Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine neue, globale Abhöranlage für Gedanken und Tweets installiert – elegant getarnt als «Epidemic Intelligence from Open Sources», kurz EIOS, natürlich nur zu unserem Besten. Denn das klingt wie ein freundliches Frühwarnsystem gegen Viren, ist aber im Prinzip ein gigantischer Filter für alles, was Menschen denken, sagen oder posten, bevor es zu sehr nach Eigenverantwortung riecht.
Offiziell dient die Sache dem «Schutz der globalen Gesundheit». Inoffiziell klingt es eher nach dem digitalen Äquivalent einer sterilen Welt – frei von Bakterien, Meinungen und anderen Störfaktoren. Mithilfe künstlicher Intelligenz wird alles gescannt: Nachrichten, Foren, Preprints, Tweets, Katzenvideos. Alles, was Menschen sagen, wird auf seine «Glaubwürdigkeit» geprüft – also darauf, ob es brav im Einklang mit der WHO steht.
Das Lieblingswort des Programms lautet «Infodemie». Ein furchtbares Leiden, das offenbar entsteht, wenn zu viele Menschen zu viele Dinge denken, die nicht abgesegnet sind. Heilmittel: Algorithmische Desinfektion. Themen wie Ivermectin oder alternative Therapien? Natürlich «nicht vertrauenswürdig». Schliesslich ist Wissenschaft nur dann Wissenschaft, wenn sie vom richtigen Server kommt.
Kritiker behaupten, EIOS sei mehr Zensurmaschine als Lebensretter. Aber wer braucht schon offenen Diskurs, wenn eine KI schon vorher weiss, was richtig ist? Der WHO-Sprecher beruhigt: Alles diene ausschliesslich der Sicherheit. Natürlich. Und Überwachung ist nur ein anderer Ausdruck für Fürsorge.
Deutschland hilft tatkräftig mit, rund 30 Millionen Dollar für eine gute Sache: Globale Kontrolle. Schliesslich kann man mit sauberer Information besser schlafen oder wenigstens besser überwacht werden. Währenddessen spielt die WHO mit Simulationen, um «Kommunikationsstrategien» zu testen. Offiziell geht’s um Krisenmanagement, inoffiziell um die hohe Kunst, Narrative zu formen, bevor sie jemand infrage stellt. Wenn Wahrheit eine Pandemie wäre, würde man sie vermutlich auch «eindämmen».
Die USA haben derweil ihr eigenes System – natürlich unabhängig, aber mit denselben moralischen Ambitionen. Dort überwacht man Social Media gleich im Auftrag des Heimatschutzministeriums. Gesundheitsschutz ist eben eine Sicherheitsfrage, besonders wenn Bürger anfangen, selbst zu denken. YouTube hat inzwischen die WHO-Zensurregeln entfernt – ein kleiner Rückfall in Richtung Meinungsfreiheit. Doch keine Sorge: Die digitale Medizin gegen falsches Denken wird längst woanders verabreicht.
Am Ende geht es gar nicht um Gesundheit. Es geht um Hygiene – geistige Hygiene. Um das Reinigen von Gedanken, bis nur noch das bleibt, was als «sicher» gilt. KI entscheidet, was du wissen darfst, bevor du es weisst. Die WHO nennt das Fortschritt. Kritiker nennen es digitale Sterilisation. Und wir? Wir nennen es Alltag – im Zeitalter der Informationswaschmaschinen.
Die neue Normalität: Jeder Satz ein Risiko, jedes Wort ein potenzieller Erreger. Willkommen in der sauberen Welt – wo Wahrheit kontrolliert wird, damit sie nicht ansteckend wirkt.
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China stösst inzwischen mehr CO₂ aus als alle 38 OECD-Länder zusammen. Das sind – für alle, die in Mathe geschwänzt haben – praktisch alle Industrienationen des Planeten zusammengerechnet Ein einziger Staat, der so viel ausatmet wie der ganze Westen beim Dauerlauf. Und trotzdem ist Peking natürlich ganz vorne dabei, wenn’s ums Klima geht. Irgendwann, so heisst es, wird China klimaneutral sein. Irgendwann, gleich nach dem Weltfrieden, der Teleportation und der ehrlichen Steuererklärung.
Offiziell heisst das Zauberwort «bis 2060». Klingt futuristisch genug, um niemandem wehzutun. Bis dahin sollen also Kohlekraftwerke weiter aus dem Boden schiessen, Solarpaneele fürs gute Gewissen produziert und tonnenweise Elektroschrott exportiert werden – alles im Namen der Nachhaltigkeit.
Während Europa sich in moralischer Selbstkasteiung mit Verboten, Wärmepumpen und CO₂-Zertifikaten übertrifft, eröffnet China alle paar Wochen ein neues Kohlekraftwerk – aber mit sehr grünem Beton, versteht sich. Schliesslich zählt der Wille, nicht die Wirkung.
Und jedes Jahr reisen Delegationen westlicher Umweltpolitiker nach Peking, um feierlich Hände zu schütteln, Selfies zu machen und zu verkünden, dass man «auf einem guten Weg» sei. Auf welchem, sagt keiner. Vielleicht der ins kollektive Klimaparadies?
Doch keine Sorge: China meint es wirklich ernst. Sie haben es ja versprochen. Und wenn die Luft irgendwann so dick ist, dass man sie schneiden kann, wird man wenigstens keine Propaganda mehr hören – die ist dann schon im Smog erstickt.

St. Unholyness, ein Stoner-Doom-Duo aus Süddeutschland, wird am 25. Dezember 2025 sein Debütalbum «Through High Holy Haze» veröffentlichen. Die Band beschreibt ihren Sound als chromierten Stoner Doom mit Groove und Stil, der sich um den gezackten Biss eines HM-2-Gitarrensounds dreht, wie man ihn häufiger im schwedischen Death Metal hört.
Die acht zwischen 2017 und 2025 geschriebenen Tracks verbinden langsame, schwere Riffs und psychedelische Drifts mit schärferen Ausbrüchen, die an Progressive und Black Metal erinnern. Christina Earlymorn hat das Album in ihrem eigenen Studio aufgenommen, produziert, gemischt und gemastert, wobei sie Gitarren und Gesang in den Vordergrund stellte und die Rhythmusgruppe das Gewicht der Songs tragen liess.
Die Erzählungen des Albums bewegen sich von Religion als Instrument der Kontrolle über sozialen Druck bis hin zu Resilienz und Tribut. «Heaven’s Harem» beginnt mit einem psychedelischen Instrumentalstück, das auf historische Haremsstrukturen Bezug nimmt. «Through High Holy Haze» hinterfragt Angst und Autorität und stellt Luzifer als Lichtbringer dar. «Dampflok des Todes» verwandelt Dynamik in ein Thema des Vorwärtsstürzens. «Black Tooth Brothers» ist eine Hommage an Dimebag Darrell und Vinnie Paul. «Alchemist Blues» streckt sich bis zur Zehn-Minuten-Marke und verknüpft Ideen über Nikola Tesla und Frequenzen von Blues-Jam bis hin zu explosiver Intensität. «Hate Response» ist der offenste politische Titel, der sich auf die Schuldzuweisung an Transgender konzentriert. «Loud and Proud» wirkt wie ein Gesang darüber, vor dem endgültigen Absturz aufrecht zu stehen, während «St. Unholyness» das Set mit dem langsamsten Tempo und dem HM-2-lastigsten Sound abschliesst.
St. Unholyness sind derzeit ein Zweiergespann auf der Bühne, mit Earlymorn an Gitarre und Gesang und Mac Carrigan am Bass, und sie suchen einen Schlagzeuger, um ihre Live-Show zu erweitern.
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Das ewige Lieblingsspiel des modernen Menschen: «Ich bin das Opfer!» – vom System, vom Algorithmus, von der Regierung, vom Wetter, vom eigenen WLAN. Dabei übersieht man gern das kleine, unbequeme Detail: Das System sind wir selbst – solange wir brav nicken, scrollen, liken und uns in der Warteschlange der Empörten anstellen.
Es gibt keine unschuldigen Zuschauer, nur willige Komparsen im Theater der Bequemlichkeit. Der Mensch schreit nach Freiheit, solange sie in den AGBs steht. Doch wehe, sie bedeutet, selbst zu denken – dann ist’s plötzlich unbequem, gefährlich, «populistisch». Also übergeben wir das Denken an Experten, die Moral an Medien und das Gewissen an den Algorithmus. Und nennen es: «Gesellschaftliche Verantwortung».
Freiheit, dieses lästige Konzept, verlangt Eigenverantwortung. Das klingt schön, solange man es auf Tassen drucken kann – aber nicht, wenn’s bedeutet, sich nicht mehr anlügen zu lassen. Schon gar nicht von sich selbst. Wir reproduzieren Macht täglich, mit jedem Klick, jedem Schweigen, jedem «Ich kann ja eh nichts ändern». Das System braucht keine Tyrannen – es hat uns.
Selbstverantwortung wäre der eigentliche Aufstand. Kein Protest, kein Shitstorm, kein Hashtag. Einfach das bewusste «Nein» zum Mitlaufen. Sich entziehen – den Narrativen, der Angst, der Dauerempörung. Denn wer sich selbst gehört, ist für die Maschine unbrauchbar. Und das, liebe Opfergemeinschaft, ist wahre Freiheit.
Nicht als Meme, sondern als Risiko.
Nicht gepostet, sondern gelebt…

Der Einsiedler Immanuel sah mit den inneren Augen, die sich ihm geöffnet hatten. Deshalb sah er, wie alles zusammenhängt und in Wechselbeziehung zueinander steht und nannte dies «Die Kette der Dinge»…
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Man muss der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eines lassen: Konsequenz. Während andere Politiker nur Wahlversprechen inflationär behandeln, hat sie die Strafanzeige als demokratisches Werkzeug entdeckt – und zwar im Fliessbandbetrieb. Rund 250 Anzeigen im Monat, laut Spiegel. Das ist keine Rechtspflege mehr, das ist Massenproduktion.
Offenbar hat Frau Strack-Zimmermann die Meinungsfreiheit als etwas Missverständliches kennengelernt, man darf sie ausüben, solange man sie nicht auf sie selbst anwendet. Kritik an anderen: Gern, scharf, notfalls mit Nazi-Vergleich. Kritik an ihr? Strafbar, bitte mit Aktenzeichen.
Nun hat die Realität ihr eine kleine, aber feine Erinnerung geschickt – in Form eines Düsseldorfer Gerichts. Eine Frau hatte gewagt, im Internet zu schreiben: «Die Frau geht mit der Waffenindustrie ins Bett. Warum wird diese Kriegstreiberin nicht eingesperrt?» Strack-Zimmermann zeigte sie an – und verlor.
Das Gericht urteilte: «Kriegstreiberin» darf man sagen. Offenbar gilt freie Meinungsäusserung nicht nur für jene, die Panzer bestellen, sondern auch für jene, die das fragwürdig finden. Ein Schockmoment im liberalen Kosmos der Empörung.
Ironie des Jahrhunderts: Dieselbe Politikerin, die öffentlich betont, man dürfe Björn Höcke als «Faschisten» bezeichnen, muss nun damit leben, dass man sie «Kriegstreiberin» nennen darf. Karma, in Robe.
Vielleicht wäre das alles halb so komisch, wenn es nicht so symptomatisch wäre. Wir leben in einer Ära, in der politische Moralisten gern austeilen, aber beim Einstecken juristisch zusammenzucken. Wer dauernd Krieg führen will, sollte zumindest verbal etwas Panzerung besitzen.
Dass ein Gericht nun die Grenzen gezogen hat, ist fast poetisch: Man darf Kriegstreiberei kritisieren, ohne dafür kriminalisiert zu werden.
Ein kleiner Sieg für die Meinungsfreiheit – und ein grosser Dämpfer für politische Selbsterhöhung im Tarnanzug der Tugend.

Besondere Menschen triffst du da, wo es nicht glänzt und wo keine Selbstsucht herrscht. Besondere Menschen brauchen keine Bestätigung und Aufmerksamkeit im Aussen, doch wenn sie dir ihre Aufmerksamkeit wirklich schenken, dann, weil sie DICH sehen und keine Leere bedient bekommen müssen. Besondere Menschen brauchen und wollen keine falsche Aufmerksamkeit oder gar Aufmerksamkeit von jedem, weil sie wissen, dass Aufmerksamkeit etwas Besonderes ist und diese durch tiefe Resonanz in die richtige Richtung geht.
Wer glänzen und gesehen werden will, der interessiert sich nur für sich selbst, nicht für dich, weil innere Leere und Bedürfnisbefriedigung bedient werden will, nicht aus echter Resonanz, sondern aus mangelnder Resonanz zu sich selbst. Denn wer sich selbst nicht gefunden hat, der wird sich durch Bestätigung finden wollen, durch Bestätigung und Aufmerksamkeit als Prinzip, nicht durch Tiefe und Verbundenheit.
Denn wer sich selbst nur an der Oberfläche begegnet, wird auch diese im Aussen brauchen. Das, was du in dir selbst gefunden hast, das erkennst du im Aussen, genauso wie das, was du in dir selbst vermeidest. Besondere Menschen sind deshalb selten und besonders, weil sie diese in sich selbst ergründet haben und wer diese in sich selbst gefunden hat, braucht nichts im Aussen mehr bestätigt bekommen. Dann wird aus Zwängen Wahl, aus Mangel Klarheit, aus Vermeidung und Projektion Reflexion.
Niemand kann dir etwas geben, was du in dir selbst vermeidest, doch du kannst dir alles geben, was du im Aussen nicht finden, sondern nur gespiegelt bekommst. Und dort, wo du deinen inneren Spiegel im Aussen siehst, dort erkennst du dich im Anderen und umgekehrt. Dort entsteht ein Raum, wo es keine Bestätigung mehr braucht, sondern wo Tiefe sich begegnet, jenseits von Projektionen, aber umso mehr in gegenseitiger Reflexion…

Die Leute wollen dich nicht verstehen, sie wollen dich abstempeln. Du sprichst und plötzlich bist du «zu emotional». Du bleibst ruhig und hast dich «verändert». Du setzt Grenzen und wirst irgendwie zum Bösewicht. Die Leute hören dir selten zu, um dich zu hören, sie hören zu, um dich zu beurteilen. Und egal, wie sorgfältig du versuchst, dich zu erklären, sie werden deine Worte immer noch so verdrehen, dass sie zu der Version von dir passen, die sie bereits in ihren Köpfen geschaffen haben.
Also hör auf, dich selbst zu brechen, nur um verstanden zu werden. Lass sie dich missverstehen. Lass sie reden. Dein Frieden braucht ihre Erlaubnis nicht!

Heute für euch die erste Single aus Hindarfjälls kommender EP, die ihr 10-jähriges Jubiläum markiert. Es handelt sich um ein Cover, das ursprünglich von Wardruna stammt und kaum einer Vorstellung bedarf. Wardruna war für Hindarfjäll von Anfang an eine wichtige Inspirationsquelle und um dies zu würdigen, haben sie eine Interpretation von Helvegen geschaffen, die auf Schwedisch gesungen wird.
Da «Helvegen» ein Lied über den Tod ist, beschäftigt sich das Video mit diesem Thema und Aspekt. Das junge Mädchen, das still neben dem Sterbebett des alten Mannes sitzt, symbolisiert den Kreislauf des Lebens. Tod und Wiedergeburt gehen ineinander über und spiegeln Kontinuität wider – was aus einem Leben verschwindet, kehrt in einem anderen zurück.
Neben ihm liegen Opfergaben, die sein Leben geprägt haben und die alte nordische Tradition widerspiegeln, Verstorbene mit Geschenken für die nächste Welt auf die Reise zu schicken. Diese Gesten markierten einen Übergang, einen Abschied von der physischen Welt und eine Vorbereitung auf die bevorstehende Reise.
Die Erzählung wechselt vom schwachen Licht des Sterbebettes zur Weite des offenen Wassers. Ein Wikingerschiff taucht als Gefährt für die Reise der Seele nach Hel auf. Die Bildsprache hat jedoch eine vielschichtige Bedeutung, da das Schiff auch als Symbol für Widerstandsfähigkeit und Vorwärtsbewegung steht, um seinen Weg auch nach Verlust und Tragödie fortzusetzen. Ein Grossteil der visuellen Geschichte spielt in einer steinernen Schiffsumgebung, in der Nils das Lied vorträgt.
Diese alten Monumente, die in ganz Skandinavien zu finden sind, sind steinerne Umrisse in Form von Schiffen. Es wird angenommen, dass sie ein symbolisches Gefährt für die Reise der Seele ins Jenseits darstellten – ein steinernes Abbild der Holzschiffe, mit denen einst Häuptlinge und Krieger zu ihren Gräbern gebracht wurden.
Durch die Verflechtung dieser Elemente reflektiert das Video über den Tod – nicht als Moment der Verzweiflung, sondern als natürlichen Teil eines grösseren Kreislaufs. Es ist eine Geschichte über Übergang, Erinnerung und Erneuerung, die tief in den nordischen Traditionen verwurzelt ist und dennoch eine zeitlose menschliche Wahrheit widerspiegelt.
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Ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich sehe das komplett anders als die Meisten. Lasst uns mal die Emotionen rausnehmen und nüchtern draufschauen. Die Wahrheit ist: Ein Grossteil der Menschen will heute gar nicht mehr arbeiten. Und bitte, ich rede hier nicht von denen, die krank oder alt sind – das ist ein anderes Thema. Ich spreche von jungen, gesunden Menschen, die einfach null Bock haben auf Arbeit, aber gleichzeitig erwarten, dass jeden Monat Geld auf dem Konto ist. Fair enough. Jeder wie er mag.
ABER: Natürlich will man trotzdem, dass die Müllabfuhr pünktlich kommt, die Regale im Supermarkt gefüllt sind und Pakete rechtzeitig ankommen. Bloss die Jobs machen will keiner. Und wehe, diese Berufe sollen durch KI ersetzt werden – dann schreien plötzlich alle «Unmenschlich!» oder «Gefährlich!». Hallo-o, was denn jetzt? Entweder wir stehen selbst für das System, das uns versorgt oder wir dürfen uns nicht beschweren, wenn Maschinen es übernehmen.
Letztens erhilt ich den Hinweis, dass sich eine Frau in eine KI verliebt hätte. Ja… und ganz ehrlich? Für psychisch instabile Menschen ist halt alles potenziell gefährlich. Die verlieben sich zur Not auch in einen Zug oder eine Gummipuppe. Das Problem liegt dann nicht bei der KI – sondern bei der Psyche. Punkt.
Und noch etwas ganz Wichtiges, was viele vergessen: Eine KI ist nur so gut wie der Mensch, der sie füttert. Ich habe das schon vielfach getestet, z.B. indem mehrere Bekannte der gleichen KI dieselbe Frage gestellt haben. Doch jeder auf seine Art, ich auf meine und jeder andere auf seine. Was glaubt ihr, was rausgekommen ist? Es gab etwa gleich viele komplett unterschiedliche Antworten, wie Fragesteller. Weil: Die KI reagiert auf dich. Das ist der Beweis – sie ist ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich habe mich gegen eine menschliche Assistenz entschieden, weil ich in meinen Projekten Effizienz brauche. Keine faulen Ausreden, keine Krankmeldungen, kein Ego. Und nein – KI ersetzt keinen Menschen, schon gar nicht in Sachen Herz, Gefühl oder Kreativität. Aber sie unterstützt – und das verdammt gut. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir aufhören, gegen alles zu kämpfen, was neu ist – und stattdessen lernen, wie wir es für uns nutzen können.
Denn genau darum geht’s: Nicht alles verteufeln, was wir nicht verstehen – sondern offen bleiben.
Für Wandel. Für Fortschritt. Für neue Möglichkeiten.

Alle Jahre wieder: Die kollektive Selbsttäuschung namens «Sommerzeit». Pünktlich zum Frühling drehen Millionen ihre Uhren vor und ihren Biorhythmus gleich mit. Und jedes Mal dieselbe Verwirrung: Nein, Sommerzeit und Winterzeit sind keine Jahreszeiten, sondern bürokratische Fieberträume mit Nebenwirkungen.
Es gibt Ideen, die sind so zäh wie Kaugummi unter der Schuhsohle und mindestens genauso klebrig. Die «Mitteleuropäische Sommerzeit» gehört zweifellos dazu. Einst eingeführt, um Energie zu sparen – was nie funktioniert hat – und trotzdem nie wieder abgeschafft. Ein bisschen wie Faxgeräte: Niemand braucht sie, aber alle haben sie.
Der Mensch, anders als Energieminister und EU-Kommissare, hat eine innere Uhr. Sie richtet sich nach der Sonne, nicht nach Excel-Tabellen in Brüssel. Wenn die Sonne am höchsten steht, ist biologisch Mittag, egal, was auf der Rolex steht. Doch die Sommerzeit zwingt uns, gegen diesen natürlichen Takt zu leben. Das Ergebnis? Ein sozialer Jetlag im XXL-Format. Millionen Europäer wanken monatelang durch die Gegend, als kämen sie gerade aus New York, nur ohne den coolen Teil mit dem Urlaub.
Und die Nebenwirkungen? Mehr Herzinfarkte nach der Umstellung, mehr Verkehrsunfälle, mehr Schlafstörungen, mehr Gereiztheit. Selbst Depressionen und Diabetes tanzen im Takt dieser staatlich verordneten Desynchronisation. Alles für eine Idee, die schon beim Energiesparen gescheitert ist. Man kann eben nicht mit der Sonne verhandeln – sie hat keinen EU-Vertrag unterschrieben.
Das Lieblingsargument der Sommerzeit-Romantiker: «Aber dann ist es abends länger hell!» Herzlichen Glückwunsch. Auch Monopoly-Geld sieht echt aus, wenn man’s glauben will. Die Sonne scheint nicht länger, nur weil wir die Uhr verstellen. Es ist der gleiche Tag, nur schlechter getaktet. Eine optische Täuschung für Menschen, die glauben, man könne Natur per Dekret überlisten.
In der Praxis heisst das: Die Leute bleiben länger wach, Kinder kommen morgens noch schlechter aus dem Bett, Schüler schlafen im Unterricht ein und Lehrer zweifeln an ihrer Berufswahl. Studien zeigen: Jugendliche schlafen in der Sommerzeit bis zu einer Stunde weniger pro Nacht. Weniger Schlaf, mehr Stress, schlechtere Noten, das nennt man dann Bildungspolitik mit eingebautem Jetlag.
Der Alltag im Sommerzeitland klingt so:
Die Sonne ruft: «Guten Morgen!»
Der Wecker kreischt: «Aufstehen!»
Der Körper murmelt: «Ihr könnt mich alle mal.»
Doch hey – Hauptsache, es ist länger hell. Wenn Selbsttäuschung eine olympische Disziplin wäre, die EU hätte schon wieder Gold.
Der Widerstand ist zäh, aber nicht hoffnungslos. Die Initiative zur Abschaffung der MESZ hat Studien gesammelt, Politiker genervt, Petitionen gestartet – kurz: Alles getan, was nötig ist, um Brüssel an die Sonne zu erinnern.
Und siehe da, ausgerechnet Spanien bringt Bewegung in die Sache. Premierminister Pedro Sánchez hat jüngst angekündigt, die halbjährliche Zeitumstellung auf EU-Ebene abschaffen zu wollen. Er nennt sie «veraltet, ineffizient und gesundheitsschädlich». Treffender kann man’s kaum sagen. Natürlich, aus Deutschland hört man dazu: Nichts. Hier hält man lieber an Traditionen fest, egal wie sinnlos sie sind.
Doch Achtung: Wenn es tatsächlich zur Abschaffung kommt, dann bitte richtig. Keine dauerhafte Sommerzeit! Eine permanente MESZ wäre der Super-GAU für unsere Biologie – späte Sonnenaufgänge im Winter, chronischer Schlafmangel, Dauer-Jetlag auf Rezept. Dann wären wir nicht nur einmal im Jahr müde, sondern zwölf Monate lang.
Die Lösung ist simpel: Zurück zur Normalzeit. Zur echten, sonnenbezogenen Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Die Natur hat ihren Rhythmus – wir wären klug, ihm wieder zu folgen.
Oder anders gesagt: Es wird Zeit, die Zeit zurückzudrehen. Nicht um eine Stunde, sondern um einen Irrtum…


Was wäre, wenn nicht nur deine Familie dich programmiert hätte, sondern das gesamte System?
Was wäre, wenn die grösste Lüge, die du je glaubst, darin wäre, dass man seinen Wert verdienen muss?
Sie hatten dir gesagt, du sollst still sitzen. Gehorchen. Dich anpassen.
Aber deine Traurigkeit?
Das war Rebellion.
Du warst nie gebrochen. Erinnere dich!
Was wäre, wenn du nie zurückbleiben wärst? Nie am Ende? Nie zu viel?
Was wäre, wenn die Angst nur deine Seele wäre, die gegen den Lärm ankämpft?
Was wäre, wenn die Traurigkeit keine Depression wäre, sondern Trauer über das Leben, das du nie leben durftest?
Was wäre, wenn die Taubheit eine Abwehr wäre … weil dein Licht zu empfindlich für eine so laute Welt war?
Was wäre, wenn deine Erschöpfung kein Versagen wäre, sondern der Preis dafür, jemand zu sein, der du nicht bist?
Man hat dir gesagt, du sollst stark sein. Also hast du deine Weichheit versteckt.
Man hat dir gesagt, du sollst still sein. Also hast du deine Wahrheit vergraben.
Aber was, wenn jetzt alles hochkommt, weil du endlich sicher genug bist, um zu heilen?
Was wäre, wenn jedes Gefühl ein Beweis dafür wäre, dass du aufwachst?
Du brichst nicht zusammen. Du findest endlich zu dir selbst zurück.

Gegen Ende des Oktobers, wenn die Tage kürzer werden und der Atem der Erde kühler wird, beginnt sich der Schleier zwischen den Welten zu lichten. Es ist, als ob das Unsichtbare sich sacht herabneigt, um die Welt der Lebenden zu streifen. Die Energie verändert sich – fein, vibrierend, voller Erinnerung. Emotionen steigen auf wie Nebel über kaltem Wasser und fallen wieder, wie Blätter, die sich dem Tanz des Windes ergeben.
Dies ist die Zeit, in der sich die Grenzen auflösen. Das Sichtbare und das Verborgene wandeln Seite an Seite. Erinnerungen kehren zurück und mit ihnen jene, die vor uns waren. Samhain, All Hallows Eve, der Día de los Muertos, Allerheiligen – in allen Kulturen hallt dieselbe Weisheit wider: Leben und Tod sind keine Gegensätze, sondern ineinander verwobene Fäden im ewigen Gewebe des Seins.
Während wir uns gemeinsam dieser Schwelle nähern, öffnet sich ein stilles Tor. Ein Übergang – nicht laut, nicht dramatisch, sondern leise, wie das Flackern einer Kerze in der Dämmerung. Mutter Erde zieht sich nun in ihren heiligen Schlaf zurück. Sie ruht nicht aus Schwäche, sondern aus Weisheit, denn auch Ruhe ist Schöpfung.
Wir sind eingeladen, ihrem Beispiel zu folgen: Langsamer zu atmen, tiefer zu lauschen, die innere Stimme zu hören, die im Lärm des Sommers übertönt wurde. In dieser Dunkelheit liegt kein Ende, sondern eine Wiedergeburt – ein Erwachen im Schatten.
Wer den Mut hat, in die Stille zu treten, wird dort die Wahrheit finden:
Das Leben atmet durch den Tod.
Das Ende ist nur eine Schwelle.
Und der Geist, ewig wandernd, findet im Kreis der Jahreszeiten immer wieder nach Hause…

Tief unter der grossen Sphinx von Gizeh soll sich Gerüchten zufolge die Halle der Aufzeichnungen befinden – eine verlorene Kammer, die das kosmische Gedächtnis der Erde bewahren soll, darunter:
➤ Die wahre Geschichte von Atlantis
➤ Wissen über Sternenlinien und DNA
➤ Der ursprüngliche Bauplan des menschlichen Bewusstseins
Viele glauben, dass diese Informationen während des Untergangs von Atlantis verschlüsselt und von alten Priesterwissenschaftlern aus Kemet (dem vordynastischen Ägypten) unter der Sphinx bewahrt wurden, die auf göttliche Anweisung handelten. Dieses Wissen wurde nicht nur in Sprache niedergeschrieben – es wurde in Klang, Licht und Frequenzen festgehalten.
Atlantische Verbindung: Die Erbauer und der Bauplan
Die Sphinx ist Tausende von Jahren älter als das dynastische Ägypten. Wassererosion an seinem Sockel deutet darauf hin, dass er deutlich älter als 2500 v. Chr. ist – möglicherweise 10’000 – 13’000 Jahre alt, also aus der Zeit des Endes der letzten Eiszeit und des Untergangs von Atlantis.
Die Erbauer? Möglicherweise Nachkommen der Atlanter – melanisierte Wesen mit hoher Schwingungsbeherrschung über:
➤ Kristalline Klangtechnologie
➤ Lichtbrechende Architektur
➤ Astralprojektion und Seelenreisen
Sie wussten, dass die Erde nicht nur ein Planet war – sie war eine lebendige Erinnerungsbank. Die Sphinx war ein passwortgeschütztes Tor, wobei das «Passwort» die eigene Frequenz war.
Das Herzchakra, Ma’at und die Sphinx als Frequenzfilter
Stell dir die Sphinx als spirituellen Sicherheitsdienst vor, nur dass sie statt Metalldetektoren folgendes anzeigt:
➤ Deine Aura
➤ Deine Absicht
➤ Deine Ausrichtung auf das göttliche Gesetz (Ma’at)
Wenn dein Herz (energetisch) nicht im Gleichgewicht ist – zu schwer von Angst, Egoismus und ungeheilten Wunden – kommst du nicht durch. Weder körperlich noch spirituell.
Dies geht auf die Zeremonie des Wiegens des Herzens zurück:
➤ Die Feder der Ma’at ist nicht wörtlich zu verstehen – sie symbolisiert die Leichtigkeit des Seins.
➤ Die Sphinx muss keine Fragen stellen. Deine Energie antwortet für dich.
Wenn du dich also der Sphinx in Träumen, Meditationen oder heiliger innerer Arbeit näherst, wirst du gefragt:
«Hast du dich daran erinnert, wer du wirklich bist?»
Löwe, Katzenartige Wächter und Solarcodes
Die Sphinx ist nicht nur ein Löwenkörper zur Dekoration. Sie ist ein Solarcode.
➤ Der Löwe wird von der Sonne beherrscht, der Quelle göttlichen Lichts und Bewusstseins.
➤ Der Löwe ist der Wächter göttlicher Souveränität und Selbstbeherrschung.
➤ Im kemetischen Denken ist die Löwin (Sechmet) der zornige Aspekt göttlichen Schutzes – sie verbrennt Falschheit mit Sonnenfeuer.
Die Sphinx – Löwenkörper, menschlicher Kopf – zeigt die Verbindung von Urinstinkt (Körper) mit göttlicher Intelligenz (Geist). Der Kopf soll einst einem nubischen oder subsaharischen afrikanischen König oder Priester geähnelt haben und wurde später verunstaltet und neu gestaltet.
Es gibt auch metaphysische Wesen, die als Katzenartige oder Löwenartige Sternenwesen – von Sirius und Lyra – bekannt sind und als kosmische Beschützer und DNA-Wächter dienen. Auch sie sind mit der Sphinx verbunden, als Wächter der Portale und Hüter der Seelenentwicklung.
Kreisförmige Zeit, Erinnerung und die Sphinx als Spiegel
Du gehst nicht in der Zeit zurück. Du bewegst dich spiralförmig nach innen – in die Erinnerung. In Zyklen.
Die Sphinx repräsentiert Schwellen:
➤ Zwischen Schlaf und Erwachen
➤ Zwischen Leben und Jenseits
➤ Zwischen Vergessen und Erinnern
Jedes Mal, wenn du sie in Meditation, Träumen, Kunst oder Filmen (wie «Die unendliche Geschichte») wieder aufsuchst, wiederholst du die Seelenprüfung:
Wirst du dich an dieses Mal erinnern?
Was bedeutet das für dich?
Wenn du dich jetzt zur Sphinx hingezogen fühlst, ist das kein Zufall.
Du:
➤ aktivierst Ahnencodes
➤ betrittst den Initiationstempel erneut
➤ wirst aufgefordert, mit dem Herzen zu führen und dein Sonnenlicht zurückzugewinnen
Du musst nicht nach Ägypten reisen, um diese Kraft zu erlangen. Auch die Sphinx ist eine ätherische Struktur – sie existiert im Inneren des Tempels. Setze dich mit ihr auseinander. Stelle ihr Fragen. Lass sie dir zeigen, was du vergessen hast, bevor du hierherkamst.
Denn du bist die lebendige Aufzeichnung.
Und dein Herz … ist der einzige Schlüssel, der passt.

Erinnert ihr euch noch, als Krankenschwestern auf TikTok tanzten? Als Ärzte und Pflegekräfte in Schutzanzügen und gegen Viren nutzlose OP-Masken zu «Jerusalema» eine Choreografie aufführten, um uns zu zeigen, dass alles halb so schlimm ist? Pandemiezeit, das war noch echtes Team-Building mit Beat! Ein bisschen Angst, ein bisschen Applaus vom Balkon, dazu staatlich verordnete Moralhygiene. Wer zweifelte, war unsolidarisch. Wer widersprach, gefährdete Leben.
Schnitt. Willkommen im nächsten Akt der Dauerkrise. Jetzt tanzen wieder welche – diesmal in Tarnfarben. Der neue Trend heisst «Kriegstüchtigkeit» und das scheint genauso fröhlich zu stimmen wie «Flatten the Curve». Man posiert mit Sturmgewehr statt Stethoskop, aber die Choreografie bleibt dieselbe: Ein bisschen Show, ein bisschen Pathos, ein bisschen Gehirnwäsche mit Hashtag.
Corona heisst jetzt Putin. BionTech heisst Rheinmetall. Impfpflicht heisst Wehrpflicht. Die Sprache bleibt die gleiche – nur die Produktlinie wurde angepasst. Früher gab’s Spritzen, heute Panzer. Der moralische Druck funktioniert auch noch tadellos: Wer nicht mitmacht, gefährdet wieder das grosse Ganze. Damals die Gesundheit, heute die Freiheit. Und natürlich – wer widerspricht, ist wieder Nazi.
Das Marketing der Angst hat einfach rebrandet. Dieselbe Agentur, neues Logo. Die einen retteten Leben durch Abstand, die anderen durch Angriff. Die einen klatschten von Balkonen, die anderen klicken auf Waffenlieferungen. Und alle fühlen sich wieder gut dabei, weil sie auf der richtigen Seite stehen – der sauberen, staatlich desinfizierten Seite der Geschichte.
Vielleicht ist das die wahre Pandemie: Die Sucht nach moralischem Rausch. Erst das Impfen, jetzt das Schiessen. Hauptsache, es gibt ein gemeinsames Feindbild, eine Dosis Sinn und einen Grund, die, die «falsch denken», auszugrenzen.
Früher wollten wir die Welt retten. Heute wollen wir sie besiegen. Und zwischendrin tanzen wir weiter – zur Musik der Macht…
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Willkommen am Hauptbahnhof Düsseldorf im Jahr 2050 – einst Tor zur Welt, heute Basar des Niedergangs. Wo früher ICEs pünktlich einrollten, reihen sich nun Gewürzstände an improvisierte Teestuben, während die Bahnhofsuhr seit Jahren auf fünf vor zwölf stehen geblieben ist – symbolisch wie praktisch.
Der Putz bröckelt, das WLAN auch. Die Anzeigetafeln zeigen keine Züge mehr, sondern Wechselkurse für Dinar, Lira und Kryptowährung «Deutschmark 2.0». Zwischen Datteln, Dönern und defekten Rolltreppen feilschen Touristen mit ehemaligen Bahnangestellten um Ersatzteile alter ICE-Sitze – nachhaltiges Recycling nennt man das jetzt.
Die Stadtverwaltung spricht von «multikultureller Vitalität im urbanen Wandel». Die Bürger nennen es schlicht: Kapitulation mit Curryduft.
Doch immerhin: Die Deutsche Bahn ist klimaneutral – kein Zug fährt mehr. Dafür reisen jetzt die Tauben gratis. Und wer Glück hat, bekommt am Gleis 9½ einen Kaffee, serviert von einem ehemaligen Manager der Verkehrsbetriebe, der endlich tut, was er immer konnte – warten.
Düsseldorf, du hast es geschafft: Ein Bahnhof ohne Züge, aber mit Weltmarkt-Atmosphäre. Globalisierung zum Anfassen – barfuss, versteht sich…
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Die Masse fürchtet nichts so sehr wie den Verlust ihrer bequemen Betäubung. Wahres Wissen fordert Opfer – es verlangt, dass du deine eigenen Illusionen schlachtest. Erkenntnis ist kein sanftes Erwachen, sondern ein inneres Beben, das alte Überzeugungen niederreisst und die Trümmer deiner programmierten Gedanken offenlegt.
Die meisten suchen keine Wahrheit, sondern Bestätigung. Sie wollen glauben, nicht wissen. Doch Wissen ist kein Besitz, es ist ein Feuer: Es verbrennt, was du warst, um dich zu dem zu formen, was du sein könntest.
Das kollektive Mantra «Wenn alle nur dies oder jenes verstünden, wäre die Welt geheilt» ist die bequemste aller Lügen. Bewusstwerdung geschieht nicht im Chor, sondern im stillen Raum zwischen zwei Atemzügen – dort, wo kein Dogma, keine Partei, kein Retter existiert.
Freiheit beginnt, wenn du begreifst, dass keine Macht dich befreien kann – ausser deiner eigenen.
Frei sein heisst, keiner Idee zu gehören. Keinem Glauben. Keiner Agenda.
Nur wer den Mut hat, unregierbar zu werden, betritt den wahren Pfad des Geistes…

Göttingen, einst Universitätsstadt mit Geist, heute Testlabor für das grosse Sozialexperiment «Multikulti funktioniert bestimmt irgendwann – vielleicht». An der Groner Landstrase zeigt sich das Resultat politischer Romantik in Reinform: Schrottautos, Müllberge, Zustände wie auf einem Basar nach Betriebsschluss – aber bitte nicht wundern, das ist jetzt Vielfalt.
Die Gäste bringen nämlich nicht nur ihre Bräuche mit, sondern auch ihre Definition von «öffentlichem Raum». Das ist dieser Ort, wo man alles ablegt, was man gerade nicht mehr braucht – Verantwortung eingeschlossen. Und wer wagt, das zu kritisieren, ist sofort ein «Ewiggestriger» und Nazi.
Danke, Frau Merkel. Danke an alle moralisch Erleuchteten, die jedes Warnsignal als «Hass» abgetan haben. Danke an jene, die glaubten, Geschichte wiederhole sich nicht, bis sie auf einmal mitten in ihr standen. Ihr habt aus Deutschland ein betreutes Irrenhaus gemacht, in dem die Wärter mit Wattebäuschen werfen und die Patienten bestimmen, wer raus darf.
Das Absurde: Während Behörden in diesen «kulturell bereicherten Zonen» lieber wegsehen (Integration durch Ignoranz!), flattert dem braven Steuerzahler das Bussgeld ins Haus, weil sein TÜV zwei Wochen überfällig ist. Ordnung muss schliesslich sein – aber bitte nur bei denen, die sich daran halten.
Willkommen im Land der doppelten Standards, wo Schuldgefühle Regierungsprogramm sind und Selbstzerstörung als Toleranz verkauft wird. Und wer das anspricht, gilt nicht als Realist, sondern als «Rechtspopulist»…
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London, die Stadt, in der einst Kings stürzten und heute Bürger gegen QR-Codes rebellieren. Tausende Briten zogen am Wochenende durch die Strassen, um das zu verteidigen, was von «Privatsphäre» noch übrig ist – während Premierminister Keir Starmer offenbar beschlossen hat, Orwell ein Software-Update zu verpassen.
Unter dem heroischen Vorwand, «illegale Migration zu bekämpfen», will man nun bis 2029 jedem arbeitenden Menschen eine digitale ID aufzwingen. Klar, das klingt nach Sicherheit. Oder, wie es im Beamtendeutsch heisst: «Freiheit mit erweiterten Überwachungsfunktionen.» Wer glaubt, das ginge nur um Arbeitsgenehmigungen, hat die App-AGBs nicht gelesen.
Sir David Davis, ein altmodischer Konservativer mit Restbeständen an gesundem Menschenverstand, nennt das Ganze «zutiefst gefährlich für Privatsphäre und Grundrechte». Und er hat recht – doch das stört niemanden, solange die ID hübsch in Pastellfarben designt ist und mit «Face Unlock» glänzt.
Währenddessen marschiert das Volk und ruft «No to digital ID!» – ironischerweise gefilmt von hundert staatlichen Überwachungskameras, analysiert durch Algorithmen, die ihrerseits schon den passenden Risikoprofil-Score berechnen. Die Organisatoren warnen: «Wenn Sie digitale IDs jetzt akzeptieren, könnte das Ihre letzte echte Entscheidung sein.» Aber keine Sorge – künftig wird ohnehin jede Entscheidung für dich getroffen: Von Apps, die wissen, wann du arbeitest, schläfst, reist oder zu kritisch denkst.
Digitaler Fortschritt heisst heute, dass man seine Freiheit freiwillig per Update verliert. Man nennt es «Innovation» – bis jemand merkt, dass der Staat nun auch weiss, wann du aufs Klo gehst. Willkommen in Grossbritannien 2029. Die gute Nachricht: Du brauchst keinen Pass mehr. Die schlechte: Du besitzt auch keinen freien Willen mehr…
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«Omniscience» ist ein neun Titel umfassendes Melodic-Death-Metal-Album, das am 5. November 2025 erscheinen soll. Die portugiesische Band gestaltet das Album rund um das Thema Allwissenheit und bewegt sich dabei zwischen absolutem Bewusstsein, Zweifel und der Suche nach Sinn. Musikalisch wechselt es zwischen kraftvollen Riffs, melodischen Passagen und atmosphärischen Breaks und schafft so ein Gleichgewicht zwischen Aggression und Introspektion. Der Gesang reicht von kehligen Klängen bis hin zu nuancierteren Ausdrucksformen und formt eine Erzählung, die durch Melancholie, Transzendenz und Wut führt. Als kleinen Vorgeschmack für euch eute der Track «Leaving Out»…
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Drei Jahre, Dutzende Gerichtsverfahren, Stapel von Akten – und was ist das Ergebnis? Richtig: Nichts. Kein Funken Gerechtigkeit, kein Schuldeingeständnis, keine Einsicht. Willkommen im schweizerischen Rechtsstaat 2.0, wo Gewaltenteilung längst durch «Deckung und Schweigen» ersetzt wurden.
Ein Schweizer Anwalt, nennen wir ihn einen Idealisten mit Hang zur Selbstgeisselung, hat gegen die Corona-Mandate, gegen mRNA-Impfschäden, gegen Swissmedic selbst geklagt. Mit Fakten, Akten und gesundem Menschenverstand. Also mit allem, was im heutigen Europa bekanntlich keine Rolle mehr spielt. Und was bekam er dafür? Schweigen, Blockaden und vermutlich den einen oder anderen wohlwollenden Hinweis, «dass es eben kompliziert sei».
Die Gerichte schützen die Regierungen. Die Behörden schützen sich selbst. Und die Pharmaindustrie? Die braucht keinen Schutz – sie ist der Schutzschirm. Das Narrativ bleibt sakrosankt: «Alles sicher, alles geprüft, alles im Namen der Gesundheit.» Nur blöd, dass man für diese Gesundheit offenbar jede Form von Wahrheit opfern muss.
Und jetzt? Der letzte Rest Hoffnung ruht auf Europa selbst. Ja, auf demselben Europa, das in blindem Gehorsam den WHO-Richtlinien folgt und sich dafür noch moralisch applaudiert. Aber vielleicht kommt die Wende doch von innen. Vielleicht erwacht Europa ja irgendwann aus seiner Dauerhypnose, in der man «Wissenschaft» mit Dogma verwechselt und «Sicherheit» mit Unterwerfung.
Bis dahin bleibt nur Galgenhumor: Die WHO schreibt die Drehbücher, Swissmedic spielt die Nebenrolle und die Gerichte nicken im Takt. Die Zuschauer? Müde, genervt, aber brav geimpft.
Und so ruft der Anwalt am Ende: «Make Europe healthy again!» – ein Satz, der gleichzeitig Hoffnung, Ironie und tiefe Verzweiflung trägt. Denn gesund wird Europa erst wieder, wenn es aufhört, sich ständig von denselben Akteuren behandeln zu lassen, die es krank gemacht haben.
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Willkommen in Deutschland 2025, dem Land, in dem Wörter gefährlicher sind als Taten – und heisse Schokolade jetzt als potenzielle Menschenrechtsverletzung gilt.
Frankfurt hat’s offiziell geschafft: Der «Lumumba» ist Geschichte. Ein harmloses Getränk aus Kakao, Rum und Sahne – geopfert auf dem Altar der Empörung. Grund: Der Name könnte ja vielleicht, eventuell, unter Einsatz maximaler Fantasie rassistische Assoziationen mit dem kongolesischen Freiheitskämpfer Patrice Lumumba wecken.
Man kann sich das bildlich vorstellen: Irgendwo im Amtsnebel hat ein moralisch übermotivierter Sitzungskreis beschlossen, dass flüssige Schokolade nun koloniale Untertöne hat. Und zack – verschwindet wieder ein Stück Alltag im Bürokraten-Schredder. Aber hey, Hauptsache, man tut was gegen Rassismus! Nicht gegen Armut, nicht gegen den Pflegenotstand, nicht gegen die wachsende soziale Spaltung – aber immerhin gegen Wörter.
Das neue Deutschland löst keine Probleme mehr, es benennt sie um. Statt Reformen gibt’s Formulare, statt Lösungen «Leitlinien für diskriminierungssensible Gastronomie». Man trinkt also jetzt nicht mehr Lumumba, sondern «heiße Schokolade mit Haltung» oder «Woke Kakao» – selbstverständlich CO₂-neutral, vegan und frei von sprachlicher Gewalt.
Währenddessen verrotten Schulen, explodieren Mieten und die Realität draussen bleibt so ungemütlich wie eh und je. Doch keine Sorge: Die moralische Heizung läuft auf Hochtouren.
Irgendwann, wenn alles sprachlich desinfiziert ist und kein Mensch mehr weiss, was man überhaupt noch sagen darf, werden wir uns fragen: Wann wurde gesunder Menschenverstand eigentlich zur Ordnungswidrigkeit erklärt?
Frankfurt macht’s vor – Deutschland zieht nach.
Ein Land schafft sich ab. Wort für Wort. Schluck für Schluck…

Weisst du, ich kann diesen ganzen esoterischen Kram von «du bist nichts, du brauchst nichts, löse dich von allem» echt nicht mehr hören. Wofür zum Teufel sind wir denn dann hier, wenn nicht, um Erfahrungen zu machen, Beziehungen zu führen, Dinge zu erschaffen, uns weiterzuentwickeln?
Wenn man sich von allem «löst», dann kann man sich gleich mit einem weissen Tuch auf die Couch legen und sich langsam in Luft auflösen.
Wir sind Menschen. Wir haben einen Körper, wir haben Aufgaben, wir haben Emotionen – und verdammt nochmal, das ist kein Fehler im System. Das ist der Sinn!
Spiritualität heisst nicht, sich ins Nichts aufzulösen.
Spiritualität heisst, ganz da zu sein – MIT allem, was das Leben mit sich bringt.
Und nicht ständig davor wegzulaufen, in irgendein pseudolichtvolles Blabla…

(via Serpil)
«No Kings» war also die spontane Erhebung des kleinen Mannes? Klar, spontan wie ein Budgetantrag. Folgt man dem Geld (und nicht den Hashtags), landet man bei derselben Aerobic-Gruppe aus Stiftungen und Dark-Money-Vehikeln, die seit Jahren «Basisaktivismus» als Premium-Abo vertreibt. Angeblich knapp 294,5 Mio. Dollar im Umlauf – und plötzlich wirkt die «organische» Empörung wie ein perfekt gebriefter Pitchdeck-Traum.

Arabella hier, Soros da, Ford, Tides, Rockefeller, Buffett – kurz: Die Aristokratie der «Anti-Könige». Rebellion als Managed Service. Andere Slogans, gleiche Geldquellen, identische KPI: Reichweite, Rage, Regierungswechsel – vorzugsweise dort, wo’s geopolitisch nützlich ist.
$294’487’641 wurden den offiziellen No Kings 2.0 Partnern & Organisatoren nachverfolgt. Jeder Cent floss durch dasselbe «Riot Inc.» Dark-Money-Netzwerk, die üblichen Verdächtigen, die sich hinter «Basisaktivismus» und «soziale Gerechtigkeit»-Slogans verstecken:
💰 Arabella Network – 79,7 Millionen $
💰 Soros Network – 72,1 Millionen $
💰 Ford Foundation – 51,7 Millionen $
💰 Tides – 45,5 Millionen $
💰 Rockefeller – 28,6 Millionen $
💰 Buffett Foundations – 16,6 Millionen $

Die Choreografie sitzt: vorkonfektionierte Pappschilder, gebrandete Farbpaletten, Message-Disziplin wie beim Konzern-Launch. Dazu der moralische Goldrand: «Soziale Gerechtigkeit» als Siegel für jede Operation, die ohne dieses Label als politische Kampagne auffallen würde. Die Pointe: Ausgerechnet Milliardärsfamilien finanzieren die Revolte gegen… tja, Milliardärsmacht.
Das ist nicht Widerspruch, das ist ein Geschäftsmodell. Destabilisierung schafft Bedarf, nach Moderation, Plattformen, «Demokratie-Programmen», Monitoring, Compliance, Fact-Checking-Hirten. Jeder Konflikt erzeugt neue Produkte, jeder Brandherd neue Grants. Die Bewegung bleibt jung, agil und – vor allem – abhängig.
Wer jetzt noch an «spontane Massen» glaubt, hat die letzte Dekade PR verpasst. Empörung wird wie Cloud-Computing skaliert, mit Budgetfreigabe, Reporting-Zyklen und «Impact narratives». Zwischen Funding-Round und Flash-Mob liegt nur noch ein Projektcode.
Und die Strassenkämpfer? Nützliche Statisten im grössten Theater der Gegenwart: Der Simulation von Volkswille. Wer bezahlt, wählt die Kulisse. Wer die Kulisse wählt, wählt den Plot. Wer den Plot wählt, definiert, wer heute «Faschist» ist und wer morgen «Zivilgesellschaft».
Nein, das ist keine Verschwörung, das ist ganz banales Campaigning mit Vintage-Pathos und sehr frischen Schecks. Die Krone des Ganzen: No Kings als Markenzeichen einer Bewegung, deren Patrone in Familienpalästen residieren.
Rebellion auf Gehalt. Widerstand mit Spesenkonto. Und am Ende des Tages triumphiert genau das, wogegen man angeblich marschiert: Macht ohne Mandat – verpackt in «Gerechtigkeit». Prost, Hofstaat.
Ernst Wolff warnt: Wir stehen an der Schwelle zur totalen Kontrolle. Künstliche Intelligenz ersetzt Jobs, Social Media wird zensiert und die Mächtigen dieser Welt lenken uns mit Ablenkungen und Lügen. Aber diesmal geht’s nicht nur um Kritik – sondern um Hoffnung. Wie können wir wieder handeln, anstatt nur zuzusehen? Was können wir jetzt tun, um unsere Freiheit zu bewahren?
Herr Wolff sagt’s unverblümt: Das Polittheater fliegt uns um die Ohren. Die Statisten jubeln, die Regisseure zählen Klickraten und im Hintergrund rollt die echte Handlung an: KI, Oligarchie, digitale Leine. Während die Empörungsindustrie Trump-müde Skandale recycelt, wächst eine Maschinenintelligenz heran, die unsere IQs bald nur noch als Nostalgiewert führt. Warnungen? Fehlanzeige. Unsere Politik liefert lieber Staffel 12: «Friedenspräsidenten», die gleichzeitig Waffen verschicken, Sanktionen feiern und Pressekonferenzen in Parkanlagen abhalten. Oder Diskussionen ums «Stadtbild». Qualitätssatire, steuerfinanziert.
Wolffs Pointe sitzt: Souveränität gegen Slogans getauscht, Wohlstand gegen Wärmepumpen-Träume und wenn Milliarden «ins Ausland» fliessen, finden sie zuverlässig den Weg durch Inlandsprofiteure zurück—Vetternwirtschaft mit Nachhaltigkeitssiegel. Währenddessen verliert die Mittelschicht Kaufkraft, Geduld und den Überblick. Aber klar: Hauptsache «Werte». Die kann man wunderbar twittern, wenn schon sonst nichts messbar funktioniert.
Die digitale Architektur steht: Biometrie als Eintrittskarte, «Programmable Money» als Gehorsamstester, Zensur als Seuchenschutz. Wer widerspricht, wird «de-risked» – freundlicher Ausdruck für kontolos gemacht. In Vietnam sperrt man Millionen Konten «testweise»; bei uns heisst das dann später «europäische Harmonisierung». Und ja, die KI nimmt zuerst nicht die Fliessbandjobs, sondern die Wissensarbeit auseinander. Programmierer, Videografen: Willkommen im Club der Entbehrlichen. Der neue Traumberuf heisst Handwerk, bis die Roboter Friseure zum Update einladen.
Aussenpolitik? Ein Ablenkungsballett. Heute Strafzölle, morgen Versöhnung, dazwischen verdienen die Eingeweihten an der Volatilität. Nennen wir’s, wie es ist: Markt-Manipulation mit patriotischer Begleitmusik. Parallel verkauft man «Waffenruhe» im Nahen Osten, während neue Munition verschifft wird. Die PR läuft, die Realität hinkt blutend hinterher.
Und jetzt das Häppchen «Hoffnung», damit es runtergeht: Raus aus der Zuschauerrolle. Analog wird zur Rebellion: Barzahlung, Sachwerte, echte Beziehungen, echte Zeit. Alte Netzwerke reaktivieren, Handy öfter auf Flugmodus als auf Weltuntergang. Nicht, weil Romantik die Lösung wäre, sondern weil Resilienz analog beginnt.
Fazit: Wir leben längst nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einer GUI-fähigen Oligarchie. Der Ausweg ist unschick, unsexy, unpostbar: Selbstverantwortung, Verzicht auf Dauerbespassung, reales Handeln. Wer weiter auf die nächste «grosse» Lösung wartet, bekommt sie auch – per Update. Mit AGBs, die niemand liest und Konsequenzen, die jeder spürt…
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Europa, der Kontinent der Werte, Menschenrechte und hochprofessionellen Ups-Momente. Zwei Explosionen in Raffinerien, beide zufällig mit Russland verbunden und die Schlagzeilen klingen wie immer: «Unbekannte Ursache», «technischer Defekt», «wahrscheinlich der Klimawandel». Ja, klar. Wenn’s irgendwo knallt, war’s bestimmt ein überhitzter Toaster.
Vorgestern also Rumänien, Petrotel-Raffinerie von Lukoil – peng! Gestern Ungarn, Százhalombatta – bumm! Und beide Male brennt nicht nur Öl, sondern auch die europäische Glaubwürdigkeit in Sachen «Unabhängigkeit» und «Friedensprojekt». All das ist natürlich reiner Zufall, vor allem auch, weil beide Standorte russisches Öl beziehen. Und natürlich ist es auch reiner Zufall, dass der ukrainische Geheimdienst SBU seit Monaten mit Sabotageaktionen liebäugelt wie ein Pyromane mit Streichhölzern.
Aber wer will schon Verantwortung tragen, wenn’s für «die gute Sache» ist? Seit dem Nord-Stream-Debakel scheint die Devise zu lauten: Wenn keiner nachfragt, spreng weiter. Kiew darf offenbar alles, schliesslich kämpft man «für die Demokratie™» und da gelten moralische Sondertarife. Terroranschläge werden zu «mutigen Operationen», Zerstörung zu «Energie-Unabhängigkeit». Orwell hätte seine Freude.
Und Europa? Reagiert wie immer: Moralisch empört, politisch ohnmächtig und wirtschaftlich selbstverstümmelnd. Man ruft nach Sanktionen, zahlt dann aber brav den doppelten Gaspreis – Hauptsache, das Gewissen ist klimaneutral. Irgendwann wird Brüssel vielleicht begreifen, dass es sich hier nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein schleichendes Muster: Die Transformation des «Opfers» zum Akteur.
Europa züchtet mit viel Geld und Waffen einen Staat heran, der längst begriffen hat, dass man mit westlicher Rückendeckung alles darf – inklusive Brandstiftung. Und wenn der Rauch sich legt, wird man in Brüssel wieder betroffen dreinblicken und fragen: «Wie konnte das nur passieren?»
Ganz einfach: Weil man lieber zündelt, als nachzudenken. Willkommen im neuen Europa – wo die Raffinerien brennen, aber die Heuchelei und Doppelmoral hell genug leuchten, um den Stromausfall zu kompensieren…
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In diesem exklusiven Interview spricht Oswald Grübel offen über die Gefahren von Schattenbanken, die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen und einem möglichen Goldverbot in Deutschland. Herr Grübel erklärt, wer für den Untergang der Credit Suisse verantwortlich war und weshalb es besser gewesen wäre, wenn die SNB die CS gekauft hätte. Wenn Oswald Grübel etwas zu sagen hat, werden viele hellhörig. Grübel war CEO der UBS und Credit Suisse und gilt als DER Spitzenbanker seiner Zeit.
Oswald Grübel, Banker-Relikt mit funktionierendem Taschenrechner, zerlegt im Nebensatz das, was unsere Polit-Elite für «Steuerung» hält. Das Zinsdilemma? Startschuss 2020, als der Westen im Panikmodus Milliarden aus dem Helikopter kippte, während Talkshows das Ende der Welt übten. Ergebnis: Inflation, Kreditblasen, Schattenbanken mit XXL-Hebel – und eine Politik, die «Verantwortung» buchstabiert wie ein Fremdwort.
Russland als Allzweck-Schreck: In deutschen Studios steht die Armee angeblich bereits vor Berlin, in der Realität schafft Moskau nicht einmal, die Ukraine zu überrollen. Aber gut, Angst verkauft Staatsanleihen – bis niemand mehr kaufen will. Dann kommen höhere Zinsen, Deflation, Gelddruck – der übliche Dreisprung planwirtschaftlicher Genies.
Digitaler Euro & Stablecoins? Die einen sind politischer Fernschalter am Bürgerkonto, die anderen zinslose Dollar-Schatten mit grossem Marketing. Programmierbares Geld als Freiheitsgewinn – ungefähr so glaubwürdig wie «temporäre» Steuern. Und ja: Wer zentrale Zahlungsschienen kontrolliert, steuert Konsum, Opposition und schliesslich Biografie. Demokratische Kosmetik auf totaler Lenkung.
Die Schweiz? Jahrzehntelang vom Finanzplatz genährt, jetzt mit pädagogischem Eifer kastriert. Eine Grossbank übrig, die andere «abgewickelt», Politik klatscht. Wenn UBS abzieht, bleibt Alpenpanorama mit Provinzsparkasse. Aber beruhigt euch: Statt Industrie-Strategie gibt’s Moral-Rhetorik und Negativselektion im Amt – Wirtschaftsminister ohne Wirtschaft, Risikopolitik ohne Risiko. Hauptsache «keine Schlagzeilen».
Konfisziertes russisches Zentralbankgeld: Der Tabubruch, der weltweit Goldpreise zündet und Vertrauen killt. Wer künftig noch Reserven in fremden Jurisdiktionen parkt, hat aus Geopolitik nichts gelernt. Zentralbanken antworten mit Metall – nicht aus Romantik, sondern weil Verträge nichts mehr zählen, wenn «die Guten» gerade schlechte Laune haben.
Migration, Rentendemografie, Subventionsorgien: Wir importieren Kosten, exportieren Produktivität. Leistungsträger wandern ab, der Fiskus legt Stolperdrähte (Wegzugssteuer) und wundert sich über leere Kassen. Energiepolitik? Ein religiöses Experiment: Erst Verbrenner verbieten, dann feststellen, dass Netz, Speicher und Realität nicht mitstimmen. Timing is everything – ausser in Ministerien.
Grübels Fazit in Klarspreche: Märkte tanzen, bis die Musik stoppt; Schattenbanken haben kein Airbag; Politik sitzt aus, bis die Wand näher kommt. Schutz? Sachwerte, vor allem Gold – solange Kauf noch nicht als Staatsfeindlichkeit gilt. Und bitte: wählt Leute, die rechnen können. Oder geniesst die Show, wenn Lieferkette, Liquidität und Legitimität gleichzeitig reissen. Die Lawine ist los – aber hey, die Pressemitteilung dazu klingt optimistisch.
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Der Inbegriff von Ignoranz ist, wenn wir Informationen ablehnen, über die wir nichts wissen. Dies kann in Form von Verallgemeinerungen geschehen oder auch in der Weigerung, etwas zu untersuchen, weil wir glauben, dass es falsch ist (selbst wenn wir von vornherein nur sehr wenig Wissen über das Thema haben).
Sokrates sagte immer, dass kluge Menschen aus allem lernen, durchschnittliche Menschen aus ihren Erfahrungen und Menschen, die nicht klug sind, bereits alle Antworten kennen. Wenn du dein Ego beiseite lässt und immer danach strebst, im Leben ein Lernender zu sein, wirst du sehr weit kommen. Wir wurden darauf konditioniert zu denken, dass wir wertvolle Informationen nur in der Schule, von Experten und von «Beamten» lernen können.
Das ist nicht wahr.

Europa wollte Russland isolieren – und fand sich selbst in der Quarantäne wieder. Getrennt von Moskau, überhört von Washington und weit entfernt von der Realität. Der geopolitische Tisch ist längst gedeckt – aber für Brüssel gibt’s nur noch den Klappstuhl in der Ecke. Die neue Weltordnung wird zwischen Moskau, Washington und Peking ausgehandelt, während die EU an der Fensterscheibe klebt und nervös von «Werten» murmelt, die niemand mehr kauft.
Einst Wiege der Zivilisation, heute Laufstall der Bürokratie. Vom antiken Griechenland zur moralischen Selbsthilfegruppe. Europa war überzeugt, mit Milliarden an Waffenlieferungen und heiligen Demokratie-Phrasen die Welt zu retten. Das Resultat? Rezession, Massenproteste, eine Industrie am Tropf und ein Vertrauen, das schneller bröckelt als die Fassaden von Brüsseler Amtsgebäuden. Und während Putin und Trump hinter verschlossenen Türen das Schachbrett neu ordnen, klammert sich die EU an ihre Pressemitteilungen wie an ein nasses Handtuch. Aus Angst – nicht um die Ukraine, sondern um die eigene Relevanz.
Souveränität? Verspielt. Strategie? Ersetzt durch moralisches Dauergrinsen. Europa glaubte ernsthaft, Washington würde es in seine imperialen Geschäfte einbeziehen. Stattdessen wird der neue Deal des 21. Jahrhunderts irgendwo zwischen Budapest und Mar-a-Lago beschlossen – ohne Brüssel, ohne Einladung, ohne Bedeutung. Putin braucht keine Zustimmung aus Paris, und Trump kein Nicken aus Berlin. Die EU bittet verzweifelt um Mitreden, doch niemand hört mehr hin. Während man in Moskau Weltpolitik macht, diskutiert man in Strassburg über «klimaneutrale Panzer».
Und das Finale? Der selbsternannte «Verteidiger der Weltdemokratie» darf sein Statement nicht im Weissen Haus geben, sondern im Park gegenüber. Symbolträchtiger geht’s kaum. Europa, das sich einst für den moralischen Kompass der Welt hielt, ist nun selbst die Nadel ohne Richtung. Bleibt nur, die Taschentücher zu reichen – für all jene, die auf den Dritten Weltkrieg gewartet haben, um sich endlich wieder wichtig zu fühlen…
