«Schaust du auf deine Mitmenschen vorwurfsvoll herab und fühlst dich gleichzeitig stets selbst auf der moralisch richtigen Seite?» Der moderne «Gut»Mensch zeichnet sich insbesondere dadurch aus, das er permanent sehr betroffen von allem zu sein scheint. Damit diese unglaubliche Betroffenheit auch wirklich alle Menschen in seinem Umfeld deutlich mitbekommen können (egal ob sie dies nun wollen oder nicht), schwingt der «Gut»Mensch wirklich ausgesprochen gerne seine stets frisch geputzten und gewachsten Keulen des «COVID-19 Virus», der «Flüchtlingskrise», der «Klimakrise», des «Holocaust», die «standardisierte» Moralkeule (du Nazi) oder tut zur Not auch einfach so, als hätte er die Solidarität für sich alleine gepachtet, die Empathie alleine entdeckt oder dann wird die Moralkeule ausgepackt. Ein «Gut»Mensch ist jedoch nicht im eigentlichen Sinne tatsächlich gut, sondern er gibt es lediglich vor. Eine einzige, grosse Selbstlüge!

Der "Gut"-Mensch

So wie es mehr Schein als Sein ist einem Obdachlosen nur dann etwas Geld zu spenden, sobald eine Kamera in der Nähe ist, welche diesen Akt der unglaublichen «Güte» für die Verbreitung auf Social-Media-Plattformen festhält, agiert der Gutmensch ebenfalls nur dann als solcher, sobald ihm eine gewisse Art des «Publikums» zur Verfügung steht. «Gut»Menschen nähren ihr inneres Selbstwertgefühl stets dadurch, indem sie sich vor anderen Menschen als etwas wesentlich besseres darstellen als sie wahrhaftig sind. «Gut»Mensch zu sein heisst zum Beispiel nach aussen hin Flüchtlinge mit beiden Armen offenherzig willkommen zu heissen, doch ein Zimmer in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus würden sie ihnen selbstverständlich dennoch unter keinerlei Umständen tatsächlich anbieten.

So wie ein Nazi stets die Schuld für alles schlechte bei den sogenannten «Ausländern» sucht, um dadurch die eigenen gravierenden menschlichen Defizite zu vertuschen und sich selbst moralisch und menschlich überlegener zu fühlen, agieren heutzutage nun auch diese «Gut»Menschen mit einer durchaus vergleichbaren perfiden Systematik. Der «Gut»Mensch versucht nämlich sich selbst und seinem Gegenüber bei jeder noch so kleinen Gelegenheit zwanghaft und krankhaft einzureden, was für ein verdammt schlechter Mensch man doch selbst im Vergleich zu seiner Person sei. Gleichzeitig ist es jedoch so, dass diese Rolle, welche uns hier von dem «Gut»Menschen versucht wird vorzutäuschen, nichts mit seiner eigentlichen Identität abseits des Schauspiels zu tun hat. So kann beispielsweise ein «Gut»Mensch, welcher permanent in jedem nur das rechte Gedankengut wittert, gleichzeitig ein Mensch sein, welcher selbst ganz gerne mal rassistische Witze oder Äusserungen an den Tag legt. Spricht man sie jedoch schliesslich auf ihr eigenes Fehlverhalten an, kommen oftmals nur selbstverliebte und lächerlich schlechte Ausreden, wie z.B. Ach was, das ist doch nur mein «schwarzer Humor…». Oder aber sie versuchen es zu leugnen und gleichzeitig einem die eigenen Worte im Munde herum zu drehen. Schachspieler der Manipulation!


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