Wie schon die Geschichte oft – und nicht nur im 2. Weltkrieg – geziegt hat, werden Opportunisten sehr schnell zu Faschisten, wenn sie im faschistischen Fahrwasser mitschwimmen. Und nichts anderes als Opportunisten stellt die Mehrheit hier dar. Man darf das blökende Volk also nicht auf die Nebenwirkungen einer nicht zugelassenen Impfung aufmerksam machen, aus Angst besagte Herde könne aus dem Tiefschlaf erwachen.
Witziger Weise haben die meisten geimpften Menschen jedoch gar keine Angst vor Krankheit, die individuellen Impfmotive sind immer wieder die gleichen:
- Ich will meine Ruhe haben
- Ich will reisen
- Ich will mich nicht ständig testen
- Ich will kein Aussenseiter sein
- Ich will… usw.
In diesen Aussagen kann ich leider nichts von der viel gepriesenen Solidarität erkennen. Etwas abzunicken, nur um seine Ruhe zu haben oder Dinge tun zu dürfen, die einem ohnehin zustehen, ist keine Solidarität sondern Opportunismus auf niedrigstem Niveau. Opportunisten sind definiert als Menschen ohne Prinzipien und Ideale, die sich jedem System anpassen, nur um kurzfristig Vorteile zu haben. Die solidarischen Opportunisten reisen also fröhlich in andere Länder, in denen am Tag tausendmal soviele Kinder verhungern als in Deutschland im Jahr an Corona sterben und feiern sich als Helden. Schliesslich retten sie ja die Welt. Und das Klima gleich mit. Immerhin trinken sie ihre Caprisonne aus dem Pappstrohalm und haben zuhause das Licht ausgemacht, bevor sie nach Afrika fliegen. Zeitgleich zeigen sie mit dem Finger auf alljenige, die es wagen eigene Gedanken zu haben und das System zu hinterfragen. Sie fordern ihren Ausschluss und stellen ihre Meinung auf die rechte Seite. Ja, so geht Solidarität!
Was werdet ihr eigentlich tun, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ihr euch geirrt habt? Was werdet ihr zu den Leuten sagen, die ihr mit Worten verletzt und denen ihr mit Taten geschadet habt? Wahrscheinlich nichts, weil ihr es ja (wieder einmal) nicht besser wissen konntet. Oder doch? Die viel gepriesene Herdenimmunität bei einem schnell mutierenden Atemwegsvirus durch eine Impfung herbeiführen zu wollen, die keine sterile Immunität erzeugt und dabei ausser Acht zu lassen, dass eine Grundimmunität bereits bei der Mehrzahl der Menschen vorliegt, Erinnert mich stark an die Leute, die Licht in Säcken in ein fensterloses Rathaus getragen haben. Selbstverständlich kann es auch manchmal gut sein mit dem Strom zu schwimmen, aber dabei sollte man bedenken, dass in der Geschichte noch niemals diejenigen recht hatten, die schon die Frage danach unterdrückt haben, ob man in die Rathausmauer nicht vielleicht auch Löcher machen könnte.
Ich für meinen Teil nehme den Egoismus in Anspruch mich von einer solch selbstgefälligen, dekadenten und empathielosen Gesellschaft so weit wie möglich fern zu halten. Ich bleibe gerne draussen und umgebe mich mit Menschen, die Solidarität nicht im Regenbogenstrahl kotzen, sondern im Herzen tragen!


«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








