Sieben Bundesräte, sieben Akten und keine einzige Unterschrift unter einer Konsequenz. Die Finanzministerin sass vor ihrer Wahl im Verwaltungsrat einer Versicherung, der Energieminister brachte 16 bezahlte Verbandsmandate mit, der Aussenminister präsidierte einen Krankenkassenverband. Der Verteidigungsminister verteidigte einen Festpreis, den es laut Parlamentsaufsicht nie gegeben hat, die Innenministerin liess sich bei der AHV um vier Milliarden verrechnen und der Bundespräsident sah zu, wie Konzernchefs den Zolldeal mit Gold veredelten. Korruption riecht in Bern nicht nach Couvert. Sie riecht nach Verwaltungsratssitzung, nach Ausrede und nach Steuergeld, das am Ende immer jemand anderer bezahlt.

Bundesrat korrupt und falsch: Sieben Sessel, null Gewissen

Gold für Trump, Garantien für die Banken

Karin Keller-Sutter sass ab 2012 im Verwaltungsrat der NZZ und ab 2013 in jenem der Baloise. Als Finanzministerin spannte sie im März 2023 einen Schirm aus 100 Milliarden Franken Liquiditätsgarantie und 9 Milliarden Verlustgarantie über die Credit Suisse. Fairerweise: Die UBS kündigte die Garantien im August 2023, der Bund kassierte rund 200 Millionen an Gebühren. Das Prinzip bleibt trotzdem stehen: Gewinne privat, Risiken beim Volk. Dann der Zollkrimi. Bern rechnete mit rund zehn Prozent, Washington verhängte 39. Guy Parmelin übernahm das Dossier. Den Absturz auf 15 Prozent erkauften Konzernchefs von Rolex, Richemont, Mercuria und Partners Group, die Trump im Weissen Haus einen gravierten Goldbarren und eine Rolex überreichten, bezahlt mit Rindfleisch-Zugeständnissen der Bauern. Das SECO nennt das private Initiative, Parmelin verkauft es als das Beste, was zu holen war. Selbst ein ehemaliger Botschafter sah darin etwas, das der Korruption gefährlich nahekommt. Die Bundesanwaltschaft bestätigte drei Eingaben wegen möglicher Bestechung, eröffnete aber kein Verfahren. Parmelin, ausgerechnet Bundespräsident 2026, hatte schon am 28. Februar 2022 die EU-Sanktionen gegen Russland abgenickt, laut Blick nach einem kläglichen Bremsversuch. Seither ist die Neutralität verworfen. Ende 2026 tritt er zurück, der Goldbarren bleibt.

Bundesrat korrupt und falsch: Sieben Sessel, null Gewissen

Ein Festpreis aus Luft, ein Atomkraftwerk ohne Rechnung

Martin Pfister erbte von Viola Amherd 36 bestellte F-35. Noch im Juni 2025 beharrte er auf einem von Gutachten bestätigten Festpreis, im August verkündete der Bundesrat 650 Millionen bis 1,3 Milliarden Franken Mehrkosten, im Dezember schrumpfte die Flotte auf das, was die sechs Milliarden hergeben. Im September 2026 stellte die Geschäftsprüfungskommission fest, dass nie ein fester Pauschalpreis vereinbart war, verhandelt ohne Mandat und teils ohne Vier-Augen-Prinzip. Die Finanzkontrolle hatte schon im Mai 2022 gewarnt, Amherd informierte den Bundesrat acht Monate zu spät. Beim bundeseigenen Rüstungskonzern RUAG soll ein Kader Panzer unter Wert an eine Firma verscherbelt haben, in deren Geschäftsleitung seine Ehefrau sitzt. Die Finanzkontrolle zählte 26 Verdachtsfälle. Das VBS bleibt ein Saustall. Albert Rösti zog mit 19 Verbandsmandaten ins Bundeshaus, darunter die Präsidien von Auto Schweiz und dem Wasserwirtschaftsverband. Als Nationalrat bekämpfte er das Klimagesetz, als Bundesrat verteidigte er es als Teamplayer. Beim Atomstrom kippte das Parlament im Juni 2026 das Neubauverbot, die Rückweisung zur Klärung der Finanzierung scheiterte mit 100 zu 98 Stimmen. Den Kostenbericht liefert Röstis Departement erst Ende Jahr. Erst bauen, dann rechnen.

Bundesrat korrupt und falsch: Sieben Sessel, null Gewissen

Unterwerfung am Ständemehr vorbei, Freiwilligkeit nach Spendenkonto

Ignazio Cassis präsidierte von 2013 bis 2017 den Krankenkassenverband Curafutura und gleichzeitig den Heimverband Curaviva. Heute verkauft er den Unterwerfungsvertrag mit der EUdSSR. Der Bundesrat wollte das Paket mit dem fakultativen Referendum am Ständemehr vorbeischleusen, weil es angeblich keine Verfassungsänderung erfordere. Am 30. September 2026 versenkte der Ständerat diesen Taschenspielertrick mit 23 zu 17 Stimmen. Die sechs Vasallen hatten brav mitgenickt. Beat Jans erklärte die E-ID vor der Abstimmung für zu 99 Prozent sicher und die Freiwilligkeit für garantiert, obwohl die Gegner bemängelten, dass sie im Gesetz gar nicht verankert ist. Die Swisscom schob der Ja-Kampagne 30’000 Franken zu. Die Vorlage kam mit 50,39 Prozent durch, zwei Bundesrichter nannten die Spende verfassungswidrige Behördenpropaganda, die Mehrheit erklärte die Beschwerden schlicht für verspätet. Das fehlende Prozent bist du. Die Asylgesuche sanken von Januar bis September 2026 auf rund 15’650, ein Minus von 17 Prozent. Trotzdem warf die SBB im Mai Reisende wegen Überbelegung aus dem Zug. Der Justizminister verwaltet Statistiken, das Volk steht im Gang.

Bundesrat korrupt und falsch: Sieben Sessel, null Gewissen

Vier Milliarden verrechnet und ein Leck mit Verlagsanschluss

Elisabeth Baume-Schneider verkündete für 2027 eine mittlere Monatsprämie von 412 Franken, fünf Prozent mehr, für Erwachsene sind es 487.60 Franken. Dazu preist sie ihren Runden Tisch. Die Kassen jonglieren derweil mit Milliarden an Prämiengeld an der Börse. Ihr Bundesamt für Sozialversicherungen verrechnete sich bei den AHV-Ausgaben für 2033 um rund vier Milliarden Franken, zwei falsche Formeln in über 70’000 Zeilen Programmcode, nachdem das Volk 2022 das höhere Frauenrentenalter geschluckt hatte. Schon 2019 musste der Bund die Zahl der Ehepaare bei der Heiratsstrafe von 80’000 auf 454’000 korrigieren, das Bundesgericht kassierte die Abstimmung. Und der achte Mann? Alain Berset wusste laut Geschäftsprüfungskommission vom Draht seines Kommunikationschefs zum Ringier-Chef, Folgen gab es keine. Die Kommission fand Lecks in allen Departementen und im Bundesrat eine Art Resignation. Wie Bern seine Corona-Leaks vergoldet, ist längst aktenkundig.

Sieben Sessel, kein Gewissen

Korruption heisst in Bern nicht Bestechung, sondern Verfilzung mit Pensionsanspruch: Mandate vorher, Departement danach, Ausreden immer. Strafbar ist davon offiziell nichts, genau das ist der Skandal. Denn wer die Regeln schreibt, schreibt sich die Ausnahme gleich mit hinein und lässt die Aufsicht hinterher Berichte verfassen, die im Archiv verstauben. Sieben Sessel, sieben Fehlbilanzen, null Rücktritte aus Scham. Alle vier Jahre bestätigt das Parlament die Truppe und nennt das Konkordanz. Die Geschäftsprüfer schreiben Berichte, der Bundesrat schreibt Stellungnahmen, der Steuerzahler schreibt Schecks. In Bern haftet niemand, ausser dir!

Bundesrat korrupt und falsch: Sieben Sessel, null Gewissen

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

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