In The Air Is Christopher Gray

Felix Massie verpackt Tragik und Komödie des Alltags in ein paar Minuten Strichmännchen-Film und wählt zu seinen Geschichten gute Titel, zum Beispiel auch «Keith Reynolds can’t make it tonight» und «The Surprise Demise of Francis Cooper’s Mother«, die beide genauso gut anzuschauen sind, wie folgendes Video.

Christopher Gray has been in love with Stacey for quite some time, and no amount of lemonade can cool his desire. Meanwhile, Barry Flint has just bought his son a five-foot python from the pet store.

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Terminator Genisys – Trailer

He is back! Kinder der 80er Jahre und auch alle jungen Action-Fans werden sich freuen! Der erste Trailer zum kommenden «Terminator Genisys» ist online und in diesem ist Arnold Schwarzenegger wieder zu sehen. Der fünfte Film scheint eine ganz andere Art von Terminator-Film zu werden, als die, welche wir bisher kannten. Es ist ein Neustart der Serie und der Film spielt in einem alternativen Universum, wo Sarah Connor schon im Jahr 1984 richtig Badass ist und aus irgendeinem Grund einen Terminator als Vater hat. Klingt verrückt und dass ist es wahrscheinlich auch.

Verrückt wie das alles ist, wird wie man im Trailer sehen kann, wohl für jeden Fan der ursprünglichen ersten zwei Filmen von James Cameron etwas dabei sein. Zumindest sieht es im Trailer zu Genisys so aus, als wäre der Film ein Mashup aus den ersten beiden Filme, inklusive bekannter Szenen, die sich nun aber auf unterschiedliche positionieren. Die Filmemacher nehmen uns mit auf eine Nostalgiefahrt durch die ersten zwei Terminator-Filme, denn sie wissen, dass die folgenden Filme beim Publikum nicht wirklich gut angekommen sind. So versuchen sie nun die schlechten Teile der Serie wegzulassen und eine überzeugende neue Geschichte zu präsentieren. Genisys bietet den gleichen allgemeinen Plot über Roboter die versuchen, die Menschheit auszulöschen, doch wird jetzt der Aspekt der Zeitreise mehr eingebracht. Dieser Film soll der Start sein zu einer neuen Trilogie und kommt im nächsten Jahr am 1. Juli in den US&A in die Kinos, bei uns soll der Film am 9. Juli 2015 anlaufen. Der gleichzeitig mit Genisys gedrehte 6. Terminator-Teil soll dann im Sommer 2018 in die Lichtfilm Häuser kommen…

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Strange Magic – Trailer (HD)

Hier der Trailer zu Strange Magic», ein Animationsfilm von Lucasfilm, der sich mit der Tag-Line: «From the mind of George Lucas» anpreist. Muss ja unglaublich grossartig sein, wenn der Star-Wars-Schöpfer am Werk ist. Angeblich wurde George Lucas durch «Ein Sommernachtstraum» inspiriert. Erzählt wird die Geschichte mithilfe von Popsongs der vergangenen sechs Dekaden. Ein Märchen mit bunten Goblins, Elfen, Feen und Zwergen über die Abenteuer um den Kampf für einen mächtigen Zaubertrank. Der Trailer überzeugt aber nicht wirklich und schon die Pop-Musikuntermalung ist fürchterlich. Das erdige Fantasy-Märchen erinnert in seinem Look an Fox Animations «Epic – Verborgenes Königreich».

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Album Review: Noctiferia – Pax

Seit mehr als 15 Jahren sind «Noctiferia» aus Ljubljana einer der treibenden Kräfte der slowenischen Metalszene. Während dieser Zeit hat die Band, gegründet von Igor Nardin (Gitarre) und Uros Lipovec (Bass), bereits einige musikalische Wandlungen durchlebt, die der Band den Status eines Innovators in einer oft stilistisch festgefahrenen Metalszene verliehen haben. Die Slowenen haben sich 4 Jahre Zeit gelassen, um das kraftvolle Album «Death Culture» hinter sich zu lassen und nun mit «Pax» zurückzuschlagen. «Pax» ist nicht so heftig, death-metallische-angehaucht wie sein Vorgänger, aber klar Industrial Metal und mit diesem Album zeigen uns «Noctiferia» wie Industrial Metal im Jahr 2014 zu klingen hat.

Noctiferia - Pax

In den 15 Jahren haben «Noctiferia» schon einige Methamorphosen bezüglich ihres Schaffens hinter sich. Der Stil der Band reicht vom Pagan Black Metal ihres 1997er Debüts «Baptism at Savica Fall» zum technischen Death Black Metal auf «Per Aspera» (2003) und vom vielfältigen Extrem-Metal auf «Slovenska Morbida» (2006) zum auf «Death Culture» (2010) präsentierten Industrial Metal. «Noctiferia» haben also fast alles abgedeckt, was irgendwie stilistisch passte oder möglich war. Dies bedeutet auch, die Band entwickelt sich weiter und kopiert sich eben nicht selbst. Bis zum heutigen Tag hat diese Vielfalt der Band zahlreiche Live-Shows mit grossen Bands wie «In Flames» und auf renommierten Festivals eingebracht und nun ist die Band bereit, ein neues Kapitel ihrer Historie aufzuschlagen. Wieder einmal schickt sich die Band an, eure Lautsprecher zu zertrümmern.

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«Noctiferia» vereint auf «Pax» geschickt sämtliche Stile und man kann es getrost als einen Angriff auf sein Nervenkostüm betrachten. Das Album ballert und wummert an jeder Ecke. Oft geht es mit feinsten Melodielines ans Eingemachte und kaum haben sich die Melodien festgesetzt, knallt einem infernalischer Industrial in die Rübe. Man kann schon von ausgefallener Kreativität sprechen, was «Noctiferia» da ausleben, nein, zelebrieren. Irgendwie erinnert es teilweise an die ersten Taten von Peter Tägtgren mit «Pain». Dennoch werden die Techno Einflüsse nicht so stark eingesetzt und man zehrt eher von einer «Hintergrundmusik», welche aber nicht sinnlos mit plätschert, nein, das Kombinieren haben die Jungs wirklich drauf. Zu den zahlreichen Facetten, die auf einem Album weggeballert werden, gesellen sich Einflüsse aus dem Nu-Metal-Bereich als auch dem Elektro-Industrial-Touch der 1990er Jahre und militärisch-angehauchten Sound. Auf diese Art vereint man Fans von Samael, Meshuggah, Morbid Angel als auch Korn, Ministry und Laibach. Klingt durchdacht, enorm kreativ und bietet einen druckvollen Sound, mit einem heftigem Bass.

Noctiferia Band

Es ist grossartig zu sehen mit welcher Vehemenz die Herrschaften hier eine eigene Nische des Industrial gefunden haben. Gerade weil jede Scheibe der sechsköpfigen Formation anders klingt, scheint Entwicklung und künstlerische Freiheit die Devise zu sein und zwar ohne wenn und aber. Wer auf Bands wie Ministry, Laibach, neuere Samael usw. steht, macht mit diesem Album garantiert nix falsch. Aber Vorsicht, es rüttelt und schüttelt euch ordentlich durch und erst nach knapp 40 Minuten kann man der Nervenzentrifuge entrinnen. Anspieltipps sind «Gaga People», «The Falsifier», und «Su Maha Ghora». Die Scheibe ist speziell und sollte mehrmals hintereinander konsumiert werden, um alle Feinheiten rauszuhören. Die Stücke haben viel Wiedererkennungswert und bieten quer durch den Gemüsegarten eine brillante Mischung aus rauen, wie auch klaren Soundfragmenten. Dies so zu vereinen, ohne dass es dabei zu unausgegoren klingt ist schwierig. Die Hürde haben aber «Noctiferia» sehr gut gemeistert und so prügelt man einen Megatrack nach dem anderen raus.

Das Album könnt ihr in unserem Shop kaufen.

Trackliste:

  1. Pax
  2. Sleeper Is Awake
  3. Gaga People
  4. Cellulite Of This World
  5. The Falsifier
  6. Su Maha Ghora
  7. Rudra The Roarer
  8. I Am You
  9. Wetiko
  10. Barai

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Dimension Zero, featuring Clark Doyle

Der siebenjährige Clark Doyle, der an einer Muskelkrankheit leidet, bekam seinen grössten Wunsch von der Make A Wish Foundation erfüllt: Er durfte seinen eigenen Sci-Fi-Film drehen. Und sein eigener ist wirklich sein eigener, weil das Set-Design, die Figuren und auch die Story komplett auf seinen Vorstellungen beruhen. Und weil sich die Foundation da ja nie lumpen lässt, stammt die Puppe, Hand Tongue Frog, auch noch von Jim Henson’s Creature Shop, während die Stimme aus dem Off von Warwick Davis ist. Der Film ist echt niedlich und der Zwerg ist ein erstaunlich guter Schauspieler. Das ist für Drehbuchautoren ja nicht selbstverständlich. Seine Mutti darüber:

When Clark was first diagnosed it was devastating and it is difficult knowing that his condition will get progressively worse.
However, the wish couldn’t have been better for Clark – it was right up his street and he had the most amazing experience. The wish has really inspired him to stay involved in acting and continue creating stories.
It’s has really boosted Clark’s confidence. He often feels that his peers are ahead of him, but the wish was something he was really good at and he feels like he achieved something special – it’s fantastic.

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DBD: Death Knell – The German Panzer

Hier das offizielle Musik Video zum Album Track «Death Knell». Der Song stammt vom gerade erst veröffentlichen Debutalbum «Send Them All To Hell», zu sehen gibt es den Clip, der in Hannover gedreht und von Kai Swillus produziert wurde…

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Kids vs. Food: Vegemite

In Australien das grün-bräunliche Vegemite ein beliebter Brot-Aufstrich. Der Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig, erst recht für Nutella verwöhnte Kinder… :)

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Terminator: Genisys bringt den T-1000 zurück

Morgen soll ja der erste «Terminator Genisys» Trailer im Web veröffentlicht werden. In der Zwischenzeit gibt es den folgenden kleinen Teaser, der den T-1000 zeigt. Da harren wir doch gespannt der Dinge, welche uns morgen erwarten…

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Vorschau «The Walking Dead» Staffel 5, Episode 9 – Promo und Sneak Peak – so geht es ab Februar 2015 weiter

Nachdem die Heilung in Washington D.C. verpufft ist und nach dem blutigen Midseason-Finale von The Walking Dead Staffel 5 steht die Gruppe wieder ohne Zuflucht da. Wohin werden sie als nächstes ziehen? Lest hier, was ab 8. Februar 2015 in der zweiten Hälfte der neuen Staffel auf die Überlebenden zukommt!

Vorschau The Walking Dead Staffel 5, Episode 9

Wie werden die Überlebenden nach dem Midseason-Finale (Folge 8 «Coda») mit dem Tod von Beth umgehen? Und wohin werden sie nun gehen, nachdem Father Gabriels Kirche ihnen keine Zuflucht mehr bietet? Zwar ist der offizielle Titel der kommenden 9. Folge noch nicht bekannt, doch äusserten sich die Produzenten bereits mehrfach zur Premiere der zweiten Hälfte von «The Walking Dead» Staffel 5. Und wenn man ihnen Glauben schenken mag, so erwartet uns ein gigantischer Auftakt der nächsten acht Folgen von TWD! Geschrieben von Showrunner Scott M. Gimple und unter der Regie von Greg Nicotero – dieses Dream-Team war u.a. auch für die phänomenale Staffelpremiere der aktuellen 5. Staffel verantwortlich, erwartet uns mit Folge 9 «die beste Episode, die wir jemals gemacht haben», so Nicotero zuletzt auf der Walker Stalker Con in Atlanta.

Nach dem Tod von Beth (Emily Kinney) steht fest, dass zumindest für zwei Personen nichts mehr so sein wird wie bisher: Im Promo-Video zur kommenden 9. Folge sehen wir sowohl Daryl als auch Maggie in sehr intimen Momenten, die die Trauer der beiden um ihre verlorene Kameradin bzw. Schwester zeigen. Trotz allem hatten die zurückliegenden Ereignisse aber doch etwas Gutes, denn endlich ist die Gruppe der Überlebenden wieder miteinander vereint! Wohin diese «Familie» jedoch nun aufbricht, stellt die nächste grosse Frage für die gesamte zweite Hälfte der neuen Staffel dar. Im Promo-Video hören wir Michonne sagen: «Wir sind 100 Meilen entfernt. Was wäre, wenn dies ein Ort ist, an dem wir in Sicherheit sein könnten? Es ist eine Chance. Statt einfach nur hier draussen zu sein.»

Im Promo-Video sehen wir Tyreese und Noah in einer verlassenen Siedlung, wo sie drauf und dran sind, ein Haus zu betreten. Ausserdem sehen wir Rick & Co., wie sie ein grosses Tor öffnen, hinter dem eine ganze Horde Walker auf sie wartet. Wo könnten sie zu dem Zeitpunkt stecken? Im Netz kursierten schon Vermutungen, es könnte sich dabei um einen Ort namens «Shirewilt» handeln, der den «Wiltshire Estates» aus den Comics entspricht und wo sich die Überlebenden für kurze Zeit in Sicherheit bringen könnten. Diversen Dreh-Spoilern zufolge wird auch erwartet, dass die Gruppe dann spätestens in Episode 11 in der Alexandria-Schutzzone ankommen werde, wo sie den Rest der 5. Staffel über bleiben sollen. Insgesamt hat man jedenfalls den Eindruck, als ob es zwischen dem Ende der 8. und dem Beginn der 9. Folge tatsächlich, wie vermutet, einen Zeitsprung geben könnte – betrachtet man allein Carol in der Anfangsszene des Promo-Videos, wie sie hinter Daryl und Rick herläuft, als ob nichts gewesen sei, scheint dies durchaus wahrscheinlich!

Zudem sehen wir im Sneak Peek zu Folge 9 wie die Gruppe der Überlebenden eine Beerdigung vorbereitet. Nach dem Tod von Beth im Midseason-Finale dürfte klar sein, für wen. Oder? Es könnte aber auch sein, dass Tyreese in dem Haus, welches er gemeinsam mit Noah betritt, von einem Walker attackiert und gebissen wird? Wie wir wissen, gehört Tyreese ja nicht gerade zu den tapfersten Zombiejägern und hatte schon so manches Mal seine Probleme damit, sich gegen Feinde zur Wehr zu setzen und vor allem, sie zu töten. Der TV-Tyreese hat sein Comic-Ebenbild bereits «überlebt», sprich: Von Seiten der Comics ist seine Storyline bereits zu Ende, weshalb viele schon seit längerem seinen Tod befürchten. Hinzukommt dass Chad Coleman erst kürzlich eine neue Rolle im Science-Fiction-Drama «The Expanse» angenommen hat, in dem er einen ehemaligen Marine-Offizier spielt, der in einen Kampf zwischen Erde und Mars verwickelt wird. Dieses Drama umfasse zehn Episoden, die 2015 ausgestrahlt werden sollen, weshalb davon auszugehen ist, dass die Dreharbeiten längst begonnen haben. Könnte dies tatsächlich ein Hinweis darauf sein, dass Chad Coleman nicht mehr bei TWD dabei ist? Möglich ist alles, weshalb uns wohl wieder einmal nichts anderes übrig bleibt, als die zwei Monate bis zur Ausstrahlung der neunten Folge abzuwarten…

Arcades in Movies

Grossartiger Supercut mit altbekannten Arcade Games in Filmen… hach, wie nostalgisch :)

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DBD: Custer – Slipknot

Hier der Song «Custer» aus dem aktuellen Album «The Gray Chapter»…

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Schlussszene aus «Dirty Dancing» ohne nervige Musik

Mario Wienerroither zeigt uns wie dämlich das alles eigentlich ist in dem er mal Szenen von der ganzen blöden Musik befreit. Freunde, habt ihr den Film schon mal gesehen? Der ist schon wirklich richtig, richtig schlecht. Vermutlich haben das Tanzfilme aber auch einfach so an sich, schade, dass das am Ende der bekannteste Film von sonst ziemlich grossartigen Patrick Swayze war…

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Ein Ausflug mit einem Papagei

Auf Reisen ist eine gute Begleitung nie zu verachten. Mit diesem Papagei befindet man sich wohl in allerbester Begleitung und da macht so ein Ausflug gleich doppelt soviel Spass… :)

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The College of Wizardry – Trailer

Dieser Teaser verliert nicht viele Worte, aber das braucht er auch nicht, weil er eigentlich alles zeigt, was wir wissen müssen. LARP in Polen! Es gibt sogar Quidditch und Tanzabende und Unterricht! Heute ging die Website dazu online und leider gibt die Seite nicht viel her, dafür ist die Facebook-Page informativer…

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Krippenspiel im Jahre 2014

Hier das Do-It-Yourself-Krippenspiel zu Weihnachten für den kleinen Geldbeutel, denn wirklich Arm ist man erst, wenn einem nichts mehr einfällt…

Krippenspiel im Jahre 2014
(via Twitter)

Album Review: Cycle Beating – The Age Of Depression

Mit «Cycle Beating» begibt sich eine weitere junge Formation auf das aktuell recht angesagte Schlachtfeld moderner Death-/Thrash-Kapellen. Das deutsche Metal-Quartett lässt mit «The The Age Of Depression» ihren durchweg brutalen und gleichzeitigen groovigen Thrash’n’Death-Erstling auf die Metalgemeinde los. «I Hate Myself» sind die letzten Worte des zackigen Titelsongs und diese Aussage ist wegweisend für die Stimmung, die «Cycle Beating» sehr erfolgreich transportieren. Herbe Enttäuschung und triste Atmosphäre überschatten das komplette Album. Was man da zu hören bekommt, reisst von Beginn an mit und lässt einem die vollen knapp 40 Minuten Spielzeit nicht mehr los.

Cycle Beating - The Age Of Depression

Diese junge Truppe kommt aus dem schönen Schwarzwald und hat sich dem Thrash Metal verschrieben, wobei man sich dankenswerterweise der heftigen und rohen Seite dieses Genres zugetan fühlt. «Cycle Beating» haben sich 2012 gegründet, um eine Mischung aus Thrash, Groove Metal und Hardcore zu spielen und veröffentlichen schon zwei Jahre nach ihrer Gründung in Eigenregie ihr erstes Album namens «The Age Of Depression». Kann man gerne in Eigenregie machen, wenn man etwas von der Materie versteht. Und die vier Jungs aus Lehr tun das offensichtlich, denn nicht nur sehen CD und Booklet sehr professionell aus, sondern auch an der Produktion gibt es wenig zu meckern. Da steckt ordentlich Power dahinter, auch wenn man darüber streiten könnte, ob die Vocals und die Gitarren noch einen Zacken stärker in den Vordergrund gemischt werden sollten. Wie auch immer, musikalisch machen «Cycle Beating» keine Gefangenen und schnetzeln sich gnadenlos durch ihre zehn Songs. Neues gibt es wenig zu hören, dafür eine recht interessante Mischung aus «Pantera», «Ektomorf» und «Sick of it All».

Cycle Beating Band

«Cycle Beating» legen auch sehr viel Wert auf melodiöse Momente, man höre sich zum Beispiel «Burning Down The Bridge» oder auch «254» an. Diese eher sanfteren Passagen sind willkommene Pausen und verleihen der Musik zusätzliche Tiefe. Auf «The Age Of Depression» wird mit einem bedrohlichen Streicher-Dark-Metal-Intro von anderthalb Minuten Länge inklusive Intro-Monolog und Soundeffekten gekonnt Atmosphäre aufgebaut und mit den Worten «This will be my last day…» zum Titeltrack in ein headbangtaugliches, melodisches Thrash-Riff übergeleitet. Die Thrash-Heimat ist genauso wenig zu leugnen wie der Einschlag zum (Melodic) Death, das alles garniert mit dezentem, Core-esken Finish. «Cycle Beating» haben einen Hang zur klassischen Melodiebildung, die sich durch viele der Gitarrenlines zieht. Die klassische Melodieführung wird auf metallischer Seite durch fies stampfende Thrash-Riffs ergänzt, die sich auch mal für einen Breakdown-Part nicht zu schade sind. Die Mischung stimmt, gerade die Saitenfront gibt vielen der neun Songs richtigen Ohrwurmcharakter.

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Die schnellen Drumparts wirken gerade beim Titelsong fast schon behäbig und damit umso bedrohlicher. Schnelle 32stel, Doublebass, Blasts, Breakdowns, da sitzt jeder Schlag. Niklas Maier Beckenarbeit ist exzellent und die öfters zu hörenden ganz hohen Splashes sind eine Ohrenweide. Dagegen nimmt sich der Gesang schon fast langweilig aus. Growler Robert Wagner wagt sich die ganze Platte über nicht aus der einzigen Growling-Stimmlage heraus. Dies kann auch ein Stilmittel sein, jedenfalls verleihen die schmutzigen Vocals von Robert dem Sound einen angenehmen Old School-Touch. Der Refrain des Titelsongs, «This is the age of depression», entfaltet aber gerade deswegen auch eine fast hypnotische Wirkung und bleibt noch lange im grauen Denkpudding hängen. Düster und melancholisch bleibt die Grundstimmung trotz der harmonischen Gitarren die ganze Zeit über, ohne in die Monotonie abzugleiten, dazu passen die Vocals auf jeden Fall.

Cycle Beating Band

Die Gitarristen und der Bass fallen erst beim zweiten Hinhören ins Gewicht. Dann fällt unweigerlich auf, dass Bassist Lars und die Gitarristen Kim und Robert sehr eingeschworen und stimmig agieren. «Cycle Beating» werden nie hymnisch, setzen aber trotzdem eine stimmige Mischung aus harschen Riffs und warmen Melodiebögen ab. Dabei schwingt immer eine gewisse Melancholie mit und es gibt zahlreiche, sehr fein abgebremste und drückende Mosh-Momente. «Cycle Beating» punkten mit der Tatsache, eine authentische Metalband zu sein, die Emotionen nicht mit Keyboard-Bombast oder gekünstelten Cleangesang transportiert, sondern schlicht mit den traditionellen Zutaten: Schlagzeug, Bass, Gitarre und Wut! Auch angenehm fällt auf, dass sich die vier Jungs nicht darauf beschränken, irgendwelche Gewalt-Exzesse in das Mirko zu gröhlen, sondern sich politisch und sozialkritisch zeigen. Das macht das Blättern durch das professionell aufgemachte Booklet gleich noch angenehmer.

Cycle Beating Logo

Moderner Metal ist heutzutage leider sehr austauschbar geworden, doch «Cycle Beating» zeigen, dass man mit einem gut ausgenutzten Genremix noch überraschen kann. Denn da wo eine Thrash Metal Band an die Grenzen der Musikrichtung stösst oder eine Metalcore Band nicht mehr weiss, wie man moderne Einflüsse ohne Synthesizer stilisiert, hat das Quartett genau den richtigen Weg gefunden. So bekommt man mal eine tragende Melodie, mal holt man sich wie im Song «Burning Down The Bridge» die Groove-geladene Gitarre aus dem Schrank oder verarbeitet Hardcore-Elemente im Song «No Regrets». So kommt selten Langeweile auf und man kann nicht nur eine kleine Gruppe bedienen, sondern aus jeder Schublade einige. Es wäre interessant zu wissen, wer zum Text von «Who Do You Think You Are?» inspiriert hat, denn hier vertonen die Thrasher die gnadenlose Rache an Menschen, denen man zu Unrecht vertraut hat. Den Song dürfen «Cycle Beating» musikalisch gerne als Blaupause für die Zukunft verwenden, denn hier kommen wirklich alle Stärken der vier Musiker zu Geltung. Die Gitarre gibt uns moshbaren Stakkato, es gibt eine groovige, einprägsame Hook und eine wiederkehrende Gitarren-Lead, die hängenbleibt und schlichtweg geil ist.

Cycle Beating Band

«The Age Of Depression» lädt zum gepflegten Headbangen ein. Die Groove-Metal- und Hardcore-Elemente im Sound der Badener hätten dabei gerne noch stärker betont werden dürfen. Die Band ist nicht auf pure Brutalität ausgelegt, sondern wirkt melodiös und durchdacht. Ich bin mir sicher, dass die Mucke auf der Bühne noch weitaus mehr knallt, als sie es auf dem Silberling ohnehin schon tut! «The Age Of Depression» ist ein recht querschnittliches Werk aus Thrash, Death und etwas Core, das mit seinem düsteren Groove Anhänger jeder dieser Spielarten ansprechen wird. Ein anständiges Stück Metal mit ordentlichem Wums und «Cycle Beating» ist eine Band mit Potential, die live sicher keinen unnötigen Schnack macht. «The Age Of Depression» wird die Welt nicht revolutionieren, aber wer Lust hat, die Mähne durchzuschütteln, der sollte sich das Album kaufen!

Das Album könnt ihr in unserem Shop kaufen.

Trackliste:

  1. Intro
  2. The Age Of Depression
  3. Burning Down The Bridge
  4. 254
  5. No Regrets
  6. Still Sober
  7. The Wrong Path
  8. Mass Corruption
  9. Who Do You Think You Are
  10. In My Darkest Dreams

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Loki: Brother of Thor

In folgendem Video gibts alle Szenen von Tom Hiddleston in einem Loki-Mega-Movie und das scheint alles auch wirklich zu funktionieren. Hier wurden nämlich alle Loki-relevanten Szenen der Filme so zusammen geschnitten, dass es eben ein kompletter Loki-Film in Spielfilmlänge wird, der die Geschichte eines verstossenen Bruder erzählt. Loki, die wahre Disney-Prinzessin der Marvel-Filme.

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DBD: Out There – Itchy Poopzkid

Die Jungs von Itchy Poopzkid bringen bereits ihr sechstes Album raus und als Vorbote für die im April erscheinende Scheibe gibt es mit»Out There» nicht nur einen ganz passablen Song, sondern vor allem ein ganz fein gemachtes Lyric-Video. Eben nicht einfach nur einige Zeilen in After Effects zusammenhüpfen lassen, sondern gekonnt auf alten Fotos, Retro-PCs oder Bierflaschen-Ettiketten platziert.

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All Godzilla Scenes (HD)

In folgendem Supercut gibts für euch alle 8 Minuten von Godzilla aus diesem Jahr. Was nur 8 Minuten? Erstaunlich ist, dass mir gar nicht auffiel, dass es so wenig war. Laut Wired macht Godzilla gerade mal 7% des Films aus, aber bei der Fortsetzung wird das bestimmt besser, weil wir da auf den ganzen Erklärungskram verzichten können…

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