Streetfighter: Trump vs Merz – 15 Prozent Zoll, 0 Prozent Rückgrat
No Masters. Just Nostr:
In der linken Ecke: Donald Trump, der orangefarbene Endgegner aus Mar-a-Lago, Spezialattacke «Executive Order», Lebensbalken aufgepumpt mit Zöllen, Dekreten und Grossbuchstaben auf Truth Social. In der rechten Ecke: Friedrich Merz, der Sauerland-Sprite mit BlackRock-Vergangenheit, Spezialattacke «Sondervermögen» – ein Move, der die eigene Wählerschaft härter trifft als jeden Gegner.
Round One: Trump eröffnet mit dem Zoll-Uppercut. Fünfzehn Prozent auf alles, was Europa noch zu exportieren wagt. Merz blockt nicht, Merz weicht nicht aus, Merz gratuliert. Der Mann, der im Wahlkampf noch Härte gegenüber Washington versprach, verwandelt sich beim ersten Treffer in einen Sandsack mit Krawatte, der sich auch noch beim Schläger bedankt.
Round Two: Merz kontert – mit Kapitulation als Kombo. Amerikanisches Flüssiggas kaufen, amerikanische Waffen bestellen, amerikanische Investitionszusagen in dreistelliger Milliardenhöhe unterschreiben, obendrauf das Fünf-Prozent-Gelöbnis für die NATO, vorgetragen mit der Inbrunst eines Ministranten vor dem Weihrauchfass. Im Prügelspiel nennt man das Friendly Fire, in Berlin nennt man es transatlantische Partnerschaft.
Einen Finisher benötigt Trump gar nicht mehr. Sein Gegner führt die Fatality an sich selbst aus: Schuldenbremse geopfert, Wahlversprechen zertrümmert, Rückgrat als Verbrauchsmaterial deklariert. Flawless Victory – ohne dass der Champion auch nur geschwitzt hätte. Das Publikum in Deutschland zahlt derweil den Eintritt für die eigene Vorführung, Runde um Runde, Legislatur um Legislatur.
Das ist kein Kampf, das ist eine Hinrichtung mit Eintrittskarte. Berlin steigt in den Ring und bezahlt die eigene Niederlage gleich selbst. Wer gegen Trump antritt und vor dem Gong die Deckung senkt, benötigt keinen Gegner, er braucht einen Spiegel! Continue? Deutschland hat längst kein Kleingeld mehr einzuwerfen!
Streetfighter: Trump vs Merz – 15 Prozent Zoll, 0 Prozent Rückgrat
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!