Slash Feat. Myles Kennedy And The Conspirators haben mit «Driving Rain» die erste Auskopplung vom kommenden Album «Living The Dream» veröffentlicht. Trotz der Guns N‘ Roses-Reunion wurde im Frühling mit Produzent Michael «Elvis» Baskette in Slashs Snakepit Studios dieser Longplayer aufgenommen. Bin schon ordentlich gespannt auf das neue Album, das am 21. September erscheinen wird…
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Ben Uyeda hat eine Feuerstelle aus dem 3D-Drucker entworfen, die Dateien zum Druck gibt es hier zum Download.
We 3d printed 3 different parts of the fire pit and then made silicone molds of the prints. We used Quikrete 5000 concrete mix in the silicone molds to make the final blocks for the Firepit.
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Wie sehr ich doch die Faszination für Feuerwerk verloren hab. Sowieso war diese Phase eher kurz und gipfelte in der «Munitionsvernichtung» beim Militär, auch wenn dieses einen anderen Hintergrund hatte, war es doch auch faszinierend, welche Macht vom bleigeschwängerten Feuerwerk ausgeht. Sei’s drum, alles reine Geldverbrennung. Aber was bedeutet Geld schon, wenn man Kind ist? Da sind Feuer, Knalleffekte und jede Menge Krach das, worum es geht und was fasziniert. Wie schmal der Grat doch zwischen Furcht, Freude und Staunen doch sein kann…
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Wie läuft eigentlich so eine ganz grosse Feuerwerks-Choreografie ab, bei der mehrere grosse Raketen und Kugeln gen Himmel geschossen werden? Jim Souza ist professioneller Pyrotechniker und erklärt uns nicht nur, was in den beladenen Raketenköpfen so abgeht, sondern auch, wie die Steuerung vom Boden aus erfolgt.
Ever wonder how those massive fireworks spectacles get off the ground? Pyrotechnics pro Jim Souza has you covered.
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Regisseur John Simpson (Freeze Frame) und sein Autor Jake Wade Wall klatschen in ihrem schrägen Horrorstreifen «Amusement» munter alle in den Sinn kommenden Genrezitate zusammen, was in ein kleines Fiasko ausartet. Die Elemente des Werkes für sich allein betrachtet sind eigentlich sehr souverän in Szene gesetzt worden, schaffen es aber dann nicht, sich am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen. Es steckt unheimlich viel unheimliches Potential in «Amusement», doch leider wurde das nicht richtig bzw nicht vollkommen ausgeschöpft.

Drehbuchschreiber Wall, der sich zuvor für die Vorlagen zu den überflüssigen Remakes «Unbekannter Anrufer» (2006) und «The Hitcher» (2007) verantwortlich zeichnete, hat mit seiner sehr eigenwilligen Verschmelzung altbekannter Gruselstoffe, wie zum Beispiel «Joy Ride» (2001) oder eben Robert Harmons «Hitcher – Der Highway Killer» (1986), Slasher-Klassikern wie «Halloween – Die Nacht des Grauens» (1978), Poltergeist (1982) oder diversen Spukhaus-Storys, vermutlich tatsächlich einen sehr vielversprechenden, innovativen Ansatz vor Augen gehabt, aber diesen letztlich doch nicht so zufriedenstellend und homogen wie geplant zu Papier bringen können. «Amusement» zieht ein anfangs recht schnell in seinen Bann und hat eine hervorragende Optik. Leider hat der Film doch einige Hänger, vor allem in der Mitte, sonst wäre da wohl mehr drin gewesen.

«Amusement», der seinem Titel in besagtem Finale eindeutig zu penetrant Rechnung trägt, hätte ein schicker Episoden-Grusler im Stil von «Geschichten aus der Gruft» werden können, aber verbaut sich mit seinem arg zusammengeschusterten Rahmen-Konzept um drei ehemalige Schulfreundinnen, die nacheinander schrecklichen Ereignissen zum Opfer fallen, deren Ursache irgendwo in ihrer gemeinsamen Kindheit verwurzelt zu sein scheint, die Möglichkeit, seine Spannungselemente wirklich auszuspielen. Finstere Truckfahrer, lebensgrosse Clown-Puppen mit einem offensichtlichen Eigenleben, recht ungemütliche Schauplätze, mysteriöse Geräusche vom oberen Stockwerk sowie Regen, Blitz und Donner – das sind alles Zutaten, die den Genre-Fan bei vernünftiger Umsetzung durchaus in Entzückung versetzen. Und tatsächlich würde man dem Regisseur grosses Unrecht tun, wenn man behaupten würde, dass diese Elemente bei ihrem Einsatz ihre gewünschte Wirkung verfehlt hätten.

Ein Highlight ist «Amusement» im Endeffekt keineswegs geworden, weiss aber durch die etwas andere Erzählweise und die Kombination von mehreren Episoden, durchaus zu unterhalten. Schade ist nur, dass der gesamte Film näher betrachtet wahnsinnig unlogisch ist und zahlreiche Ungereimtheiten beinhaltet. Eine äusserst brüchigen Story, deren lose Enden später in Form einer geradezu peinlichen Psycho-Zirkusnummer verknüpft werden, helfen auch die guten Ansätze und das ganze Arsenal an Zitaten aus mehr als vierzig Jahren Genre-Geschichte nicht aus, um dem Kuddelmuddel doch noch zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu verhelfen. Solide Darsteller, eine gekonnte Inszenierung, eine unheimliche Atmosphäre und Kurzweil entschädigen dafür allerdings und so ist «Amusement» brauchbare Horrorunterhaltung für zwischendurch.
Freunde, habt ihr gewusst, dass «Planet der Affen» ursprünglich ein französischer Roman war, der 1963 veröffentlicht wurde? Und dass Rod Serling das Ende mit dem Twist hinzugefügt hat? Der Film «Planet der Affen» kam 1968 heraus und somit ist es an der Zeit, einen Blick auf die vielen Filme, TV-Shows, Bücher, Comics und vieles andere mehr zu werfen. Für einen noch eingehenderen Blick auf die ersten fünf Filme, schaut man sich den Artikel im AV Club an…
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Die Supergroup «Hollywood Vampires», bestehend aus dem internationalen Filmstar und Musiker Johnny Depp, Alice Cooper und Joe Perry von Aerosmith, hat ein Behind-The-Scenes-Video zu ihrer diesjährigen Tour veröffentlicht. Gemäss Alice Cooper werden die Fans ihren Augen kaum trauen, wenn sie Depp Gitarre spielen sehen. «Es ist für ihn nichts Neues, auf der Bühne zu spielen», meint Cooper gegenüber dem Evening Standard. «Aber die Leute werden sehr überrascht sein, wenn sie ihn spielen hören, weil sie ihn als Jack Sparrow kennen. Wenn sie eine Gitarre in seiner Hand sehen, werden sie sagen, ‚Moment mal! Ich hatte keine Ahnung, dass er so spielen kann.‘ Er ist ein richtiger Gitarrist. Ich würde mit niemandem arbeiten, der nicht genauso gut ist, wie irgendwer mit dem ich sonst arbeite. Letztes Jahr haben wir getestet, ob die Leute überhaupt Interesse daran hatten, was wir da machten und fanden heraus, dass sie es hatten. Wir bekamen tolle Reaktionen und haben ziemlich viele Tickets verkauft. Ich denke, vieles davon kommt aus der Neugierde – Joe Perry, Johnny Depp und Alice Cooper; was für eine seltsame Kombination.»
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Vorhang auf für die Netto-Baby-Band! Die kleinen Rocker stehen in Lederkluft auf der Bühne und performen eine Cover-Version des KISS-Klassikers «I was made for lovin’ you». Die Botschaft des Songs verkündet aber genau das Gegenteil, «I was made for hatin‘ you». Gemeint ist das Gemüse, das die Kleinen tagtäglich von ihren Eltern auf den Speiseplan gesetzt bekommen. Im Spot wird gemotzt, gekleckert und geklotzt, vor allem aber gerockt – 70 Sekunden lang. Der Mini-Leadsänger spart dabei nicht mit frechen Lyrics: Gemüse kann nach Hause gehn, steckt es euch doch selbst wo hin. In diesem Sinne, Rock’n’Rosenkohl!
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Der britische Sender Sky stellt in einem Trailer seine neue Eigenproduktion vor. Die Fantasy-Serie trägt den Titel «A Discovery of Witches» und ist die Adaption der gleichnamigen Trilogie von Deborah Harkness, in der eine junge Hexe namens Diana Bishop (Teresa Palmer aus «Warm Bodies») in Oxford auf ein verzaubertes Manuskript stösst. Unterstützung erhält sie dabei von dem galanten Vampir Matthew Clairmont (Matthew Goode aus «The Good Wife»), in den sie sich schliesslich sogar verliebt. Eine Liebe, die in ihrer Welt strengstens verboten ist. Bei uns ist die tragische Liebesgeschichte unter dem Titel «Die Seelen der Nacht» erschienen. Nachfolgend der Trailer zur UK-Serie, die voraussichtlich im Herbst 2018 im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll. Ob die Serie hierzulande zeitnah auf dem deutschen Sky-Sender ausgestrahlt wird, steht aktuell noch nicht fest…
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In Colorado hatte ein Ziegenbock so richtig Bock, die Glastür eines Büros zu zerlegen. Nachdem die von uns aus linke Seite derselbigen in Scherben liegt, widmet er sich der rechten Seite…
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«Dreamer» stammt vom aktuellen Lucifer-Album «Lucifer II», das am 6. Juli veröffentlicht wurde…
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Filmemacher Sebastian Linda zeigt uns die vermeintliche Krisenregion von ihrer alltäglichen und menschennahen Seite. Die Leute vor Ort, ihr Handwerk, ihre Hobbies, die kulturellen wie landschaftlichen Attraktionen des Landes, dass alles packt Linda auf frische und originelle Art und Weise zusammen. Weitere Filme von Sebastian Linda gibt es auf seiner Website zu sehen.
Last year my wife Sophia and me, went to a place, everybody said, is full of danger, and terror. Iran. We had to see for ourselves. But not only for the two of us, but for somebody on the way…
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Einfach den Knopf drücken… :)

(via Schwarz gab’s nur noch in ROSA)
In folgendem Video sehen wir einen tanzenden Roboter, der einigermassen ungelenk – aber dennoch besser als ich – tanzt…
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Der Trailer zum neuen Exploitation-Film von Hélène Cattet und Bruno Forzani, deren «Giallo Amer» vor ein paar Jahren für Furore sorgte und deren «The Strange Color of Your Body’s Tears» ich vor zwei Jahren auf dem Fantasy Filmfest gesehen hatte. Die Filme sind mir persönlich ein bisschen zu sehr Style over Substance, dafür ist der Style allerdings ziemlich grandios durchexerziert und bedient sich diesmal beim italienischen Spaghetti Crime-Genre der 70 Jahre…
Belgian filmmakers Hélène Cattet and Bruno Forzani trade in the crushed velvet and creeping shadows of their giallo-worshiping first two films (Amer, The Strange Color of Your Body’s Tears) for blistering sun, creaking leather and raining bullets in this glorious homage to 1970s Italian crime films.
After stealing a truckload of gold bars, a gang of thieves absconds to the ruins of a remote village perched on the cliffs of the Mediterranean. Home to a reclusive yet hypersexual artist and her motley crew of family and admirers, it seems like a perfect hideout. But when two cops roll up on motorcycles to investigate, the hamlet erupts into a hallucinatory battlefield as both sides engage in an all-day, all-night firefight rife with double-crosses and dripping with blood. Based on a classic pulp novel by Jean-Patrick Manchette and featuring music by Ennio Morricone, Let the Corpses Tan is a deliriously stylish, cinematic fever dream that will slamfire your senses like buckshot to the brain.
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Bewegender Kurzfilm von Zia Mandviwalla über Salote, die nachts ihr Geld damit verdient, den Flughafen zu reinigen. Aber das ist nicht alles…
Salote, an airport cleaner starts another long night shift. She keeps her head down, does her job and gleans her survival from what others leave behind. No one would usually spare her a second glance.
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In den abgelegenen Weiten der Mojave-Wüste liegt der grösste Nationalpark der US&A. Versteckt am heissesten Ort der Welt findet sich eine andere Welt voller vielfältigem Leben und bunter Landschaften. More Than Just Parks hat das Death Valley in 8K erforscht…
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Freunde, heute gibts für euch Parasite Inc. mit «Headfuck Rollercoaster» samt dazugehörigem Video. Am 17. August bringen die Melodic-Deather ihr Album «Dead And Alive» raus…
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Im Rahmen ihrer Good Mythical Morning-Show machen Rhett und Link den ultimativen Test: Mit welchen kuriosen Alltagsdingen rutscht oder neudeutsch «slip-n-slidet» es sich am besten, resp am weitesten?
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(via Imgur)
Dass eine Bowlingbahn im hinteren Bereich mehr Traktion bietet, war mir bewusst, weniger jedoch, dass auch davor und vor allem zu den Seiten hin andere Ölungen vorliegen. Interessant, wie dies in folgendem Video erklärt wird…
Every bowling lane has a hidden oil pattern. In this episode of Vox Almanac, Phil Edwards finds out what that means.
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Einfach grossartig diese tierischen Helden! :bravo:
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«The Great Gig in the Sky» ist tatsächlich ein ziemlich guter Soundtrack für den Weltuntergang. Einerseits ist es natürlich ziemlich erschreckend, was uns der Discovery Channel hier zeigt, andererseits ist es aber auch ziemlich interessant und tatsächlich auf eine morbide Art auch recht beruhigend, dass dann doch alles ziemlich schnell geht…
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Der Clip zum Song «Remember When» entstand unter der Regie von Wayne Isham und beleuchtet die schwierige Beziehung von Frontmann Tommy Vext zu seinem Bruder: «Mein Zwillingsbruder sitzt derzeit 17 Jahre für versuchten Mord ab – er versuchte, mich 2010 umzubringen, als er high war und gewaltsam bei mir zu Hause eindrang. Gegen ihn auszusagen, war definitiv einer der schwierigsten Momente meines Lebens.» Der SOng ist auf dem aktuellen Album «Disobey» zu finden…
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Ich liebe Pizza und ich mag Cookies. Zwei Dinge, die man liebt zu verbinden, klingt ja erstmal gar nicht so schlecht. Aber ich glaube das hier ist nicht ganz richtig… – da hat jemand die Anleitung wohl nicht gelesen. Beides gehört nicht zusammen. Es sind Pizza und Kekse. Nicht Pizza mit Keksen… ;)

(via knusprig.titten.hitler)
Die chinesische Firma Vincross hat eine mechanisierte Kreatur gebaut, die dem Licht folgt oder sich in den Schatten zurückzieht, um sicherzustellen, dass eine Pflanze gedeiht. Sun Tianqi ist CEO der Roboterfirma und Kakteen und Sukkulenten-Fan. Seine Leidenschaften hat er nun verbunden, indem er einem sechsbeinigen Roboter eine Kaktee als Kopf verpasst hat. Die Sensoren erkennen, ob der Robo-Topf gerade besser in der Sonne oder im Schatten stehen soll. Hat der Kaktus einmal Durst, führt er ein Tänzchen auf.

(via 9Gag)
Jede Generation hat die «Unendliche Geschichte», die sie verdient. «Das Zeiträtsel» ist eine bonbonbunte Effektorgie mit anstrengenden Figuren und billigen Glückskeks-Lebensweisheiten. Angestrengt wird hier versucht, eine disneytaugliche Lebensweisheit der Marke «Glaub an Dich selbst, dann kannst Du alles erreichen!» an die nächste zu reihen – und dies dermassen penetrant, dass es mit der Zeit so richtig nervt. Alles wirkt konstruiert und ohne Seele. Das einzige was mir von dem Film in Erinnerung bleiben wird, ist der im Minutentakt gerufene Name des Adoptivbruders: Charles Wallace!

Ein guter Wille macht noch keinen guten Film. Dieser Flop aus dem Maus-Haus ist ein nach Magie strebendes Fantasykino ohne Filmmagie und Rätsel. In faden CGI-Wolken der Familienfreundlichkeit schwebend, ohne erzählerischen Groove und arg platt mit den Themen Tod und Verlust umgehend, ersäuft Ava DuVernays Adaption eines Kinderbuchklassikers in matschige Selbstbejahung, die zu keinem Zeitpunkt sich emotional authentisch anfühlt. Plump-kitschig, mit marktorientierter Diversität geglättet, predigt der Streifen seine Weltverbesserungs-Glückskeks-Botschaften. Die Handlung ist ganz, ganz weit vom Buch von Madeleine L’Engle entfernt. Klar sind Buchverfilmungen meist eine Enttäuschung, aber bei «Das Zeiträtsel» kommt so rein nichts rüber. Weit über 100 Mio $ Budget für ein Drehbuch, das Disney schon gut und gerne 50 mal als Zeichentrick-, Animations- oder Marvelfilm verfilmt hat. Die Moral von der Geschicht‘ mag gut gemeint sein, aber dass Hass mit Liebe besiegt werden kann, ist dann letztlich doch ein wenig dünn, wenn man zuvor derart bedeutungsschwanger mit diversen Scheinmetaphern daherkommt.

Die prominenten und ambitionierten Darsteller wie Chris Pine, Reese Witherspoon, Michael Peña, Oprah Winfrey, Zach Galifianakis und Gugu Mbatha-Raw werden eigentlich kaum gefordert. Anscheinend hat man nur ihre Namen zur Vermarktung gebraucht. Die afroamerikanische Regisseurin Ava DuVernay hat bislang zumeist betont afroamerikanisch-politische Werke. In «Selma» erzählte sie von Martin Luther King sowie einer entscheidenden Phase der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, während die Regisseurin in der Netflix-Dokumentation «Der 13.» die Geschichte von Sklaverei und Rassismus in Amerika von den historischen Anfängen aus aufrollte und einen Bogen bis hin zur Gegenwart spannte. Ungewöhnlich schien daher der nächste Schritt, für den eine Filmemacherin wie DuVernay, die sich vor allem in der Wahl ihrer Motive eine so klare Handschrift erarbeitete, von Disney ein gewaltiges Budget von 100 Millionen Dollar erhielt und einen familienfreundlichen Fantasy-Film drehen sollte.

Entstanden ist ein Film, der gerade erzählerisch von einigen Holprigkeiten geprägt ist und für den sich die Drehbuchautoren Catherine Hand und Jim Whitaker scheinbar nicht so richtig entscheiden konnten, an welche Zielgruppe die Geschichte letztendlich gerichtet sein sollte. Im Gegensatz zu Dr. Alex Murrys anfänglicher Aussage ist die Liebe zu dem Stoff, mit dem DuVernay ihre buchstäblich überdimensionierte Romanverfilmung aufgeladen hat, aber unentwegt sichtbar. «Das Zeiträtsel» führt den Zuschauer gemeinsam mit den Figuren in fremde Welten, welche beeindruckende Schauwerte, ungeahnte Möglichkeiten, bei denen die Grenzen der Physik ausser Kraft gesetzt sind, und düstere Gefahren beherbergen. Dabei findet die recht überstürzt voranpreschende Geschichte, in der die Tonalität regelmässig zwischen kindgerechter Seichtigkeit, geradezu drogentripartigen Visualisierungen und dramatischer Ernsthaftigkeit pendelt, aber immer wieder zu ihrem ungemein intimen Kern zurück. «Das Zeiträtsel» bleibt allen phantastischen Elementen zum Trotz eine familiäre, fast schon kleine Geschichte im denkbar grossen Rahmen.

Selten so einen schicken, aber leider aufgeblasenen und unspannenden leeren Film gesehen, der im Finale dann auch noch dreimal kurz hintereinander so gewollt auf die Tränendrüse drückt, aber das Gesehene fast keine Emotionen weckt. «Das Zeiträtsel», der im Original den wesentlich schöneren Titel «A Wrinkle in Time» trägt, dürfte bei kitschresistenten Zuschauern kaum einen Zugang finden und stattdessen als esoterisches Heile-Welt-Debakel dastehen. Ein extrem unausgegorenes Drehbuch, immer wieder äusserst künstlich wirkende Bilder und eine langweilige, sich über 109 Minuten schleppende Handlung sorgen dafür, dass einen das Geschehen auf der Leinwand nach spätestens 30 Minuten vollkommen kalt lässt. Immer wieder sieht man auf der Leinwand die Gesichter staunender Menschen, aber wenn dann der Schnitt hin zu dem kommt, worüber da gerade gestaunt wird, ist es für den Zuschauer in den meisten Fällen einfach nur eine ziemliche Enttäuschung. «Das Zeiträtsel» schmeckt wie eine verkochte und mit Wasser verdünnte Suppe vom Vortag, die in einer schönen Schüssel serviert wird, da helfen auch die handverlesenen Zutaten nicht mehr viel. «Das Zeiträtsel» ist ganz einfach todlangweilig und schlecht – und damit eine der ganz grossen Enttäuschungen dieses Kinojahres. Hollywood lässt sich von dem eingeschlagenen Kurs übrigens durch diesen einmaligen Rückschlag nicht abhalten, Ava DuVernay wurde von Warner Bros. als Regisseurin für den DC-Comic-Blockbuster «The New Gods» engagiert – und da dürfte das Budget kaum geringer, sondern wohl eher sogar noch höher ausfallen.
Jessica Nigri, eine amerikanische Cosplay-Berühmtheit, Werbemodell, YouTuberin, Synchronsprecherin und Fan Convention-Interviewkorrespondentin hat für euch ein etwas verstörende, sexy Gute-NachtVideo gedreht. Ich wünsche eine wundervolle Nacht!
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Hey Kids! Take Lives, No Drugs!

(via Jason Voorhees Hall of Fame)
In «Inside» feiert die Fotografin Sarah (Rachel Nichols, P2 – Schreie im Parkhaus) Weihnachten allein in ihrem Haus. Ihr Mann ist vor wenigen Jahren bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben gekommen. Als es am Abend an der Tür läutet, bittet eine mysteriöse Frau um Einlass, die einfach nicht mehr gehen möchte. Sarah bekommt es mit der Angst zu tun und ruft die Polizei. Die Dame ist verschwunden, als die Beamten eintreffen. Doch etwas stimmt nicht, als die Polizisten das Haus wieder verlassen. Noch immer schleicht etwas um das Anwesen und möchte Sarah ihr ungeborenes Baby entreissen. Vor ziemlich genau zehn Jahren scheiterte das Original als ungeschnittene und vor allem reguläre Veröffentlichung in den deutschen Handel zu kommen. Im Gegensatz zur französischen Vorlage kam das spanisch-amerikanische «Inside»-Remake komplett ohne Beanstandungen und mit Freigabe ab 16 Jahren durch die Altersprüfung. Damals war eine Veröffentlichung nur über Umwege möglich, was «À l’intérieur» (Inside) aber nicht davor bewahrte, kurze Zeit darauf indiziert und sogar beschlagnahmt zu werden. Dieses Schicksal ist beim neuen Film von «Kidnapped»– und «Extinction»-Regisseur Miguel Ángel Vivas nun allerdings nicht zu befürchten, wenn er am 24. August 2018 auf DVD und Blu-ray Disc im Handel aufschlägt. Der folgende Trailer macht deutlich, dass auch das moderne Remake nicht ohne die berüchtigte Schere und eine sichtlich in Mitleidenschaft gezogene Angreiferin (diesmal verkörpert von Laura Harring aus Mulholland Drive) auskommt…
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