Was als kleine Protestbewegung gegen die Atomkraft begann, ist heute einer der einflussreichsten Umweltschutz-Konzerne der Welt. 50 Jahre ist es her, dass im September 1971 eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten von Vancouver aus einen Fischkutter charterte und ihn auf den Namen «Greenpeace» umtaufte, um die Segel in Richtung der Insel Amchtika im Süden Alaskas zu setzen. Dort sollte ein Atomtest durchgeführt werden, den die Umweltschützer verhindern wollten. Der Plan wurde von der US-amerikanischen Küstenwache durchkreuzt, doch durch zahlreiche Proteste in ganz Kanada konnte der Test letzten Endes verhindert werden. Schon bald entwickelte sich aus der zunächst noch überschaubaren Bewegung eine Organisation, die zunächst unter dem Namen «Don’t Make a Wave Committee» und kurze Zeit später als «Greenpeace» auftrat und sich vorerst vor allem gegen Atomkraft einsetzte.

Heute, ein halbes Jahrhundert später, zählt Greenpeace zu den grössten Non-Profit-Organisationen der Welt. ARTE widmet den Umweltschutz-Gruppe zum Jubiläum die knapp einstündige Dokumentation «Von der Ökobewegung zum Konzern: 50 Jahre Greenpeace». Der Filmemacher Sebastian Bellwinkel geht dabei der Frage auf den Grund, wie aus einer kleinen Gruppierung eine weltweit agierende Umweltorganisation werden konnte, die im Jahr mehrere hundert Millionen Euro erwirtschaftet. Der Film lässt dafür Gründungsmitglieder, überzeugte Aktivistinnen und Aktivisten, aber auch kritische Stimmen zu Wort kommen und stellt dabei auch die tatsächliche Wirksamkeit der oftmals provokanten Aktionen von Greenpeace infrage.

Von der Ökobewegung zum Konzern: 50 Jahre Greenpeace (ARTE I 02.09.2021)
Von der Ökobewegung zum Konzern: 50 Jahre Greenpeace (ARTE I 02.09.2021)

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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