoia mounting, family members accuse teenage daughter Thomasin of witchcraft, charges she adamantly denies. As circumstances grow more treacherous, each family member’s faith, loyalty and love become tested in shocking and unforgettable ways.
Writer/director Robert Eggers’ debut feature, which premiered to great acclaim at the 2015 Sundance Film Festival — winning the Best Director Prize in the U.S. Narrative Competition — painstakingly recreates a God-fearing New England decades before the 1692 Salem witch trials, in which religious convictions tragically turned to mass hysteria. Told through the eyes of the adolescent Thomasin — in a star-making turn by newcomer Anya Taylor-Joy — and supported by mesmerizing camera work and a powerful musical score, THE WITCH is a chilling and groundbreaking new take on the genre.
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Donald Lipski und Jonquil LeMaster haben im kalifornischen Rutherford für den Wein-Hersteller Kathryn Hall einen Kronleuchter unter die Gewölbedecke gebaut, der ein gigantischer Baumstumpf samt Wurzelwerk ist. Als würde man direkt unter dem blühenden Rest samt Krone sitzen. Der Chandelier Room ist seither dank des Werkes Chilean Red eine absolute Sehenswürdigkeit mit seinen etwa 1500 Swarowski-Kristallen.


«OMG… We’re in a Horror Movie» sieht auf eine sehr trashige Weise richtig toll aus. Der Film tut nämlich so, als wüssten die Protagonisten, dass ihr Leben gerade ein Horrorfilm ist und sie versuchen zu beeinflussen, welche Art von Horrorfilm es ist, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen. Dabei spielen sie natürlich mit allerlei Klischees des Genres, weswegen der Vergleich zu «Scream» und «Tucker & Dale vs. Evil», den die Produzenten auch selbst ziehen, wirklich nicht weit hergeholt ist.
Seven friends find themselves trapped in a horror movie in Ajala Bandele’s very funny and somewhat frightening love letter to the genre. It’s a movie about “What if’s.” What if your life suddenly became a horror movie? Who would you play? What if your role was taken? What would you do?
This is a horror comedy that answer those questions for seven “lucky” people who get to see what they would do.
Der Film ist bereits auf iTunes zu haben und ich hoffe, bald auch aus anderen Quellen, den mit iTunes will ich nix zu tun haben. Aber den Film muss ich mir geben…
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Yeah! Yeah! Yeah! Dieser Trailer zu «Zombie Fight Club» verspricht «Fight Club» mit Zombies. So doof das auch klingen mag, so sehr mag ich eigentlich genau das, was ich im Trailer sehe. Auf der Website zum Film gibt es jetzt nicht besonders viele Informationen, aber man kann ihn da vorbestellen, um ihn dann pünktlich zum Release am 2. Februar zu erhalten. Also Freunde, Gehirn aus und Action an!
In a corner of the city, in a building riddled with crime… there is an outbreak of zombies. When one young woman (Jessica C, Double Trouble) witnesses her boyfriend falling victim to the zombie horde, she must team up with a police officer (Andy On, The Viral Factor, Special ID, Cold War) in order to stay alive and escape the building. But the once warm-hearted chemistry teacher, Wu Ming, is now the zombie leader following the chaos, which has transformed him into a cruel, vicious and formidable opponent.
Ratcheting up the terror, an evil organization has begun pitting humans against zombies in a malicious killing game. The good side of humanity has seemingly all but vanished and a world of uncertainty awaits…
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Das Altern ist ein fortschreitender, nicht umkehrbarer biologischer Prozess, der mit ihrem Tod endet. Dagegen können wir leider nichts tun und doch gibt es Kreaturen, denen die Zeit nichts anzuhaben scheint. Andrew Tarusov hat sich einige davon vorgenommen und bei Charakteren wie Mickey Mouse und Bugs Bunny zeichnerisch den Alterungsprozess in Gang gesetzt. Einige sind bereits jenseits der 70 und würden wahrscheinlich eher durch Seniorenheime steppen, als Abenteuer in Zeichentrickfilmen erleben. Der 81-jährige Donald Duck hat seine latente Trotteligkeit wohl schon lange abgelegt und durch Nikotinsucht und ein wenig sympathisches Äusseres ersetzt, Sylvester spricht mit rüstigen 73 der Flasche zu, vielleicht um das neunmalkluge Gezwitscher von Opa Tweety zu ertragen und auch die anderen sehen eher wenig fröhlich aus, das Showbiz scheint seine Spuren hinterlassen zu haben. Weitere Werke des Moskauer Künslers können auf seiner Website entdeckt werden.










Otto hat den Guinness World Record Eintrag geschafft, in dem der kleine Kerl durch 60 Beinen, bei logischerweise 30 Personen, mit seinem Skateboard fuhr. Dies ist somit der längste von einem Hund durchquerter Tunnel aus Menschen. Der Knaller, er hält die Balance, gleicht durch Gewichtsverlagerungen unebenheiten und leiche Kurven aus, lenkt und kickt. Der 3-jährige Hund aus Lima (Peru) hat sich damit den Eintrag ins Guinness Buch definitiv verdient… und ich lieg vor Lachen am Boden… :)
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Die Stars leben im realen und echten Dschungel – der natürlich bearbeitet wurde, damit es für die so genannten Stars nicht wirklich gefährlich ist. Schliesslich muss man diesen «Stars» die Sicherheit garantieren. Dazu gehört, dass man die wilden Tiere entfernt, Spinnen und Insekten einsammelt und täglich einen Kammerjäger durchs Camp schickt, der Mäuse, Ratten und ähnliches vertreibt. Natürlich bekommen die Stars alles fürs Überleben gestellt, inklusive Klopapier und Zigaretten, denn das ist ihnen vertraglich zugesichert. Es ist auch kein Abenteuer-Erlebnis, weil das eigentliche Ziel ist, die Stars beim Herumsitzen zu beobachten und zuzuhören, wie sie sich gegenseitig nieder machen. Etwas, das ganz natürlich ist, wenn man etliche Tage eingepfercht ist und ohne sinnvolle Beschäftigung aufeinander hockt. Natürlich ist das Gelände umgebauter Privatbesitz, inkl einem Container-Dorf, irgendwo muss die Crew, die das ganze dreht und unterhält, auch irgendwo unterkommen. Dennoch ist dieses Gelände eben mitten im australischen Dschungel – und der australische Dschungel ist der gefährlichste der Welt, eben bis auf das Areal in dem das Format «Dschungelcamp» produziert wird!
Das ist übrigens kein Betrug, so etwas nennt man «Scripted Reality» und dazu bekennt sich RTL ganz offen. Man muss eben als Zuschauer selbst wissen, ob man gescriptete und in Teilen absolut fiktive Formate sehen will oder eben nicht…
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Yeah! Yeah! Yeah! Yeah! Yeah! Yeah! :)
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Sodom meets Slayer meets Whiplash anno 1982. Nein Freunde, das ist kein Album der 80er, sondern eines von 2015 und heisst «Evil Power». Ja, ich konnte es auch nicht glauben ;)
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Creed ist das, was eigentlich Rocky V schon hätte sein sollen. Bereits zum siebten Mal schlüpft Sylvester Stallone in den Trainingsanzug von Rocky Balboa, nun jedoch als Mentor, der sein Wissen und Vermächtnis an einen überaus motivierten Michael B. Jordan weitergeben will. Sein schwerster Kampf steht Rocky jedoch noch bevor und dieser wird nicht im Ring ausgetragen. Regisseur Ryan Coogler hat die richtige Mischung aus Ehrerbietung an das Original und einer frischen Optik gefunden.

Eigentlich hätte Ryan Coogler den Film einfach „Rocky 7“ taufen können, denn es ist wahrscheinlich der beste Teil der Franchise seit dem Original «Rocky» von 1976. Zum einen ist dieser Verdienst Coogler selbst zu verdanken, der den Film mitgeschrieben, gedreht und coproduziert hat. Andererseits harmoniert die Kombination Stallone und Jordan wunderbar auf der grossen Leinwand und bringt dieses mitreissende Gefühl des Underdogs zurück, das wir beim ersten «Rocky» so geliebt haben. «Creed» verbindet zwei grosse Handlungsstränge: Zum einen ist da der gealterte Rocky Balboa als Mentor, dessen ikonenhafter Status zwar noch über seiner Person schwebt, gleichzeitig aber auch langsam zu verblassen droht. Zum anderen ist da der aufstrebende, aber wütenden Adonis, der im Film hin zu einem smarten und ernstzunehmenden Boxer wächst. Dass ein solcher Film dabei nicht um einige Klischees herum kommt, stört wenig und wird grösstenteils von den wunderbar gespielten Figuren aufgefangen – Sylvester Stallone hat nicht ohne Grund einen Golden Globe für seine Rolle als bester Nebendarsteller gewonnen.

Und während Michael B. Jordan als Adonis Creed seinen Anspruch als neue Hoffnung im Filmbusiness – insbesondere nach dem Flop mit Fantastic Four – eindrücklich unterstreicht, ist es Sylvester Stallone, der mit seiner Interpretation eines gealterten Rocky Balboa von allen am meisten zu glänzen vermag. Die Chemie zwischen ihm und seinem Co-Star stimmt perfekt und macht einen Grossteil des Reizes aus. Die Rückbesinnung auf die besten Eigenschaften des legendären Originals, insbesondere bei seiner feinen Ausbalancierung zwischen Momenten der Pein und jenen des Triumphs, kann das Rocky-Spin-off punkten. Wer darauf gehofft hatte, die Franchise würde unter Cooglers gänzlich neue Wege einschlagen, könnte enttäuscht werden. Die Handlung erzählt die altbewährte Underdog-Story mit den üblichen Ritualen – von den aufgedrehten Trainingmontagen, die von zahlreichen Rückschlägen begleitet werden, bis zum emotionalen Titelkampf, in dem in jeder Runde eine irrwitzige Anzahl an Schlägen abgedonnert und eingesteckt wird. So ist «Creed» in seiner über zweistündigen Spielzeit auch für Zuschauer, die keine Fans des Boxsports sind, zu keiner Zeit langweilig oder langatmig und sorgt für so manche überraschende Momente. Rocky’s Geist lebt in diesem Film weiter!