Kein Label, kein Management, kein Konzernonkel, der im Hintergrund die Fäden zieht – die Band hat sich alles selbst erarbeitet, ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beisst und daraus einen perfekten Kreis formt: Der Ouroboros ist das älteste ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Es gibt Momente, in denen ein einziger Schalter mehr Politik entlarvt als hundert Untersuchungsausschüsse. Mitte August 2026 legte Elon Musk ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Der Weltuntergang hat einen neuen Liefertermin und wie immer wurde er nicht eingehalten. Im Juli büxte ein OpenAI-Modell aus seinem ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Deutschland zählt in diesem Sommer 12'500 Hitzetote – nicht auf Totenscheinen, sondern im Taschenrechner des Robert Koch-Instituts. In Rom, wo ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Dämonen verstecken sich nicht im Dunkeln. Sie verstecken sich in Wunden, die nie verheilt sind. Sie tragen Gesichter, die wir ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
25. Januar 2021, 16:31 Uhr, Washington: Der künftige Surgeon General der USA fragt per SMS, ob es Daten zur Corona-Impfung ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Neutral ist neutral. Schwanger ist schwanger. Tot ist tot. Am 27. September stimmt die Schweiz darüber ab, ob genau das ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Es gibt Geschichten, die weniger über Technik sprechen als über Sehnsucht. Über das tiefe menschliche Wissen, dass Leben mehr ist ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
In Saskatchewan lässt die Regierung Löcher in die Prärie graben – nicht für Öl, nicht für Pipelines, sondern für tote ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Die UNO hat den Konkurs erklärt. Nicht ihren eigenen, das wäre eine Meldung wert gewesen, sondern deinen: Das Wasser, das ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Es gibt eine seltsame Kunst, die nicht in Akademien gelehrt und doch von vielen mit erschreckender Meisterschaft beherrscht wird: Die ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Der Supermarkt war lange ein Ort der beruhigenden Illusionen. Helle Beleuchtung, freundliche Verpackungen, glückliche Kühe auf Kartons, knackige Tomaten auf ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
"Nothing" heisst die neue Single der Prager Metallic-Hardcore-Schläger Crippled Fingers und der Titel ist Programm: Es geht um Verrat, zerbrochenes ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Wer regelmässig mit Claude arbeitet, kennt das Problem: Mitten in einem Projekt erscheint die Meldung, das Nutzungslimit sei erreicht. Die ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
In der linken Ecke: Donald Trump, der orangefarbene Endgegner aus Mar-a-Lago, Spezialattacke "Executive Order", Lebensbalken aufgepumpt mit Zöllen, Dekreten und ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Es ist wieder August und damit läuft im deutschen Staatsfunk das immer gleiche Sommerprogramm: Flammenwände in Zeitlupe, dramatische Streicher, ein ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Anarchismus bedeutet nicht nur die Ablehnung von Autorität, nicht nur eine neue Wirtschaft, sondern auch eine Neugestaltung der moralischen Grundsätze ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Portugal exportiert Kork, Küstenkitsch und – man staune – technischen Thrash Metal: Shadowmare haben am 11. August ihr drittes Album ... Ich will mehr! Gib mir alles ➔
Im Care for Wild Africa Rhino Sanctuary in Südafrika leben Nashörner, wenn sie nicht von Wilderern, die auf ihre Nasenhörner scharf sind, umgebracht wurden. Hier hat man einem kleinen Baby-Nashorn eine GoPro auf den Rücken geschnallt und es durch die Gegend rennen lassen. So können wir dem Nashorn-Baby beim Fressen zuschauen und bei eben diesen Dingen, die Baby-Nashörner so tun, was wiederum auch meistens fressen ist…
Villisca ist der Name einer Stadt im US-Bundesstaat Iowa, in der im Jahr 1912 acht Menschen durch eine Axt brutal zu Tode kamen. Da bis heute niemand für die blutige Tat verurteilt wurde, brechen drei Teenager in «The Axe Murders of Villisca» in das Mordhaus ein, um das Mysterium endlich aufzuklären. Doch in dem gespenstischen Haus warten wiederum selbst ihre grössten Ängste auf sie…
Alex Soloviev hat nach eigenen Aussagen «Tonnen an Sounds und Bildern» für die Erstellung dieser 200 Sekunden Reiselust in Form eines Videos verwendet. Das Ergebnis ist schön und zeigt mal lieber die Menschen und Impressionen, als die 08/15-Sehenswürdigkeiten der Weltstadt.
Paris is a vibrant city and it has never been quiet for me. It’s full of fragile sounds, unique textures of streets echoing with the patter of footsteps, wheels, horns, voices.
Naja, ein Schwachkopf ist Trump nicht wirklich. Im Gegenteil, er weiss ziemlich genau, was er tut. Nachdem man ihn im Wahlkampf unterschätzt hat, sollte man dazu lernen…
Ethan und Aza haben den Bau ihrers Baumhaus in einem Zeitraffer-Video festgehalten. Das Baumhaus hängt zugegebener Massen nicht wirklich allzu hoch, was den Bau sicher vereinfacht haben dürfte, ist aber trotzdem sehr geil geworden. Mit schönen Blick auf den See. Dort würde ich auch gerne mal aufwachen…
This is a tree house that my friend Aza and I built for a customer shortly after I built my original tree house. The build took about six months start to finish, but we weren’t working on it full time. It is located in Sandpoint Idaho.
Suicide Silence haben einen 360°-Clip zum Track «Doris» veröffentlicht, der beim Knotfest 2016 aufgenommen wurde. Damit sollen wir auf das kommende, selbstbetiteltes Album «Suicide Silence» vorbereitet werden, das am 24. Februar erscheint…
Ab dem 31. Januar haben Hungrige in Boston die Möglichkeit, McDonalds Big Macs aus einem Automaten zu ziehen. Dabei kann man zwischen einem normalen Big Mac, einem Mac Jr oder einem Grand Mac wählen…
Dieser kanadische Güterzug fährt nach einem Schneesturm durch die Rocky Mountains in British Columbia. Irgendwie erwärmt es einem doch das Herz zu sehen, wie fröhlich zerstörerisch pünktlich gehen kann…
«Sunterra» wagen mit ihrer Wiedergeburt etwas Neues und wenn Gitarren schwere Riffs anstimmen, quietschen dazu die Synths und Growls werden mit hüpfenden Beats untermalt. Die österreichische Gothic Metal Band macht Musik im Zeichen der altägyptischen Göttin Isis und kombiniert Metal mit Scratching und mixt dazu eine ordentliche Prise Industrial und Dubstep (!) in die Kompositionen. Ja Freunde, richtig gelesen! Klingt komisch, aber genau dies macht die sechs Lieder auf «Reborn» abwechslungsreich. Die Band definiert für sich die Richtung und mischt die Zutaten neu, um erstaunlich mitreissende Tracks zu präsentieren.
Mit «Reborn» endet eine zwölfjährige Durststrecke, damals erschien mit «Graceful Tunes» das letzte Album der bereits 1994 gegründeten Gothic Metaller. Danach herrschte Ruhe, die österreichische Band lag ganze neun Jahre lang auf Eis und wurde 2015 mit neuem Line-Up und musikalischen Kurswechsel reaktiviert. Mit deutlich experimentelleren Klängen könnte der Titel der EP «Reborn» passender nicht sein. Irgendwie erinnern mich die Wiener an «Crematory», auch wenn «Sunterra» nicht auf Clear- und Grwol-Gesänge männlicher Vertreter baut und sich hier Libuscha «Lilly» Hruska und Karl «Carlos» Heinz Krug duellieren. Auch Assoziationen zu «Lacuna Coil» und «Theater of Tragedy» sind zu erkennen, doch muss man klar erwähnen, dass die Wiener Band nicht wie ein Abbild dieser Bands klingt, sondern die Eigenständigkeit im Vordergrund steht. «Reborn» markiert die Auferstehung der Metalformation und stellt ein frisches, neues Opus dar, das zu 100% «Sunterra» ist, aber eine musikalische Weiterentwicklung der Band markiert, ohne dabei das eigene Erbe mit Füssen zu treten. «Sunterra» kreieren ihren ganz eigenen, unverkennbaren Sound und zeigen damit alten und neuen Fans, das sie in neuer Frische auferstanden sind.
Vergleicht man «Graceful Tunes» mit «Reborn» erkennt man kaum Gemeinsamkeiten. Lediglich die Vocals erinnern an einstige Taten. Noch immer dominieren kraftvolle Growls, die Hand in Hand mit weiblichem Klargesang gehen und sich hier und da zu harschen Screams verzerren. Hier und da werden auf «Reborn» noch interessante Spoken Word-Passagen und andere Spielchen in den experimentellen Sound irgendwo zwischen Progressive Metal und Hardstyle/Dubstep gegeben. Vertrackte Riffs und wechselhafte Songstrukturen spielen mit Groove-Anleihen und hier und da wird etwas Death Metal eingestreut. Garniert wird das Ganze mit ordentlich Electro, dass mal in Hip Hop Beats, dann wieder in herbe Industrial-Gefilde stösst, nur um im nächsten Song eine fette Hardstyle-Breitseite abzuliefern, es jedoch erstaunlicher Weise schafft, die Fülle an Abwechslung mit Metal abzuschmecken und das Ganze gut klingen zu lassen. Wenn man solche Experimente nicht gewohnt ist, muss man vielleicht etwas Anlauf nehmen und sich die EP ein oder zweimal mehr anhören. Danach erwischt man sich jedoch recht schnell dabei die Beats zu feiern und die Refrains mitzusingen.
Mit dem Opener «Reign Supreme» versucht man noch die Brücke in die Vergangenheit zu schlagen. Es gibt heroisch stampfenden Gothic Metal mit Drum-Gewitter, sägenden Gitarren, tiefkehligem männlichem Growlen und bezauberndem weiblichem Gesang um die Ohren. Im fortschreitenden Verlauf der Platte entfernt man sich aber komplett aus der Gothicecke und auch der Metal erhält eine zunehmend untergeordnete Rolle. Dafür wendet man sich immer mehr dem Electro zu, dass wird wohl der im Promosheet genannte Begriff Metalstep (!) sein. Der zweite Song ist vollkommen anders ausgefallen, nach einem experimentellen Anfang folgt eine dunkle Melodie. Dramatisch wird «Shadow In The Dark» eingeleitet, bis sich interessante Klangkonstrukte dazu gesellen, die in ein trauriges Klavier-Spiel übergehen. Dunkeldüstere Traurigkeit die von Lillys Gesang getragen wird. «Lord Of Lies» geht richtig ab und ist elektronisch verzerrter Gothic Metal mit treibender Melodie. Richtig brachial wird es bei «This Is W.A.R.». Gesteigerte Geschwindigkeit, derber Gothic Metal, Drum-Salven, gefühlvoll traurige Klavier-Passagen und ein Schuss Electro. Der Song ist wesentlich experimenteller und hat viele Anleihen an Crossover-Soundscapes und Progressive Metal. In «Ministry Of Thoughts» treffen Gothic Metal, düsterer Electro und wabernde Dubstep-Elemente aufeinander. Klingt merkwürdig beim lesen, hört sich aber gut an und passt prima zum Track. «Shut up» hingegen kommt dunkel und skurril aus den Boxen. Das Ganze bietet aggressive Death Metal-Bestandteile, Riffing im klassischen Industrialsound und Melodielinien wie im Gothic Metal. Mit den Scratches zusammen ist es eine eigenartige, eigenwillige und so bisher ungehörte Variante metallischer Musik. Dazu kommen eine deutlich experimentelle Schlagseite und viele Sounds, die man aus dem Prog Metal kennt.
Insgesamt sind die Songs voller musikalischer Kontraste und die Musik von «Sunterra» strotzt nur so vor Abwechslung, was die Tracks aber auch stellenweise etwas «unruhig» wirken lässt. Ich vermisse ein wenig den «roten Faden» in dieser EP, doch wer es laut, grummelig und abwechslungsreich mag, wird mit diesem Album gut bedient sein. Technisch gibt es nicht viel zu mosern und auch Ideen hat die Formation. Die Electro Vibes muss man mögen, passen trotz des veranschlagten Sounds wie die Faust aufs Auge. Das Grundgerüst von «Sunterra» tut dem natürlich keinen Abbruch, man bekommt abwechslungsreiche, leicht zugängliche und einprägsame Gothic-Rock/Metal-Songs mit einer Vielzahl von Untertönen geboten. «Sunterra» schaffen es, aus vorgeschriebenen Genre-Korsetts auszubrechen und erschaffen etwas ganz eigenes. Extrem abwechslungsreich, sehr wandelbar, dennoch absolut authentisch. Im Zentrum steht der Duett-Gesang von Lilly und Carlos getreu dem Motto: Die Schöne und das Biest. Der coolste Song auf der Scheibe ist ausgerechnet der am meisten elektronische: «Shut Up!!!» wird mehr oder weniger im Duett und mit gewissem Hörspielcharakter vorgetragen. Eine interessante Idee, die auch gut umgesetzt wurde und den Silberling deutlich aufwertet. Insgesamt kommt die EP gut in die Gehörgänge und macht auf längere Sicht Laune. Da kann man nur hoffen, dass die Wiener fortan sich nicht noch einmal zwölf Jahre Zeit lassen bis zum nächsten Release. «Reborn» ist von Anfang bis Ende spannend und gleichzeitig erfrischend anders. Welcome back!
«Die versunkene Stadt Z» ist die Verfilmung eines Buches von David Grann, in welcher Charlie Hunnam den britischen Colonel Percy Fawcett spielt, der in den 1920ern mit seinem Sohn im Amazonasgebiet verschwand. Etwa 100 Menschen verschwanden auf der Suche nach ihm – und der verschollenen Stadt Z. Zunächst hiess es, dass Brad Pitt die Hauptrolle in «Die versunkene Stadt Z» (The Lost City of Z) übernehmen wird. Im September 2013 wurde jedoch bekannt, dass Brad Pitt nur noch als Produzent an dem Projekt beteiligt ist. Dann wurde Benedict Cumberbatch als Protagonist gecastet nur um wegen Terminschwierigkeiten mit einem parallelen Projekt (Marvels Doctor Strange) wieder abspringen zu müssen. Am Ende bekam schliesslich Charlie Hunnam den Zuschlag für die Rolle und James Gray übernahm die Regie. Starttermin in unseren Breiten ist der 30. März 2017…
Percy Fawcett ist ein britischer Entdecker, der sich in den Amazonas aufmacht, um Karten des bisher unbekannten Gebietes zu erstellen. Durch Zufall stösst er auf eine alte verfallene Stadt, von der noch niemand berichtet hat. Er gibt ihr den Namen «The Lost City of Z», doch als er nach Hause zurückkehrt, glaubt ihm niemand und sein Fund wird als Gehirngespinst verschrien. Gezwungen Beweise für seine Behauptungen zu finden, bricht Fawcett erneut in den Dschungel Brasiliens auf. Doch niemand hat jemals wieder etwas von ihm oder seinen Begleitern gehört.
Mit ihrer neuen Entwicklung will die ukrainische Firma MMOne die VR-Welt buchstäblich auf den Kopf stellen. Ein riesiger, hydraulisch gesteuerter «Arm» soll dem Spieler zusammen mit einer entsprechenden VR-Brille die echte 360°-Erfahrung bringen. Bisher ist das MMOne Project kompatibel mit den Games Project Cars (Slightly Mad Studios), dem Flugsimulator DCS World (Eagle Dynamics), Red Bull Air Race (Slight Mad Studios) und Wingracers und Trackmania Turbo. Am besten, ihr seht euch einfach das folgende Video an. Freudiges Staunen und intensives Grübeln über den Preis des Simulators garantiert!
Für Roberta Mancino war es schon lange ein Traum, mit einem Wingsuit über einen aktiven Vulkan zu fliegen. Nach Jahren des Trainings, erhilt sie die Mission, über Chile’s Villarrica durch den Schwefel-geschwängerten Rauch zu fliegen, der aus dem Krater aufsteigt. In folgendem Video können wir Roberta aus einem Hubschrauber springen und mit ihrem Wingsuit durch den vulkanischen Rauch und Turbulenz fliegen sehen…
Auf dem Teich im Bradgate Park, in Glenfield, Grossbritannien, hat sich eine dünne Schicht Eis gebildet und aus irgendeinem Grund muss diese Familie Schwäne mittendurch schwimmen. Allen voran der Papa, der Stück für Stück sich den Weg freibricht und so für den Rest der Familie einen Pfad durch das Eis frei macht…
Der erste Jamiroquai Song nach 7 Jahren ist zugleich der Titeltrack des kommenden Albums «Automaton», das bereits am 31. März erscheint. Passend zum Sonntag chilliger Sound mit flashigem Video – oder so… ;)
Der neue 3D-Drucker XOCO gehört keineswegs in ein Büro oder eine Werkstatt, sondern in die Küche! Statt mit irgendwelchen Kunststoffen arbeitet der XOCO mit feinster Schokolade und druckt einem fast jede Form in dem süssen Werkstoff. Ganz wichtig war den Entwicklern vom niederländischen Kreativstudio Michiel Cornelissen Ontwerp, dass der Nutzer jeden Schritt des besonderen Druckvorgangs mitverfolgen kann. Darauf basierend wurde die auffällige Kuppelform aus Glas designt, die den Gebrauchsgegenstand Drucker zu einem ansprechenden Deko-Element macht und schon die optische Teilnahme am Entstehungsprozess zum Genuss werden lässt. Und natürlich gehört zu so einem hübschen Gerät unter anderem auch eine passende App, die den Schokodruck Schritt für Schritt begleitet.
Wer viel und oft zockt kennt das Problem: Videospiele kommen heutzutage mit wahnsinniger High-Definition-Grafik daher, so dass der beste Platz, damit man auch ja nicht ein einziges Detail der Action verpasst, direkt vor dem Bildschirm ist. Dummerweise führt diese Tatsache vielfach dazu, dass der geneigte Spieler sich direkt auf dem Boden vor den Schirm platziert, was eine Folter für Knie und Rücken ist. Nicht so mit «Buddy«, dem speziellen Gaming-Seesel, dessen Vorder- und Rückseite sich leicht anpassen lässt und über eine gekrümmte Kopfstütze verfügt, die sich auch als Armstütze nutzen lässt. Der Sessel hilft, eine gute Körperhaltung während des Spiels zu bewahren und ist weich gepolstert. Buddy belegt bereits die besten Plätze in Amazon Japans «Home» Bestseller-Liste und wer mutig genug ist, kann sich mit Hilfe von Google Translate für ungefähr $40 ein Exemplar sichern…
Gerade noch feierten wir seinen Geburtstag, jetzt müssen wir uns von John Hurt verabschieden. «Der Elefantenmensch», «1984», «Alien» oder «Dame, König, As, Spion» – Hurt brillierte stets. Ein grossartiger Schauspieler, dessen stets melancholischer Gesichtsausdruck einen sofort in den Bann schlug. John Hurt fand in seiner experimentierfreudigen, inquisitiven Arbeit viele laute und stille, aber immer eindrucksvolle andere Wege, seinen Charakteren Ausdruck zu verleihen. Egal, wo Hurt auftauchte, er blieb im Gedächtnis, er war gross auch in den kleinen Rollen.
Exzentriker und Ausgestossene, irre Autokraten und gequälte Widerständler: Der Schauspieler John Hurt versenkte sich mit Leib und Seele in die Abgründe menschlicher Natur. Kein anderer Darsteller seiner Generation verkörperte Schmerz und Verletzung so intensiv wie der 1940 geborene Brite. Hurt drängte mit seinem Spiel nie nach vorn, war nie ein Mann der ersten Reihe wie seine Freunde und Trink-Kumpanen Oliver Reed und Peter O’Toole und doch brannten sich seine besten Rollen tief ins kollektive Kinogedächtnis ein: Der «Elefantenmensch» Joseph Merrick, Gay-Ikone Quentin Crisp, Winston Smith in «1984» oder der römische Herrscher Caligula waren nur einige seiner Paraderollen, die er verkörperte. Die gesamte Palette menschlicher Schwäche und Zerbrechlichkeit konnte Hurt mit der Eindringlichkeit seines schon früh von Falten zerfurchten Gesichts und der sehnigen Drahtigkeit seines Physis verkörpern. In jede einzelne seiner Rollen versenkte er sich ganz und gar, egal wie tief die Abgründe schienen.
Als Sohn eines anglikanischen Vikars wuchs Hurt in frömmelnden Verhältnissen in der englischen Grafschaft Lincolnshire auf. Der Vater war distanziert, als jüngstes von drei Geschwistern hing Hurt am Rockzipfel seiner Mutter, trieb aber bereits als Ministrant im Gottesdienst allerlei Schabernack, als er die Weihrauchgefässe absichtlich überfüllte, um die Gemeinde einzunebeln und in Ohnmacht zu versetzen. An der kirchlichen Prep-School scheiterte er jedoch und wurde an eine öffentliche Schule geschickt. Ein Kulturschock, der Hurt tief beeindruckte: Die autoritäre Strenge der Lehrer, die Brutalität der Bullys auf dem Schulhof, das ständige Fluchen – Härten der Arbeiterklasse, die dem behüteten Pastorensohn bis dato unbekannt gewesen waren. Hurt zog sich in Fantasiewelten zurück und entwickelte, gehänselt und eingeschüchtert, sein Gespür für Underdogs. 1966 entdeckte Regisseur Fred Zinnemann den Bühnen- und Fernsehschauspieler und gab ihm eine Nebenrolle als Richard Rich in der Romanverfilmung «Ein Mann zu jeder Jahreszeit».
Seinen Durchbruch erlebte er nach vielen kleineren Rollen und mehreren Jahren als Ensemble-Mitglied an der Royal Shakespeare Company jedoch erst 1975 mit seiner Hauptrolle als Szenegrösse Quentin Crisp in dem TV-Biopic «The Naked Civil Servant». Schwules Kino war in den Siebzigern noch dabei, sich abseits von Voyeurismus oder Didaktik zu etablieren, sodass Hurts furchtlose, zickig-flamboyante Darstellung der queeren Ikone für Aufsehen sorgte. Im Jahr darauf schockierte er das Fernsehpublikum erneut mit seinem rundheraus irren Caligula in «I, Claudius», der zu seiner sterbenden Grossmutter ins Bett kroch und seiner schwangeren Schwester das ungeborene Kind aus dem Bauch schnitt. Drei Jahre später gewann Hurt mit seiner Darstellung des Häftlings Max in Alan Parkers Gefängnisschocker «Midnight Express» einen Golden Globe als bester Nebendarsteller und eine Oscar-Nominierung. 1979 folgte einer von Hurts kürzesten, aber spektakulärsten Kino-Auftritte. In Ridley Scotts Weltraum-Thriller «Alien» spielt er das bemitleidenswerte Crew-Mitglied Kane, dem nach einem gierig verzehrten Spaghetti-Dinner die erste Horror-Kreatur aus dem Brustkorb bricht. Der Schock auf Kanes Gesicht, in den sich Schmerz und Unglaube mischen, ist furchterregender als die grandiosen Spezialeffekte in dieser Szene.
Mit körperlicher Versehrtheit bekam es Hurt auch 1980 in David Lynchs «Der Elefantenmensch» zu tun. Er spielte, praktisch unkenntlich unter monströsen Verformungen, den von der seltenen Lymphstörung Elefantiasis befallenen Briten Joseph Merrick (im Film John genannt). Sein Aufschrei am Ende des Films ging durch Mark und Bein: «I’m not an animal. I’m a human being!» Die berührende, oft mit Boris Karloffs klassischer Frankenstein-Performance verglichene Darstellung brachte Hurt eine weitere Oscar-Nominierung ein. Unter der schweren Maske allein auf schmerzerfüllte, verängstigte oder verachtende Blicke und Gestik zurückgeworfen, entwarf Hurt eine so bemitleidenswerte wie würdevolle Figur. Mit gleicher Sensibilität machte Hurt auch das mit Poesie gegen das autoritäre «Big Brother»-Regime widerstrebende Individuum Winston Smith zum schauspielerischen Ereignis. Als Michael Radfords Verfilmung von George Orwells Gesellschaftsdystopie «1984» im gleichen Jahr ins Kino kam, spiegelte sich das Leid und die Gebrechlichkeit seiner Filmcharaktere längst auch im Privatleben John Hurts: Seine langjährige Lebensgefährtin Marie-Lise Volpelière-Pierrot starb 1983 bei einem Reitunfall. Hurt verfiel dem Alkohol, dem er schon seit seinen Anfängen aus Unsicherheit zugetan war.
In späteren Karrierejahren brillierte Hurt als versierter und verlässlicher Nebendarsteller und Sprecher in Dutzenden von Rollen: Unvergessen bleiben seine minimalen, aber wirkungsvollen Einsätze als Zauberstabmacher Mr Ollivander in zwei Teilen der Harry-Potter-Reihe, aber auch prägnante Rollen in Lars von Triers «Melancholia» und als Geheimdienstchef in der Le-Carré-Adaption «Dame, König, Ass, Spion». Ehrgeiz, sagte er einmal dem «Guardian», sei nie seine Sache gewesen. «Ich habe unheimlich ambitionierte Leute beobachtet: Im Moment des Erfolgs wissen sie genau, wo es lang geht, sie wissen, wie sie damit umgehen sollen und dann geht es richtig los für sie. Toll. Aber so funktioniere ich nicht.» Im Juli 2015 wurde er von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen. Religiös war der vierfach verheiratete, inzwischen seit vielen Jahren trockene Cricket-Fan trotz seiner Kindheitsprägung nie gewesen.
John Hurt starb in der Nacht zu Samstag in London an den Folgen seiner Bauchspeicheldrüsenkrebs-Erkrankung. Noch vor einem Jahr hatte er sich in der britischen Presse zuversichtlich gezeigt, den Krebs besiegen zu können. Ich kann gar nicht aufzählen, in wie vielen Genre-Filmen der Mann mitwirkte, am berühmtesten wurden bereits genannt, doch sind hier auch neben Kane in Ridley Scotts Alien, eine Rolle die er selbst nochmal in Mel Brooks Spaceballs verarschte, auch Sam Peckinpahs in «The Osterman Weekend» genannt oder lieh er dem Hasen Hazel in «Watership Down» seine Stimme und sprach Aragorn in Ralph Bakshis Zeichentrick-Hobbit. Hurt blieb SciFi und Fantasy immer treu, war der Anführer der Aufständischen in «Snowpiercer» und natürlich der diabolische Great Chancellor in «V for Vendetta». John Hurt war wahrlich eine Legende des Genre-Films. Ein ganz grosser Schauspieler verlässt die Bühne. Ruhe in Frieden. Thanks for all the Magic, John.
One of the most badass fights on WWE! Spassiger Mod im WWE 2K17 bei dem wir Jason Voorhees und Michael Myers gegen Donald Trump im Handicap Match antreten sehen…
Die Trump-Karikaturen von Rob Israel wirken leicht verstörend, irgendwie eklig und liegen vielleicht auch an der Grenze des guten Geschmacks. Genauso als würde man Trump zuhören, da ist das ja oft auch nicht anders. Insofern ist das ja im Grunde nur die Visualisierung von dem Zeug, das er sonst so von sich gibt…
«Planet der Affen: Survival» dreht sich um jenen Krieg, der über die zukünftige Herrschaft des blauen Planeten entscheidet. Doch wie genau wird man sich eigentlich an die Originalserie halten? In folgendem Trailer zum actiongeladenen Sci/Fi-Drama sehen wir am Anfang ein kleines Mädchen. Hierbei handelt es sich laut Regisseur Matt Reeves um Nova, die damals von Linda Harrison verkörpert wurde. Im Film wird sie neuesten Informationen nach zu urteilen von Caesar aufgegabelt, während der Jagd auf den von Woody Harrelson gespielten Colonel macht. Der Grund, weswegen Reeves die Figur unbedingt übernehmen wollte, sei der, dass es nicht nur um den Krieg zwischen Mensch und Affe gehe. Er tobe auch im Inneren von Caesar. Nova hält seine menschliche Seite am Leben. Die Einführung der Figur dürfte der bislang grösste Schritt in Richtung Vorlage sein, da in den beiden Vorgängerfilmen alles auf Anspielungen reduziert wurde. Man darf also gespannt sein, wohin es die Geschichte führen wird, wenn sie sich Sommer 2017 auf der Kinoleinwand entfaltet…
Grossartig surreales Meisterwerk vom französischen Pop-Art-Bastler Stab, mit Hintergrundcollagen aus Junk Food, Popkultur und der Renaissance. So fliegt man etwa auf Burgern und Einhörnern, schiesst mit Kreuzen und bekämpft in einem Level den Kapitalismus im Space-Invaders-Style. Da würde ich mir doch wünschen, dass wäre ein echtes Game…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Blogosphere zu deutsch
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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