Im Gespräch mit dem Kardiologen Dr. Möller wird deutlich, was für eine immense Hürde seitens der Ärzteschaft überwunden werden müsste, um die Wirksamkeit und Sicherheit der mRNA-Injektionen zu hinterfragen. In seinem Fall gelang dieser radikale Schritt nur durch die direkte Betroffenheit mit einer Impfgeschädigten.
In dem Glauben, dass das angebotene Produkt sicher und wirksam sei, ließ Dr. Möller sich zu Beginn der Impfkampagne gegen Corona selber mit dem experimentellen Stoff behandeln. Nachdem es in seiner Familie zu zwei schwerwiegenden Post-Vac-Fällen gekommen war, begann der Arzt dann jedoch die Institutionen, denen er bis dahin blind vertraut hatte, infrage zu stellen.
Besonders schockiert hat ihn dabei das «bewusste Versagen des Paul-Ehrlich-Instituts» (PEI) im Umgang mit Verdachtsfällen von Impfnebenwirkungen. Dr. Möllers Meinung nach beläuft sich die Anzahl von impfgeschädigten Menschen in Deutschland auf etwa eine halbe Million – und auch ein Grossteil der Long-Covid-Patienten seien eigentlich durch die sogenannte Corona-Impfung gesundheitlich beeinträchtigt. Jörg-Heiner Möller vertritt den Standpunkt, dass die Arbeit des Paul-Ehrlich-Instituts juristisch aufgearbeitet gehört. Zudem fordert er schnellstmögliche Hilfe für die Opfer der als nebenwirkungsfrei propagierten modRNA-Produkte. Aus seinen praktischen Erfahrungen heraus hat er das Buch «Post-Vac: Die vertuschte Katastrophe» geschrieben.
Der Glaube an die Institutionen, die Fachzeitschriften und die Experten ist teilweise so stark, dass ein leiser Zweifel an deren Glaubwürdigkeit eine enorme nicht verarbeitbare Erschütterung bedeuten würde. Diese Dynamik gilt es zu verstehen und anzusprechen, wenn wir zur Pandemiepolitik in Dialog treten wollen. Meiner Meinung nach haben alle Menschen solche Glaubenssätze/blinde Flecken und damit eint uns dieses Thema auch ein Stück weit.
Was nicht bedeutet, dass Ärzte, die die Corona-Impfstoffe verimpft haben, nicht in der Pflicht waren, sich sorgfältig zu informieren und den Patienten aufzuklären. Ein Unterlassen dessen und eine ungenügende Aufklärung führen zur eine uninformierten und damit evtl. nicht wirksamen Einwilligung in eine medizinische Behandlung. Dieses Thema muss weiterhin diskutiert werden.






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