Charles Eisenstein gilt als ein wichtiger Theoretiker der Occupy-Wallstreet-Bewegung und befasst sich vor allem mit den Themen des Gelds, der Ideologie des Fortschritts und der ökologischen Krise. In seinen Augen ist die zentrale Krise unserer Zeit eine solche des Wortes, eine Krise der Verständigung, der babylonischen Sprachverwirrung, der die gemeinsame Lösungsfindung zu eigentlich lösbaren Problemen verunmöglicht.

Als zentralen Motor dieser Umstände sieht er die zentrale psychosoziale Dynamik der Opferkrise –das Sündenbock-Prinzip, wie es der französische Kulturanthropologe René Girard bezeichnet. Girard geht davon aus, dass eine Zunahme sozialer Spannungen zu einer Opferkrise führen muss, bei der ein Sündenbock als Stellvertreter sozialen Niedergangs und Hort allen Übels geopfert wird. Aus einer Sublimierung dieser Kräfte ins Symbolische sei die gesamte Kulturproduktion zu erklären und insbesondere Feste wie das Karnevalsfest. Charles Eisenstein sieht das Virus als ersten Sündenbock dieser Krise, die Ungeimpften als den zweiten.

Ausgehend von dieser Analyse stellen wir die Frage, wie diese Krise so zu überwinden sei, dass sich nicht dieselben psychosozialen Kräfte reproduzieren, was zu tun ist bei Anfeindung, sprechen über Mut, über Zorn, über Kommunikation und über die totalitäre Dimension des westlich europäischen Fortschrittsmythos.

Das Sündenbock-Prinzip – Charles Eisenstein im Gespräch | KaiserTV International
Das Sündenbock-Prinzip – Charles Eisenstein im Gespräch | KaiserTV International

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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