Am Rand der Welt, wo alles bricht,
verweht das alte Angesicht.
Kein Himmel ruft, kein Höllenschlund –
die müde Hülle sinkt zu Grund.

Aus schwarzem Stahl, aus totem Bein
schmiedet das Herz sich löwenrein.
Was du an Groll im Dunkeln nährst:
erwach – bevor du dich verzehrst.

Der Preis ist hoch. Wir zahlen hier.
Und so sterben wir.

Asche zu Asche, die Brandung schreit,
lauter und lauter durch Raum und Zeit.
Der Sand begräbt, was gestern galt –
wir umarmen die Flut, wie laut sie auch hallt.
Und so sterben wir. Und so sterben wir.

Wir schreien Zorn ins taube All –
hört jemand zu, oder schweigt der Schall?
Wir ringen mit Himmel und Erde und Zeit,
und reissen die Kinder aus Schmerz und Leid.

Aus Blutstein wächst, was keiner bricht,
Diamant zerschlägt man nicht.
Die Ketten der Jahre – Rost und Sand.
Nur dieser Atemzug hat Bestand.

Nun über die Brücke, die seufzt und schweigt.
Und so sterben wir.
Bist du bereit?

Verdammte sind wir, zerschlagen, verhöhnt,
liegengelassen, ans Sterben gewöhnt.
Doch heben wir die Köpfe, denn stark sind wir,
und falsch sind sie – so schwören wir hier.

Ich lag im Staub, die Faust gereckt,
mein „Warum» hat keinen Gott geweckt.
Doch deine Schulter hebt mich an,
wo kein Gebet mehr helfen kann.

Nimm meine Hand, schau nicht zurück,
verschmolzen sind wir, Stück für Stück.
Das alte Leben: fahr dahin.
Das neue schreit sich frei – und wir mit ihm.
Und so sterben wir – und so beginnen wir:
für immer eins. Für immer jung.

Transparenzhinweis: Illustrationen wurden digital erstellt und dienen der Veranschaulichung. Der Beitrag wurde redaktionell geprüft und verantwortet.
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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