Der schlimmste LKW-Unfall ever

Freunde, das folgende Video wird euch schockieren! Zarte Gemüter schauen sich diesen auf eigene Verantwortung an…

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Guillermo del Toro: Monsters, Makeup and Movie Magic

In folgendem Video-Essay beschäftigt sich Kristian Williams mit dem mexikanischen Filmemacher Guillermo del Toro (The Devil’s Backbone, Pan’s Labyrinth, The Shape of Water), seinen Filmen und lässt uns einen Blick darauf werfen, wie ein Meister das perfekte Monster schafft…

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Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles – Trailer zum grossen Crossover

Im Animationsfilm «Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles» vereinen Warner und Nickelodeon ihre grössten Marken. Den Trailer könnt ihr euch hier zu Gemüte führen. Und ja, tatsächlich bekämpfen hier die Ninja-Schildkröten Donatello, Leonardo, Michelangelo und Raphael Gothams zusammen mit dem Dunklen Ritter Schurken wie den Pinguin und Harley Quinn. Für das grosse Aufeinandertreffen geben sich mitunter auch der Joker und Ra’s al Ghul die Ehre. Bleibt nur die Frage, ob es in Gotham genug Pizza für die Turtles gibt, sonst dürften diese ganz schnell wieder die Fliege machen. Der Animationsfilm basiert auf einer 2016 veröffentlichten Comic-Reihe, für die der DC-Verlag und Turtles-Inhaber IDW zusammenarbeiteten. Batman wird im Crossover von Troy Baker vertont. Dieser lieh dem Joker im populären Videospiel «Arkham: Origins» seine Stimme. In einigen anderen Batman-Videospielen sprach er den Dunklen Ritter. Auch ikonische Spielecharaktere wie Pagan-Min aus «Far Cry 4» oder Joel in «The Last of Us» wurden von Baker stimmlich verkörpert. «Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles» wird auch bei uns zu sehen sein und am 13. Juni 2019 auf Blu-ray veröffentlicht.

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Chinas riesige Fahrrad-Friedhöfe

Der Fotograf Wu Guoyong hat mit einer Drohne 15 Müllhalden besucht, in denen die nicht mehr gebrauchten Fahrräder von Verleihdiensten wie Ofo oder Bluegogo gesammelt werden. Seine Aufnahmen hat er unter dem Titel «No Place to Place» zu einem knapp achtminütigen Video zusammengestellt, wie Motherboard berichtet. Zu sehen sind Tausende kaputte und verlassene Fahrräder. Gegenüber der South China Morning Post sagt der Fotograf, dass er die Fahrradverleiher grundsätzlich für nützlich halte, die Friedhöfe aber ein moralisches Problem in China zeigen: Das Wegwerfen der Fahrräder. «Das scheint mir nicht richtig», sagt Wu. Das Geschäftsmodell der Fahrradverleiher ist zuletzt international unter Druck gekommen, auch bei uns stapeln sich die Räder der Anbieter, die vor Kurzem Konkurs angemeldet haben.

Neon-grün, quietschgelb oder türkisblau kamen sie daher – und zahlreich. Abermillionen Räder fluteten Chinas Strassen im Wettlauf um Marktanteile in einem Tempo, mit dem die Nachfrage nicht mithalten konnte. Auch die Behörden waren nicht vorbereitet, es fehlte an Infrastruktur und Gesetzen. Wer sich ein Fahrrad mietete, stellte es später unbedacht irgendwo wieder ab, Strassen und Gehwege quollen über. Nach der anfänglichen Überrumpelung reagierten die Behörden dann schnell, Gesetze wurden erlassen, die Industrie reguliert und herrenlose Räder zu Tausenden beschlagnahmt. Heute gehören riesige Fahrraddeponien mit gepfändeten und verlassenen Leihrädern zum Stadtbild vieler chinesischen Gemeinden. Sie suchen nun nach schnellen Lösungen, einige wollen die Räder aufpolieren und an Nachbarstädte verteilen., andere haben die Schrottpressen angeworfen. Tausenden teils nagelneuen Rädern droht ein Schicksal als zusammengepresstes Paket aus Gummi und Aluminium.

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DBD: Grand Deceiver – Vader

Die polnischen Extrem-Metaller Vader veröffentlichen ihre EP «Thy Messenger» am 31. Mai und als Appetithäppchen gibt es das Video zum Song «Grand Deceiver»…

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Warum Avocados nicht existieren dürften

Die Avocado wird von vielen als sehr lecker und nahrhaft angesehen, aber das Aussergewöhnlichste an Avocados ist tatsächlich ihre Existenz…

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Hybrids

Der folgende, animierte Kurzfilm «Hybrids» über die Evolution der verdreckten Meere und jenen, die darin Leben, ist nicht sonderlich optimistisch, aber hochdekoriert…

When marine wildlife has to adapt to the pollution surrounding it, the rules of survival change…

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Auch das Making Of dazu ist sehenswert…

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Game of Thrones: Daenery stürmt Königsmund zu Metallica’s For Whom the Bell Tolls

Vorsicht Spoiler! In der vorletzten Episode von «Game Of Thrones» zerstörte Daenerys Targaryen Königsmund in einem feurigen Höllensturm. Natürlich spiegelt dies den Wahnsinn ihres Vaters Aerys Targaryen wider und sollte niemanden überraschen, der all die abscheulichen Taten beachtet hat, die Daenerys in den letzten acht Staffeln für den Eisenthron verübt hat. Was jedoch überrascht, ist, wie gut Metallicas «For Whom The Bell Tolls» in Echtzeit zur Zerstörung von Königsmund passt. YouTuber Danny Peck sagt, dass er «nur den Ausgangspunkt ausgewählt und losgelassen hat» und es ist doch erstaunlich, wie gut die Thrash-Hymne von 1984 mit dem flammenden Mord an unschuldigen Menschen übereinstimmt…

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Wenn der Sprachassistent zum Albtraum wird

Bei diesem Kurzfilm handelt es sich letztlich um eine Promo zum Track «Monster» von Big Data feat. Jamie Lidell. Der Film funktioniert aber auch so und spielt gekonnt mit dem modernen Trend der vernetzten Sprachassistenten. Damit die alles können, müssen die auch alles wissen – bis sie dann zu viel wissen und zu stark eingreifen. «L1ZY» heisst das Modell, das so vielversprechend in der typischen Familie Einzug hält, doch dann entwickelt sich alles mehr und mehr ins Düstere…

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The Lion King – Trailer

Der Trailer zu Disney CGI-«Realverfilmung» vom König der Löwen stellt uns Scar, Pumbaa, Timon, Rafiki und viele weitere Tiere vor…

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DBD: Down And Out – Savage Messiah

Am 17. Mai erscheint «Demons» der britischen Metaller Savage Messiah und daraus gibt es nachfolgend das Video zum Track «Down And Out»…

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Knicklichter im Mixer

King of Random haben einige Knicklichter in einen Küchenmixer gesteck, das Ding angeworfen und das Licht ausgemacht…

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Katie Goes Viral – wenn einem der Internet-Fame zu Kopf steigt

War früher «viral» noch ein Ausdruck für Dinge, die wirklich jeder kannte, der Zugriff aufs Internet hat, ist es heute ein Synonem für «hohe Reichweite» und die wird dann gerne mal ausgenutzt, entweder bei überraschend durch die Decke gegangenen Tweets, indem noch schnell eine «Ich bin auch auf Instagram, Soundcloud, woauchimmer!»-Antwort drunter gesetzt wird, oder indem man sich den aufputschenden Moment des Aufschwunges zu Kopf steigen lässt. So wie im folgenden Sketch «Katie Goes Viral» von CollegeHumor.,,

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Prospect – Trailer

Im Trailer zum Space Western «Prospect» flegen die junge Cee (Sophie Thatcher) und ihr Vater Damon (Jay Duplass) auf einen fremden, gefährlichen Mond, auf dem es begehrte Edelsteine geben soll. Die beiden haben die Chance gewittert, reich zu werden – müssen nach der Bruchlandung vor Ort aber feststellen, dass sie nicht die einzigen sind, die den toxischen Wald absuchen. Ein Kampf ums Überleben beginnt, bei dem Cee irgendwann auf die Hilfe des fremden, zwielichtigen Ezra (Pedro Pascal) angewiesen ist, der schon verdammt lange auf dem Planeten festsitzt…

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DBD: The Pack – Death Angel

Am 31. Mai veröffentlichen die Bay-Area-Thrasher ihr neuntes ALbum «Humanicide» und daraus gibt es heute für euch das Lyric-Video zum Song «The Pack»…

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Vorschau auf die Welt von morgen: ZDF-Doku aus dem Jahr 1972

Im Jahr 1972 lief eine ZDF-Doku über die Welt von morgen, in der uns Hochfrequenzöfen, drahtlose Hausschaltplulte und eine 25-Stunden-Arbeitswoche vorausgesagt wurden. Auf Letzteres warte ich immer noch… ;)

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The 80’s Slasher Librarian

Auf dem YouTube Kanal «The 80’s Slasher Librarian» werden uns alte Freddy und Jason Romane vorgelesen und das in freundlichen kleinen Happen. Viele der Bücher sind längst vergriffen und erzielen Höchstpreise unter Sammlern. Black Flame ist der Verlag, der die meisten davon rausgebracht hat und er hat die Schotten schon lange dichtgemacht. Aber auch für die weniger versierten «A Nightmare on Elmstreet» sowie «Freitag der 13.» Freunde sollten diese inoffiziellen Audiobooks ziemlich nett sein…

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Mad Max Wave Pool

Mad Max Meets Surf: Freunde, schaut euch diesen Kreiswellengenerator im Surf Lakes Wave Pool an. Direkt aus Mad Max! Hier ein erster Blick auf Surf Lakes Wave Pool in Yeppoon, Queensland, Australien…

Visually, the Surf Lakes concentric wave device is immediately striking … Its rustic, creaking and noisy activations reminded this reporter of a wild theme park ride, complete with huffing, hissing and spluttering condensate explosions that served both to illustrate the immense pressures required to lift the 1400-ton “plunger” and the power and engineering feats that have occurred beyond the practical imagination of conceptualist and Surf Lakes Founder, Arron Trevis.
(via Surfline)

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Force Of The Earth: Masaki Seki lässt die Postapokalypse auferstehen

Masaki Seki nimmt die Prophezeiungen und düstere Visionen ernst und versucht, die postapokalyptische Welt in kleinen Plastiken darzustellen. Die Metropolen sind geflutet, nur die Spitzen der höchsten Wolkenkratzer ragen aus den Meerestiefen empor. Kraken und Delfine freuen sich über das neue Habitat. Das Gleiche gilt für die üppige Flora, welche die Häuser überwuchert und bestimmt zu einer neuen Heimat für unzählige Tiere geworden ist. Hier ist für uns kein Platz mehr, wir werden nicht gebraucht und wurden von dem Planeten als eine unnötige Last abgeschüttelt. Wer weiss, wie die Zukunft wirklich sein wird. Vielleicht haben wir noch eine Chance, im Einklang mit der Umwelt leben zu lernen?

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The Art of Self-Defense – Trailer zur rabenschwarzen Komödie

Der Trailer zu «The Art of Self-Defense» sieht vielversprechend aus und ich muss sagen – das könnte was werden! Die Inzsenierung des Humors hat einen schwarzen Gürtel, wenn ihr versteht, was ich meine. Leider ist noch unklar, ob und wann «The Art of Self-Defense» in unseren Kinos starten wird, ab 21. Juni ist der Film in den USA zu sehen.

A dark comedy set in the world of karate. The film centers on Casey (Jesse Eisenberg), who is attacked at random on the street and enlists in a local dojo led by a charismatic and mysterious Sensei (Alessandro Nivola), in an effort to learn how to defend himself. What he uncovers is a sinister world of fraternity, violence and hypermasculinity and a woman (Imogen Poots) fighting for her place in it. Casey undertakes a journey, both frightening and darkly funny, that will place him squarely in the sights of his enigmatic new mentor.

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Die Aerodynamik der Star Wars Raumschiffe

Die Frage nach der Schnittigkeit der Star Wars Raumschiffe ist höchst interessant, weil die Schilde auch mal ausfallen oder kaputt geschossen werden können…

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Metallica Zürich 2019: Wenn Papa Het predigt, steht die Polizei Spalier

Am Freitag den 10. Mai spielten Metallica im Rahmen ihrer «WorldWired»-Tour im Zürcher Letzigrundstadion. Pro Abend werden der Band bis 6 Millionen Dollar in die Kasse gespült, kein Wunder waren die Ticketpreise selbst für Schweizer Verhältnisse ordentlich gesalzen. Und so kamen viele Konzerttouristen, um mit ihrem Smartphone Selfies zu knipsen und in allen sozialen Netzen zu posten. Damit sich diese Hipster entsprechend wohlfühlen konnten, würde eine riesige Armada an Polizei und Sicherheitsleuten aufgeboten, welche bei der Anreise, im Stadion sowie bei der Abreise die Massen lenkten. Metallica: Masters of Puppets?!

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Freunde, versteht mich nicht falsch, das Konzert war gut – aber mehr dann auch nicht. Es war kein Erlebnis mehr, wie noch vor fünf Jahren im Basler St. Jakob. Richtige Kuttenträger waren am Freitag Mangelware – und dennoch haben die Amerikaner den Abend rabiat gestaltet, so dass es den einen oder anderen Kuschelrock-Fan in die Flucht geschlagen hat. Es rumpelte gewaltig im nicht ganz ausverkauften Letzigrundstadion. Doch leider war – zumindest im ersten Moment – das Stakkato aufgrund der ungünstigen akustischen Disposition der Stätte kaum rhythmisch nachzuvollziehen. Der rabaukige Hochgeschwindigkeits-Beat wird gleich zu Anfang mit «Hardwired» von seinem eigenen Echo erschlagen, das von der Südkurve zurück ins Rund katapultiert wurde. Die Trommeln von Lars Ulrich (55) löschten sich im Geschwindigkeitsrausch selber aus, die Stimme von James Hetfield (55) war kaum wahrzunehmen und der Bass von Robert Trujillo (54) spielte mit den Rippen der Zuschauer Xylophon. In all dem wummernden Brei ging leider auch Metallica-Gitarrist Kirk Hammett (57) völlig unter – zum Glück waren Tontechniker am Werk, die die einzelnen Komponten wieder zu entflechten vermochten.

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Seit Februar 2016 läuft die WorldWired Tour, die pro Abend bis 6 Millionen Dollar in die Kasse spült. Weit über 100 Konzerte der total 165 sind bereits gespielt, man befindet sich ungefähr im letzten Drittel der im November endenden Konzertreihe. Wieviel somit die Tour der amerikanischen Heavy Metal-Giganten einbringt, kann sich nun jeder selbst ausrechnen. Da könnte man meinen, es hat sich ein ordentliches Mass an Routine, Entkräftung und Wohlstands-Schlendrian ins Bandgefüge eingeschlichen – und genau hier liegt der Hund begraben. James Hetfield und seine Mannen freuen sich zwar, die wiedergefundene Lust am Spröden zur Schau zu stellen, einen thrashigen Song wie «Master of Puppets» zu einem vertrackten Zwölfminüter zu dehnen oder mit dem monumental erschütternden «Creeping Death» den Himmel kurzerhand zum Weinen zu bringen. Doch nicht nur dem Himmel ist zum Weinen zumute, auch den Fans der ersten Stunden, wird heute nicht das gewohnte Musikspektakel geboten – sondern eine riesige, beinahe perfekt inszinerte Show, mit buten Lasern, Videos die über den gigantischem Bildschirm rauschen und einiges an Pyrotechnik, um den Konzerttouristen und der mittlerweile im Mainstream angekommenen «Metallica-Family» zu gefallen – da wird die Musik zur Nebensache.

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Die Show lässt vortrefflich über die vielen, kleinen Pausen, die praktisch nach jedem Stück eingelegt werden und die Band entweder komplett von der Bühne ging oder Papa Het zu seiner Metallica-Family predigte, hinweg sehen. Schon früher liebte es Papa Het von seinen Fans als «Family» zu sprechen, dies aber immer mit einem dezent sarkastischen Unterton und einem fiesen Lächeln. An diesem Freitag stand Papa Het auf dem Ausläufer der riesigen Bühne und sprach zu seiner «Family» wie der Pfarrer von der Kanzel. «Es ist ein schöner Tag und wir sind hier um Musik zu spielen (…) Ich sehe euch Lächeln. Das ist schön und bringt auch mich zum Lächeln.» Er erkundigt sich nach dem körperlichen Wohlbefinden der vereinzelt pogotanzenden Zuhörerschaft und er spricht sein Auditorium nicht wie ehedem mit «Motherfuckers», sondern nur noch mit «Family» an. Da passt auch eine kleine Einlage im Stile von «Nightwish» um eine der zahlreichen Pausen zu überbrücken. Alles halb so wild, die Herren spielten doch immerhin satte 140 Minuten und neben langsameren Stücken auch richtige Knaller wie «Seek & Destroy», «Master Of Puppets» und «For Whom the Bell Tolls», die auch die Old-School Metaler überzeugen dürften.

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Früher waren Metallica dafür bekannt, ihre schnellen, fetzigen und ruppigen Thrash-Knaller Live noch etwas schneller zu spielen als auf Platte. Mit Klassiker wie «Whiplash», «Jump in the Fire», «No Remorse», «Battery» oder «Fight Fire with Fire» liessen die Herren aus San Francisco früher die Bühne brennen und jeder Metal-Head vor derer liess beim Headbanging den Nacken knacken. Auch am Freitagabend gaben sich die Bay Area Thrasher Mühe, einen Geschwindigkeitsrausch beim Publikum zu erzeugen. Sie blättern auch in jenen Registern ihres Songkatalogs, die in den Jahren entstanden sind, als sie es noch nicht so mit der Nachdenklichkeit und der Harmonielehre hatten. Und so ist das Stadion-Zusammengehörigkeitsgefühl, das Metallica hier hervorruft, ein Vereinigtsein im Donnerwetter, ein Soundtrack in der Hymnik des Zersetzenden. Den jener Teil des Publikums, der Metallica einzig von den Auskopplungen dieser Zeit schätzt oder gar von einschlägigen Kuschelrock-Zusammenstellungen, guckt im Letzigrund verdutzt aus der Wäsche. Genau so die Old-School-Metal-Heads als sie merken, wie fetzige Klassiker statt schneller als auf den Studioaufnahmen, eher langsamer erklingen und Lars immer wieder aus dem Takt fällt. Das herausstechende Klicken von Ulrichs Bassdrums, das vom Stadiondach zurückhallte, war vorallem bei den eingebremsten schnelleren Stücken, teilweise völlig daneben und liessen so manchen von den wenigen Kuttenträger bei ihrem kopfgeschüttel stocken. Tja, Lars ist nicht Mikkey Dee (55), der noch vor wenigen Jahren Motörhead mit Bravour durch die Show prügelte und von Lemmy bei Konzerten stets als «The best drummer in the world» ankündigt wurde.

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Auf das «Sad But True» folgt ein Stück «lokale Folklore» wie es Bassist Robert Trujillo ankündigt. Mit «The Usurper», begleitet nur von Kirk Hammett, gibt es eine sympathische Ehrerbietung an die Zürcher Thrash-Metal-Pioniere «Celtic Frost» – die den Grossteil des Publikums leicht ratlos zurücklässt. In den 38 Jahren schaffte Metallica immer scharfe Kontraste, so wurde zur Musik dieser Band geheiratet, gefoltert, gekuschelt, aufbegehrt oder beerdigt. Sie kann daher getrost als multifunktional bezeichnet werden, auch wenn im Letzigrund das Handlungsspektrum etwas kleiner ist. Hier wird abwechselnd kopfgenickt, die Faust in die Luft gereckt, in Ohnmacht gefallen, Pogo getanzt oder gestaunt – und einige Wenige ergreifen auch die Flucht. Dass zu einem Song wie «Seek and Destroy» dann tatsächlich mittleres Kader, Metal-Headbanger und Swisscom-Sekretärinnen nebeneinander ausflippen, ist gleichermassen grossartig wie erstaunlich. Die Band spielte im Februar 1984 ihr allererstes Konzert in Europa und dass im Zürcher Volkshaus, als Vorband der britischen Gruppe «Venom». Doch wichtiger als alte Geschichten, die höchstens ein ganz kleiner Teil des Letzigrund-Publikums selbst miterlebt hatte, waren den meisten wohl die Zugaben. Man lässt Metallica nicht von der Bühne, ohne «Nothing Else Matters» und «Enter Sandman» gehört zu haben – die zwei allergrössten Hits vom «Schwarzen Album», mit dem die Musiker zu Superstars wurden.

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Besonders erstaunlich war aber an diesem Abend auch das Aufgebot an Sicherheitskräften, welche bei der Anreise, während der Veranstaltung und vorallem bei der Abreise die Massen lenkten. Wer mi dem Auto anreiste, durfte mit massiven Staus und vielen Stunden auf den Strassen, mit einem massiven Polizeiaufgebot rechnen. Doch auch Besucher die mit dem Öv anreisten, wurden bereits am Bahnhof von massig Gelbwesten – und da sind nicht die aus Frankreich bekannten Demonstranten gemeint – in Empfang genommen und wenn man mit Tram oder Bus gefahren ist, sah man an jeder Station bis zum Letzigrund mindestens vier Security stehen, welche sich um die Besucher kümmerten. Das ganz hatte den Touch einer Grossdemo, welche die Polizei unbedingt im Griff haben wollte. Rund um das Stadion waren die Strassen weitläufig abgesperrt und auch der Eingang in das Stadion war nur durch mehrere Schleusen möglich, bei welchen die Menschen vereinzelt und geprüft wurden, um anschliessend nach den üblichen Wurst- und Bierständen, direkt wieder von Gelbwesten ins Stadioninnere geschleust zu werden. Nachdem Konzert lief das ganze dann rückwarts um aus dem Fussballtempel zu gelangen, die noch immer gesperrten Strassen wurden aber nun auch nicht mehr direkt vom ÖV bedient, sondern man durfte unter den Augen von jede Menge Polizei und Security den Weg bis zum Albisriederplatz unter die Füsse nehmen, um kurz vor der Station von einem Spalier aus Cops und Security, die alle 2-3 Meter nebeneinander standen, in die Trams verfrachtet zu werden. Am Bahnhof angekommen kam man sich dann schliessendlich vor wie auf der Landpiste eines Flughafens, denn die Gelbwesten lotsen die Konzert-Besucher mit Signalleuchten in die entsprechende Richtung. Keine Frage, alles bestens organisiert, die Sicherheitsleute (grösstenteils) freundlich, aber ein dermassen grosses Aufgebot an Sicherheitskräften habe ich bei meinen über dreissigjährigen Konzertbesuchen noch nicht gesehen. Manchmal kam schon beinahe das Gefühl auf, an einer Grossdemo zu sein und nicht eine Konzert zu besuchen und das Ganze lässt die Frage aufkommen, wer all diesen Aufwand an «Sicherheit» den auch bezahlt? Das würde wenigstens die hohen Ticketpreise erklären… *räusper*

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Setlist

  1. The Ecstasy of Gold (Ennio Morricone Song)
  2. Hardwired Intro
  3. Hardwired
  4. The Memory Remains (with extended outro)
  5. Disposable Heroes
  6. The Thing That Should Not Be
  7. The Unforgiven
  8. Now That We’re Dead
  9. Moth Into Flame
  10. Sad but True
  11. No Leaf Clover
  12. Kirk Hammett and Robert Trujilo’s solos of Celtic Frost’s «The Usurper», «ManUNkind» and «Orion»
  13. Frantic
  14. One
  15. Master of Puppets
  16. For Whom the Bell Tolls
  17. Creeping Death
  18. Seek & Destroy
  19. Zugabe:

  20. Lords of Summer
  21. Nothing Else Matters
  22. Enter Sandman (with «The Frayed Ends of Sanity» Outro)

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(Fotos: Facebook)

DBD: Rückkehr – Die Ärzte

Nach dem eher etwas verwirrenden Comeback-Song «Abschied» gibt es mit «Rückkehr» dann schon eher eine passende Ankündigung…

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Ein Sandsturms über Australien im Zeitraffer

Sowas habe ich zum letzten Mal als CGI in «Die Mumie» gesehen. Wow!

The storm hit and was quite daunting. At first, we thought it was the rain we were expecting because as it was approaching, it was this beautiful blue front coming in. It wasn’t until it got closer, that we realized it was a huge dust storm. By this stage, there weren’t heaps that we could do apart from standing inside with the kids and watching it roll through! It was quite a surreal experience.

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