Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter um jeden Preis ins Büro zurückzwingen wollen, haben nicht nur die Zeichen der Zeit verschlafen, sie beweisen auch, dass ihnen die Bedürfnisse ihrer Teams völlig egal sind. Es geht diesen sogenannten «Leadern» schlichtweg um ihre eigene Existenzberechtigung.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Studien zeigen, dass Mitarbeitende im Homeoffice bis zu 47 % produktiver sind als im Büro. Über 80 % der Arbeitnehmer weltweit bevorzugen flexible Arbeitsmodelle und 59 % würden bei starren Büroregeln ihren Job kündigen. Doch statt Vertrauen zu zeigen, geht es hier einzig und allein nur um Kontrolle. Die Angst, irrelevant zu werden, zwingt viele dazu, ihre Macht durch physische Präsenz zu sichern. Lächerlich, oder?
Doch was sagt das über diese Führungskräfte aus? Ganz einfach: Sie sind schwach. Schwach im Vertrauen. Schwach in ihrer Fähigkeit, moderne Führung zu verstehen.
Wer sein Team nicht eigenständig arbeiten lassen kann, hat die Kontrolle längst verloren und kämpft verzweifelt um einen Status, der heute keine Bedeutung mehr hat. Noch dazu fühlen sich immer mehr Mitarbeitende im Grossraumbüro unwohl. Lärm, fehlende Privatsphäre und ständige Unterbrechungen führen zu deutlich sinkender Leistung. Die Produktivität im Grossraumbüro kann um bis zu 15 % abnehmen. Was doch genau das Gegenteil von dem ist, was moderne Führung erreichen will.
Führung ist heute nicht mehr an den Schreibtisch im Grossraumbüro gebunden. Moderne Führung ist flexibel, ergebnisorientiert und vor allem menschenzentriert. Wer das nicht versteht, wird schon bald die Quittung bekommen. Steigender Fluktuation, sinkendes Vertrauen und schwächerer Leistung und grosse Schwierigkeiten bei der Rekrutierung neuer Talente, sind dabei nur einge der grossen Herausforderungen. Es ist nun wirklich an der Zeit, das alte Führungsdenken endlich hinter uns zu lassen!







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