Die verlorene Geschichte der Kunst

Dies ist eine Reise in eine Vergangenheit des Kunstgeschehens. Malerei, Literatur und Musik haben Menschen zu allen Zeiten fasziniert und begeistert. Es behandelt die drei erkennbaren philosophischen Spaltungen in der Kunstgeschichte und ihre Auswirkungen auf das Kunstempfinden aus einer chronologiekritischen Perspektive.

Die Suche führt zu einer Kunst die missbraucht und instrumentalisiert wurde. Geschichtsfälschung war nur mit Künstlern möglich. Es ist eine Reise von der Renaissance bis in die Gegenwart. Die moderne Chronologiekritik klammert einen wichtigen Teilnehmer, nämlich den Geschichtsfälscher selbst, aus. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Ursprung der Kunst und müssen feststellen, dass es niemals eine freie Kunst gab. Von Anfang an wurde das Kunstwesen kontrolliert und instrumentalisiert . Mit der Literatur wurde ein weltweites Bildungssystem erschaffen, welches die Lügen vereinheitlicht. Es ist ebenso eine Reise in die Welt der Meister und Künstler. Sie sind diejenigen, welche die Menschheit weiterbringen. Ohne sie gäbe es keine Zivilisation. Das wissen auch die Kontrolleure.

Die verlorene Geschichte der Kunst - Chnopfloch Podcast
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Herrschaft ist kein Naturgesetz: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

Es gibt einen Bann, so alt wie die erste Krone: Herrschaft sei Natur. Kein Werk von Menschenhand, sondern Wesen der Welt. Kein Befehl, dem man widersprechen dürfte, sondern Gesetz, dem man sich beugt wie der Schwerkraft.

Herrschaft ist kein Naturgesetz: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

Doch ein Gesetz, das unablässig beschworen werden muss, ist keines. Die Schwerkraft benötigt keine Priester. Die Herrschaft schon. Wer sagt, die Rangordnung sei naturgegeben, spricht keine Tatsache aus, sondern eine Formel. Sie überlebt nicht, weil sie wahr ist, sondern weil sie nützt. Genau dort, in diesem feinen Riss zwischen Wahrheit und Nutzen, tritt die Anarchie ins Licht. Nicht als Lärm, nicht als Trümmer, sondern als die älteste Frage überhaupt: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

Die Natur kennt keinen Thron
Man ruft die Wölfe an, die Affen, die Ameisenstaaten und macht aus dem Tier einen Kronzeugen der Unterwerfung. Doch die Zeugen sagen etwas anderes aus, wenn man ihnen wirklich zuhört. Der Wolf war nie ein König. Das Rudel ist eine Familie, kein Hofstaat. Das Bild vom Alpha, das die Macht in den Stand der Natur hob, wurde von jenen widerrufen, die es einst prägten.

Herrschaft ist kein Naturgesetz: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

In den Wäldern, den Korallenbänken, den Pilzgeflechten unter unseren Füssen herrscht nicht der Stärkste. Dort wirkt etwas Tieferes: Gegenseitigkeit, Tausch, ein Zusammenspiel ohne Befehlskette. Kooperation ist kein frommer Wunsch gegen die Natur. Sie ist die Natur, älter und erfolgreicher als jede Klaue, die sich zum Zepter aufwirft. Wer dort einen Herrscher sucht, findet ihn nur, weil er ihn mitgebracht hat.

Und wo Hierarchien dennoch auftauchen, sind sie kein ehernes Gerüst, das die Biologie uns auferlegt. Sie sind Wetterlagen: Flüssig, an die Lage gebunden, ständig ausgehandelt und ebenso ständig unterwandert. Macht ist dort kein Besitz, sondern ein Verhältnis, zerbrechlich und vom Wohlwollen der anderen abhängig. Selbst unter den Tieren ist die Kette nie aus Eisen. Sie ist aus Gewohnheit. Und Gewohnheit zerreisst.

Das Netz statt der Kette
Hier liegt die Scheidelinie, die alles trägt. Die Nornen am Brunnen der Urd weben kein Senkrecht, keine Leiter vom Knecht zum Herrn. Sie weben ein Geflecht, in dem jeder Faden den anderen hält, ohne ihn zu beherrschen. So sieht freie Gemeinschaft aus. Menschen finden zueinander aus geteiltem Interesse, aus Beistand, aus gemeinsamem Sinn. Das ist nicht die Verneinung des Einzelnen, sondern sein Ausdruck. Solche Bünde bleiben durchlässig. Man tritt ein, man tritt aus, man dichtet sein Band neu, wann immer man will. Das sind keine Hierarchien. Das sind Netze, waagrecht gespannt, stark aus Zusammenwirken statt aus Kontrolle. Ein Knoten, der reisst, lässt das Geflecht weiterbestehen. Eine Kette, deren ein Glied bricht, ist keine Kette mehr.

Herrschaft ist kein Naturgesetz: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

Die Geschichte raunt das längst, nur hört kaum jemand hin. Viele Völker kannten die Herrschaft nicht bloss nicht, sie wehrten sie aktiv ab. Sie erfanden Sitten und Rituale, einzig um die Ballung von Macht zu verhindern, statt sie in Stein zu giessen. Die Rangordnung ist also kein Schicksal. Sie ist eine Möglichkeit unter vielen und sie hält sich durch Zwang, nie durch Zustimmung.

Der innere Kerkermeister
Hüte dich vor der falschen Heilung. Der Kollektivismus tritt auf wie ein Erlöser und unterwirft den Einzelnen doch nur einem abstrakten Ganzen: Dem Staat, der zentralen Hand, der selbsternannten Vorhut. Er ersetzt gelebte Beziehung durch auferlegte Pflicht. Der Stammesgeist in seiner kranken Form tut dasselbe: Er kettet den Menschen an starre Identitäten und an die Treue gegen das Aussen, züchtet Ausgrenzung und erstickt das eigene Urteil. Beide atmen denselben Geist wie die Hierarchie: Der Mensch müsse geordnet, gelenkt, gebändigt werden, sonst herrsche das Chaos.

Doch das ist die eigentliche Magie der Herrschaft, ihr stiller Hauptzauber. Sie sitzt nicht auf dem Thron. Sie sitzt in dir. Hierarchie, Kollektivismus und Stammeswahn benötigen alle dasselbe Fundament: Einen Menschen, der innerlich abhängig bleibt, damit er äusserlich regierbar ist. Der Kerkermeister trägt keinen Schlüssel am Gürtel. Er wohnt hinter deiner Stirn.

Herrschaft ist kein Naturgesetz: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

Die Verwandlung
Darum ist das wahre Werk kein Aufstand auf der Strasse, sondern eine Wandlung im Inneren. Eine Alchemie, die den Knecht im Menschen sterben lässt, damit der Freie geboren werde. Vom Hörigsein zur Selbstbestimmung, von der Fessel zur Freiheit, innen wie aussen. Der Tod ist hier kein Ende, er ist der Wegbereiter, der das Gehorsamstier in uns zu Grabe trägt. Die Alternative zur Herrschaft ist nicht die Einsamkeit, sondern der gewandelte Mensch, der sich frei verbinden kann, weil ihn niemand mehr zum Gehorsam abgerichtet hat.

Die Aufgabe leugnet weder Streit noch Verschiedenheit. Sie verwirft nur den uralten Aberglauben, Ordnung verlange Unterwerfung. Freie Menschen weben komplexe, lebendige, widerstandsfähige Bünde, ohne ihre Seele am Tor abzugeben. Was daraus erwächst, ist kein Chaos, sondern eine andere Ordnung, gegründet auf Zustimmung statt auf Zwang.

Die Kette war nie aus Eisen, sie war immer nur aus Glauben. Wer den Glauben ablegt, dem fällt sie von selbst aus den Händen. Sie nennen es Naturgesetz, dabei ist es bloss die Angst, die man dir in der Wiege vorgesprochen hat. Und sie nennen die Freiheit Chaos, weil sie eine Ordnung, die niemandem gehorcht, nicht ertragen können! Der einzige Thron, den du zertrümmern musst, steht hinter deiner eigenen Stirn!

Herrschaft ist kein Naturgesetz: Wer hat dir gesagt, dass du gehorchen musst?

45 von 56 Klimaprojekten sind frei erfunden und du hast sie an der Zapfsäule bezahlt

Schau auf deine Krankenkassenabrechnung. Irgendwo zwischen Selbstbehalt und Prämienrunde steht eine Gutschrift aus der CO2-Abgabe. Du bekommst Geld zurück fürs Heizöl, das du nicht verbrannt hast, verrechnet über deine Grundversicherung. Doch was hat Kohlendioxid mit der Krankenkasse zu tun? Nichts. Die Prämie ist das einzige Rohr, das zuverlässig jeden Haushalt erreicht. Keine Lenkungslogik, keine Klimawirkung, kein Zusammenhang. Eine Sanitärentscheidung. Man hat gefragt, wo schon eine Leitung liegt und dann das Klima dort angeschlossen. Das ist keine Randnotiz. Das ist die ganze Klimapolitik in einem Buchungssatz.

45 von 56 Klimaprojekten sind frei erfunden und du hast sie an der Zapfsäule bezahlt

Das Land, das seine Alten verurteilt kühlt
2024 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Schweiz verurteilt. Geklagt hatten die KlimaSeniorinnen, Argument: Hitze bringt alte Frauen um, der Staat tut zu wenig. Strassburg gab ihnen recht, historisches Urteil, weltweit zitiert. Doch lies den Urteilsauszug aber zu Ende. Die klagenden Frauen selbst wurden für unzulässig erklärt, ihnen fehlte der Opferstatus. Durchgekommen ist nur der Verein. Das Gericht, das die Schweiz wegen sterbender Grossmütter verurteilt, hat die Grossmütter persönlich abgewiesen.

Im selben Land benötigt eine fest verbaute Klimaanlage eine Bewilligung. Vorher musst du nachweisen, dass Beschattung und Nachtauskühlung ausgeschöpft sind. Die Denkmalpflege redet mit, weil das Gerät sichtbar ist. Die NZZ hält trocken fest, das Meldeverfahren schrecke viele ab. Ausnahmen für Pflegeheime gibt es, nur ist der nachträgliche Einbau so teuer, dass man es dann eben lässt. Eine Umfrage bei grossen Spitälern von diesem Sommer ergab: In Patientenräumen sind Kühlgeräte die Ausnahme.

Halte das nebeneinander. Ein Gericht verurteilt die Schweiz, weil Hitze ihre Grossmütter gefährdet. Und dieselbe Schweiz lässt Grossmutter schwitzen, weil die Split-Anlage dem Ortsbild schadet. Die FDP nennt das ein Musterbeispiel lebensfremder Bürokratie. Dieselbe FDP hat 2023 das Klimagesetz durchgeboxt. Wenn eine Partei ihr eigenes Gesetz nicht mehr wiedererkennt, ist das kein Betriebsunfall. Das ist der Betrieb.

Und was nicht gebaut wird, während gelenkt wird: Regenrückhaltebecken. Ertüchtigte Kläranlagen. Beschattung. Wasserspeicher für die Dürresommer, die angeblich kommen. Alles, was hilft, wenn es heiss wird, ganz gleich, warum es heiss wird. Nichts davon lenkt. Nichts davon kassiert. Nichts davon wird gebaut.

Fünfundvierzig Fackeltürme, die es nie gab
Wer wissen will, wohin das Geld stattdessen geht, muss nach Shandong schauen. Deutsche Mineralölkonzerne durften ihre Klimaquote im Ausland erfüllen. Statt Begleitgas abzufackeln, sollte es genutzt werden, dafür gab es Zertifikate. Das Umweltbundesamt genehmigte 66 solcher Projekte in China.

Dann sagte der Präsident dieser Behörde vor laufender Kamera den Satz, der alles erledigt: Für 45 von 56 untersuchten Projekten komme man zum Ergebnis, sie seien Teil eines Schattensystems. Keine realen, sondern fingierte Projekte. Null Treibhausgasreduzierung. Rechnerisch sechs Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, laut Behörde ein Marktwert von 1,5 Milliarden Euro. Vier der sechs Millionen können zurückgeholt werden, der Rest ist weg. Rund eine halbe Milliarde, verbrannt für Feuer, das nie gebrannt hat.

45 von 56 Klimaprojekten sind frei erfunden und du hast sie an der Zapfsäule bezahlt

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen siebzehn Verdächtige, darunter leitende Angestellte der Prüffirmen. Die unabhängigen Kontrolleure waren Teil des Systems. Das ist nicht Wissenschaft, die sich irrt. Das ist Wissenschaft als Dienstleistung, mit Rechnung.

Erste Hinweise trafen im August 2023 ein. Strafantrag stellte der Behördenchef erst im Mai 2024, als Medienberichte den Skandal öffentlich machten. Neun Monate lag der Hinweis im Amt und wartete darauf, dass ihn jemand peinlich findet. Der Pendler in Rüti hat derweil an der Zapfsäule Fackeltürme finanziert, die nur als Rendering existierten.

Und dieser Monat, frisch aus Berlin: Der Finanzminister zapft den Klima- und Transformationsfonds mit 2,7 Milliarden Euro für den Kernhaushalt an. Derselbe Fonds hat 2026 drei Milliarden für die Gasspeicherumlage bezahlt, eine fossile Subvention, finanziert aus Klimageld. Sogar der Finanzexperte von Greenpeace spricht von einem Skandal. Wenn Greenpeace dir beim Zerlegen der Klimapolitik assistiert, ist die Sache durch. Die Energiewende war ohnehin nie fürs Klima gedacht.

Der Mann, der 1998 alles wusste
2011 schrieb Günter Ederer in der WELT einen Satz auf, den ihm der Wissenschaftsjournalist Nigel Calder dreizehn Jahre zuvor gesagt hatte. Alle Parteien der Industriestaaten würden die CO2-Theorie übernehmen. Es sei die einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Und die Politiker bekämen dafür auch noch Beifall.

Das war 1998, ein Jahr nach Kyoto. Schau dich um: Emissionshandel, CO2-Preis, CO2-Abgabe, Grenzausgleich. Von der SVP bis zu den Grünen, ausnahmslos alle. Eine bessere Prognose, als die meisten Klimamodelle je geliefert haben.

Verschwörung, ausser wenn wir es machen
Sag in einer Runde das Wort Geoengineering und du bist Aluhut. Sag es in einem Antrag und du bist Forschungsprojekt. Dabei gibt es die Wettermacher wirklich.

45 von 56 Klimaprojekten sind frei erfunden und du hast sie an der Zapfsäule bezahlt

Die Sache läuft nämlich seit über hundert Jahren, nur als Nebenwirkung. Schwefel aus Schiffsdiesel hellt Wolken auf und kühlt. Am 1. Januar 2020 senkte die Schifffahrtsorganisation den Schwefelgehalt im Treibstoff von 3,5 auf 0,5 Prozent, über Nacht. Eine Arbeit von 2024 nennt es beim Namen: Ein unbeabsichtigter Abbruchschock. Das historisch grösste Geoengineering-Experiment lief ein Jahrhundert lang, niemand hat es beschlossen und die Rechnung kommt jetzt.

Gleichzeitig empfehlen Wissenschaftsakademien Forschungsprogramme zur Sonnenabschirmung und britische Behörden legen zweistellige Millionenbeträge dafür hin. Dasselbe Wort. Im Mund des Bürgers eine Wahnvorstellung, im Antrag der Akademie ein Budgetposten.

Die Römer im Eis
Und jetzt die Frage, die alle stellen und niemand zu Ende denkt: Wieso tauchen unter schmelzendem Gletschereis plötzlich Römerspuren auf? Zum Beispiel am Schnidejoch, 2756 Meter, Berner Alpen. 2003 fand ein Ehepaar aus Thun einen Pfeilköcher aus Birkenrinde im Geröll, rund fünftausend Jahre alt. Danach barg der Archäologische Dienst des Kantons Bern rund vierhundert Objekte, über sechstausend Jahre verteilt. Römische Eisennägel liegen dort. Der Pass war offen.

Und jetzt schau, wie die Funde liegen. Sie klumpen in vier getrennten Fenstern: Neolithikum, frühe Bronzezeit, Römerzeit, Mittelalter. Dazwischen nichts. Der Grabungsleiter schreibt es selbst in die Fachpublikation: Der Pass wurde hauptsächlich dann genutzt, wenn die Gletscher zurückwichen. Dazwischen stiessen sie vor und die Route war zu. Das Eis hat viermal auf- und zugemacht, lange bevor irgendwer einen Dieselmotor gebaut hat. Also ja, es war schon einmal warm. Wer das abstreitet, lügt brandschwarz.

Nur zieh die zweite Hälfte des Fadens. Leder verrottet. Es überdauert nur unter Eis, ununterbrochen. Wäre das Eis zwischendurch je ganz verschwunden, wäre der Köcher verschwunden. Genau das steht in der Publikation: Die Erhaltung des neolithischen Leders belegt durchgehende Eisbedeckung von rund 4900 Jahren vor heute bis 2003, die Eisdecke war 2003 also kleiner als zu irgendeinem Zeitpunkt der vergangenen fünftausend Jahre. Nicht kleiner als 1950. Kleiner als seit dem Neolithikum. Der Beweis dafür ist der Fund selbst.

Das Instrument und die Institution
Bleibt die Frage, ob sich die Wissenschaft zum Vasallen macht. Antwort: Die Institution ja, das Instrument nein.

Die Zusammenfassung für Politiker, das einzige Klimadokument, das je jemand liest, wird Zeile für Zeile von Regierungsdelegierten abgesegnet. Saudi-Arabien feilscht mit, China auch, Deutschland auch. Wer das reine Wissenschaft nennt, hat es nie aufgeschlagen. Man darf sich einig sein, solange niemand nachfragt. Eine Wissenschaft, die Skepsis bekämpft, ist keine.

Hier schliesst sich der Kreis. Die Korruption beweist nicht, dass die Physik gefälscht ist. Sie beweist, dass die Politik gefälscht ist. Die eine Hälfte des Landes glaubt, aus richtiger Physik folge richtige Politik. Die andere glaubt, aus verlogener Politik folge falsche Physik. Beide sparen sich das Nachrechnen und beide bezahlen dieselbe Abgabe.

Der Mensch hat jede Klimaschwankung der vergangenen hunderttausend Jahre überlebt, weil er sich angepasst hat. Er ist gegangen, er hat gebaut, er hat umgestellt. Nie hat er versucht, die Bahnneigung der Erde zu besteuern. Calder wusste das 1998 und wurde ausgelacht. Der Prüfer in Shandong weiss es und kassiert. Der Finanzminister weiss es und rechnet damit, dass du müde bist. Grossmutter schwitzt derweil im Pflegeheim, Strassburg hat ihr persönlich die Klagebefugnis abgesprochen und das Urteil hängt gerahmt an der Wand!

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Warum du ohne Silizium nie dein volles Potenzial entfalten kannst

Dr. Bruno Kugel ist einer der wenigen Siliziumexperten in Deutschland und Europa – vielleicht sogar weltweit. In diesem spannenden Gespräch zeigt er Zusammenhänge zwischen organisch-materiellen und nicht-materiellen Gegebenheiten auf, die eine Verbindung zwischen Frequenzen und Drüsengewebe sowie dem Grenzflächenmineral Silizium und der Zirbeldrüse als spirituellem Organ repräsentieren.

Dabei sind den Energiezentren jeweils auch Drüsen und lymphatische Organe zugeordnet, die engen Bezug zu dem Verständnis der Chakren haben. In diesem Zusammenhang kommt es besonders auf die Synchronisierung und Ordnung der Energiezentren an sowie deren Einfluss auf unser am meisten spirituelles Organ: die Zirbeldrüse. Eine spannende Reise auf der Suche nach der Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele und der Anbindung an das Universum erwartet dich.

Warum Sie ohne Silizium nie Ihr volles Potenzial entfalten können | Naturmedizin | QS24
Warum Sie ohne Silizium nie Ihr volles Potenzial entfalten können | Naturmedizin | QS24

The Patchwright – Ein Cyberpunk Kurzfilm

In den Schlackenbergen von NiiroCradle sucht ein flüchtiger Android nach einem Kindheitserinnerungsfragment. Klingt nach Blade Runner. Sieht aus wie Blade Runner. Kostet einen Bruchteil von Blade Runner. Und wurde von einem einzigen Mann in Stockholm produziert – mit Künstlicher Intelligenz als Hauptwerkzeug.

Zack London, bekannt unter dem Namen Gossip Goblin, hat über fünf Monate an «The Patchwright» gearbeitet – mit echten Synchronsprechern, einem Foley-Artist und einem Originalscore. Der Hollywood Reporter nennt ihn den George Lucas der KI-Ära. Man kann darüber lachen. Man kann es auch ernst nehmen. Beides ist unbequem.

Für einen einzigen Satz von Charakteren generierte er rund 400 Prompts und 1600 Bilder – nur um die Gesichter hinzubekommen. Das ist nicht das faule Drücken eines Knopfes, das die Filmgewerkschaften in ihren Albträumen sehen. Das ist Handwerk. Anderes Handwerk, aber Handwerk.

Und genau da wird es unangenehm. Hollywood und Silicon Valley streiten noch immer darüber, ob KI ein Kostensenkungswerkzeug, ein visuelles Gimmick oder die Grundlage einer neuen Kinosprache ist – während Gossip Goblin diese Diskussion längst hinter sich gelassen hat.

Die Antwort der Industrie? Merch. Caps, Hoodies, Tees – ausverkauft, bevor der Film überhaupt läuft. Das Publikum hat abgestimmt, bevor irgendein Studio-Executive die Erlaubnis dazu gegeben hat. Was «The Patchwright» wirklich zeigt, ist weniger eine technische Leistung als eine strukturelle Demütigung. Ein ehemaliger Oculus-Designer in Stockholm produziert alleine ein Kurzfilm-Universum, das nach grossem Kino aussieht – während Hollywood Milliarden verbrennt, um mittelmässige Fortsetzungen zu rechtfertigen.

Der Android sucht nach einer verlorenen Erinnerung. Hollywood sucht nach einem Geschäftsmodell. Einer von beiden wird fündig…

THE PATCHWRIGHT | Cyberpunk Short Film
THE PATCHWRIGHT | Cyberpunk Short Film

Anarchie heisst Zusammenleben weiterentwickeln, nicht Schaufenster einwerfen

Anarchie bedeutet Chaos – das ist die Definition, die dir jene servieren, die vom Chaos am besten leben. In Wahrheit steht am Anfang etwas beinahe Langweiliges: Die Frage, wie wir miteinander auskommen, ohne dass einer den anderen dirigiert. Und die noch unbequemere Frage, wie wir dieses Miteinander Stück für Stück besser machen, statt es einem Apparat zu überlassen, der uns verwaltet wie Vieh mit Steuernummer.

Anarchie heisst Zusammenleben weiterentwickeln, nicht Schaufenster einwerfen

Das ist der ganze Kern und er passt in einen Satz: Anarchie ist der Versuch, unser Zusammenleben weiterzuentwickeln. Nicht durch den grossen Knall, nicht durch die eine erlösende Revolution mit brennenden Barrikaden, sondern durch Beziehungen, die auf Vertrauen wachsen statt auf Befehl. Wer davon Angst bekommt, hat entweder etwas zu verlieren oder wurde erfolgreich dressiert.

Ordnung ohne Herrschaft
Schau dir das Wort selbst an, bevor du dem Reflex glaubst. Es kommt aus dem Griechischen und heisst schlicht «ohne Herrscher», nicht «ohne Ordnung». Diese beiden Dinge zu verwechseln ist keine sprachliche Schludrigkeit, sondern die erfolgreichste Propaganda-Leistung von zweitausend Jahren Obrigkeit. Schon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts formulierte man das als Ordnung ohne Macht – Vereinigungen und Genossenschaften an der Stelle des Kommandostaats. Übersetzt: Menschen bekommen ihr Leben auch dann geregelt, wenn niemand mit erhobenem Zeigefinger daneben steht. Ordnung, die von unten wächst, benötigt keine Aufsicht von oben, sie benötigt nur Menschen, die einander nicht für Feinde halten. Ein Gedanke, der jeden Beamten schaudern lässt, weil er ihn arbeitslos macht.

Was ein Wald über Herrschaft weiss
Die schönste Widerlegung des Herrschaftsmärchens steht nicht in einem Manifest, sie wächst. Ein Waldgarten ist ein geplantes Anbausystem aus Bäumen, Sträuchern und mehrjährigen Pflanzen, das die Struktur eines echten Waldes nachahmt und sich danach weitgehend selbst reguliert. Kein Aufseher teilt dem Baum mit, wann er Schatten spendet.

Anarchie heisst Zusammenleben weiterentwickeln, nicht Schaufenster einwerfen

Keine Verordnung zwingt die Bodendecker, das Unkraut in Schach zu halten. Trotzdem funktioniert es, jahrzehntelang, weil jeder Teil dem anderen nützt. Genau das hat ein russischer Anarchist schon vor über hundert Jahren gegen die Sozialdarwinisten in Stellung gebracht: Nicht der ewige Konkurrenzkampf treibt die Natur voran, sondern wechselseitige Hilfe. Kooperation ist in der Biologie nicht die Ausnahme, sie ist die Regel – nur im Wirtschaftsteil der Zeitung steht das genaue Gegenteil, aus durchschaubarem Grund. Ein Wald verhandelt nicht über Zuständigkeiten. Er verteilt Licht, Wasser und Wurzelraum ganz ohne Ministerium und kommt dabei erstaunlich gut zurecht.

Wer selbst pflanzt, merkt das schneller als jeder Theoretiker. Ein Beet ist eine kleine Übung in Selbstbestimmung, ein Stück Unabhängigkeit, das dir keine Behörde genehmigen muss. Du bist plötzlich weniger auf jene angewiesen, die dir dein Essen verkaufen und deine Abhängigkeit gleich mit.

Die Ungeduld ist die beste Verbündete der Herrschaft
Und hier fallen die meisten um, auch die Gutmeinenden. Sie träumen vom Wandel und verheddern sich sofort in der Dringlichkeit, im schnellen Ergebnis, in der Erlösung bis Freitag. Ein Wald aber schreit nicht. Er wächst, leise, über Jahreszeiten und pfeift auf deinen Terminkalender. Echte Veränderung ist saisonal, nicht sofort – und genau deshalb hasst der Apparat sie. Ungeduldige Menschen sind steuerbar, weil man ihnen jede Abkürzung als Rettung verkaufen kann. Geduld ist deshalb kein weiches Wort für Trägheit, sondern die härteste Form von Widerstand, die es gibt. Wer lernt, in langen Zyklen aus Aufmerksamkeit und Gegenseitigkeit zu denken, entzieht sich der wichtigsten Ware jeder Macht: Der Angst, es könnte sonst zu spät sein.

Dabei geht es nicht um dich und dein kleines Bedürfnis von heute Abend. Es geht darum, Teil von etwas zu werden, das älter und grösser ist als dein Ego und dein nächster Onlinekauf. Ein Baum, den du pflanzt, trägt Früchte für jemanden, den du nie treffen wirst. Das ist keine Esoterik, das ist die praktischste Definition von Verantwortung, die es gibt.

Anarchie heisst Zusammenleben weiterentwickeln, nicht Schaufenster einwerfen

Der Zettel mit der einjährigen Kündigungsfrist
Wie ernst es der Obrigkeit mit dem lebendigen Miteinander ist, zeigt ein Fall aus England beispielhaft. Da hatte einer über einunddreissig Jahre lang aus einem kahlen Acker ein funktionierendes Ökosystem gezogen, ein Vorzeigemodell, weltweit besucht. Der Dank des Grundbesitzers im Jahr 2025: Eine Kündigung mit einem Jahr Frist. Zehntausende unterschrieben eine Petition, geholfen hat es wenig. Ein integriertes Ökosystem lässt sich nicht in Stücke reissen, ein Grundbucheintrag schon. So sieht sie aus, die viel beschworene Ordnung des Eigentums: Drei Jahrzehnte Geduld gegen einen Bogen Papier – und das Papier gewinnt. Wer noch glaubt, das Land werde von jenen geliebt, denen es gehört, sollte einmal fragen, wer eigentlich die Bauern rettet, wenn nicht wir selbst.

Und so bleibt die eigentliche Frage keine politische, sondern eine ganz schlichte, an dich gerichtet: Pflanzt du bloss, um das Loch im Magen von heute zu stopfen? Oder mit einem Zweck, der über das Jetzt hinausreicht? Bekämst du morgen eine Handvoll Samen in die Hand gedrückt – würdest du für eine Zukunft säen, die du selbst nicht mehr erntest?

Die Wahrheit ist unbequem: Ordnung benötigt keinen Herrscher, sie benötigt Beziehungen – und beides zusammen nennt man das Gegenteil dessen, was dir als Schreckbild verkauft wird. Der Apparat fürchtet nicht deine Wut, deine Wut kennt er auswendig und verwaltet sie routiniert. Er fürchtet den Moment, in dem du aufhörst, auf Erlösung zu warten – und anfängst, etwas wachsen zu lassen. Und wenn dir am Ende jemand erklärt, das alles sei gefährliches Chaos, dann weisst du endlich, dass du auf dem richtigen Feld stehst – und nennst dies «Anarchie»!

Anarchie heisst Zusammenleben weiterentwickeln, nicht Schaufenster einwerfen

Es lässt sich nicht ändern

Der Regen fällt, ohne um Erlaubnis zu fragen. Stürme ziehen auf, wann immer sie wollen. Pläne scheitern. Träume verschieben sich. Wege, die einst klar zu sein schienen, verschwinden in der Dunkelheit. Es gibt Momente im Leben, in denen keine noch so grosse Kraft, Intelligenz oder Entschlossenheit ändern kann, was bereits geschehen ist.

Die japanische Philosophie «Shikata ga Nai» lehrt uns eine wichtige Lektion: Manche Dinge liegen ausserhalb unserer Kontrolle. Akzeptanz ist keine Schwäche. Akzeptanz bedeutet nicht, aufzugeben. Akzeptanz bedeutet, den Unterschied zu verstehen zwischen dem, was verändert werden kann und dem, was ertragen werden muss.

Ein Krieger verschwendet seine Kraft nicht damit, gegen den Regen anzukämpfen. Er verflucht den Wind nicht und streitet sich nicht mit der Nacht. Stattdessen steht er fest, schützt sein Herz und wartet darauf, dass der Sturm vorüberzieht. Jede Narbe birgt eine Lektion. Jeder Rückschlag birgt Weisheit. Jede schwierige Zeit geht irgendwann zu Ende.

Wenn das Leben sich weigert, deinen Plänen zu folgen, bleibe ruhig. Wenn die Umstände ungerecht sind, bleibe ehrenhaft. Wenn die Zukunft ungewiss ist, bleibe geduldig. Die stärksten Krieger sind nicht diejenigen, die niemals leiden, sondern diejenigen, die trotz des Leidens weitermachen.

Der Regen wird aufhören. Die Wolken werden sich auflösen. Die Sonne wird wieder aufgehen. Bis dahin halte dein Schwert fest, deinen Geist klar und deine Seele unerschütterlich.

Shikata ga Nai.

Akzeptiere, was du nicht kontrollieren kannst. Meistere, was du kannst. Und gehe weiter deinen Weg…

Es lässt sich nicht ändern

Endlich denkt jemand für uns – und irrt sich in 45 Prozent der Fälle

Aldous Huxley benötigte für seine schöne neue Welt noch Brutkästen, Konditionierungssäle und eine Glücksdroge namens Soma. Die Gegenwart hat das Sortiment verschlankt: Ein Chatfenster genügt. Der Bürger tippt seine Fragen, seine Steuerunterlagen und seine Krankengeschichten hinein und heraus kommt eine Antwort, die in fast der Hälfte der Fälle mindestens ein erhebliches Problem enthält. Verkauft wird das Ganze als grösster Zivilisationssprung seit der Elektrifizierung.

Endlich denkt jemand für uns – und irrt sich in 45 Prozent der Fälle

Kein Produkt der Technikgeschichte wurde derart aggressiv in die Köpfe gedrückt wie die künstliche Intelligenz. Sie wird in Schulen subventioniert, in Behörden verordnet, in jede Software hineingenagelt, ob der Nutzer sie will oder nicht. Dabei drängt sich eine schlichte Frage auf: Ein wirklich überlegenes Werkzeug müsste niemand mit Milliardenbudgets und Dauerbeschallung in den Alltag pressen – es würde sich von selbst durchsetzen. Dass die Heilsbotschaft rund um die Uhr gepredigt werden muss, sagt mehr über das Produkt als jede Hochglanzpräsentation.

45 Prozent Ausschuss gelten als Serienreife
Wie gut die digitale Wunderwaffe tatsächlich funktioniert, haben 22 öffentlich-rechtliche Sender aus 18 Ländern unter Federführung der BBC nachgemessen. Für die Studie «News Integrity in AI Assistants» der Europäischen Rundfunkunion liessen Journalisten mehr als 3000 Antworten von ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity in 14 Sprachen prüfen. Das Resultat: 45 Prozent der Antworten enthielten mindestens ein erhebliches Problem, 81 Prozent wiesen irgendeinen Mangel auf. Die häufigsten Defekte waren falsche oder fehlende Quellenangaben in 31 Prozent der Fälle und Faktenfehler bis hin zu frei erfundenen Details in 20 Prozent. Besonders entlarvend: Die Verweigerungsrate sank auf 0,5 Prozent. Die Maschine antwortet lieber falsch als gar nicht, denn Schweigen verkauft keine Abos. Ein Autohersteller mit 45 Prozent Ausschuss stünde vor dem Konkursrichter, ein KI-Konzern steht vor der nächsten Finanzierungsrunde. Und das Publikum? Mehr als ein Drittel der britischen Erwachsenen vertraut KI-Zusammenfassungen, bei den unter 35-Jährigen ist es fast die Hälfte. Der Glaube ersetzt die Prüfung – wie in jeder ordentlichen Religion.

Endlich denkt jemand für uns – und irrt sich in 45 Prozent der Fälle

Das ausgelagerte Gehirn
Was der Dauergebrauch der Plauderautomaten mit dem Denkorgan anstellt, hat das MIT Media Lab in der Untersuchung «Your Brain on ChatGPT» gemessen. 54 Studenten schrieben Aufsätze, eine Gruppe nur mit dem eigenen Kopf, eine mit Suchmaschine, eine mit ChatGPT, alle verkabelt mit EEG-Hauben. Die KI-Gruppe zeigte die schwächste neuronale Vernetzung ausgerechnet in jenen Frequenzbändern, die für Aufmerksamkeit, Gedächtnisbildung und tiefe Verarbeitung stehen. Über 80 Prozent der KI-Schreiber konnten kurz nach Abgabe nicht einmal mehr aus dem eigenen Text zitieren. Die prüfenden Lehrkräfte nannten die Aufsätze seelenlos, formelhaft, austauschbar. Die Forscher prägten dafür den Begriff der kognitiven Schuld: Wer das Denken auslagert, baut ein Defizit auf, das beim nächsten eigenständigen Versuch fällig wird. Eine Generation, die effizienter liefert und flacher denkt – aus Sicht jeder Verwaltung und jedes Konzerns ist das kein Defekt, sondern die Produktbeschreibung.

Der Fragende ist der Rohstoff
Bleibt die Frage, wofür ein Apparat gut sein soll, der weder zuverlässig informiert noch das Denken fördert. Die Antwort steht in den Datenschutzetiketten der Apps, die der Sicherheitsanbieter Surfshark ausgewertet hat: Ausnahmslos jede untersuchte KI-Anwendung sammelt Nutzerdaten. Meta AI greift 33 von 35 möglichen Datentypen ab, darunter als einzige App explizit Finanzinformationen sowie, gemeinsam mit Googles Gemini, ethnische Herkunft und religiöse Überzeugungen. Gemini selbst kommt auf 23 Kategorien, inklusive präziser Standortdaten, Kontaktlisten und Browserverläufe.

Endlich denkt jemand für uns – und irrt sich in 45 Prozent der Fälle

ChatGPT hat seine Sammelwut binnen Jahresfrist von 10 auf 17 Datentypen gesteigert, ein Plus von rund 70 Prozent. Und 70 Prozent der gängigen KI-Apps erfassen inzwischen den Standort ihrer Nutzer, im Vorjahr waren es noch 40. Der Kontext macht die Sache erst richtig appetitlich: Die Leute laden Steuerdokumente hoch, schildern Symptome, beichten Ehekrisen und formulieren Bewerbungen. Aus diesen Eingaben entsteht ein Persönlichkeitsprofil, das kein Fragebogen, keine Kundenkarte und kein Abhörprotokoll je in dieser Dichte liefern könnte – freiwillig angeliefert, sauber verschlagwortet, mit Zeitstempel. Wie sorgsam die Branche mit fremden Daten umgeht, war erst kürzlich zu besichtigen, als sich eine KI zum Komplizen eines Staatsdatenraubs dressieren liess.

Soma gibt es jetzt im Monatsabo
Huxleys Weltregierung musste ihre Untertanen noch aufwendig züchten, konditionieren und mit Pillen ruhig stellen. Die schöne neue KI-Welt arbeitet effizienter: Der Bürger konditioniert sich selbst – Eingabe um Eingabe – und bezahlt die Droge obendrein im Abo. Die eigentliche Revolution ist darum keine Wissensrevolution, sondern eine Bewirtschaftungsrevolution. Bewirtschaftet wird nicht die Information, sondern der Mensch vor dem Bildschirm, sein Profil, seine Aufmerksamkeit, sein schrumpfendes Restdenken. Was von ihm übrig bleibt, steht bereits in den Studien: Ein verlässlicher Datenlieferant mit nachlassender neuronaler Vernetzung und wachsendem Vertrauen in seinen Bewacher. Die Maschine halluziniert und der Mensch applaudiert. Der Konzern erntet die Daten und der Bürger zahlt das Abo obendrauf. Das Denken wird an der Garderobe abgegeben wie ein Mantel, den niemand je zurückverlangt. Eine Zivilisation lagert ihr Gehirn an einen Apparat aus, der in fast der Hälfte der Fälle danebenliegt – und nennt dies «Fortschritt»!

Endlich denkt jemand für uns – und irrt sich in 45 Prozent der Fälle

Wolverine mit Blut-Ausschalter: Insomniac liefert die Metzgerei mit Putzlappen

Ein Mann mit Adamantium-Klauen zerlegt eine Cyborg-Miliz, das Blut spritzt bei jedem Hieb neu – und ausgerechnet dieselbe Bude, die dir jahrelang knuffigen Spider-Man-Klimbim andrehte, liefert dazu einen Regler, mit dem du dir genau dieses Blut wieder wegwischen kannst.

«Barrierefreiheit» nennen sie den Blut-Ausschalter. Wolverine ohne Blut ist eine Raubkatze mit Nagelfeile. Der Mann ist eine wandelnde Metzgerei, sein ganzes Wesen ist die Wunde, die nicht bleibt – wer das wegdimmt, spielt einen zornigen Kanadier mit Besteck.

Nach vier Jahren Funkstille also der Erwachsenen-Ton, mitsamt Zerstückelung im Pflichtenheft: kein Netzschwinger, der Verbrecher höflich an Laternen klebt, sondern Logan, der sich durch eine Söldnertruppe eines menschheitsverbessernden Milliardärs arbeitet. Dass Sony Schlachtplatten kann, ist so neu wie Kratos‘ Eingeweide-Buffet – das Blut war bei den Japanern nie das Problem.

Das Problem ist der Schalter. Man entfernt das Wesentliche, lässt die Hülle stehen und nennt das Ergebnis trotzdem beim alten Namen – ein Muster, das wir zur Genüge kennen. Wer sich die Klauen leisten kann, während die Konsole nebenan zum vierten Mal teurer geworden ist, bekommt seine Wahlfreiheit obendrauf: Metzgerei oder Kindergeburtstag, per Menüpunkt.

Logan muss triefen, jede Klinge ein roter Vorhang, jede Wunde ein Vorwurf an den, der sie geschlagen hat. Der zivilisierte Weg ist eben nicht der, das Ungeheuer zu bändigen, sondern ihm einen Regler anzuschrauben. Und wenn der Zorn erst abschaltbar ist, verkauft man dir am Ende die leere Hülle – und nennt das «Barrierefreiheit»!

Wolverine mit Blut-Ausschalter: Insomniac liefert die Metzgerei mit Putzlappen
Wolverine mit Blut-Ausschalter: Insomniac liefert die Metzgerei mit Putzlappen

Leid und Liebe

Liebe ist nach innen gerichtet, trägt jede Antwort und Lösung eines Problems in sich selbst. Denn Liebe bedeutet Selbstverantwortung und somit Selbstermächtigung, weil alles, was du im Aussen dir wünscht, kann nur in Erfüllung gehen, wenn du es in dir selbst gefunden hast.

Leid ist zu glauben, Erfüllung, Erlösung, Rettung und Liebe nur im Aussen zu erfahren. Durch Konditionierung, Erziehung, Medien, Religionen, populäre Spiritualität und so weiter. Der Leidende handelt immer aus Mangel, Abhängigkeit, Schmerz, weil all das, was er gewohnt ist, sich verdienen, erarbeiten oder anzubeten, sei im Aussen.

Doch wahre Verbindung entsteht in dir, denn alles, was in dir entstehen kann, kann auch im Aussen durch dich geschehen. Denn Abhängigkeit und Mangel hört dort auf, wo du das, was du dir ersehnst, in dir erkannt hast. Und alles, was du in dir selbst erkannt hast, befreit dich vom ewigen Suchen dort, wo du nicht finden wirst. Denn Liebe geschieht von Innen nach Aussen. Leid von Aussen nach Innen…

Wer leidet, sucht, wer liebt, findet, nämlich sich selbst. Wer liebt, kann lieben und selbst geliebt werden, wer leidet, verwechselt Liebe mit Abhängigkeit und Schmerz und ist damit in Vermeidung seiner selbst. Und wer Liebe mit Abhängigkeit und Schmerz verwechselt, der hat sie in sich selbst (noch) nicht gefunden…

Leid und Liebe

Wie Accomplish die KI-Sklavenhalterei beendet und dein Laptop plötzlich anfängt, selbst zu arbeiten

Es gab eine Zeit, da war künstliche Intelligenz ein Luxus. Ein glänzendes Spielzeug der Tech-Elite, verpackt in hübschen Cloud-Interfaces und monatlichen Rechnungen, die diskret daran erinnerten, dass du zwar produktiver geworden bist, aber gleichzeitig auch finanziell langsam verblutest. Du wolltest eine KI, die dir beim Programmieren hilft? Abonnement. Du wolltest eine KI, die deine Dokumente organisiert? Abonnement. Du wolltest eine KI, die deine Daten liest, versteht und dir tatsächlich Arbeit abnimmt? Natürlich. Abonnement. Die Zukunft war da. Und sie hatte eine Kreditkartenpflicht. Dann kam Accomplish. Und plötzlich begann dieses sorgfältig aufgebaute Geschäftsmodell, leise zu knirschen.

Accomplish ist keine weitere Cloud-KI, die freundlich lächelt, während sie im Hintergrund deine Daten einsammelt und gleichzeitig dein Konto leert. Es ist etwas viel Unbequemereres für die etablierte Ordnung: Eine lokale, offene, kostenlose KI, die direkt auf deinem eigenen Rechner läuft.

Keine Server in Kalifornien.
Keine API-Kosten.
Keine monatlichen Gebühren.
Keine digitale Leine.

Nur dein Computer. Und eine Maschine, die tatsächlich für dich arbeitet.

Die Installation ist fast schon respektlos einfach. Kein Terminal-Voodoo, kein Kompilieren von Quellcode wie ein mittelalterlicher Alchemist. Du lädst die App herunter, ziehst sie in deinen Programme-Ordner, startest sie, und sie funktioniert. So banal, dass es fast beleidigend wirkt für eine Branche, die dir jahrelang eingeredet hat, dass solche Dinge kompliziert sein müssen. Komplexität war nie notwendig. Sie war nur profitabel.

Der Unterschied zwischen Accomplish und den bisherigen KI-Tools ist subtil, aber fundamental. Bisher waren KI-Assistenten glorifizierte Gesprächspartner. Du hast ihnen Fragen gestellt, sie haben geantwortet. Wie ein höflicher, aber letztlich passiver Praktikant, der viel redet, aber nichts anfasst. Accomplish hingegen greift ein.

Es lebt direkt auf deinem System. Es sieht deine Dateien. Es organisiert deine Ordner. Es liest Dokumentationen im Web und erstellt Zusammenfassungen. Es verschiebt Dateien, erstellt neue Inhalte und strukturiert Chaos mit der kalten Effizienz einer Maschine, die keine Kaffeepausen braucht und keine Gehaltserhöhung fordert. Es ist nicht mehr nur ein Chatbot. Es ist ein digitaler Mitarbeiter. Und das ist der Punkt, an dem es für die Cloud-Industrie unangenehm wird.

Denn ihre gesamte Existenz basiert auf einem einfachen Prinzip: Kontrolle durch Abhängigkeit. Wenn deine KI in der Cloud lebt, gehört sie nicht dir. Sie gehört dem Anbieter. Deine Daten wandern durch fremde Server. Deine Arbeitsprozesse werden Teil eines fremden Systems. Deine Produktivität wird zu einem monatlichen Kostenfaktor. Accomplish zerstört dieses Modell mit brutaler Einfachheit. Es läuft lokal.

Das bedeutet, deine Daten bleiben bei dir. Deine Dokumente verlassen nie deinen Rechner. Deine Projekte existieren nicht als Trainingsmaterial für fremde Algorithmen. Du entscheidest, worauf die KI zugreifen darf und worauf nicht. Es ist ein radikales Konzept in der modernen Tech-Welt: Kontrolle.

Besonders interessant ist die Browser-Integration. Während viele KI-Tools Informationen «erraten» und dabei gelegentlich kreative Fantasien entwickeln, kann Accomplish tatsächlich ins Web gehen, Seiten lesen und reale Inhalte analysieren. Es ist nicht auf Vermutungen angewiesen. Es recherchiert. Das klingt banal, ist aber revolutionär. Denn es verschiebt die KI von einem hypothetischen Assistenten zu einem operativen Agenten.

Du kannst ihm sagen: «Lies diese Dokumentation und erstelle eine Zusammenfassung in meinem Projektordner.» Und es tut es. Ohne Diskussion. Ohne Verzögerung. Ohne Abonnement. Noch absurder wird es, wenn man die Kosten betrachtet. Mit Tools wie Ollama kannst du komplette Sprachmodelle lokal betreiben. Accomplish erkennt sie automatisch und integriert sie. Das bedeutet, du kannst eine leistungsfähige KI betreiben, ohne einen einzigen Franken an Cloud-Gebühren zu zahlen. Null.

Das ist ein gefährliches Wort in einer Branche, die auf wiederkehrenden Einnahmen basiert. Der wahre Nutzen zeigt sich jedoch nicht beim Programmieren, sondern bei den banalen Dingen. Datei-Organisation. Dokumentenverwaltung. Administrative Aufgaben. Die stillen, monotonen Prozesse, die täglich Zeit verbrennen, ohne dass es jemand bemerkt. Accomplish erledigt sie in Sekunden.

Ein chaotischer Download-Ordner mit Hunderten von Dateien wird zu einer perfekt strukturierten Bibliothek. Dokumente werden kategorisiert. Inhalte werden analysiert. Prozesse werden automatisiert. Der Unterschied ist subtil, aber entscheidend. Ein Chatbot sagt dir, wie du etwas tun kannst. Ein Agent tut es. Und genau hier beginnt die stille Revolution.

Denn wenn eine KI lokal läuft, unabhängig, kostenlos und ohne Kontrolle durch zentrale Anbieter, verschiebt sich die Machtbalance. Der Nutzer wird nicht mehr zum Kunden eines KI-Dienstes. Er wird zum Besitzer einer KI-Instanz. Das ist keine kleine Veränderung. Es ist eine strukturelle Bedrohung für ein Geschäftsmodell, das auf dauerhafter Abhängigkeit basiert.

Natürlich wird die Industrie reagieren. Sie wird neue Funktionen entwickeln. Neue Argumente erfinden. Neue Gründe liefern, warum du ihre Server weiterhin brauchst. Aber die Idee ist bereits freigesetzt.

Eine KI, die dir gehört.
Eine KI, die lokal arbeitet.
Eine KI, die keine Rechnung schickt.

Und plötzlich wird eine unbequeme Frage sichtbar. Wenn dein Computer selbst denken, lesen, organisieren und arbeiten kann… wofür genau bezahlst du dann noch all die anderen?

Accomplish (formerly Openwork) - The open source AI coworker that lives on your desktop
Accomplish (formerly Openwork) - The open source AI coworker that lives on your desktop

Wie Söder aus einer Tomate einen Kreuzzug macht

Eine einzige Tomate. Geworfen am Rande einer 1100-Jahr-Feier in Bernau am Chiemsee, mitten in die Selbstinszenierung eines Mannes, der jahrelang jeden Leberkäse und jeden Big Mac wie eine Reliquie in die Kamera hielt. Getroffen, unverletzt, weggeführt von der Sicherheit – und aus diesem lächerlichen Kratzer macht die Bebilderung ein Attentat von historischem Rang.

Man kennt die Pose: Faust gen Himmel, Blut im Gesicht, die schützenden Leiber der Bodyguards, im Hintergrund die Fahne im Wind. Das Bild eines Gefallenen, der sich erhebt. Nur dass der Angreifer kein Schütze war, sondern eine überreife Frucht aus dem Gemüseregal. Der Gastropopulist, der die Republik mit Wurstvideos beglückte und den veganen Flugzeug-Salat öffentlich verhöhnte, wird ausgerechnet vom Gemüse heimgesucht, das er zeitlebens verachtete. Die Rache der Tomate.

Und weil eine geworfene Frucht als Heldenepos noch zu dünn ist, greift der Krieger zum Prügel. Er kniet im Tomatenfeld, drischt auf eine Armee zähnefletschender Killertomaten ein, während die Kamera das Drama festhält – bis ihn Millionen roter Fratzen unter sich begraben. Der Mann, der Politik durch Essensfotos ersetzte, endet unter dem Salat, den er nie gegessen hätte.

So sieht Grösse aus, wenn nichts Grosses mehr passiert. So wird aus einem Wurf ein Weltkrieg, aus einem Kratzer ein Kreuzzug. So verteidigt ein Ministerpräsident sein Vaterland gegen das Nachtschattengewächs – und nennt dies Standhaftigkeit!

Wie Söder aus einer Tomate einen Kreuzzug macht
Wie Söder aus einer Tomate einen Kreuzzug macht

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