Am heutigen 1. August werden die Bundesräte an verschiedenen Orten ihre Reden zum Besten geben und das verregnete Hundewetter wird in etwa der Lage der Nation entsprechen. Sie werden etwas von Solidarität und Durchhaltewille zu Besten geben, vom bösen Virus und seinen Attacken, die das Land ganz unerwartet getroffen und es trotz allem geeint haben, den Anwesenden, die selbstverständlich ein Covid-Zertifikat vorweisen mussten, danken für ihr Vertrauen, was man Obrigkeitshörigkeit und Blindheit nennen müsste. Vielleicht werden sie an unsere Vorväter auf dem Rütli erinnern – auch wenn dieses Jahr die berühmteste Wiese der Schweiz fest in Frauenhand sein wird, links-grüner Genderhysterie sei Dank.
Vielleicht wird dann der Bundesbrief verlesen, und niemand wird sich daran stören, dass sich unsere Gesellschaft soweit von diesem Grundlagenpapier der Verfassung entfernt hat wie noch nie in der Geschichte. Von Rechtsstaat und Demokratie kann kaum mehr die Rede sein. «Ein einig Volk von Brüdern» tönt angesichts der heutigen Missstände wie ein Ruf aus längst vergangenen Zeiten. Der Mensch hat immer nur drei Möglichkeiten: Aufgeben, Nachgeben, alles Geben. Wir haben unsere Wahl getroffen und hoffen, dass sich uns noch viele Menschen anschliessen. In diesem Sinne wünschen wir euch allen trotz der widrigen Umstände einen friedlichen und stärkenden Bundesfeiertag.







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