DBD: Tarantula – Rob Zombie

Fünf Jahre liess der Hellbilly die Welt warten und jetzt kriecht er mit «Tarantula» wieder aus der Gruft – breitbeinig und lauter als der ganze brave Streaming-Einheitsbrei zusammen. Rob Zombie hat den Clip aus seinem achten Soloalbum «The Great Satan» entfesselt, jenem Brocken, der am 27. Februar 2026 in die Regale donnerte – sein erstes Studiowerk seit 2021. Und das Ding groovt wie eine Abrissbirne mit Rhythmusgefühl.

«Tarantula» stampft im klassischen Hellbilly-Modus durch den Gehörgang: fettes Industrial-Riffing, dieser unverkennbare, dreckige Zombie-Schmacht im Refrain und ein Groove, der einen unweigerlich mit dem Schädel nicken lässt, ob man will oder nicht. Hier wird nichts neu erfunden – hier wird zelebriert, was Zombie seit «Hellbilly Deluxe» zur Perfektion geprügelt hat: Horror-Rock’n’Roll, der nach Benzin, Drive-in-Kino und billigem Bourbon riecht.

Das Video setzt auf rohe Performance in grellem Gelb, kein Schnickschnack, keine aufgeblasene Filmhandlung. Nur die Band, die den Song mit voller Wucht in die Kamera rotzt – und das genügt vollauf. Kein Experiment, dafür ein Riff wie ein Faustschlag. Manchmal benötigt es keine Neuerfindung, nur Lautstärke. Und solange einer dieses dreckige Hellbilly-Feuer am Lodern hält, bleibt der Mainstream getrost im Wartezimmer sitzen!

ROB ZOMBIE - Tarantula (OFFICIAL MUSIC VIDEO)
ROB ZOMBIE - Tarantula (OFFICIAL MUSIC VIDEO)

Warum der Strawberry Moon 2026 im Zeichen des Todes steht

Heute, am 29. Juni 2026 hängt der Vollmond tief über dem Horizont, den die Esoteriker als «Strawberry Moon» verkaufen – warm, honigsüss, ein Schosshündchen am Sommerhimmel. Die Esoterik-Industrie schwärmt von Liebe, Fülle und Herzchakra. Was sie verschweigt: Dieser Mond steht im Steinbock und der Steinbock gehört Saturn. Dem Herrn der Zeit, dem Sensenmann, dem Hüter der Schwelle. Kein Kuschelmond. Eine Abrechnung.

Warum der Strawberry Moon 2026 im Zeichen des Todes steht

Der Name «Erdbeermond» hat mit Farbe nichts zu tun und mit Romantik noch weniger. Er stammt von den Algonkin-Völkern Nordamerikas und markierte schlicht den kurzen Zeitraum, in dem die wilden Erdbeeren reif zum Pflücken waren – ein Bauernkalender, kein Liebesorakel. In Europa hiess derselbe Mond «Met-Mond» oder «Honigmond», weil dann der Honig aus den Stöcken genommen und die Wiesen gemäht wurden. Aus diesem Honigmond wurde später das Wort «Honeymoon» gedreht, weil im Juno-Monat geheiratet wurde und das frischvermählte Paar im ersten Monat Met soff. So weit die Folklore. Daraus eine kosmische Selbstliebe-Andacht zu basteln, ist die Leistung von Leuten, die nebenan Kristalle für solche Ereignisse verkaufen, welche eigentlich gänzlich unpassend sind.

Der Mond steht im Zeichen des Sensenmanns
Hier wird es interessant und hier scheitern die Erdbeermond-Prediger reihenweise. Astronomisch zieht der Mond durch das Sternbild Schütze – dasselbe Zeichen, in dem schon der Blaue Vollmond Ende Mai stand. Astrologisch aber – im westlichen Tierkreis, mit dem jedes Horoskop arbeitet – steht der Vollmond bei rund 28 Grad Steinbock, die Sonne ihm gegenüber im Krebs. Die Achse lautet nicht Liebe gegen Fülle, sie lautet Heim gegen Pflicht, Bedürfnis gegen Struktur, das weiche Innen gegen die harte Fassade, die man der Welt zeigt. Die Standard-Lesart daraus klingt nüchtern und ist es auch: Bilanz ziehen, prüfen, ob das, was du aufgebaut hast, noch deins ist oder bloss das, was von aussen vernünftig aussah.

Und der Steinbock gehört nun einmal Saturn. Nicht der nette Jupiter, nicht die schmeichelnde Venus – Saturn. Die Alte Welt kannte ihn als Kronos, den Gott, der seine eigenen Kinder frass, um nicht entthront zu werden. Den Herrn der Zeit, der jeden Aufschwung wieder einkassiert. In der Astrologie ist er der Lehrmeister, der durch Widerstand erzieht, der Strenge, der Grenze, der Tod im Sinne des Endes jeder Illusion. Die alchemistische Tradition verband ihn mit dem «Nigredo», der Schwärzung – jenem Zustand des Zerfalls und der Auflösung, der jeder Erneuerung vorausgeht. Bevor etwas neu wird, muss es verfaulen. Das ist die Botschaft dieses Mondes, nicht «gönn dir ein Erdbeerbad». Die Griechen verstanden ihren Kronos nie als blosses Verstreichen von Minuten, sondern als die Stunde, in der eine Sache reif zum Ende ist. Saturn schenkt nichts. Er nimmt. Und was übrig bleibt, ist das Einzige, das echt war.

Warum der Strawberry Moon 2026 im Zeichen des Todes steht

Das Tor, durch das die Seele in die Materie fällt
In den alten Mysterientraditionen war der Steinbock das «Tor der Götter» – die himmlische Pforte, durch die die Seele aus höheren Ebenen in die Verkörperung herabstieg, sich in die Begrenzungen von Zeit, Form und Materie kleidete. Das Gegenzeichen Krebs, in dem zeitgleich die Sonne sitzt, galt als «Tor der Menschen», die Schwelle, durch die die Seele nach dem Tod wieder hinaufsteigt. An diesem Vollmond stehen sich Hinabstieg und Aufstieg, Materie und Geist, Werden und Vergehen direkt gegenüber. Wer die okkulte Sprache mag: Es ist die Achse zwischen der Geburt in den Körper und der Rückkehr aus ihm. Saturn bewacht beide Tore. Im Tarot trägt der Steinbock die Karte des Teufels – Materialismus, Begrenzung, die Ketten des Unbewussten, an die man sich freiwillig legt und behauptet, es sei Freiheit.

Saturn galt vielen esoterischen Schulen als der «Hüter der Schwelle», jene Instanz, die einem den Weg zur höheren Erkenntnis erst freigibt, wenn man sich dem eigenen Schatten und den Begrenzungen gestellt hat. Kein Lichtwesen mit Engelsflügeln, sondern ein Türsteher mit Sense. Man kommt nicht durch, indem man räuchert und Affirmationen flüstert. Man kommt durch, indem man hinschaut, was man verdrängt. Genau deshalb ist die saturnische Achse das Gegengift zum Wellness-Mond. Der Krebs auf der Gegenseite lockt mit Geborgenheit, mit dem warmen Nest, mit dem Wunsch, dass alles bleibt, wie es ist. Der Steinbock antwortet nicht mit Trost, sondern mit der Frage, was dieses Nest dich kostet und ob du es noch bewohnst oder nur noch bewachst.

Ein Wochenende wie ein schlechtes Omen
Erschwerend tritt ein Saturn-Quadrat aus dem Widder hinzu, das auf Sonne und Mond drückt. Saturn steht im Widder in seinem «Fall» – also denkbar unbequem, gegen die eigene Natur arbeitend, Struktur, die unter Spannung ihre Form halten muss. Wer den astrologischen Kalender-Krimi mag: Mars wechselt am 28. in die Zwillinge, Merkur geht am 29. rückläufig, Jupiter zieht am 30. von Krebs in den Löwen. Für die Astrologen ein Wochenende wie ein Kinotrailer.

Glauben muss man das alles nicht. Die Gezeiten interessieren sich nicht für den Steinbock und kein Quadrat hat je nachweisbar einen Menschen verändert. Die seriöseren Astrologen wissen das selbst – sie nennen ihre Deutung ausdrücklich einen Planungsrahmen, ein Wochenthema, kein Schicksalsurteil. Was bleibt, ist die alte Funktion, die der Vollmond hatte, lange bevor jemand ihn vermarktete. Er ist ein Spiegel am Himmel. Der saturnische Mond fragt nicht, was du dir gönnen, sondern was du loslassen sollst. Und das ist unbequemer als jeder Honigmond – und ehrlicher.

Der Honigmond verspricht dir Süsse und kassiert deine Aufmerksamkeit. Saturn verspricht dir nichts und nimmt dir die Illusionen. Wer in dieser Nacht nach Südosten schaut, sieht keinen rosa Liebesgruss, sondern den Sensenmann, der freundlich winkt. Und während die Kristall-Händler dir Fülle verkaufen, hält der älteste Gott am Himmel dir die Sense hin und nennt dies «Wachstum»!

Warum der Strawberry Moon 2026 im Zeichen des Todes steht

Wie Bandenkriege Schweden in den Polizei- und Überwachungsstaat führen

Schweden hat geschafft, wovon Orwell nur schreiben konnte: Ein Land züchtet sich über ein Jahrzehnt einen Bandenkrieg heran, schaut zu, wie Sprengsätze zur akustischen Grundausstattung der Vorstädte werden – und verkauft dem verängstigten Volk anschliessend den Überwachungsstaat als Erlösung. Kameras an jeder Strassenecke, Sicherheitszonen mit anlasslosen Leibesvisitationen und seit Mai biometrische Echtzeit-Gesichtserkennung per Parlamentsbeschluss. Problem, Reaktion, Lösung – das älteste Drehbuch der Machtpolitik läuft in Stockholm nicht als Verschwörungstheorie, sondern als ordentliches Gesetzgebungsverfahren mit Aktenzeichen.

Wie Bandenkriege Schweden in den Polizei- und Überwachungsstaat führen

Wie man sich ein Problem heranzüchtet
Im August 2014 stellte sich der damalige Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt vor die Nation und forderte die Schweden auf, ihre Herzen zu öffnen – für die Menschen, die nach Europa flüchteten. Ein Jahr später beantragten rund 163’000 Menschen Asyl in einem Land mit weniger als zehn Millionen Einwohnern – europäischer Spitzenwert pro Kopf. Die rot-grüne Nachfolgeregierung hielt die offenen Herzen exakt bis November 2015 durch, dann kamen Grenzkontrollen und verschärfte Asylregeln. Die Moral hatte ihre Schuldigkeit getan, jetzt durfte die Realität übernehmen.

Verdient haben derweil andere: Private Betreiber von Asylunterkünften kassierten steuersubventionierte Staatsaufträge in Serie, allen voran der frühere Einwanderungskritiker Bert Karlsson, dessen Unterkunftsfirma Jokarjo Richtung Milliardenumsatz marschierte. Untergebracht wurden die Neuankömmlinge dort, wo sonst niemand wohnen wollte: In den Betonsilos des Millionenprogramms, jenen technokratischen Le-Corbusier-Utopien der Sechzigerjahre, für die man einst gewachsene Altstädte plattwalzte und die seither als Endlager für alle dienen, die sich keine andere Adresse leisten können.

Die Ernte: Bomben als Hintergrundrauschen
Was in solchen Parallelwelten gedeiht, überrascht niemanden ausser den Verantwortlichen. 2015 begann die Polizei, Dutzende Stadtteile offiziell als gefährdete Gebiete zu führen. Kriminelle Netzwerke wie Foxtrot unter dem «kurdischen Fuchs» Rawa Majid übernahmen die Quartiere und rekrutierten Minderjährige als Auftragstäter – Kinder schiessen billiger und sitzen kürzer. Die Zahlen des staatlichen Rats für Kriminalprävention lesen sich wie ein Frontbericht: Zwischen 2018 und 2025 stiegen die angezeigten Sprengstoffdelikte von 162 auf 621 pro Jahr – ein Plus von 289 Prozent. Schweden führt inzwischen die westeuropäische Statistik der Schusswaffengewalt an, allein in den vergangenen drei Jahren starben 23 unbeteiligte Passanten im Kugelhagel der Banden.

Wie Bandenkriege Schweden in den Polizei- und Überwachungsstaat führen

Die Lösung: Ein Panoptikum mit Volksmandat
Und jetzt kommt der Teil, in dem der Staat die Früchte seines eigenen Versagens erntet. Die seit 2022 amtierende bürgerliche Regierung unter Ulf Kristersson – gestützt von den Schwedendemokraten, deren Wähleranteil sich am Chaos verdoppelt hatte – trat mit dem Versprechen an, die Zahl der Überwachungskameras dramatisch zu erhöhen. Die Ironie liefert die Geschichte gratis dazu: Kristersson löst mit harter Hand das Problem, das sein Parteifreund Reinfeldt mit offenem Herzen angerichtet hat. Im April 2024 verabschiedete der Reichstag das Gesetz über Sicherheitszonen, in denen die Polizei ohne konkreten Verdacht Personen und Fahrzeuge durchsuchen darf. Die erste Zone des Landes trat am 5. Juni 2024 im Norrköpinger Stadtteil Hageby in Kraft – die Beschwerde eines Bürgers wegen Verstosses gegen das Diskriminierungsverbot wurde pflichtschuldig zu den Akten gelegt. Im Februar 2026 einigten sich in derselben Stadt alle acht Parteien auf ein «Sicherheitspaket»: Mehr Kameras, mehr kommunale Ordnungskräfte, 18 Millionen Kronen. Von den Linken bis zu den Rechtspopulisten herrscht rührende Einigkeit, sobald es ums Filmen der eigenen Bürger geht.

Die Krönung folgte am 26. Mai 2026: Der Reichstag erlaubte der Polizei KI-gestützte Gesichtserkennung in Echtzeit, in Kraft ab 1. Juli. Vorgesehen ist eine Genehmigung durch Staatsanwalt oder Gericht – die im «Notfall» auch nachträglich binnen 24 Stunden eingeholt werden darf. Wer je erlebt hat, wie schnell aus Ausnahmen Routinen werden, weiss, was eine nachträgliche Genehmigungspflicht wert ist: Exakt das Papier, auf dem sie steht. Als Feigenblatt dient der EU-AI-Act, der Echtzeit-Biometrie eigentlich verbietet, aber praktischerweise genau die Ausnahmen vorsieht, die Stockholm jetzt zum Normalbetrieb ausbaut. Die Infrastruktur liefert derselbe Sicherheitsindustrieelle Komplex, der sich längst durch Europas Behördenapparate frisst – Palantir lässt grüssen. Und wer glaubt, das bleibe ein schwedisches Problem, werfe einen Blick auf die Drohnen über Schweizer Köpfen. Wer wettet dagegen, dass dieselben Kameras dereinst auch prüfen, ob dein digitales Wohlverhalten noch im grünen Bereich liegt?

Machiavelli hätte applaudiert
Die Mechanik ist so simpel wie wirksam. Man importiert ein Problem in einer Grössenordnung, die jedes Sozialsystem überfordert, erklärt jede Kritik daran jahrelang zum Rassismus und lässt den Druck im Kessel steigen. Wenn das Volk dann nach der harten Hand schreit, liefert man sie – und der Bürger feiert die Beschneidung seiner eigenen Grundrechte als Sieg über das Chaos, das man ihm zuvor selbst eingebrockt hat. Der totalitäre Polizeistaat kommt nicht im Panzer, er kommt per Volksmandat. Verdient wird zweimal: Erst an den Asylheimen, dann an den Kameras, die deren Folgen überwachen. Die Bandenkriege sind nicht das Versagen des Systems – sie sind sein Treibstoff. Schweden hat seine Städte erst in Ghettos verwandelt und baut sie nun zu Gefängnishöfen um. Das Volk, das man ein Jahrzehnt lang als rassistisch beschimpfte, bedankt sich artig für die Kameras, die es fortan selbst überwacht. Wer Sicherheit gegen Freiheit tauscht, bekommt am Ende keins von beidem – nur eine lückenlose Aufzeichnung davon, wie er beides verlor. Und Stockholm filmt sein Volk rund um die Uhr – und nennt dies «Trygghet»!

Wie Bandenkriege Schweden in den Polizei- und Überwachungsstaat führen

Dalí vs Warhol – Surrealismus boxt Pop Art

Die Glocke schrillt, der Pixelhimmel über dem Ring flackert in Neon und Beton. Links: Salvador Dalí, schnauzbärtiger Spanier mit Schwermut-Aura und schmelzenden Uhren als Wurfgeschoss. Rechts: Andy Warhol, kalkweisser New Yorker mit silberner Perücke und Suppendosen-Munition im Sondergürtel. Health-Bar voll, Crowd brüllt, die Combo-Logik des absurdesten Match-ups der Kunstgeschichte beginnt.

Bildschirm friert ein, die Pixel sind längst verkauft, der Kunstmarkt kassiert – und nennt dies «Kultur»! Zwei Egos zerfliessen zwischen Editions-Druck und Uhren-Schmelze, während das Auktionshaus den Bid-Counter neu kalibriert – und nennt dies «Erbe»! Round Four findet im Sotheby’s-Lot statt, der Auktionator hebt den Hammer – und nennt dies «Unsterblichkeit»!

Dalí vs Warhol – Surrealismus boxt Pop Art
Dalí vs Warhol – Surrealismus boxt Pop Art

(via Yurii Yeltsov)

Lindt im Heidiland: Wenn der Kakao aus dem Bioreaktor kommt

Fünf Schokoladenmarken liegen auf dem Tisch, und die Botschaft dahinter klingt wie ein schlechter Werbespot für die Lebensmittelindustrie: Dein Lieblingsriegel wird gerade leise umgebaut, weg von der Bohne, hin zum Stahltank. Wer geglaubt hat, Premium-Schokolade aus der Schweiz sei das letzte Bollwerk gegen die synthetische Ernährungsagenda, darf sich auf eine Enttäuschung gefasst machen.

Die Konzerne nennen es Innovation. Sie nennen es Nachhaltigkeit. Sie nennen es, mit der ganzen sprachlichen Eleganz einer Pressestelle, gegen die Unwägbarkeiten der Zukunft. Was sie meinen, ist Kakao, der nie eine Plantage gesehen hat, nie einen Bauern, nie die Sonne. Kakao aus Zellkultur, gewachsen in einem Bioreaktor, geerntet wie ein Joghurt-Ansatz im Kühlschrank. Und ausgerechnet die Marke, die sich seit Jahrzehnten als Inbegriff helvetischer Schokoladenkunst verkauft, mischt vorn mit.

Lindt im Heidiland: Wenn der Kakao aus dem Bioreaktor kommt

Lindt und die Brühe aus Zürich
Lindt & Sprüngli, der Stolz des Heidilands, hat sich Anfang 2025 an einer Finanzierungsrunde des Zürcher Startups Food Brewer beteiligt, einem Unternehmen, das Kakao aus pflanzlichen Zellkulturen im Bioreaktor züchtet. Fünf Millionen Franken, rund 5,6 Millionen Dollar, flossen aus der Schatulle des Premium-Herstellers in eine Firma, deren Geschäftsmodell darin besteht, den teuersten und edelsten Rohstoff der Branche durch etwas zu ersetzen, das in einem Edelstahlkessel vor sich hinwuchert. Lindt selbst spricht von einer Möglichkeit, künftige Versorgung abzusichern, und von langjähriger Hingabe an Qualität und Nachhaltigkeit. Übersetzt: Man hält sich die Tür offen für den Tag, an dem in der Tafel kein einziges Korn echter Kakao mehr steckt.

Das Pikante daran: Es ist die einzige Zahl in diesem ganzen Spektakel, die sich auf Heller und Pfennig belegen lässt. Während im Netz wilde Beträge herumgereicht werden, von vierzig Millionen hier bis zwei Milliarden dort, steht der Lindt-Einsatz schwarz auf weiss in den Büchern. Der edelste Schweizer Markenname, gebunden an einen Tank voller Zellbrei. Man muss diese Symbolik fast bewundern.

Der Rest der Süsswaren-Liga zieht nach
Lindt ist nicht allein, und das macht die Sache erst richtig appetitlich. Der Oreo- und Toblerone-Riese Mondelēz steckt seit Jahren Geld in das israelische Startup Celleste Bio, das nach eigener Darstellung als Erstes zellkultivierte Kakaobutter hergestellt hat, angeblich bio-identisch zur Bohne. Ein pensionierter Agrarchef von Mars darf den ganzen Vorgang in einer Erklärung als Versicherungspolice gegen künftige Lieferengpässe rahmen, womit auch klar wäre, woher die PR-Sprache stammt.

Lindt im Heidiland: Wenn der Kakao aus dem Bioreaktor kommt

In den USA hat sich das Startup California Cultured den begehrten GRAS-Stempel kurzerhand selbst ausgestellt, jene Selbsteinstufung als unbedenklich, die in Amerika die lästige Vorabprüfung erspart. Noch 2026 soll dort die erste kommerzielle Schokolade mit Zellkultur-Kakao in die Regale kommen.

Das Muster ist immer dasselbe. Erst wird der Rohstoff knapp und teuer, weil Wetter, Krankheiten und alternde Bäume in Westafrika die Ernte drücken. Dann steht die Lösung bereit, fertig finanziert, fertig beworben, fertig als alternativlos verkauft. Wer das Spiel kennt, hat es bei Laborfleisch und der grossen Umgestaltung der Landwirtschaft schon einmal gesehen. Dieselbe Choreografie, anderer Rohstoff.

Wem das wirklich dient
Nun könnte man einwenden, das alles geschehe ja nur, um die armen Kakaobauern in Westafrika vor dem Klimawandel zu retten und den Genuss für kommende Generationen zu sichern. Eine rührende Geschichte. Sie hat nur einen Schönheitsfehler: Wer Kakao im Bioreaktor züchtet, benötigt keine Bauern mehr. Keine Plantagen, keine Lieferketten, keine lästigen Menschenrechtsdebatten über Kinderarbeit auf Kakaofarmen. Stattdessen ein Patent, ein Tank und ein Konzern, der die gesamte Wertschöpfung in den eigenen vier Wänden kontrolliert. Das ist keine Rettung der Bauern, das ist ihre Abschaffung.

Lindt im Heidiland: Wenn der Kakao aus dem Bioreaktor kommt

Und der Konsument? Der darf glauben, er kaufe weiterhin Schokolade, während ihm Schritt für Schritt etwas anderes untergeschoben wird. Die ehrlicheren Stimmen in der Branche raten bereits, beim Einkauf genau auf die Zutatenliste zu achten und Begriffe wie Schokoladenaroma zu meiden, weil sich dahinter das verbergen kann, was eben gerade nicht aus der Bohne stammt. Eine bemerkenswerte Empfehlung in einer Welt, in der dieselben Konzerne dir jahrzehntelang erzählt haben, ihre Tafel sei das reine, ursprüngliche Naturprodukt.

Dass dieser Umbau Teil eines grösseren Plans ist, lässt sich kaum übersehen, wenn man weiss, wer sonst noch die synthetische Ernährungswende vorantreibt. Vom Insektenmehl über das Laborfleisch bis zum Zellbrei-Kakao zieht sich ein roter Faden, und er führt nie zu deinem Wohl, sondern stets zur Bilanz eines Konzerns.

Was am Ende auf dem Teller bleibt
In der EUdSSR ist der zellkultivierte Kakao bislang nicht zugelassen, die Behörden mahlen langsam, doch der Antrag liegt bereit und die Lobby steht Schlange. Es ist also keine Frage des Ob, sondern des Wann. Eines Tages wirst du eine Tafel Lindt in der Hand halten und die feine Schweizer Schokoladenkunst wird ein Erzeugnis aus einem Bottich sein, dem man per Marketing den Heiligenschein der Tradition aufgesetzt hat.

Sie nehmen dir den echten Kakao weg und nennen das Zukunftssicherung. Sie schaffen den Bauern ab und nennen das Nachhaltigkeit. Sie züchten dir Zellbrei im Stahltank, kleben das Heidiland-Etikett drauf und nennen das immer noch Schokolade!

Lindt im Heidiland: Wenn der Kakao aus dem Bioreaktor kommt

2000 Projekte, 30 Bundesstaaten, ein Verbot: Die Wettermacher gibt es wirklich

Jahrelang galt als geistig auffällig, wer beim Blick nach oben nicht sofort an reinen Wasserdampf dachte. Dann wurde aus der belächelten Spinnerei ein Geschäftsmodell, Geoengineering genannt, mit Preisliste, einer Weltkarte mit über 2000 Einträgen, einem Jahrhundert voller Patente und in mehreren US-Bundesstaaten einem Straftatbestand mit fünf Jahren Haft. Die Pointe ist nicht, dass die Aluhut-Fraktion recht behielt. Die Pointe ist, dass die Realität sie längst überholt hat, während sie noch auf den falschen Streifen am Himmel zeigt.

2000 Projekte, 30 Bundesstaaten, ein Verbot: Die Wettermacher gibt es wirklich

Beginnen wir mit dem Schwindel, denn der ist lehrreich. Vor knapp zehn Jahren ging eine angebliche Sensation durch die einschlägige Szene: Die ETH Zürich habe nachgewiesen, dass die Streifen am Himmel in Wahrheit eine schleichende Aluminiumvergiftung seien, ausgebracht per Geoengineering. Das Wort «Verschwörungstheorie» schien endlich amtlich entsorgt.

Wie aus Triebwerksruss ein Giftanschlag wird
Die Studie existiert tatsächlich. Eine Forschungsgruppe der ETH untersuchte den Russ aus den Abgasen dreier Triebwerkstypen und fand darin sechzehn Metalle, darunter Aluminium und Barium. Nur steht im Original auch, woher die Spuren stammen: Aus dem Kerosin, dem Schmieröl und dem Abrieb verschlissener Triebwerksteile, wobei zwischen 83 und 99 Prozent der Partikel schlicht Kohlenstoff waren (die Untersuchung selbst). Übersetzt heisst das: Ein Düsentriebwerk verbrennt Treibstoff und schleift sich dabei ab, weshalb im Russ ein Hauch Metall steckt. So überraschend wie Bremsstaub an der Felge.

Aus diesem nüchternen Befund bastelte jemand eine Pressemitteilung, taufte die Russstudie in «schleichende Aluminiumvergiftung» um und verschwieg konsequent, dass es um Millionstel-Anteile aus Triebwerksverschleiss geht und nicht um versprühtes Gift. Die Aluminium-Alzheimer-Verbindung, im Original ein vorsichtiger Verdacht, wurde zum bewiesenen Massenmord aufgeblasen. So funktioniert die Wäscherei: Man nehme eine echte Studie, streiche die Quelle der Metalle und übrig bleibt der Beleg, den man von Anfang an haben wollte.

Das eigentliche Verbrechen ist langweiliger und schlimmer
Hier wird es bitter. Während Ämter besorgten Bürgern ein Jahrzehnt lang erklärten, ihre Sorge sei Einbildung, wuchs das echte Geoengineering zur offen finanzierten Industrie heran. Wettermodifikation per Wolkenimpfung läuft seit den 1940er-Jahren im Kleinen und erntet nicht mehr als ein Achselzucken (Überblick dazu). Das ist die zahme Variante.

Die ungezähmte heisst Solar Radiation Management. In Grossbritannien begann 2025 eine staatlich finanzierte Förderagentur, Freiluftexperimente zur Verdunkelung der Sonne zu bezahlen (Dokumentation der Projekte). In Kalifornien versprühte ein Forschungsteam der Universität Washington Salzwasser-Aerosole vom Deck eines ausgemusterten Flugzeugträgers, bis die Stadt Alameda dem Spektakel den Stecker zog (behördliche Chronik). Niemand musste dafür eine geheime Flotte erfinden. Es genügte ein Förderantrag.

2000 Projekte, 30 Bundesstaaten, ein Verbot: Die Wettermacher gibt es wirklich

Ein Jungunternehmen verkauft dir den Sonnenuntergang
Den Vogel schiesst eine Firma namens Make Sunsets ab. Sie steigt mit Ballons in rund 23 Kilometer Höhe auf und entlässt dort Schwefeldioxid, um Sonnenlicht ins All zurückzuwerfen. Bezahlen kannst du das im Abo: Zehn Dollar pro Gramm versprühten Schwefels, verkauft als «Cooling Credits» (Porträt der Firma). Bis die US-Umweltbehörde Auskunft verlangte, hatte das Unternehmen rund 147 Ballons gestartet und über 128’000 dieser Gutschriften verkauft (der amtliche Vorgang). Das ist kein heimliches Sprühprogramm einer Schattenregierung. Das ist ein Gewerbe mit Rechnung, das die Atmosphäre als Geschäftsfläche behandelt und die Kühlung als Ablasshandel verkauft, ganz so wie die Energiewende nie dem Klima diente.

Eine Weltkarte für das, was es angeblich nicht gibt
Wer den Umfang sehen will, benötigt keinen Hellseher, sondern eine Maus. Die ETC Group und die Heinrich-Böll-Stiftung führen eine interaktive Weltkarte aller Geoengineering-Vorhaben. Sie begann 2012 mit rund 300 Projekten und zählt inzwischen über 2000 Einträge: Abgeschlossene, laufende und geplante Versuche zur Kohlenstoffentfernung, zur Sonnenverdunkelung und zur Wettermodifikation (die Karte). Bezeichnend daran ist weniger die Zahl als der Umstand, dass eine Nichtregierungsorganisation diese Übersicht überhaupt erst bauen musste, weil ein vollständiges öffentliches Register fehlt. Transparenz als Bastelprojekt von Aktivisten.

Ein Jahrhundert Patente, das niemand erfunden haben will
Wer es noch handfester will, muss nicht ins Dark-Net, sondern ins Patentamt. Auf diesem Blog liegen über 300 eingetragene Patente zur Wettermanipulation (die ganze Sammlung) und einige davon lesen sich wie das Drehbuch, für das man Leute jahrelang ausgelacht hat. US-Patent 3899144 von 1975 trägt schlicht den Titel «Powder Contrail Generation», die patentierte Erzeugung pulverförmiger Kondensstreifen (nachzulesen), während dieselben Stellen dem Bürger erklären, ein solcher Streifen sei nichts als Wasserdampf. US-Patent 5003186 von 1991, eingereicht vom Rüstungskonzern Hughes Aircraft, beschreibt die «stratosphärische Welsbach-Aussaat zur Reduktion der globalen Erwärmung», also exakt das Verstreuen von Metalloxiden in der Stratosphäre zur Abkühlung des Planeten (im Wortlaut) und das dreissig Jahre bevor Make Sunsets ein Abo daraus machte. Das berüchtigte HAARP-Patent 4686605 von 1987 beansprucht gleich die Veränderung ganzer Schichten der Ionosphäre (die Schrift). Und damit am Geschäftsmodell kein Zweifel bleibt: Seit 2009 ist eine «Geoengineering-Geschäftsmethode mittels Kohlenstoff-Ausgleichsgutschriften» zum Patent angemeldet, die das Versprühen reflektierender Nanopartikel und den Verkauf der Kühlung als Gutschrift Schritt für Schritt durchdekliniert (die Anmeldung). Wer ein Patent anmeldet, hält die Sache für real genug, um sie sich gehören zu lassen.

2000 Projekte, 30 Bundesstaaten, ein Verbot: Die Wettermacher gibt es wirklich

Wenn die Spinnerei Gesetzesrang bekommt
Und nun das Stück, an dem die Behörden-Beschwichtigung endgültig zerbricht. Tennessee verbot 2024 als erster Bundesstaat die absichtliche Veränderung von Sonnenlicht, Wetter und Temperatur. Florida zog 2025 nach und machte daraus einen Straftatbestand: Bis zu fünf Jahre Gefängnis, saftige Bussen, eine Meldepflicht für Flughäfen und ein Bürgertelefon, über das man verdächtige Aktivitäten am Himmel petzen darf (die Gesetzesanalyse). Rund dreissig Bundesstaaten haben ähnliche Verbote eingebracht.

Auf welcher Grundlage? Auf einer unbequemen Mischung. Die Gesetze werfen die reale, alte Wolkenimpfung mit dem kaum erprobten Sonnen-Management in einen Topf, einige nehmen die Wolkenimpfung ausdrücklich aus, andere verbieten alles. Befeuert wird der Eifer von einer echten Regelungslücke, von viel Geld, das an genau diesen Technologien baut, sowie von einem Misstrauen, das nach der Corona-Ära jede amtliche Beruhigung für ein Eingeständnis hält. Die Abgeordneten reagieren also nicht auf Aluminium in deinem Hirn, sondern auf ein Forschungsfeld, das real existiert und das niemand kontrolliert. Genau dieselbe Mechanik, mit der man Skepsis zur Ketzerei erklärt, beschreibt der Blog übrigens da, wo Wissenschaft beginnt, ihre Zweifler zu bekämpfen.

So bleibt ein Befund, der beide Lager blamiert. Die Aluhut-Fraktion zeigt auf harmlose Triebwerksstreifen und übersieht die Ballons, die wenige Kilometer weiter wirklich Schwefel ausbringen. Die Behörden steckten den Zweifler ein Jahrzehnt lang in die geistige Gummizelle und finanzieren heute genau das, wofür sie ihn einwiesen. Was sie als Wahn diagnostizierten, liegt längst als Patentschrift mit Aktenzeichen im Amt, sauber nummeriert und einem Eigentümer zugeschrieben. Die Verschwörungstheorie ist kein Hirngespinst mehr, sie ist ein Gewerbe mit Spendenquittung, ein Stapel Patente und ein Paragraf mit Haftandrohung. Wer den Himmel verkaufen will, benötigt keine geheime Armada, sondern nur ein Förderprogramm, eine Patentnummer und ein Wort, das harmlos genug klingt. Und so versprüht man am helllichten Tag Schwefel über deinem Kopf, kassiert pro Gramm dafür ab, drückt dir zugleich die Schuld als CO2-Sünder aufs Gewissen und nennt das «Klimaschutz»!

2000 Projekte, 30 Bundesstaaten, ein Verbot: Die Wettermacher gibt es wirklich

DBD: Legacy – Galdorcraeft

Galdorcræft, eine Dark-Pagan-Neofolk-Formation aus Stoke-on-Trent, schöpfte bisher vor allem aus angelsächsischer Tradition – mit «Rhythm of Crows» wenden sich die Engländer dem Altnordischen zu, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Das Album klingt bewusst karger und rauer als manch früheres Material, getragen von Stimme, alten Saiten und Trommeln statt von dickem Studioglanz.

Das Instrumentarium ist kein Kostümverleih: Mathew Wudotuns Gesang über Kravik-Leier, Nyckelharpa, Moraharpa, Maultrommel, Schamanentrommel und – kein Witz – Pferdekieferknochen. Knochenperkussion meint hier tatsächlich Knochen. Im eigenen Wyrd-Moon-Studio aufgenommen, verdichtet sich das Ganze zu einer Klanglandschaft, die nicht zufällig an Heilung erinnert, ohne deren Schatten zu kopieren. Wer «Skål» brüllt und Hörner schwenkt, gibt es hier nicht. Wer beschwört, schon.

«Legacy» – Vermächtnis. Das Album kreist darum, was bleibt, was getragen wird, was man hinter sich lassen muss, ehe man weitergeht. Ein grosses Wort, gewiss. Doch wer Krähen krächzen lässt, statt Klischees zu wiederholen, trägt es zu Recht. Auspacken, lauter drehen, hingeben. Skål.

DBD: Legacy – Galdorcraeft
DBD: Legacy – Galdorcraeft

Die Erfindung des Christentums

Seriöse Chronologiekritik scheint im Tartaria- und Alte-Welt-Hype unterzugehen. Über vier Jahrhunderte haben sich Wissenschaftler wie Isaak Newton, Willhelm Kammaier, Edwin Johnson, Uwe Topper und viele andere mit den Unstimmigkeiten der offiziellen Geschichtsschreibung auseinandergesetzt. Wolfgang Waldner hat einige der Erkenntnisse dieser Forscher zusammengefasst und er zeigt uns ein Bild der Geschichte, die uns heute ungeheuerlich erscheint. Judentum, Christentum und Islam als Katastrophenreligionen? Wolfgang Waldner hat die Fakten zusammengetragen.

Die Erfindung des Christentums - Wolfgang Waldner - Chnopfloch Lesung
Die Erfindung des Christentums - Wolfgang Waldner - Chnopfloch Lesung

Heilige Einsicht aus der inneren Flamme

Ein im Kampf trainierter Krieger mag den Körper erobern, aber ein in der Stille trainierter Krieger erobert die Seele.
Wer zu kämpfen weiss, mag viele Schlachten gewinnen.
Aber derjenige, der die Kunst beherrscht, nicht kämpfen zu müssen – der seinen Moment mit heiliger Präzision wählt – wird niemals eine Niederlage erleben.
Denn der Sieg liegt nicht im Zusammenprall der Klingen, sondern in der Klarheit des Wissens, wann man sie erheben muss.

Alter Orden der Inneren Flamme
In dieser Welt des Chaos, der Täuschung und der Illusion erscheinen die Lautesten oft als die Stärksten. Aber wahre Stärke – hermetische Stärke – ist leise, wachsam und zutiefst überlegt. Der Eingeweihte des Grossen Werkes versteht, dass Macht ohne Weisheit nur Kraft ist, und Kraft allein ist keine Meisterschaft – sie ist Knechtschaft.

Der auf dem Bild dargestellte Krieger ist nicht einfach ein Ritter, er ist die Verkörperung der Unterscheidungskraft. Eingehüllt in den Sturm der Welt, reagiert er nicht. Er beobachtet. Er wartet ab. Und wenn die Zeit reif ist – nicht aus Angst, Ego oder Impuls – handelt er zielgerichtet. Das ist die Klinge der Philosophen.

In der Hermetik ist dies das Prinzip von Rhythmus und Polarität in Aktion: Das Wissen, dass die Gezeiten des Kampfes nicht nur physisch, sondern auch mental, emotional und spirituell sind. Der Adept begegnet nicht jedem Schwert mit Stahl – er begegnet vielen mit Schweigen, mit Stille, mit unerschütterlicher Entschlossenheit.

Dafür steht unsere Gruppe – nicht für brachialen Widerstand, nicht für laute Rebellion, sondern für eine heilige Kriegerschaft der inneren Welt. Jeder von euch hier ist ein Krieger der inneren Flamme. Und während das alte System zusammenbricht – sein Lärm wird immer verzweifelter – werdet ihr versucht sein, zuzuschlagen, zu sprechen, zu reagieren.

Aber denken Sie daran: Wer seinen Verstand auf Stille, sein Herz auf Mitgefühl und seine Seele auf Unterscheidungsvermögen trainiert hat, hat bereits jeden Krieg gewonnen, den es sich zu kämpfen lohnt.

Ihr seid nicht hier, um eure Stärke zu beweisen.
Ihr seid hier, um sie zu verkörpern.
In Brüderlichkeit und Weisheit.

Heilige Einsicht aus der inneren Flamme

China kontrolliert das Zeug, das dein Leben am Laufen hält

Schau Dich um. Das Telefon in deiner Hand, der Motor in deinem Auto, die Magnete in jeder Festplatte, die Leitsysteme der Kampfjets, die angeblich deine Freiheit hüten — alles läuft auf einer Handvoll Elemente, deren Namen kein Mensch fehlerfrei buchstabiert. Über rund 70 Prozent ihrer Förderung und fast 90 Prozent der Veredelung wacht ein einziges Land. China kontrolliert das Zeug, das dein Leben am Laufen hält und der Westen hat ihm den Schlüssel eigenhändig überreicht — gegen Mengenrabatt.

China kontrolliert das Zeug, das dein Leben am Laufen hält

Kein Kellernewsletter behauptet das, sondern die nüchternsten Häuser, die der Westen aufzubieten hat. Rund 70 Prozent Bergbau, fast 90 Prozent Raffination und Magnetproduktion: Die Zahl steht beim CSIS, sie steht bei der Internationalen Energieagentur, sie steht überall, wo man nachschlägt. Die USA förderten 2024 rund ein Prozent der weltweiten kritischen Mineralien und schlossen ihr Bureau of Mines 1996. Strategische Weitsicht sieht anders aus.

Der Slogan und seine Verkäufer
Verkauft wird das Ganze unter dem Etikett Great Powers 2.0, einer angeblich neuen Ära der Mächte-Rivalität. Geprägt hat ihn ausgerechnet eine Plattform der Seltene-Erden-Branche, also die Akteure, die prächtig daran verdienen, wenn Mineralien zum Generalschlüssel der Weltordnung erklärt werden. Ob die Welt schon wieder in lauter Grossmächte zerfällt, ist unter Fachleuten keineswegs ausgemacht. Eine umstrittene These als Schicksal zu verkaufen, lohnt sich für den, der die Schaufeln liefert.

China kontrolliert das Zeug, das dein Leben am Laufen hält

Der Pakt mit dem billigen Fernseher
Drei Jahrzehnte lang drückte die Globalisierung die Preise für Fernseher, Werkzeug und Spielzeug Jahr für Jahr nach unten, während offiziell vom Wohlstand für alle gepredigt wurde. Was die Rechnung verschwieg: Für jeden gesparten Dollar verschwand irgendwo eine Fabrik, zerfiel eine Werkssiedlung und bekam ein Arbeiter die Auskunft, sein Lebensunterhalt sei ein Rundungsfehler im Effizienzkalkül der anderen. Die Gewinne flossen an die Küstenmetropolen und nach Peking, die Verluste in die Provinz, die man Flyover-States nennt. Ein klassisches Geschäft: Du bekommst den Plunder, jemand anderes bekommt die Kontrolle. Dass Abhängigkeit kein Zufall ist, sondern Produkt, ist auf diesem Blog kein neues Thema.

Plötzlich panisch
Als Peking 2025 auf amerikanische Zölle mit Exportbeschränkungen für Seltene Erden antwortete, flog der ganze Schwindel auf. Eine Supermacht, die die Magnete für ihre eigenen Tarnkappenjäger nicht ohne Erlaubnis eines Rivalen beschaffen kann, ist keine Supermacht, sondern ein Kunde. Washington reagierte, wie Washington immer reagiert: Mit Akronymen und Milliarden. Ein Sicherheitsreview nach Section 232, ein zwölf Milliarden Dollar schwerer Bevorratungsfonds namens Project Vault, dazu staatlich gesetzte Mindestpreise gegen billige chinesische Ware. Das Pentagon verbietet ab Anfang 2027 chinesische Seltene Erden in vielen Waffensystemen, ein selbst gesetztes Ultimatum, das den teureren heimischen Produzenten einen Abnahmemarkt garantiert. MP Materials kassiert vom Pentagon einen garantierten Mindestpreis von 110 Dollar je Kilo. Marktwirtschaft für die Untertanen, Planwirtschaft für die Champions.

Die Rechnung kommt an der Ladenkasse
Hier wird es für Dich konkret: Sicherheit kostet mehr als Effizienz. Zölle verteuern Importe, Reshoring verteuert die Produktion, heimische Quoten verteuern sie ein drittes Mal, alles mit Absicht. Analysten nennen das Ergebnis Stagflation light und der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognosen brav nach unten korrigiert. Eine Regierung, die mit dem Versprechen sinkender Lebenshaltungskosten gewählt wurde, verfolgt nun einen Kurs, dessen erste Wirkung steigende Lebenshaltungskosten sind. Man nennt das nicht etwa Fehlschlag. Man nennt das den Preis der Freiheit.

China kontrolliert das Zeug, das dein Leben am Laufen hält

Zwei Lager, ein Etikett
Die ehrlichste Debatte tobt nicht zwischen den Parteien, sondern innerhalb der amerikanischen Rechten. Das eine Lager hält Zölle, Industriepolitik und Bevorratung für überfällige Staatskunst. Das andere riecht den Braten: Subventionen und geschützte Märkte bauen selten nationale Stärke auf, dafür zuverlässig Lobbys — und nationale Sicherheit ist das dehnbarste Wort in Washington, das sich von Raketen über Stahl bis zum Zucker gestreckt hat. Beide Lager haben recht und genau das ist das Elend. Die Abhängigkeit ist real, die Kur droht zum Selbstbedienungsladen für die gut Vernetzten zu werden. Wer da eine einfache Antwort verkauft, lügt oder will dir etwas andrehen.

Wenn Rohstoffe doch nicht alles sind
Wer glaubt, Rohstoffe seien der Generalschlüssel zur Macht, sollte in den Kongo schauen. Washington behandelte das Land im Rohstoff-Rausch als geopolitische Beute, vermittelte 2025 einen an Mineralienzugang gekoppelten Friedensdeal zwischen Kongo und Ruanda und liess private Milliardenverträge folgen, mit dabei der von Gates und Bezos finanzierte Schürf-Pionier KoBold. Dass nicht gewählte Privatmänner ganze Lieferketten an sich ziehen, kennt man aus jeder zweiten Branche. Dumm nur, dass der Frieden nicht hielt. Die ruandagestützten M23-Kämpfer rückten vor, kongolesische Bürger und Anwälte reichten statt Dankbarkeit eine Verfassungsklage ein. Und seit Mai 2026 wütet im Osten ein Ebola-Ausbruch des Bundibugyo-Stamms, für den es weder Impfstoff noch Therapie gibt, mitten in Provinzen, in denen der Krieg die Kliniken zerlegt. Auf einem Schlachtfeld baut man keine Lieferkette und kein Memorandum macht aus einer kollabierten Provinz eine funktionierende.

Souveränität im Sonderangebot
Jahrzehntelang verkaufte man dir Wohlstand, der in Wahrheit Abhängigkeit war und nun präsentiert dieselbe politische Klasse die Rechnung als patriotische Tugend. Der Befund stimmt: Ein Land, das seine eigenen Magnete, Medikamente und Munition nicht ohne fremde Erlaubnis herstellen kann, ist kein souveräner Staat, sondern ein Kunde mit Fahne. Nur ist die Therapie aus Subventionen, Sonderrechten und Mindestpreisen verdächtig gut darin, dieselben Insider reicher zu machen, die das Schlamassel angerichtet haben. Drei Jahrzehnte lang tauschte der Westen seine Werkbänke gegen billige Fernseher und nannte das Fortschritt. Jetzt verkauft er steigende Preise als Versprechen künftiger Selbstversorgung und nennt das nationale Erneuerung. Den Schlüssel zum halben Periodensystem hält derweil unverändert Peking und kein Memorandum der Welt holt ihn zurück. Am Ende zahlt wieder genau der, dem man einst den Plunder andrehte — und das nennt man dann «Unabhängigkeit»!

China kontrolliert das Zeug, das dein Leben am Laufen hält

Die Fakten-Erfinder: Wie der Staat seinen Maulkorb auslagert

Es gibt einen Beruf, der in den vergangenen zehn Jahren aus dem Nichts entstanden ist und seither bestimmt, was du denken darfst: Den Faktenfinder. Er trägt keine Uniform, predigt aber Gehorsam. Er nennt sich unabhängig, lebt aber von staatlichem Geld. Und seine wichtigste Erfindung ist nicht etwa die Wahrheit, sondern ihr Gegenteil mit Gütesiegel.

Die Fakten-Erfinder: Wie der Staat seinen Maulkorb auslagert

Wer die Lüge industriell herstellen will, benötigt einen Apparat, der sie als Wahrheit beglaubigt. Genau das hat der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring in jahrelanger Recherche freigelegt und seine Befunde sind so nüchtern wie verstörend. Was er beschreibt, ist kein Hinterzimmer voller Verschwörer, sondern ein offenes Netzwerk aus angeblich unabhängigen Organisationen, das festlegt, welche Ansicht erlaubt ist und welche zu «Fake News» erklärt wird. Die Formel dahinter ist von beleidigender Einfachheit.

Der Trick mit dem ausgelagerten Maulkorb
Häring bringt das Prinzip auf einen Satz, den man sich über den Schreibtisch hängen sollte: Der Staat lässt das, was er selbst nicht tun darf, durch Organisationen erledigen, die er finanziert, beeinflusst oder reguliert. Verfassungswidrige Meinungsunterdrückung, ausgelagert an Vereine mit wohlklingenden Namen. Denn zensieren darf der Staat laut Grundgesetz nicht. Eine staatlich bezahlte Stiftung, die kritische Stimmen meldet, sperrt oder als Desinformation brandmarkt, darf es offenbar schon. Man nennt das dann nicht Zensur, sondern Kampf gegen Hass und Hetze und wer dagegen ist, hat sich schon verdächtig gemacht.

Diese Konstruktion begann nicht gestern. Sie datiert auf 2014, als in Deutschland aus dem Umfeld einer Regierungspartei ein Recherchekollektiv gegründet wurde, das rasch zum Pfeiler des staatsnahen Wahrheitsapparats mauserte. Drei Jahre später durfte dasselbe Kollektiv für einen US-Konzern entscheiden, welche Beiträge von zwei Milliarden Nutzern als Falschinformation markiert werden. Der zuständige Justizminister hatte zuvor die handliche Kategorie der «offensichtlich rechtswidrigen» Inhalte erfunden, damit man Gerichte einfach überspringen kann. Praktisch, wenn das Recht im Weg steht.

Die Fakten-Erfinder: Wie der Staat seinen Maulkorb auslagert

Eine Beruhigungsdroge mit Behörden-Charme
Wie weit die Selbstironie reicht, zeigt ein Detail, das man sich nicht ausdenken könnte: Als die EU-Kommission 2018 ihr Faktenchecker-Netzwerk aufbaute, taufte sie es ausgerechnet «SOMA». So heisst in Aldous Huxleys «Schöne neue Welt» jene Droge, die den Massen verabreicht wird, damit sie ruhig und zufrieden bleiben. Wer seinen Zensurapparat nach dem literarischen Sinnbild der Volksbetäubung benennt, hat entweder keinen Funken Selbstwahrnehmung oder einen ziemlich finsteren Humor. Beide Varianten sind nicht beruhigend. Wie unabhängig das ist, zeigt das EU-Faktenchecker-Netzwerk EDMO: von der EU-Kommission gegründet, indirekt finanziert und kontrolliert, gespeist auch aus einem Fonds, den Google mit 25 Millionen Euro gefüllt hat. Den Geldhahn dreht also dieselbe Hand, die das Ergebnis bestellt.

In der Praxis existiert eine ganze Reihe dokumentierter Fälle, in denen Faktenchecker etwas als falsch stempelten und die Quellen das Gegenteil belegten. Erwischt wurden dabei nicht obskure Blogs, sondern die grossen Namen, von der Tagesschau über mehrere Nachrichtenagenturen bis zu öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die «Wahrheitsfindung» funktioniert dabei verlässlich in eine Richtung: Was der Regierung passt, ist Fakt. Was ihr nicht passt, ist irreführend. Eine Wahrheit, die immer dort endet, wo das Interesse der Mächtigen beginnt, ist keine Wahrheit, sondern eine Hausordnung.

Warum ausgerechnet das Bargeld
Bevor Häring die Meinungsmacher durchleuchtete, war er Jahre damit beschäftigt, ein scheinbar harmloses Thema zu verteidigen: Das Bargeld. Seine Recherchen zur internationalen Kampagne gegen das Bargeld brachten ihm einen Rechtsstreit bis vor den Europäischen Gerichtshof ein, weil er seinen Rundfunkbeitrag bar zahlen wollte und das nicht durfte. Klingt nach Erbsenzählerei, ist aber der Kern der Sache. Bargeld ist der letzte Zahlungsweg, den niemand mitliest. Wird es abgeschafft, wird jede Brötchenrechnung zum Datensatz. Häring bringt es auf den Punkt: Das Bankkonto werde «ein Logbuch unseres ganzen Lebens», noch zehn Jahre später nachlesbar. Hier traf Häring zum ersten Mal auf die Mechanik, die er später im grossen Massstab beschrieb: Wer dich kontrollieren will, verkauft dir die Kontrolle als Schutz. Warum der Kampf gegen das Bargeld in Wahrheit ein Kampf gegen deine Freiheit ist, habe ich hier schon ausführlich seziert.

Die Fakten-Erfinder: Wie der Staat seinen Maulkorb auslagert

Die Verbindung zwischen Geldüberwachung und Meinungssteuerung ist kein Zufall, sondern dieselbe Logik in zwei Anzügen: Was dir gehört, deine Stimme und dein Geld, soll sichtbar, steuerbar und im Notfall abschaltbar werden. Und damit du das hinnimmst, gilt jeder, der den Mechanismus benennt, als Spinner.

Dass du dich nicht für ohnmächtig hältst
Hier wird Härings Werk unbequem, weil es nicht in der Opferpose endet. Wie tief die Domestizierung der Leitmedien reicht, habe ich am Beispiel des internationalen Zensur-Apparats bereits nachgezeichnet, der den europäischen Diskurs an die kurze Leine nimmt. Häring liefert die Diagnose, verweigert aber das Resignieren. Sein Befund lautet: Der Eindruck, der Kontrollapparat habe ein Ausmass erreicht, das Widerstand zwecklos macht, sei falsch.

Sein Rezept ist verblüffend simpel und wirkt genau deshalb. Es verlangt keine Revolution, sondern eine Haltung: Sobald die einen für die Meinungsfreiheit der anderen eintreten, auch wenn ihnen die Meinung zuwider ist, bricht der ganze Apparat in sich zusammen. Denn er lebt davon, dass sich die Lager gegenseitig zum Schweigen bringen lassen. Ein Publikum, das sich diese Falle bewusst macht, ist der teuerste Gegner, den ein Wahrheitsministerium haben kann.

Bleibt die Frage, was du damit anfängst und die richtet sich nach innen. Du kannst den Faktenfindern weiter glauben, weil es bequemer ist, als selbst nachzudenken. Du kannst dein Bargeld gegen eine App tauschen, die jeden deiner Schritte protokolliert. Und du kannst dich für ohnmächtig halten, weil das die einzige Ausrede ist, die dich von der eigenen Verantwortung freispricht. Oder du tust das Gegenteil. Sie haben einen Apparat gebaut, der dir erklärt, was wahr ist, womit du zahlst und wie du zu denken hast und nennen das «Demokratie»!

Die Fakten-Erfinder | Norbert Häring und Elisa Gratias im Gespräch
Die Fakten-Erfinder | Norbert Häring und Elisa Gratias im Gespräch

DBD: Name In Blood – Black Label Society

Fünf Jahre Funkstille, dann fällt der Hammer. «Name In Blood» eröffnet «Engines Of Demolition», das erste Black-Label-Society-Album seit fünf Jahren, veröffentlicht am 14. Januar 2026 an Zakk Wyldes 59. Geburtstag. Vom ersten Riff an meisselt die Doom Crew ihren Namen in Stahl – und schuldet dabei niemandem eine Entschuldigung.

Der Einstieg täuscht kurz Ruhe vor, fast AC/DC-knapp, ehe das dropgetunte Gechugge alles unter sich begräbt. Pinch-Harmonics zischen wie Funken vom Amboss, das Tempo wuchtet im mittellangsamen Trauermarsch voran, den Wylde seit «Stillborn» zur Doktrin erhoben hat. Schwer, langsam, unerbittlich – Schwermetall im Wortsinn.

Wylde erklärt seinen Schaffensprozess so, dass alles mit dem Riff beginne und der Riff dann den Gesang diktiere. Drei Jahrzehnte derselbe Schweiss, dieselbe Tonart der Gewalt – und der Schlag sitzt jedes Mal mitten ins Brustbein.
Inhaltlich schwört der Track Treue bis in den Tod, beschwört Bande, die kein Preis sprengt. Auf demselben Album steht mit «Ozzy’s Song» der Nachruf auf den alten Meister. Der Schwur in Blut ist hier kein Pathos-Zierrat, sondern Fundament.

Black Label Society liefert 2026, was in den Stahl gebrannt ist: Kein Kompromiss, keine Mode, kein Gnadenakkord. Nur Wyldes Gibson, ein Verstärker am Limit und ein Riff, das schwerer wiegt als so manche ganze Karriere…

DBD: Name In Blood – Black Label Society
DBD: Name In Blood – Black Label Society

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