Paul Brandenburg hat Post bekommen, Post vom Staatsschutz. Er «delegitimiere den Staat und seine gewählten Vertreter und mache sie ausserhalb der zulässigen Meinungsfreiheit verächtlich», heisst es, weswegen nun gegen ihn ermittelt werde.
Der Arzt und Publizist zeigt sich betroffen, aber wenig überrascht: die feindliche Rhetorik hat in ihrer Schärfe und Selbstverständlichkeit doch nun nur eine nächste absehbare Stufe erreicht, sagt er. «Ich glaube der nächste und letzte Schritt, das physische Bekämpfen dieser Menschen, dieser sogenannten Gegner, der steht uns bevor.» Und doch wird Paul Brandenburg auch in Zukunft nicht aufhören, «die Dinge so zu benennen wie sie passieren», auch wenn er dabei Wörter wie Faschismus oder Gewaltverbrecher in den Mund nehmen muss. Das sei nicht radikal, sagt er, sondern direkt, unverblümt und den Umständen angemessen. Im Interview mit Gunnar Kaiser spricht der selbstbezeichnete Dissident Paul Brandenburg über sein Verständnis von Demokratie, die Zermürbungstaktiken des Staatsschutzes, den entscheidenden Unterschied zwischen Verächtlichmachung und dem Aufzeigen von verachtenswerten Tatsachen und zeichnet einen kleinen Hoffnungsschimmer an den Horizont.

«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








