In Grossbritannien findet momentan eine bemerkenswerte Diskussion über die vergangenen Lockdown-Massnahmen statt. Einer der beiden konservativen Regierungschef-Kandidaten, der bisherige britische Finanzminister Rishi Sunak, hat diese Diskussion vor wenigen Tagen dramatisch intensiviert. Der staatliche Nachrichtensender BBC berichtete am 25.8.2022 über die Aussagen von Rishi Sunak gegenüber der Zeitschrift «The Spectator»: Ministern sei es untersagt worden, über Kollateralschäden (trade-offs) der Lockdowns zu diskutieren; es sei falsch gewesen, eine staatliche Angstkampagne zu fahren. Das Regierungs-«Script» sei ein ungerechtfertigtes Angst-Narrativ gewesen («the fear narrative»). Die vorgegebene Leitlinie sei gewesen: «Es gibt keine negativen Auswirkungen». Interne Kritik in dem wissenschaftlichen Beratungsgremium (SAGE) sei nicht veröffentlicht worden. Ausserdem bemerkt BBC, dass Rishi Sunak mit diesen Aussagen bei einem erheblichen Teil der konservativen Parteimitglieder auf Zustimmung stossen dürfte. Das Finanzministerium unter Sunak habe sich seit langem gegen viele Covid-Massnahmen gewehrt, versucht, Covid-Tests so früh wie möglich zu beenden, habe den Kauf von Antiviren-Mitteln abgelehnt und habe von vorneherein nicht hinter dem Impfplan gestanden.
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