Die Konferenz re:publica stand diese Jahr unter dem Motto «Who cares?» – übersetzt bedeutet das soviel wie «Wen interessierts?» oder «Wer kümmert sich?». Die Konferenz wollte damit oft unbezahlte oder schlecht bezahlte Care-Arbeit thematisiert – und bot schlussendlich waschechten Totalitärsten eine Bühne, unfassbar dass man so etwas äussert und dann auch noch Applaus dafür erhält.

Auf der Re:publica halten Carolin Emcke und Claudia Kemfert sinngemäss den Bürger als zu dumm um sich aus einer fairen Pro- und Contra-Debatte eine eigene Meinung zu bilden. Er könnte es ja «wagen weise zu sein». Genau dieses Denken, spiegelt das wieder, was dieses Land dorthin geführt hat, wo es momentan steht…

Was früher mal als Ideal jeder demokratischen Debatte galt, mit mit Pro und Contra, sind heute der Tod des Diskurses. nd jeder sollte sich davor hüten, weil man sonst Selbstzweifel bekommt? Davor soll man sich hüten? Meinung und Wahrheit wird also vorgegeben. Bravo. Diese Frau hat den Stein der Weisen entdeckt!

So ähnlich stell ich mir einen Inquisitor im Mittelalter vor: Gestik, Mimik und der Tonfall. Die Dame lebt vermutlich seit Jahrzehnten mit dieser Einstellung. Da hat sich das Äussere dann auch angepasst – inklusive Frisur.

Who cares: Das Totalitäre trieft aus jeder Pore
Who cares: Das Totalitäre trieft aus jeder Pore

Hört euch mal an, was diese Carolin Emcke noch zu sagen hat. Bei technischen Fragen ist sie raus. Ab 22:30:

re:publica 2024: Was wahr ist - Ein Gespräch zwischen Carolin Emcke und Claudia Kemfert
re:publica 2024: Was wahr ist - Ein Gespräch zwischen Carolin Emcke und Claudia Kemfert

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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