Ebola hier, Hantavirus dort, Klimakatastrophe übermorgen – die WHO liefert Dauerkrisenbetrieb im Abo. Wer die Finanzströme hinter dieser Inszenierung aufdröselt, landet unweigerlich bei denselben Namen, denselben Stiftungen und denselben Laboratorien, die längst am nächsten Geschäftsmodell basteln: Synthetisches Essen für alle, ob gewollt oder nicht.
Der Mechanismus ist erprobt. Panik erzeugen, Lösung bereitstellen, Kasse machen. Bei mRNA-Impfstoffen hat er prächtig funktioniert. Bei Lebensmitteln läuft er gerade an – leise, methodisch und mit demselben Personal.
Krisenkarussell im Dauerbetrieb
Die Schlagzeilen jagen einander in einem Rhythmus, der kein Zufall mehr ist. Hantavirus: Grippeähnliche Symptome, von der Boulevardpresse zur Horrorkreuzfahrt veredelt – drei Tote, mit denen die Süddeutsche ihre Leser schockiert, ohne zu erwähnen, dass Kreuzfahrtschiffe seit jeher Leichenkühlräume mitführen, weil bei überwiegend betagten Passagieren auf langen Reisen Todesfälle schlicht zur Statistik gehören. Kaum hat die WHO Hantavirus zur abgesagten Fehlanzeige erklärt, ruft dieselbe Organisation für Ebola die höchste Warnstufe aus – zum dritten Mal seit 2014, nach der Schweinegrippe 2009 und zwei Affenpocken-Pandemien, die ebenfalls sang- und klanglos eingestampft wurden. Dieselben Schlagzeilen, dieselbe Dramaturgie, dieselbe Leere danach.
Wer sich fragt, wem diese systematische Angstmache dient, findet einen Hinweis in einer Meldung aus Januar 2024: Rund 26,7 Millionen Dollar flossen – unter anderem an Moderna – für «ambitionierte Forschung» zu Ebola-Impfstoffen. Gezahlt über CEPI, die Koalition für Innovationen zur Pandemievorbereitung, gegründet in Davos vom Weltwirtschaftsforum und der Gates-Stiftung. Steuergelder, auf Umwegen in Pharmaportfolios transferiert. Nach der WHO-Panikmache rund um Hantavirus stiegen die Moderna-Aktien umgehend. Wer den Zeitpunkt kannte und sich rechtzeitig eingedeckt hatte, konnte mit Kaufoptionen Unsummen verdienen – wenn die WHO dann noch einen Notstand ausruft, verdoppelt sich die Dividende.
Wie belastbar die Datenbasis für solche Notlagen tatsächlich ist, zeigt ein Detail, das kaum Erwähnung fand: Eine 78-jährige Frau aus Passau stirbt auf dem Kreuzfahrtschiff, ihr Leichnam wird in den Niederlanden sofort eingeäschert – Obduktion ausgeschlossen, Todesursache per Pressemitteilung definiert. Pathologieprofessor Klaus Püschel hatte bei Corona vorgemacht, wohin unabhängige Obduktionen führen: Die sogenannten Virustoten hatten im Schnitt mehrere Vorerkrankungen und waren im Mittel 83 Jahre alt. Dieses Mal verbrennt man die Beweise vorsorglich.
Das mRNA-Lehrstück
BioNTech war vor 2019 ein Unternehmen ohne ein einziges marktfähiges Produkt. Die Gates-Stiftung investierte 50 Millionen Dollar, Pfizer stieg ein. Ende 2019 twitterte Gates, Impfstoffe seien «eines der besten Geschäfte im Gesundheitsbereich» – und zeigte sich gespannt auf 2020. Drei Monate später erklärte die WHO eine Pandemie, gestützt auf PCR-Werte ohne belastbare klinische Evidenz. BioNTech erhielt über Nacht eine Notzulassung, die Gründer wurden Multimilliardäre, Gates vervielfachte seinen Einsatz und stieg aus. Pfizer ebenso. Das Unternehmen hat seitdem kein einziges weiteres Produkt hervorgebracht – und sitzt trotzdem als Erfolgsgeschichte im kollektiven Gedächtnis.
Das Muster lässt sich auf eine Kurzformel bringen: Wer den Zeitpunkt einer WHO-Notlage kontrolliert und sich vorher eingedeckt hat, gewinnt. Immer. Dass die WHO-Website Investoren einlädt, ist kein Tippfehler. Es ist Programm.
Laboressen als nächstes Projekt
Bill Gates ist heute der grösste private Farmlandeigentümer der USA. Gleichzeitig hält er Beteiligungen an Impossible Foods, an Laborfleisch-Unternehmen wie Upside Foods und an einer Reihe weiterer Akteure der synthetischen Ernährungsbranche. Das WEF propagiert seit Jahren die sogenannte «Protein Transition»: Weg vom Tier, hin zu Insekten, Laborprodukten und fermentiertem Zellbrei. Und welche Begründung liefert den ideologischen Treibstoff? Der Klimanotstand – derselbe, den Lauterbach gerade per WHO-Dekret institutionalisieren will, nachdem der IPCC sein düsterstes Szenario still beerdigt hat.
Deutschland gehört zu den kältesten Ländern der Erde, Platz 177 von 214 in der Rangliste der Durchschnittstemperaturen. Dass im Winter erheblich mehr Menschen sterben als im Sommer, blendet Lauterbach vollständig aus. Kein Datenpunkt darf die Erzählung stören. Denn wenn das Klima eine globale Gesundheitsbedrohung ist, fällt Fleischkonsum in die Zuständigkeit der WHO – und wenn die WHO in der Zuständigkeit liegt, liegt die Lösung bereits in der Schublade: Synthetisch, patentierbar, skalierbar, von denselben Investoren kontrolliert, die bereits den mRNA-Boom finanziert haben. In der Schweiz ist Heuschreckenmehl seit 2023 offiziell als Lebensmittel zugelassen – ohne dass die Mehrheit der Konsumenten je danach gefragt worden wäre.
Dieselbe Hand, anderer Topf
CEPI, gegründet in Davos, finanziert Moderna und BioNTech. Gates finanziert die WHO. Gates besitzt Farmland und Laborfleischfirmen. Das WEF predigt Insektenprotein. Die EUdSSR subventioniert Heuschreckenmehl in Lebensmitteln, beschriftet es kleinstmöglich und nennt das Verbrauchertransparenz. Die Verbindungslinien zwischen Pandemieindustrie und synthetischer Ernährungsagenda verlaufen nicht zufällig – sie verlaufen durch dieselben Büros, dieselben Stiftungen und dieselben Jahrestagungen in Davos.
Das Laboressen-Projekt arbeitet mit demselben Grundprinzip wie der Impfstoff-Rollout – einzig das Tempo unterscheidet sich. Das Impfstoffprojekt benötigte eine globale Panikwelle innerhalb weniger Wochen. Das Laboressen-Projekt baut auf schleichendem Klimadruck, regulatorischen Verboten und der sukzessiven Verteuerung natürlicher Lebensmittel, bis die günstige Alternative aus dem Labor selbst für Skeptiker erschwinglich wirkt. Kein Notstand ohne Produkt dahinter, keine Panik ohne vorbereitetes Portfolio. Die Leichenkühlräume des Systems sind immer schon bestückt, bevor die Schlagzeilen erscheinen.
Wer glaubt, das sei Zufall, soll erklären, warum Gates 2019 aus reiner Begeisterung twitterte – drei Monate vor einer Pandemie, die seinen Investitionen Milliarden einbrachte! Wer die WHO noch immer als Gesundheitsorganisation begreift, soll erklären, warum sie Investoren wirbt und keine Obduktionen fordert! Auf dem Teller liegt bald, was das Labor bestellt – Du warst nicht gefragt – und sie nennen dies «nachhaltige Ernährung»!
Ewiger Notstand? Panik als Produkt: Wie WHO und Gates Angst in Aktiengewinne verwandeln
Seit 2021 betreibt die Schweiz das erste WHO-Biohub-Labor der Welt: Das Labor Spiez im Berner Oberland, offiziell eine Drehscheibe für den schnellen Austausch neu auftretender Erreger mit epidemischem oder pandemischem Potenzial. Das steht so auf der eigenen Website, stolz formuliert, kaum debattiert – das Parlament weiss seit Jahren kaum davon, der Bundesrat hält auf Fragen substanzielles Schweigen und das Labor baut derweil aus.
Am 13. Januar 2026 richteten Toxikologe und Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz sowie Christian Oesch, Präsident des Vereins WIR, ein formelles Schreiben an alle sieben Bundesräte. Fünf konkrete Forderungen: Offenlegung der Rechtsgrundlage für WHO-Aktivitäten in Spiez, eine verfassungsrechtliche Prüfung, Suspension von Dual-Use-relevanten Programmen, Wiederherstellung parlamentarischer Kontrolle sowie aktive Verteidigung der Schweizer Neutralität. Die substanzielle Antwort ist bis heute ausgeblieben. Im Polit-Talk auf Hoch2TV – eine der wenigen Plattformen, auf denen dieses Thema überhaupt diskutiert wird – wurden die Fragen von Hockertz und Oesch diskutiert.
Das MOU-Kunststück
Das Abkommen zwischen dem Labor Spiez und der WHO wurde nicht als ordentlicher Vertrag abgeschlossen, der zwingend National- und Ständerat passieren müsste. Man wählte ein Memorandum of Understanding, ein Instrument unterhalb der Vertragsschwelle, das parlamentarische Mitsprache formal aushebelt. Formal möglicherweise zulässig, politisch eine Demokratie-Umgehung in Reinkultur. Eine Institution, die hochgefährliche Erreger grenzüberschreitend koordiniert, tut das auf einem Seitenweg, der das gewählte Parlament souverän ignoriert. Laut Oesch sind National- und Ständeräte beim Thema Spiez weitgehend im Dunkeln. Seit Frühling 2024 betreibt die NATO zudem ein offizielles Büro in Genf. Soviel zur Neutralität.
Wenn Verstärken Waffe heisst
Gain-of-Function-Forschung beschreibt die gezielte Veränderung von Erregereigenschaften, etwa die Verstärkung der Übertragbarkeit eines Virus von Mensch zu Mensch. Prof. Hockertz formuliert die Konsequenz ohne Umschweife: Wer Eigenschaften eines hochpathogenen Virus verstärkt, produziert eine Waffe, eine Angriffswaffe, für die es keine defensive Variante gibt, weil ihr einziger Mehrwert die selektive Schädigung anderer Menschen ist. Das Dual-Use-Argument, der Standardgriff zur Beruhigung der Öffentlichkeit, versagt hier vollständig.
Ob am Labor Spiez entsprechende Forschung stattfindet oder stattgefunden hat, ist öffentlich nicht dokumentiert. Der Bund weist entsprechende Fragen zurück. Die USA erliessen im Mai 2025 ein klares Finanzierungsverbot für bestimmte Formen dieser Forschung, auch im Ausland. Die Schweiz führt die Debatte praktisch nicht. Was nicht diskutiert wird, existiert offiziell nicht – ein Verfahren, das die Eidgenossenschaft seit Jahrzehnten mit souveräner Selbstverständlichkeit anwendet.
Drittmittel im Dunkeln
Der Jahresbericht 2024 des Labors Spiez bestätigt Drittmittel, also Gelder externer Auftraggeber, deren Identität und Auftragsinhalte der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Wer zahlt, schafft an: Ein Grundsatz, so alt wie die Auftragsforschung selbst. Welche Firmen, welche staatlichen oder privaten Institutionen hinter diesen Mitteln stehen, bleibt im Dunkeln. Parlamentarische Anfragen haben keine befriedigenden Antworten erzeugt. Die WHO selbst wird zu über 80% von privaten Geldgebern finanziert, darunter Grossstiftungen mit klaren wirtschaftlichen Interessen. Das ergibt kein Verschwörungsszenario, sondern eine banale Interessenkonflikt-Analyse: Ein staatlich betriebenes Schweizer Labor koordiniert im Auftrag einer privatfinanzierten Weltbehörde den globalen Erregeraustausch, und niemand fragt, wessen Interessen dabei bedient werden.
Ukrainische Experten im neutralen Biolabor
Öffentlich zugängliche Quellen, darunter ein Artikel der Weltwoche und Medienmitteilungen der ukrainischen Botschaft, belegen Besuche ukrainischer Experten im Labor Spiez. Die Ukraine ist Kriegspartei. Die Schweiz beansprucht Neutralität. Welchen Zweck diese Besuche hatten, was besprochen oder vereinbart wurde und ob vergleichbare Kontakte zu anderen Konfliktparteien bestehen, ist nicht bekannt. Prof. Hockertz verweist darauf, dass rund 18 ukrainische Biolabors zu Beginn des Krieges gezielt bombardiert wurden. Wer danach einen Ersatz sucht, findet ihn offenbar in einem ruhigen, diskreten Land, das fleissig forschen lässt, weil niemand laut fragt.
Neubau, Rheinmetall und die nächste Stufe
Ein Neubau des Labors ist geplant, Budget gesprochen, Bautätigkeit im Gang. Hunderte Millionen Franken fliessen in die Region Spiez, rund 300 Meter entfernt die Nitrochemie, eine Tochterfirma von Rheinmetall. Was dabei im Stillen entsteht, gleicht einem internationalen Rüstungs-Biokompetenzzentrum ohne demokratische Rückbindung. Hockertz hat die Diskussion über eine mögliche Aufrüstung auf BSL5-Erreger selbst angestossen, also über die höchste Sicherheitsstufe jenseits von Ebola und Konsorten hinaus. Das Parlament wurde darüber nicht informiert, weil kein Mechanismus existiert, der es auch nur in Kenntnis setzen müsste.
Das ist keine administrative Panne. Es ist das strukturelle Abbild einer Schweiz, die ihre staatspolitische Souveränität scheibchenweise an internationale Institutionen und private Drittgeldgeber abtritt und die einfachste demokratische Frage, die ein Rechtsstaat stellen muss, konsequent unbeantwortet lässt: Wessen Auftrag führt dieses Labor aus, wer kontrolliert das und wer haftet, wenn etwas schiefgeht?
Kaufmännisch gilt Schweigen als Zustimmung – und wer Pathogene im Auftrag unbekannter Drittgeldgeber um den Globus verteilt, einen Neubau im Schatten von Rheinmetall hochzieht und ukrainische Kriegsparteien durch die Sicherheitsschleusen führt, hat jeden Anspruch auf das Etikett «neutrales Schutzlabor» längst verwirkt und nennt das trotzdem «Pionierrolle»! Die Biowaffenkonvention verbietet die Entwicklung biologischer Waffen – ein Memorandum of Understanding interessiert sie freilich nicht, weil kein Parlament je davon wusste! Und wenn jede Verstärkung eines Virus eine Waffe produziert, fragt sich, was die Schweiz in Spiez eigentlich schützt – die Bevölkerung oder die Interessen derer, die still und leise zahlen und die Antworten darauf ebenso still und leise verweigern!
Wuhan im Berner Oberland: Labor Spiez, die WHO und der stille Handel mit Biowaffen
Griechenland schickt Verstärkung. Sanctum Pyre, frisch gegründet 2025, haben keine Zeit mit langsamen Anlaufphasen verschwendet: Zwei Singles als Aufwärmrunde, dann direkt das Debüt-Album «He who Remains» – erschienen am 20. März 2026.
Das Konzept klingt verdächtig kompetent für eine Neugründung: Epischer Heavy Metal trifft melodischen Power Metal, unterlegt mit orientalischen Skalen und östlichen Arrangements, die dem Ganzen einen Charakter verleihen, den man selten so konsequent durchgezogen hört. Mastermind Nikos Tzouannis zeichnet für Musik, Texte und Orchestrierung verantwortlich, Rob Lundgren übernimmt den Gesang und Mike G. erledigt Gitarren, Bass, Drum-Programming und Mixing – ein schlankes Kerngerüst, das offenbar weiss, was es tut.
Dass Sanctum Pyre für das Debüt gleich Gastmusiker dieser Klasse aufbieten, ist bezeichnend: Thomas Karam, Shlomit Levi und Cristina Reyes sind dabei. «Daughter Of The Wind» versammelt Karam und Levi gemeinsam, der CD-Bonustrack «The Veil Is Torn» holt Karam erneut ins Studio. Zehn Tracks – darunter «Break Thy Chains», «Ride Through Fire», «She Was Flame» und der Titeltrack – zeichnen das Bild einer Band, die von Anfang an weiss, wo sie hinwill: Melodisch, episch, mit dem Orient im Blut und dem Metal-Handwerk fest im Griff. Wer bei griechischem Power Metal automatisch die Augen verdreht, sollte hier genauer hinhören – «He who Remains» klingt nicht nach Band, die noch sucht, sondern nach einer, die bereits angekommen ist…
Stell dir ein Restaurant vor, das davon lebt, dass du nie satt wirst – Hunger als Geschäftsmodell, Sättigung als Bilanzkatastrophe. Genauso funktioniert das, was sich die westliche Welt als «Gesundheitssystem» verkauft. Nur heisst das Restaurant Pharmakonzern, das Hauptgericht ist patentiert und der Hunger trägt einen ICD-Code.
Wer Symptome pflegt, lebt von Patienten. Wer heilt, ruiniert die Bilanz. Diese unschöne Logik ist keine Verschwörungstheorie aus einem schlecht beleuchteten Kellerstudio, sondern das nachvollziehbar dokumentierte Ergebnis von rund hundertfünfzehn Jahren konzertierter Stiftungspolitik – mit Namensschild, Adresse und Bankverbindung.
Der Flexner-Report als Geburtsurkunde der Krankheitsindustrie
Im Jahr 1910 publizierte Abraham Flexner – ein Klassikphilologe ohne medizinische Ausbildung – im Auftrag der Carnegie-Stiftung den Bericht «Medical Education in the United States and Canada». Der Flexner-Report klang nach Qualitätssicherung, war in der Wirkung aber eine feindliche Übernahme der amerikanischen Medizin. Carnegie und Rockefeller spülten anschliessend ihre Stiftungsmillionen ausgerechnet in jene Hochschulen, die sich dem neuen pharmazeutisch-allopathischen Modell unterwarfen. Wer mitspielte, bekam Labore, Lehrstühle und Neubauten. Wer mit Pflanzen, Wasseranwendungen oder Homöopathie weiterarbeitete, verlor Akkreditierung, Lizenz und am Ende den Beruf. Das Modell wurde zum Goldstandard – nicht weil es das beste war, sondern weil es das bestbezahlte war. Von rund 160 medizinischen Hochschulen in den USA überlebten knapp mehr als 60 die Säuberung. Auch fünf von sieben Hochschulen für schwarze Ärzte und mehrere Frauenhochschulen wurden geschlossen – die soziale Hygiene der Stiftungen kannte schon damals keine Rührseligkeit.
Allopathie gewinnt, weil sie teurer ist
Vor der Stiftungs-Übernahme war die amerikanische Medizin pluralistisch. Allopathen mit Aderlass, Quecksilber und brutaler Chirurgie konkurrierten mit Empirikern, die mit Kräutern, indianischen Hausmitteln und nüchterner Beobachtung arbeiteten – beides offiziell zugelassen, beides mit ehrlichem Spott von Zeitgenossen quittiert. Erst die Kombination aus chemischer Industrie, Narkose und Antiseptik machte Chirurgie und synthetische Wirkstoffe rentabel. In genau diesem Moment entdeckten die Rockefellers, dass aus dem Erdölgeschäft eine zweite, noch lukrativere Branche zu destillieren war: Petrochemisch hergestellte, patentierbare, lebenslang einzunehmende Medikamente. Heilpflanzen sind nicht patentierbar. Genau das macht sie betriebswirtschaftlich indiskutabel und politisch unerwünscht.
Die ehrliche Bilanz der Schulmedizin
Ein Pharmakonzern verdient an einem geheilten Patienten exakt null Franken pro Jahr, an einem dauerhaft «eingestellten» Patienten dagegen über Jahrzehnte. Diese Wahrheit ist so simpel, dass sie eigentlich auf jedem Apothekenschaufenster prangen müsste – stattdessen prangt dort «Wir beraten Sie gerne». Der heutige Arzt ist im Schnitt hervorragend in Pharmakologie ausgebildet und systematisch unterversorgt in Ernährung, Mikronährstoffen und Lebensstilmedizin. Was er nicht in der Vorlesung hatte, wird er auch in der Praxis nicht verschreiben – stattdessen Rezeptblock zücken, Diagnose ankreuzen, nächster Patient. Wer beim Spezialisten landet, bekommt mit beachtlicher Regelmässigkeit den schönen Satz «Das müssen Sie jetzt lebenslang nehmen» zu hören. Lebenslang. Das ist kein Pflegekonzept, das ist ein Abonnement.
Vom Schlangenöl zur Petropille
Pikante historische Pointe am Rand: Die Rockefeller-Dynastie wurde nicht in der Raffinerie geboren, sondern im Hausierwagen. William Avery Rockefeller, Vater des Standard-Oil-Patriarchen, zog als bigamistischer «Krebsheiler» durch das ländliche Amerika und verkaufte Petroleum-Schlangenöl als Wundermittel gegen alles, was den damaligen Käufern an Hoffnung übrig blieb. Sein Sohn perfektionierte das Modell, ersetzte das Wanderwagen-Charisma durch Stiftungslogos und kassierte fortan industriell. Heute spricht niemand mehr vom Schlangenöl, dafür von Evidence-Based Medicine, deren Zulassungsstudien – siehe Replikationskrise – mit auffälliger Regelmässigkeit von genau jenen Konzernen finanziert werden, die am Endprodukt verdienen. Die Verpackung hat sich modernisiert. Der Geschäftsplan nicht.
Die hässlichere Schwester namens Eugenik
Wem das alles immer noch nach reinem Profit klingt, der hat die zweite Schicht übersehen. Im Jahr 1952 gründete John D. Rockefeller III den Population Council, eine Organisation gegen das angeblich drohende Überbevölkerungs-Inferno. Erster Präsident: Frederick Osborn, Gründungsmitglied der American Eugenics Society, der das nationalsozialistische Eugenik-Programm im Jahr 1937 als «wichtigstes Experiment, das je gewagt wurde» lobte. Das ist nicht Recherche, das ist Aktenlage. Im selben Geist finanzierten Rockefeller-nahe Stiftungen jahrzehntelang WHO-Forschungsprogramme zu «Anti-Fertilitäts-Vakzinen». Im Jahr 2014 wiesen die Kenya Catholic Doctors Association mit unabhängigen Labortests HCG-Beimischungen in einer angeblich reinen Tetanus-Impfkampagne von WHO und UNICEF nach, die ausschliesslich Frauen im gebärfähigen Alter erhielten. Die Mainstream-Faktenchecker erklären den Befund bis heute für widerlegt. Sechs unabhängige Labors sehen das anders – wem du glaubst, ist deine eigene Entscheidung.
Vom Gesundheitssystem zum Geschäftsmodell
Was sich also heute «Gesundheitssystem» nennt, ist in seiner Kernfunktion exakt das Gegenteil – ein Krankheitssystem, dessen ökonomische Existenz auf der Aufrechterhaltung von Symptomen beruht, nicht auf deren Beseitigung. Es wurde nicht aus reiner Bosheit erbaut, sondern aus einer Mischung kalter Geschäftsrationalität und kalter ideologischer Brille, in der einfache Menschen vor allem als zu verwaltende, zu reduzierende, gegebenenfalls pharmazeutisch zu stabilisierende Bevölkerungsmasse erscheinen. Das ist die unbequeme Logik hinter Krankenkassenprämien, Pillenregal und dem ärztlichen Satz «Das müssen Sie jetzt lebenslang nehmen».
Niemand wird euch heilen, der an eurer Krankheit verdient, und das gesamte System lebt davon, dass ihr krank bleibt! Ein Apparat, der euch ehrlich gesund machen würde, wäre an der Börse innerhalb eines Quartals ein Trümmerhaufen – also macht er euch lebenslang «behandelbar» und nennt dies «Patientenfürsorge». Was die Rockefellers im Jahr 1910 als Geschäftsmodell entworfen haben, verkaufen euch Krankenkassen, Aufsichtsbehörden und gut frisierte Talkshow-Mediziner heute als zivilisatorische Errungenschaft und ihr zahlt Monat für Monat begeistert dafür! Solange der Patient als Ertragsquelle gilt und die Heilung als Bilanzrisiko, wird kein System dieser Welt jemals heilen wollen – es wird euch bestenfalls pflegen, bis ihr ausgepresst seid und dies dann mit dem schönen Wort «Versorgungssicherheit» bemänteln!
Symptome pflegen, Heilung verhindern – das tatsächliche Geschäftsmodell der Pharmaindustrie
Quellen
Flexner Report 1910 – Wikipedia: en.wikipedia.org/wiki/Flexner_Report
«The Flexner Report ― 100 Years Later», PMC: pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3178858
«1910: The Year American Medicine Changed Forever», RealClearScience: realclearscience.com
«Rockefeller III Births the Population Council», Philanthropy Roundtable: philanthropyroundtable.org
«The Long Road of Eugenics: From Rockefeller to Roe v. Wade», Human Life Review: humanlifereview.com
«HCG Found in WHO Tetanus Vaccine in Kenya Raises Concern in the Developing World», SCIRP: scirp.org
James Corbett, «Episode 286: Rockefeller Medicine», The Corbett Report: corbettreport.com/rockefeller-medicine
E. Richard Brown, «Rockefeller Medicine Men: Medicine & Capitalism in America», University of California Press, 1979
Eustace Mullins, «Murder by Injection: The Story of the Medical Conspiracy Against America», 1988
Zwei Milliardäre. Ein Streetfighter-Match. Und am Ende gewinnen die Pilze. Bill Gates, der Monopolist mit dem Bulldozer-Lächeln, gegen Steve Jobs, den Yoga-Propheten mit schwarzem Rollkragen und messianischer Fangemeinde.
Gates baut auf Windows-Kombo und BSOD-Supermove. Jobs kontert mit Reality-Distortion-Field und dem berüchtigten «One More Thing»-Finisher. Der Hintergrund: Historische Rivalität, Milliardendollar-Marktanteile und gegenseitige Verachtung, in Nadelstreifen verpackt.
Jobs schwor auf LSD und Magic Mushrooms als Quelle seiner Genialität, Gates liess sich ebenfalls nicht lumpen. Vielleicht erklärt das die Produkte. Vielleicht auch die Weltrettungsphantasien – der eine posthum als Kult, der andere als selbsternannter Pandemie-Prophet mit Impfstoff-Portfolio. Ein fairer Fight war das nie. Nur ein teures Spektakel für zahlende Zuschauer.
Und wir, die das alles brav gekauft, installiert und abgenickt haben – wir hätten wohl auch ein paar Pilze gebraucht!
Bill gegen Steve – Wer hat mehr Realität verzerrt?
Ein britischer Mathematiker projiziert apokalyptische Zahlen auf PowerPoint-Folien, Regierungen auf drei Kontinenten trampeln Grundrechte in den Boden – und fünf Jahre später stellt sich heraus, was jeder wissen durfte, der den Taschenrechner nicht aus dem Fenster geworfen hatte: Die Modelle lagen um Faktor 10 bis 100 daneben. Willkommen in der teuersten Wissenschafts-Performance-Show der Neuzeit.
Der Berner Filmemacher Mike Wyniger hat sich eineinhalb Jahre und grossteils Eigenmittel gegönnt, um das erste Pandemiejahr 2020 kritisch aufzurollen – das Resultat heisst «Der Hype» und feierte gestern in Bern Premiere. Infosperber liefert dazu eine Bestandsaufnahme, die sich gewaschen hat. Die zentrale Frage lautet nicht, ob der Hype existierte, sondern warum er so problemlos funktionierte.
30’000 Tote – oder doch nicht
Ende Februar 2020 erklärte der Berner Epidemiologe Christian Althaus gegenüber der NZZ, die Sterblichkeit liege bei rund einem Prozent – und ohne Gegenmassnahmen könnten in der Schweiz rund 30’000 Menschen in wenigen Monaten sterben. «Ein solches Worst-Case-Szenario ist nicht ausgeschlossen», so Althaus. Der Präventivmediziner Felix Gutzwiller bezeichnete das damals als «verantwortungslos». Althaus schrieb mit drei Kollegen direkt an Gesundheitsminister Alain Berset und drei der vier Briefschreiber wurden kurz darauf zu Regierungsberatern. Das System belohnte die lauteste Alarmglocke, nicht die präziseste Analyse.
Die Berechnungsgrundlage lieferte der britische Wissenschaftler Neil Ferguson vom Imperial College London. Seine Modellierungsstudie schätzte, dass ein Prozent aller Infizierten – inklusive jener ohne jegliche Symptome – sterben würde. Das Problem: Ferguson hatte diese Gleichung schon einmal aufgeführt. Anno 2009 prophezeite er, dass ein Drittel der Menschheit innerhalb von neun Monaten die Schweinegrippe bekommen würde. Eingetreten ist davon: Nichts. «Man hätte eigentlich wissen können: Die liegen systematisch um den Faktor 10 oder 100 daneben», sagt der Luzerner Gesundheitsökonom Konstantin Beck. Dass man Fergusons Berechnungen trotzdem so grosses Gewicht gab, fand er «sehr komisch». Komisch. Das Wort klingt fast niedlich für das, was folgte.
Schweden hatte recht, durfte es aber nicht sagen
Anders Tegnell, Schwedens früherer Staatsepidemiologe und in westeuropäischen Leitmedien zeitweise als fahrlässiger Hinterwäldler porträtiert, erklärte in Wynigers Film: «Wir schauten uns das Modell an und hielten es für nicht sehr realistisch. Gemäss dem Modell hätten wir im ersten Frühling fast 100’000 Erkrankungsfälle haben sollen. Nach diesem Frühling hatten wir etwa 3000 Fälle.» Was die Übersterblichkeit betrifft, kam das anfangs massiv gescholtene Schweden besser durch die Pandemie als Länder mit weitaus strengeren Massnahmen.
Gleichzeitig stellte Stanford-Epidemiologe John Ioannidis – der dafür von Wissenschaftskollegen massiv angefeindet wurde – ein nüchternes Rechenbeispiel an: Das Risiko, unter 65 Jahren in der Schweiz an Covid zu sterben, entsprach in etwa dem Risiko, täglich rund 37 Kilometer Auto zu fahren und dabei tödlich zu verunfallen. Das ist kein Argument für Sorglosigkeit – aber es ist eine Zahl, die man der Bevölkerung schlicht geschuldet hätte.
WHO: 3,4 Prozent aus dem Blauen
Die WHO lieferte unterdessen ihr Bestes: WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus verkündete im März 2020, dass 3,4 Prozent aller Corona-Kranken weltweit sterben würden – einer von 30 Infizierten. Die Heinsberg-Studie des Bonner Virologen Hendrik Streeck, erschienen im Mai 2020, kam auf rund 0,35 Prozent – unter Einbezug der oft fünfmal so häufigen unerkannten Infektionen. Ein Zehntel der WHO-Zahl. Eine spätere österreichische Studie unter Beteiligung von Ioannidis bezifferte die Infektionssterberate zu Pandemiebeginn auf rund 0,61 Prozent – und sie fiel während der Omikron-Phase auf 0,04 Prozent. Nur ein einziges Mal, kurz vor dem Impfstart, lag sie vorübergehend bei etwa einem Prozent.
Österreich: 100’000 prophezeit, 2000 eingetreten
Franz Allerberger, früherer Leiter des Bereichs Öffentliche Gesundheit der österreichischen Gesundheitsagentur AGES, erinnerte sich gegenüber Infosperber: Mathematiker hätten dem Kanzler zu Pandemiebeginn eingeredet, in wenigen Monaten würden 100’000 Menschen sterben. «Tatsächlich sind in der ersten Welle rund 2000 Menschen mehr gestorben als im Winter 2016/2017.» Sein Fazit: «Angstmache zum Quadrat.» Der Vergleich schmerzt zusätzlich: Vier Jahre vor der Pandemie hatte Österreich im Winter eine Übersterblichkeit von rund 4000 Menschen – und kein Hahn hatte danach gekräht.
Lockdown – obwohl die Kurve schon fiel
Das Absurdeste steckt mitten im Ablauf. Die damalige ETH-Taskforce-Leiterin Tanja Stadler ermittelte im April 2020, dass die Schweizer Erkrankungszahlen bereits einige Tage vor dem ersten Lockdown im März 2020 zurückgegangen waren. Der Lockdown kam also, als die Kurve längst nach unten zeigte. WHO-Mitarbeiter Bruce Aylward kehrte derweil begeistert aus China zurück und lobte die dortigen Massnahmen in den höchsten Tönen – was den Weg zu «Lockdown auch im Westen» pflasterte. Investigativ-Journalistin Serena Tinari, die 2010 für die SRF-Rundschau das «Geschäft mit der Schweinegrippe» recherchiert hatte, bringt es auf den Punkt: «Niemand schien sich daran zu erinnern», dass Ferguson bei der Schweinegrippe schon einmal spektakulär danebengelegen hatte.
2025 gestand die deutsche Gesellschaft für Virologie ein, es habe «teilweise voreilige Bewertungen» der Gefahrenlage gegeben. «Teilweise voreilig» – das ist das Einzige, was fünf Jahre später aus dem akademischen Apparat kommt, und das nennen sie Aufarbeitung! Wynigers Film ist ab dem 21. Mai 2026 kostenlos unter www.der-hype.ch abrufbar – wer Antworten will, die Bundesrat und Taskforce schuldig geblieben sind, weiss jetzt, wo er suchen muss! Das geplante neue Epidemiengesetz gibt dem Bundesrat künftig weitreichende Sondervollmachten – auf Basis derselben Modelle, derselben Institutionen und derselben Berater, die 2020 schon einmal glorreich danebenlagen, die Grundrechte mitnahmen und es «teilweise voreilig» nennen!
Rund 8,6 Milliarden Euro. So viel lässt sich Brüssel sein neuestes Werk kosten: AgoraEU, ein Megaprogramm für die Jahre 2028 bis 2034, das laut Eigenvermarktung «Kultur, Medien und demokratische Werte» fördern soll – und laut nüchterner Bestandsaufnahme der teuerste Gesinnungsüberwachungsapparat ist, den die EUdSSR je in die Welt gesetzt hat.
Das Programm bündelt zwei bestehende Förderschienen: Creative Europe, bislang zuständig für Film- und Kulturförderung und das CERV-Programm – Citizens, Equality, Rights and Values. Letzteres ist der eigentliche Kern des Projekts. CERV finanziert seit Jahren ein dichtes Netz aus NGOs, Aktivisten und Kampagnenorganisationen, die im EU-Jargon «Hassrede bekämpfen» und «Diskriminierung abbauen». AgoraEU verdoppelt das Budget dieses Strangs auf rund 3,6 Milliarden Euro.
Was CERV+ wirklich finanziert
Der schöne Name verdunkelt, was hinter dem Fördervorhang hängt. Gefördert werden Organisationen, die Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Homo- und Transphobie sowie «strukturelle und intersektionale Diskriminierung» bekämpfen – ein ideologisches Paket, dessen Subtext lautet: Wer Masseneinwanderung kritisiert, wer Genderideologie hinterfragt, wer die Islamisierung Europas benennt, ist ein Fall für die «Hassrede»-Abteilung. Aus diesem Topf werden NGOs alimentiert, die genau diese Gleichsetzung als Vollzeitjob betreiben. Brüssel kauft sich schlicht seinen eigenen Stummschaltdienst im Namen seines Ministriums für Wahrheit.
Ursula von der Leyen präsentierte das gesamte MFF-Paket am 16. Juli 2025 als Akt der Vereinfachung: Weniger Programme, mehr Flexibilität. AgoraEU fasst 52 bisherige Instrumente auf 16 zusammen. Effizienzgewinn? Kaum. Kontrollgewinn? Erheblich. Wer weniger Programme hat, hat klarere Zuständigkeiten – und klarere Abhängigkeiten. Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Stimmen, die es empfangen.
Agora – das Wort lügt
Der Name ist eine Dreistigkeit. Agora – griechisch für den offenen Platz, den Markt der Ideen, den Ort der freien Rede. Man hat ihn gewählt, wie man einen Käfig «Freigehege» nennt. Die offizielle Beschreibung der Kommission verspricht «einen Raum, in dem Bürger zusammenkommen, schaffen und frei ihre Meinungen austauschen können». Und weil das von selbst offensichtlich nicht funktioniert, benötigt es 8,6 Milliarden Euro, einen Regulierungsrahmen und NGOs, die definieren, welche Meinungen auf dem Marktplatz noch erlaubt sind.
Die Funktion hinter dem Vorhang
Was AgoraEU strukturell leistet, ist die Institutionalisierung eines Zwischenglieds: Der Staat greift nicht direkt durch, er finanziert die Zivilgesellschaft, die für ihn greift. NGOs werden zu verlängerten Armen einer Regulierungsagenda, die im demokratischen Verfahren so nie mehrheitsfähig wäre – «unabhängige Zivilgesellschaft», die vollständig von EU-Geldern lebt. Real ist: Europas Bürger zahlen über ihre Steuern dafür, dass Organisationen finanziert werden, deren einziger Zweck darin besteht, andere Europäer zum Schweigen zu bringen.
Und Ursula von der Leyen nennt dieses Konstrukt «Demokratie stärken»! Die Agora war der Ort, an dem Sokrates sprach – bis Athen ihn zum Schweigen brachte und dies «Gottlosigkeit» nannte! 8,6 Milliarden für den Schafott des freien Wortes, bezahlt von denen, die er schächten soll! Was kommt nach der Agora, Madame von der Leyen – der Schierlingsbecher per Direktüberweisung?
Droidclaw ist ein KI-Agent für Android-Geräte. Du gibst ihm ein Ziel in normalem Text, und er bedient dein Smartphone selbstständig. Er liest den Bildschirm, entscheidet, was zu tun ist, tippt, klickt und navigiert durch Apps wie ein digitaler Praktikant ohne Burnout.
Das System arbeitet in einer Schleife:
Bildschirm analysieren
Entscheidung treffen (über ein LLM)
Aktion ausführen
Ergebnis prüfen
Wiederholen, bis Ziel erreicht ist
Dein Handy wird also zu einem autonomen Worker. Willkommen in der Zukunft, wo selbst dein Telefon mehr Initiative zeigt als manche Projektteams. Nachfolgenden sagen wir dir, was du konkret damit machen kannst:
1. Apps automatisch bedienen
Droidclaw kann praktisch jede App nutzen, als wäre es ein Mensch:
WhatsApp-Nachrichten senden
Telegram-Posts schreiben
Emails über Gmail verschicken
Social-Media-Posts veröffentlichen
Uber bestellen
Spotify starten
Kalender verwalten
Flugpreise prüfen
Google-Suche ausführen
Es klickt, tippt und navigiert selbstständig. Kein API-Zugang nötig. Es benutzt einfach die Apps selbst, wie ein digitaler Finger.
2. Dein Handy automatisieren wie ein Roboter
Beispiele aus der Realität:
Schick jeden Morgen um 8 meinen Status an Slack
Prüfe Flugpreise und sende mir Änderungen
Suche Nachrichten und fasse sie zusammen
Antworte automatisch auf bestimmte Nachrichten
Poste Content auf Social Media
Droidclaw kann sogar Workflows über mehrere Apps hinweg ausführen. Es denkt dabei selbstständig und passt sich an UI-Änderungen an.
3. Alte Smartphones wiederbeleben
Der wahrscheinlich beste Use-Case. Du kannst ein altes Android-Gerät in einen durchgehend laufenden KI-Agenten verwandeln, der z.B.:
Nachrichten sammelt
Berichte erstellt
Social Media überwacht
Preisvergleiche macht
automatisch reagiert
Ein digitales Haustier, das tatsächlich nützlich ist.
4. Dein Telefon remote steuern
Mit Tools wie Tailscale kannst du dein Smartphone von überall kontrollieren. Dein Handy wird quasi ein Server mit Bildschirm und Fingern. Das ist absurd mächtig. Und ein bisschen unheimlich.
Was Droidclaw NICHT kann
Damit du nicht denkst, es sei allmächtig, es kann NICHT:
Banking-Apps umgehen
Fingerprint- oder Face-Unlock brechen
verschlüsselte Apps hacken
private Daten aus Apps stehlen
Also keine Hollywood-Hacker-Magie. Nur echte Automation.
Warum das Ding so interessant ist
Weil es einen fundamentalen Shift zeigt:
Früher: Du benutzt dein Smartphone.
Jetzt: Dein Smartphone benutzt sich selbst.
Du gibst Ziele. Es erledigt den Rest. Das ist der Anfang echter persönlicher KI-Agenten.
Realistische Use-Cases für dich persönlich
Für dich als technischer Projektleiter besonders interessant:
automatisierte Monitoring-Workflows
automatisierte Statusberichte
automatisierte Recherche
automatisierte Kommunikation
automatisierte Tests von Apps
Oder kreativer:
automatisierter Content-Poster für deinen Blog
automatisierter News-Aggregator
automatisierter Social-Media-Manager
Die brutale Wahrheit
Droidclaw ist kein Spielzeug. Es ist ein primitiver Vorbote dessen, was kommt: Software, die Geräte selbstständig benutzt.
Heute klickt es Apps.
Morgen klickt es Systeme.
Und übermorgen klickt es ganze Unternehmen.
Der Mensch wird vom Bediener zum Zuschauer degradiert. Endlich kann sich die Spezies auf ihre wahre Stärke konzentrieren: Kaffee trinken und existenzielle Krisen haben.
Und ironischerweise ist genau das der Punkt, an dem es richtig interessant wird…
Neun Jahre Schulbank abgesessen, am Ende funktionaler Analphabet – herzlichen Glückwunsch, das System hat präzise geliefert. Rund 6,2 Millionen deutschsprachige Erwachsene können keine zusammenhängenden Texte lesen oder verstehen und die meisten davon haben brav ihre gesetzliche Schulpflicht erfüllt. Täglich acht Uhr morgens, Mäntelchen an, stillsitzen, nicht aufmucken. Heraus kommt jemand, der die Anpassung perfektioniert hat – und das, liebe Damen und Herren, ist Sinn und Zweck der Veranstaltung.
Die AfD fordert die Ablösung der Schulpflicht durch eine Bildungspflicht. Homeschooling legal, halbjährliche Prüfungen als Kontrollmechanismus, Schulbesuch als Option statt Befehl. Deutschland bekommt kollektiv Schnappatmung – nicht weil das Argument falsch wäre, sondern weil der falsche Absender draufsteht. Das nennt sich politische Diskurskultur.
Indoktrination mit Demokratie-Aufkleber
1938 erliessen die Nationalsozialisten das Reichsschulpflichtgesetz: Ausnahmslose Präsenzpflicht, Hausunterricht verboten, totaler ideologischer Zugriff auf die nächste Generation. Das Gesetz ist weg. Die Logik nicht. Wer stillsitzt, nicht aneckt und auswendig lernt, bekommt die Eins. Wer kritisch fragt und aus der Reihe tanzt, fällt durchs Raster. Das nennt sich heute demokratisches Bildungssystem.
Neurobiologe Gerald Hüter bringt es auf den Punkt: Schulzeugnisse sind für Unternehmen und Universitäten weitgehend wertlos. Die Deutsche Bahn will sie nicht mehr sehen, der Marburger Bund fordert Medizinstudienplätze nach Eignung statt Numerus Clausus, die Zeppelin Universität vergibt Stipendien an Schulabbrecher, weil die in der Praxis kreativer sind als der brave Abiturient. Das System scheitert an seiner eigenen Logik und nennt das Bildungskrise.
PISA-Katastrophe mit Anwesenheitsgarantie
2022: Schlechtestes PISA-Ergebnis in der Geschichte deutscher Schüler. Ein erheblicher Teil der 15-Jährigen erreicht nicht mal die absoluten Mindeststandards – obwohl sie ihre Schulpflicht artig erfüllt haben. Estland, Kanada, Irland, Finnland: Allesamt ohne dogmatische Schulpflicht, mit Bildungspflicht, Homeschooling legal und gesellschaftlich akzeptiert. Und ganz vorne. Südkorea schafft es mit purer Anpassungsdisziplin ebenfalls nach oben – bei gleichzeitig einer der höchsten Suizidraten unter Jugendlichen weltweit. Was ein PISA-Platz wert ist, wenn so viele Kinder am Druck zerbrechen, darf sich jeder selbst ausrechnen.
Kinder als Kollateralschaden
Für neurodivergente Kinder, für Hochsensible, für Kinder auf dem Autismusspektrum oder mit ADHS ist das bestehende System schlicht die Hölle. Eltern, die ihre Kinder zu Hause beschulen, riskieren hohe Bussgelder oder das Jugendamt. Der Staat zwingt Familien juristisch, zuzusehen, wie ihre Kinder kaputt gehen – und nennt das Fürsorgepflicht.
Das Argument, Schulen seien Schutzräume vor häuslicher Gewalt, verdient Respekt. Wer aber ernsthaft erwartet, dass ausgebrannte Lehrer mit 32 Kindern im Raum nebenbei familiäre Missbrauchsstrukturen aufdecken, hat Schutzraum mit Wunder verwechselt. Zumal erhebliche Mengen an Mobbing, physischer Gewalt und sexuellen Übergriffen exakt in diesen staatlichen Institutionen stattfinden – für viele Kinder ist das Schulgebäude kein Schutzraum, sondern Tatort. Das eigentliche Produkt des Systems war nie der mündige, kritisch denkende Bürger, sondern der Mensch, der gelernt hat, seine Zeit abzusitzen, bis er endlich rausdarf.
1938 nannte man es totale Wertevermittlung, heute nennt man es demokratisches Bildungssystem – der Zwang ist derselbe, nur die Ideologie hat die Farbe gewechselt! Freilernende Kinder, die kritisch denken, sind eine systemische Bedrohung, genau deshalb wird die Schulpflicht bleiben, egal wie viele PISA-Katastrophen noch folgen. Das eigentliche Produkt der staatlichen Schule war nie der mündige Bürger, sondern der geräuschlos funktionierende Untertan – und daran ändert sich nichts, solange das System sich selbst kontrolliert. Das System produziert keine gebildeten Menschen mehr, es produziert Anpassungsleistung auf Zeit – neun Jahre Konformismus, dann Entlassung in die Freiheit! Und wer noch wissen will, warum autoritäre Staaten das Homeschooling verbieten und Deutschland dasselbe tut – die Antwort liegt näher, als der Verfassungspatriotismus erlaubt?
6,2 Millionen Analphabeten: Das Erfolgsmodell Schulpflicht
Irgendwo im unendlichen Universum der KI-generierten Inhalte hat jemand entschieden, dass die Welt dringend einen Film über barbarische Rabarber benötigt. «Rhubarbarian» ist das Ergebnis, und es ist exakt das, was der Name verspricht: Rabarber. Barbarisch. Und von einer KI zusammengestückelt, die vermutlich noch nie eine Gartenarbeit gesehen, dafür aber alle Conan-Verfilmungen trainiert bekommen hat.
Das Interessante daran ist nicht der Film selbst, sondern was er symptomatisch zeigt. KI-Kurzfilme haben inzwischen den Punkt erreicht, an dem das Absurde zum Konzept wird, weil das Konzept ohnehin niemanden mehr interessiert. Warum eine Geschichte über Menschen erzählen, wenn man auch Gemüse mit Pelzmantel und Schlachtaxt durch pixelige Wälder schicken kann?
Der Rabarber ist übrigens eine der wenigen Pflanzen, deren Blätter giftig sind. Irgendwie passend für einen Kurzfilm, der gleichzeitig charmant und beunruhigend ist, ohne sich entscheiden zu können, was er eigentlich sein will. Rhabarberbarbara hätte das in einem Satz erklärt – aber die KI hat sie nicht gefragt und dreht jetzt Epen über Gemüse mit Schlachtaxt, während die wahre Rhabarber-Legende still in ihrer Barbaren-Bar sitzt und Rhabarber verkauft.
Palantir hat am 18. April auf X (früher Twitter) ein 22-Punkte-Manifest veröffentlicht, das in der Fachwelt für Aufruhr sorgte – rund 35 Millionen Aufrufe, aber in der Mainstream-Presse weitgehend ignoriert. Der niederländische Populismusforscher Cas Mudde nennt es einen «Beweis für einen aufkommenden KI-Techno-Faschismus». Was das bedeutet, lässt sich kurz zusammenfassen: Eine US-Datenüberwachungsfirma hat beschlossen, der Welt ihr Weltbild aufzuzwingen – und niemand klatscht Beifall, ausser denen, die bereits von ihr profitieren.
Infosperber-Autor Leo Keller hat das Manifest seziert. Das Ergebnis ist kein Paukenschlag – es ist ein Knall, der in den Redaktionsstuben trotzdem überhört wurde. «Guardian», «Spiegel» und «Tages-Anzeiger» berichteten. Die übrige Presselandschaft? Schulterzucken, weiterblättern, Abopreise erhöhen.
Das Versprechen und die Wirklichkeit
Vor 22 Jahren trat Palantir mit dem hehren Versprechen an, die Gesellschaft sicherer zu machen. Man wollte alle Daten der «Bösen» zusammenbringen. Edel, nicht wahr? Heute ist die Wirklichkeit eine andere: Palantir macht jene Überwachungsstaaten erst möglich, die rücksichtslos gegen die eigene Bevölkerung vorgehen und Kriegsverbrechen begehen. Das Unternehmen hat nicht die Bösen aufgespürt – es hat sich an sie vermietet.
Das Manifest stipuliert, dass der «Westen» – also im Wesentlichen die USA plus das wiederaufgerüstete Deutschland und Japan – die überlegene Kultur darstellt und sich durch Kriege, nicht durch Koexistenz, durchsetzen müsse. CEO Alex Karp schwadroniert von «dysfunktionalen und regressiven Kulturen» und Subkulturen, die sich «als mittelmässig und schädlich erwiesen haben». Populismusforscher Cas Mudde qualifiziert das nicht als überspitzte Tech-Bro-Rhetorik, sondern als White-Supremacy-Ideologie – und Punkt 21 gibt ihm recht: Bestimmte Kulturen hätten Wunder hervorgebracht. Andere nicht. Wer darf raten, wer wer ist?
Silicon Valley schuldet dem Pentagon Drohnen
Punkt 1 des Manifests ist in seiner Dreistigkeit fast schon bewundernswert. Die «Ingenieurselite des Silicon Valley» habe die «ausdrückliche Pflicht», sich an der Verteidigung der Nation zu beteiligen – weil das Silicon Valley nur existiert, weil Militärforschung die Grundlagen lieferte und die Finanzindustrie die Mittel. Mit anderen Worten: Du hast als Tech-Konzern Milliarden verdient, also schuldest du jetzt Drohnen.
Punkt 6 legt nach und fordert ernsthaft die Diskussion über einen allgemeinen Wehrdienst, damit «alle das Risiko und die Kosten teilen», wenn der «nächste Krieg» geführt wird. Der nächste Krieg. Nicht «eine mögliche Krise» oder «ein hypothetischer Konflikt». Der nächste Krieg – geplant wie ein Quartalsmeeting.
Das Atomzeitalter endet – Es lebe das KI-Zeitalter
Punkt 12 ist der Kern des Ganzen und er ist ungemütlich ehrlich: Das Atomzeitalter ende, ein neues Zeitalter der Abschreckung – aufgebaut auf KI – stehe bevor. Was das in der Praxis bedeutet, ist nicht abstrakt. Autonome Drohnen verfolgen in Gaza Sanitäter über mehrere Stationen, bis alle tot sind. Drohneninnovation im Ukrainekrieg verändert den Kriegsverlauf grundlegend. Henry Kissinger und Eric Schmidt haben in ihrem Buch «KI Genesis» vor genau dieser Entwicklung gewarnt und einen KI-Abrüstungsvertrag gefordert. Palantir fordert das Gegenteil – ungehinderte Aufrüstung im Interesse der USA. Punkt 5 wirft die Frage auf, wer KI-Waffen baut und zu welchem Zweck. Bis man merkt, dass Palantir die Antwort längst gegeben hat. Sie.
Demokratie als Betriebsstörung
Besonders aufschlussreich ist, was das Manifest mit demokratischen Werten macht: Es verhöhnt sie. Pluralismus wird als «leere und hohle» Versuchung bezeichnet (Punkt 22). Demokratische Debatten über Technologieentwicklung gelten als «theatralisch». Man darf die Logik bewundern – eine Firma, die von staatlichen Aufträgen lebt, erklärt den demokratischen Diskurs für überflüssig. Und dann, fast nebenbei, Punkt 2: Das iPhone wird verhöhnt, Apps als «Tyrannei» bezeichnet. Wer eine Gesellschaft kontrollieren will, kann Freiheiten, die das Internet bietet, naturgemäss nicht gutheissen. Das ist kein Nebenpunkt – das ist der Schlüssel zum gesamten Weltbild.
Wer bezahlt, darf nicht kritisieren
Punkt 9 fordert mehr «Nachsicht» gegenüber Personen des öffentlichen Lebens – gemeint ist damit, dass Trump nicht kritisiert werden darf. Der Zusammenhang ist bekannt: Peter Thiel, Palantir-Mitgründer, ist seit Jahren enger Trump-Unterstützer. Die Firma ist eng mit der amerikanischen Regierung verflochten, profitiert von deren Milliarden-Aufträgen und verteidigt nun im selben Manifest die Person an der Spitze. Das ist nicht Meinungsfreiheit. Das ist Geschäftspolitik in Manifestform.
Eine Nebenbemerkung, die man nicht vergessen sollte: UBS und Schweizerische Nationalbank sind Aktionäre von Palantir. Die neutrale Schweiz – investiert in eine Firma, die Kriege plant, Demokratie als Hindernis bezeichnet und White-Supremacy-Rhetorik als kulturelle Analyse verkauft.
Kein Auftrag für niemanden – und genau das wird nicht passieren
Alle kritischen Stimmen, die das Manifest ernsthaft analysiert haben, kommen zum gleichen Schluss: Palantir sollte von keinem einzigen Staat einen Auftrag erhalten. Das klingt vernünftig – und ist deshalb naiv, denn Vernunft hat mit Beschaffungsentscheiden von Regierungen ungefähr so viel zu tun wie Transparenz mit Lobbyismus. Das KI-Zeitalter, das Palantir für die Menschheit geplant hat, kommt nicht mit Warnlicht und Demokratiedebatte – es kommt mit einem signierten Staatsvertrag, einer Pressemitteilung über «Sicherheitspartnerschaften» und einem Aktienpaket in den Händen eurer Nationalbank.
Die Drohnen kreisen schon, die Daten fliessen und die Mainstream-Presse schaut kollektiv weg – und das ist kein Zufall, sondern Programm! 35 Millionen Aufrufe auf X (früher Twitter) und die vierte Gewalt benötigt fast drei Wochen, um zu merken, dass jemand den nächsten Krieg ankündigt! Die Nationalbank kauft Aktien und nennt das Portfolio-Diversifikation und wer das noch Demokratie nennt, soll bitte erklären, wo genau die Volksherrschaft im 22-Punkte-Manifest steht!
Was vor 22 Jahren als Versprechen begann, die «Bösen» aufzuspüren, hat sich in eine Infrastruktur für staatliche Gewalt verwandelt – und Palantir nennt das Fortschritt! Wer Kriege plant, Pluralismus als «hohl» bezeichnet und White-Supremacy-Rhetorik als Kulturanalyse verkauft, hat die Demokratie nicht verloren, er hatte sie nie vor! Willkommen im KI-Zeitalter – ihr seid nur dabei, damit jemand die Drohnen bezahlt!
Das Drehbuch lag fertig auf dem Tisch, als die Welt noch dachte, künstliche Intelligenz sei hauptsächlich gut darin, Katzenbilder zu beschriften. Anthropic erklärte im April, sein neues Modell «Mythos» habe Tausende schwerwiegende Sicherheitslücken in sämtlichen grossen Betriebssystemen, Webbrowsern und Finanzinfrastrukturen der Welt gefunden – und die Folgen für Volkswirtschaften, öffentliche Sicherheit und nationale Stabilität könnten «gravierend» sein. Gleichzeitig hat das Weisse Haus verfügt, dass das Modell nicht breit eingesetzt wird. Rund 40 auserwählte Konzerne, darunter Amazon, Microsoft, Apple und JPMorgan Chase, dürfen es nutzen. Der Rest der Welt sitzt im Dunkeln und wartet auf die Nachricht, dass seine Infrastruktur gerade geknackt wird.
Das Timing ist makellos. Andrew Bailey, Gouverneur der Bank of England und Vorsitzender des Financial Stability Board (FSB), erklärte in einem Auftritt an der Columbia University, die Entdeckungen von Mythos hätten Cyber-Risiken «schneller als jede andere Kategorie» auf der globalen Prioritätenliste nach oben befördert – schneller selbst als die Entwicklungen im Golfkonflikt. Kurz darauf bat er Anthropic, die G20-Finanzminister, Zentralbanker und Wertpapieraufseher in einem exklusiven Briefing zu unterrichten. Die Anfragen aus aller Welt an Anthropic für Zugang zu Mythos oder Auskünfte über dessen Funktionsweise sind laut Financial Times kaum noch zu zählen.
Das WEF hat das geübt
Das World Economic Forum hat in den vergangenen Jahren immer wieder einen globalen Cyber-Blackout heraufbeschworen, der Lieferketten, Bankensysteme, Kommunikationsinfrastruktur und staatliche Verwaltung gleichzeitig lahmlegen könnte. Die vom WEF mitgestaltete Übungsreihe «Cyber Polygon» spielte exakt diese Szenarien durch – ein weltweiter Cyberkollaps als Planspiel, als Probe, als Kalibrierung der institutionellen Reaktionsmuster. Die verwendete Terminologie ist aus denselben Schubladen: «Systemische Risiken», «Cyber Resilience», «makrofinanzielle Verwundbarkeit» – der institutionelle Jargon der Kontrollarchitektur klingt heute exakt so wie 2020 und 2021. Kritiker wurden damals als Verschwörungstheoretiker eingestuft, die «harmlose Notfallübungen» nicht von geopolitischer Agenda unterscheiden könnten.
Jetzt ist die Übung vorbei. Oder beginnt sie erst?
Die Grundstruktur ist identisch: Ein Akteur aus dem innersten Zirkel der Technologiemacht präsentiert eine Bedrohung von so monumentalem Ausmass, dass normale staatliche Institutionen sie nicht mehr eigenständig beherrschen können. Die logische Konsequenz lautet: Koordinierte globale Reaktion, zentrale Aufsicht, neue Kontrollmechanismen. Und wer darf dabei über den Zugang zu den Gegenmassnahmen entscheiden? Dieselben rund 40 Konzerne, die bereits jetzt exklusiv Zugang zu Mythos haben.
Zwei Klassen, eine Lücke
Das «Project Glasswing», unter dem Anthropic den Mythos-Zugang verwaltet, ist ein Lehrstück darüber, wie technologische Macht konzentriert wird. Amazon, Microsoft, Nvidia, Cisco und JPMorgan Chase dürfen die von Mythos identifizierten Lücken schliessen. Alle anderen – also die überwiegende Mehrheit der Banken, Behörden, Krankenhäuser und Infrastrukturbetreiber weltweit – warten entweder darauf, dass ihnen Schutz gnädig gewährt wird, oder darauf, dass jemand diese Lücken vorher gegen sie ausnutzt. Bankaufseher ausserhalb dieses Kreises haben öffentlich Druck gemacht für direkten Zugang oder wenigstens eine regulatorisch vermittelte Alternative. Stattdessen bekommen sie ein Briefing.
Der FSB erarbeitet derzeit Empfehlungen zum Umgang mit KI-gesteuerten Cyberangriffen. Der IMF hat bereits gewarnt, solche Angriffe könnten «makrofinanzielle Schocks» auslösen. Aufseher sprechen offen davon, dass Angriffe künftig «mit Maschinengeschwindigkeit» stattfinden würden. Die Sprache ist dieselbe wie bei den Pandemie-Briefings ab 2020: Dramatisch, apokalyptisch und stets mit der impliziten Botschaft versehen, dass nationale Souveränität in einer solchen Lage ein Luxus sei, den man sich schlicht nicht leisten könne.
Verwundbar durch Design
Es lohnt sich, kurz innezuhalten und eine schlichte Frage zu stellen: Wer hat in den vergangenen fünfzehn Jahren eine maximale Vernetzung kritischer Infrastruktur als alternativlos propagiert? Wer hat digitale IDs, Cloud-Abhängigkeiten für Behörden, KI-gesteuerte Finanzsysteme und vollautomatisierte Verwaltung als Fortschritt verkauft? Die Antwort verweist auf dieselben Kreise, die jetzt alarmiert vor der Verwundbarkeit genau dieser Systeme warnen: Technologiekonzerne aus dem Silicon Valley, Zentralbanken im Verbund mit dem FSB und die institutionellen Netzwerke rund um das WEF.
Die Logik dahinter ist bestechend zynisch: Man baut eine Architektur, die per Konstruktion fragil ist, erklärt die Fragilität anschliessend zur existenziellen Bedrohung und positioniert sich als einzige Instanz mit den Mitteln, sie zu beherrschen. Das Finanzsystem ist anfällig für KI-gesteuerte Angriffe? Gut, dann benötigen wir globale KI-Aufsicht, koordiniert über den FSB. Wer sitzt im FSB? Dieselben Zentralbanken und Finanzministerien, deren Systeme gerade als Sicherheitslöcher beschrieben werden. Der Unterschied zur klassischen Schutzgelderpressung ist rein akademischer Natur.
Anthropic selbst agiert nach erprobtem Muster: Öffentlichkeit alarmieren, Zugang einschränken, die eigene Lösung als einzige Alternative positionieren und Regierungen ins Briefing laden, die dann ihrerseits Regulierungsbedarf anmelden – natürlich mit Anthropic als bevorzugtem Partner für die «sichere» Implementierung. Was Strategen in der Branche «Threat Framing» nennen, ist in Wahrheit ein Multi-Milliarden-Markt, der von der Angst lebt, die er selbst erzeugt. Die Cyberpandemie ist kein Risikoszenario, das zufällig eingetroffen ist – sie ist das Produkt einer Architektur, die genau darauf ausgelegt war.
Das Drehbuch wird gerade ausgeführt, Schritt für Schritt, Briefing für Briefing, während vierzig Konzerne ihre Scheunen dichtmachen und der Rest der Welt noch nach dem Schlüssel sucht! Wer die Parallelen zu Cyber Polygon, zu den Pandemie-Simulationen von 2019 und zu den Notstandsregelwerken, die in den Folgejahren weltweit in Kraft gesetzt wurden, für Zufall hält, soll erklären, wie derselbe institutionelle Apparat zweimal dasselbe Muster produziert, ohne dasselbe zu planen! Das nennt man in Davos «Vorsorge» und im Rest der Welt «Vorbereitung auf das, was als Nächstes kommt» – und die Frage, was das ist, beantwortet sich, sobald man aufhört, auf die Schlagzeile zu schauen und anfängt, die Architektur dahinter zu fokussieren!
Rage Against the Appliances haben mit «Unplug the Power» geliefert, was die Generation Smartphone längst verdient: Ein Brett direkt in die Zähne des täglichen Gerätekults. Während RATM einst gegen die Maschine wetterte, rückt dieser Clip dem eigentlichen Problem zu Leibe – dem Geschirrspüler, der dich um 23 Uhr anschaut wie ein enttäuschter Vater, dem Kühlschrank, dessen Türalarm lauter schrillt als jede Gitarre und dem Smart-TV, der deine Sehgewohnheiten an drei Werbepartner weiterreicht, bevor der Vorspann endet.
«Unplug the Power» klingt wie ein Manifest, das Keith Flint persönlich in eine Steckdosenleiste getrommelt hätte: Dreckig, laut, ohne Netz und doppelten Boden. Die Riffs sitzen dort, wo es weh tut. Die Lyrics – ein Abgesang auf die heilige Dreifaltigkeit aus Alexa, Roomba und vernetztem Toaster. Das KI-Video stammt von Bruce Abrahamse und treibt die Ironie auf die Spitze: Ausgerechnet eine künstliche Intelligenz illustriert den Aufstand gegen die Maschine. Wer jemals ernsthaft mit seinem WLAN-Staubsauger verhandelt hat, weiss, wovon hier die Rede ist. Revolution beginnt damit, den Stecker zu ziehen. Nicht beim Staat, nicht beim System, sondern beim Kaffeevollautomaten um 6:00 Uhr morgens…
DBD: Unplug the Power – Rage Against the Appliances
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!