Irgendwo im unendlichen Universum der KI-generierten Inhalte hat jemand entschieden, dass die Welt dringend einen Film über barbarische Rabarber benötigt. «Rhubarbarian» ist das Ergebnis, und es ist exakt das, was der Name verspricht: Rabarber. Barbarisch. Und von einer KI zusammengestückelt, die vermutlich noch nie eine Gartenarbeit gesehen, dafür aber alle Conan-Verfilmungen trainiert bekommen hat.
Das Interessante daran ist nicht der Film selbst, sondern was er symptomatisch zeigt. KI-Kurzfilme haben inzwischen den Punkt erreicht, an dem das Absurde zum Konzept wird, weil das Konzept ohnehin niemanden mehr interessiert. Warum eine Geschichte über Menschen erzählen, wenn man auch Gemüse mit Pelzmantel und Schlachtaxt durch pixelige Wälder schicken kann?
Der Rabarber ist übrigens eine der wenigen Pflanzen, deren Blätter giftig sind. Irgendwie passend für einen Kurzfilm, der gleichzeitig charmant und beunruhigend ist, ohne sich entscheiden zu können, was er eigentlich sein will. Rhabarberbarbara hätte das in einem Satz erklärt – aber die KI hat sie nicht gefragt und dreht jetzt Epen über Gemüse mit Schlachtaxt, während die wahre Rhabarber-Legende still in ihrer Barbaren-Bar sitzt und Rhabarber verkauft.
(via Cursed AI)






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