Ein neues Zeitalter öffnet uns seine Pforten.
Nach post-modern, post-faktisch und post-ironisch… nun «post-meta».
After-Über. Wie auch immer.
Nichts ist mehr heilig, nichts ist mehr eindeutig, nichts ist mehr folgenlos… aber noch schlimmer: Nichts ist mehr alles.
Früher wussten die Dummen, dass sie die Klappe zu halten und Rüben zu ernten haben, während die Intelligenzija sich den Kopf über die grossen Wahrheiten der Existenz zerbrach (z.B. dass im Prinzip JEDER Mensch STÄNDIG Slipeinlagen tragen sollte, egal ob jung/alt, Mann/Frau/Ens oder HyperTrans-Eumel).
Man arbeitete hart. Genoss einen guten Rhabarber-Kwas. Und starb glücklich mit 35 im Kreise seiner Enkel und Urenkel.
Heute brüllen die Geistig Minderbemittelten einem ständig ihre Version längst bekannter Kalendersprüche entgegen und vermischen diese mit infantilen Unterschichts-Headlines aus öffentlich-rechtlichen Witzesendungen.
Man guckt sie an… diese lächerlichen Nacktaffen. Wie sie brüllen und diskutieren. Kaum 4 Gehirnzellen, aber einen sicheren Job im Vertrieb eines Online-Dildo-Versandhauses. Kein einziges Buch ohne Zauberer und Vampire in der heimischen Bibliothek. Ihre Quartiere… armselige Grusel-Stuben voller Leergut und dümmlichen Wandtattoos.
Sei du selbst, sonst ist’s ein anderer.
Live, laugh, love.
Jippie-Kay-Yay, Schweinebacke.
Hahahahahahaha…
Manchmal denke ich kurz: Warum so hart mit ihnen? Sie sind keine Gefahr, eher sowas wie Haustiere… Hirne klein wie Smegma-Bälle, produzieren ihr lebenlang kaum etwas bedeutsameres als Kot, aber sie geben sich Mühe.
Ich möchte nicht, dass ihnen Böses widerfährt. Kein Finger soll sie berühren. Ausser ihr eigener in ihrem Poloch, wenn die Spannung mal wieder unerträglich wird und sie einfach WISSEN MÜSSEN wie die alte Stinkekajüte da unten gerade duftet.
Post-Meta.
It’s a thing.
Wir sind schon da.
Mitten im Poloch der Zivilisation.
Es riecht nach Rom – letzte Phase.
Blickt nicht zurück. Dort ist auch nichts mehr.
Die Geschichte wurde gekapert von 1-Euroläden.
Alles muss raus…
P.S. irgendwo hängt in diesem Moment ein post-humaner Ultra-Normie – wahrsch. FB-Fan von Lutz van der Horst und/oder Mandarinenmarmelade – in einer gedanklichen Endlosschleife á la Gil Ofarim und läutet das Ende der uns bekannten Galaxie ein.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.







