Wolverine mit Blut-Ausschalter: Insomniac liefert die Metzgerei mit Putzlappen
Ein Mann mit Adamantium-Klauen zerlegt eine Cyborg-Miliz, das Blut spritzt bei jedem Hieb neu – und ausgerechnet dieselbe Bude, die dir jahrelang knuffigen Spider-Man-Klimbim andrehte, liefert dazu einen Regler, mit dem du dir genau dieses Blut wieder wegwischen kannst.
«Barrierefreiheit» nennen sie den Blut-Ausschalter. Wolverine ohne Blut ist eine Raubkatze mit Nagelfeile. Der Mann ist eine wandelnde Metzgerei, sein ganzes Wesen ist die Wunde, die nicht bleibt – wer das wegdimmt, spielt einen zornigen Kanadier mit Besteck.
Nach vier Jahren Funkstille also der Erwachsenen-Ton, mitsamt Zerstückelung im Pflichtenheft: kein Netzschwinger, der Verbrecher höflich an Laternen klebt, sondern Logan, der sich durch eine Söldnertruppe eines menschheitsverbessernden Milliardärs arbeitet. Dass Sony Schlachtplatten kann, ist so neu wie Kratos‘ Eingeweide-Buffet – das Blut war bei den Japanern nie das Problem.
Das Problem ist der Schalter. Man entfernt das Wesentliche, lässt die Hülle stehen und nennt das Ergebnis trotzdem beim alten Namen – ein Muster, das wir zur Genüge kennen. Wer sich die Klauen leisten kann, während die Konsole nebenan zum vierten Mal teurer geworden ist, bekommt seine Wahlfreiheit obendrauf: Metzgerei oder Kindergeburtstag, per Menüpunkt.
Logan muss triefen, jede Klinge ein roter Vorhang, jede Wunde ein Vorwurf an den, der sie geschlagen hat. Der zivilisierte Weg ist eben nicht der, das Ungeheuer zu bändigen, sondern ihm einen Regler anzuschrauben. Und wenn der Zorn erst abschaltbar ist, verkauft man dir am Ende die leere Hülle – und nennt das «Barrierefreiheit»!
Wolverine mit Blut-Ausschalter: Insomniac liefert die Metzgerei mit Putzlappen
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!