Wenn man Politik und Medien glaubt, haben wir einen Gesundheitsnotstand wegen mangelnder Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern. Mir steht es nicht an, daran zu zweifeln. Sonderbar nur, dass mitten in diesem Notstand Krankenhausbetreiber bis zu 12’000 Euro Subvention für jedes Bett bekommen können, das sie nicht etwa aufbauen, sondern ABBAUEN. Nutze man in der Vergangenheit jede erdenklich Möglichkeit, den Menschen durch eine «Seuche» zu helfen, wird heute, in der «grössten Pandemie aller Zeiten» genau das Gegenteil praktiziert und der Bevölkerung mit dem Label «das Gesundheitssystem nicht zu überlasten» verkauft. Soviel zu Solidarität und Menschlichkeit.
Der Abbau ist beschrieben in der «Verordnung zur Verwaltung des Strukturfonds im Krankenhausbereich (Krankenhausstrukturfonds-Verordnung – KHSFV).» Dort heisst es in §11, dass es Zuschüsse gibt, wenn «ein Krankenhaus oder Teile von akutstationären Versorgungseinrichtungen eines Krankenhauses dauerhaft geschlossen werden» oder in «eine nicht akutstationäre Einrichtung umgewandelt» werden. Nach §12 gibt es dafür je nach Ausmass des Bettenabbaus zwischen 4500 und 12’000 Euro Subvention je Bett. Je grösser der Bettenabbau, desto mehr.
Pro Covid-Fall im Krankenhaus gibt es übrigens bis zu 9500 Euro Ausgleichszahlungen aus der Bundeskasse. Dazu muss man wissen, dass die WHO die Covid-Klassifikation ICD U07.2 geschaffen hat, die es ermöglicht, auch Patienten, die nicht positiv auf Covid getestet wurden, als Covid-Patienten zu klassifizieren. Nämlich dann, wenn sie gewisse typische Symptome haben und Kontakt mit Covid-Positiven hatten. Davon wird offenbar in Krankenhäusern recht gern Gebrauch gemacht. Mehr informationen dazu: https://norberthaering.de/news/bettenabbau-subvention/







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