Tamiflu, Paxlovid, Molnupiravir, Remdesivir, Corona-Impfungen: Fünf Produkte, ein Drehbuch. Der Staat kauft im Panikmodus für Milliarden, der Hersteller liefert die Studien gleich mit, die Rohdaten bleiben unter Verschluss, bis ein Gericht oder ein auslaufendes Patent sie herausbricht. Und wenn die Wahrheit endlich auf dem Tisch liegt, ist die Ware längst bezahlt, verteilt und im Zweifel geschreddert.
Tamiflu: 160’000 Seiten für einen halben Tag weniger Schnupfen
2005 Vogelgrippe, 2009 Schweinegrippe und Roche hatte die Pille dazu. Allein das deutsche Bundesgesundheitsministerium gab 68,7 Millionen Euro aus und lagerte 2009 Wirkstoffpulver für 7,5 Millionen Therapieeinheiten ein. Weltweit spülte das Präparat laut BMJ über 18 Milliarden Dollar in Basler Kassen, 96 Staaten hielten 2009 Vorräte für 350 Millionen Menschen. Grundlage: Eine sechsseitige, herstellerfinanzierte Sammelauswertung von zehn Studien, von denen acht nie veröffentlicht wurden. WHO, EMA und CDC empfahlen und bevorrateten, ohne die Rohdaten je gesehen zu haben, während die FDA, die sie gesehen hatte, Roche seit 2000 zum Beipackzettel-Hinweis zwang: Ein Schutz vor Komplikationen sei nicht nachgewiesen. Die USA bunkerten 65 Millionen Behandlungen für 1,3 Milliarden Dollar, Grossbritannien gab 424 Millionen Pfund aus. Erst nach vier Jahren Kampagne rückte Roche die vollständigen Studienberichte heraus. Cochrane wälzte über 160’000 Seiten und fand: Weniger als ein Tag kürzere Symptome, kein Einfluss auf Spitaleinweisungen, keine belastbare Wirkung gegen Lungenentzündung, dafür Übelkeit, Erbrechen und psychiatrische Nebenwirkungen. Der Grossteil der Phase-III-Studien von Roche war ein Jahrzehnt nach Abschluss immer noch unveröffentlicht. Die WHO stufte den Wirkstoff 2017 auf ihrer Liste der unentbehrlichen Arzneimittel herab, die CDC liess ihre Empfehlung unverändert und berief sich lieber auf Beobachtungsstudien. Die Bundesregierung erklärte 2013, das ändere an ihrer «positiven Nutzen/Risiko-Bewertung» nichts. Wem die Schweinegrippe wirklich half, stand hier schon 2009.
Der eigentliche Knall kam erst nach Ablauf des Patents. Die öffentlich finanzierte Plattformstudie REMAP-CAP randomisierte 442 Intensivpatienten mit bestätigter Grippe: Ohne Tamiflu starben binnen 90 Tagen 13,7 Prozent, mit Tamiflu 19,8 Prozent, die Wahrscheinlichkeit eines Schadens lag bei 98 Prozent, die Rekrutierung wurde gestoppt. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Es ist ein Preprint ohne Begutachtung und es gilt nur für die Intensivstation. Wer daraus «Tamiflu tötet» für jeden Hausarztpatienten macht, hat keinen Beleg. Wer daraus «Tamiflu hilft» macht, hat nach 27 Jahren immer noch keinen.
Dieselben Berater, dieselben Rechnungen
Die WHO musste 2010 die Namen ihres Notfallausschusses samt Interessenerklärungen veröffentlichen: Arnold Monto deklarierte Beraterhonorare von Roche, GSK, Novartis, Baxter und Sanofi, Neil Ferguson Beratungen für Roche, Novartis und GSK bis 2007, Nancy Cox Geld des Pharmaverbands IFPMA für ihre CDC-Abteilung. Die WHO befand: Kein Interessenkonflikt. Zehn Jahre später sass Monto als amtierender Vorsitzender jenem FDA-Gremium vor, das die Corona-Impfstoffe zur Notfallzulassung durchwinkte. Dass industriefinanzierte Studien rund viermal häufiger zugunsten des Sponsors ausgehen, steht seit 2003 im BMJ. Wer so etwas ein unabhängiges Gremium nennt, hat entweder nicht hingeschaut oder wurde dafür bezahlt.
Paxlovid und Molnupiravir: Pillen, die nichts konnten
Pfizer verkaufte 2022 Paxlovid für 18,9 Milliarden Dollar, gestützt auf 89 Prozent weniger Spitaleinweisungen bei ungeimpften Risikopatienten. Bei geimpften Erwachsenen fand Pfizers eigene Folgestudie keinen signifikanten Unterschied, publiziert 21 Monate nach der Pressemitteilung. Die staatlich finanzierten Studien PANORAMIC und CanTreatCOVID bestätigten 2026: 0,8 Prozent Spitaleinweisungen oder Todesfälle mit Pille, 0,7 Prozent ohne. Pfizer wendet ein, die Ereigniszahlen seien für ein Urteil zu klein. Möglich. Nur hatte genau dieses Argument beim Milliardenverkauf niemanden gestört. Für 2023 rechnete Pfizer selbst mit einem Umsatzeinbruch von 58 Prozent, weil die Regierungen auf ihren Vorräten sassen. Deutschland orderte trotzdem eine Million Packungen, der Pfizer-Minister Lauterbach warb persönlich. Belegt ist nicht, dass Paxlovid Menschen umbringt. Belegt ist, dass es bei Geimpften schlicht nichts tut. Und dafür wurde es gekauft.
Molnupiravir setzt noch einen drauf. Das Bundesgesundheitsministerium beschaffte Ende 2021 rund 80’000 Therapieeinheiten ohne EU-Zulassung. Im Februar 2023 empfahl die EMA die Ablehnung, weil ein klinischer Nutzen nicht belegt war. Der Hersteller zog den Antrag zurück. Und weil der Wirkstoff das Virus absichtlich mutieren lässt, fanden Forscher 2023 in Nature seine Mutationssignatur in globalen Sequenzdatenbanken, samt Weitergabe an andere Menschen. Ein Medikament, das nicht heilt, aber neue Varianten züchtet: Kaufpreis geheim, Ware im Müll.
Remdesivir und die Impfung: Vertrag zuerst, Daten später
Am 8. Oktober 2020 unterschrieb die EU-Kommission mit Gilead einen Rahmenvertrag über bis zu 500’000 Behandlungszyklen Remdesivir. Eine Woche später zeigte die WHO-Studie Solidarity, dass das Mittel die Sterblichkeit nicht senkt, im November riet die WHO von der Anwendung ab. Die Endauswertung 2022 fand bei Beatmeten keinen Effekt und bei den übrigen einen kleinen, was den Vertrag nicht billiger machte. Was du über Remdesivir wissen solltest, stand hier schon früher.
Bei den Impfstoffen wollte die FDA die Zulassungsunterlagen von Pfizer über 75 Jahre freigeben, ein Bundesrichter verordnete 55’000 Seiten pro Monat. In Brüssel kassierte das EU-Gericht 2025 die Weigerung der Kommission, von der Leyens Kurznachrichten an Pfizer-Chef Bourla herauszugeben, weil ihre Erklärungen auf Hypothesen und wechselnden Angaben beruhten. Biowaffe, Menschenversuch, Übersterblichkeit: Nennen wir es trotzdem Impfung.
Das Drehbuch kennt keinen Abspann
Fünfmal dasselbe Stück: Panik, Milliardenvertrag, Herstellerstudie, Geheimhaltung, Entsorgung. Die Gewinne wandern nach Basel, New York und Foster City, die Rechnung an dich, die Daten in den Tresor. Roche hat Tamiflu nie zurückgenommen, Pfizer nie zurückgezahlt, Merck nie geliefert, was es versprach. Die Pharmafia heilt nicht, sie verwaltet dich bis in den Tod. Und beim nächsten Erreger sitzen dieselben Berater wieder am Tisch, unterschreiben dieselben Verträge und nennen dies «Vorsorge»!










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