Wegen der «Kriegsangst» brechen die Börsen ein, die Ukraine verlangt 12.000 Panzerabwehrraketen von Deutschland, Biden droht mit Tod und Teufel – und währenddessen: Der Präsident desjenigen Landes, das von den bösen Russen mit Tod und Blutvergiessen bedroht wird, ist nicht beunruhigt, Der ukrainische Präsident ruft zur Ruhe auf und sagt, er habe keine Informationen über eine bevorstehende russische Invasion. «Der beste Freund unserer Feinde ist die Panik in unserem Land. Und all diese Informationen lösen nur Panik aus», sagt Zelensky.
Deutlich wird hier, dass die Kriegshetze weder von Putin noch von der Regierung der Ukraine geschürt wird. Allein der «Wertewesten» ist sich einig, dass hier Krieg heraufzieht und wird schon seine Gründe dafür haben. Deswegen soll Russland nun einmal mehr, wen sollte es wundern, mit Sanktionen überzogen werden. Dazu hat der russische Botschafter in Schweden eine klare Meinung. Viktor Tatarinzew in «Aftonbladet»: «Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber wir scheissen auf ihre ganzen Sanktionen.» Russland sei bereits mit vielen Sanktionen belegt, die «gewissermassen eine positive Wirkung auf unsere Wirtschaft und Landwirtschaft hatten». Russland sei inzwischen autarker. «Wir haben keinen italienischen oder Schweizer Käse, aber wir haben gelernt, genauso guten russischen Käse auf der Basis italienischer und Schweizer Rezepte zu produzieren», sagte Tatarinzew. «Neue Sanktionen sind nichts Positives, aber sie sind auch nicht so schlimm, wie der Westen behauptet.»
Russland will nicht noch mehr von der NATO eingekreist und bedrängt werden, will mit allen über Sicherheitsgarantien verhandeln, der ukrainische Präsident fordert, sofort die Panikmache einzustellen… und der Westen redet den Krieg mit allen Mitteln herbei. Das ist die Situation. Bei der Ukraine-Krise geht es um die vorsätzliche Verschärfung der Energiekrise, die nach der Gesundheitskrise als weiterer Brandbeschleuniger genutzt werden soll, um uns alle endgültig dem digital-finanziellen Komplex zu unterwerfen.
Was sollen diese beiden Landkarten beweisen, wird sich der eine oder andere Fragen, um sich gleich selbst die Antwort zu geben: «Die ehemaligen Vasallenstaaten der UdSSR sind 1990 wieder freu und souverän geworden. Und als solche können sie sich für politische und militärische Bündnisse frei entscheiden. Die untere Karte zeigt, wie viele Länder des ehemaligen Ostblocks die Schnauze voll hatten, von den imperialen Attitüden Russlands. Und wechseln von der errungenen Freiheit von Russland zum Imperium VSA! Sprich vom Regen in die Traufe!
Der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Wladimirowitsch Putin in seiner deutschen Rede im Deutschen Bundestag am 25.09.2001:
Niemand bezweifelt den grossen Wert der Beziehungen Europas zu den Vereinigten Staaten. Aber ich bin der Meinung, dass Europa seinen Ruf als mächtiger und selbstständiger Mittelpunkt der Weltpolitik langfristig nur festigen wird, wenn es seine eigenen Möglichkeiten mit den russischen menschlichen, territorialen und Naturressourcen sowie mit den Wirtschafts-, Kultur- und Verteidigungspotenzialen Russlands vereinigen wird. Noch vor Kurzem schien es so, als wWürde auf dem Kontinent bald ein richtiges gemeinsames Haus entstehen, in welchem Europäer nicht in Östliche und Westliche, in Nördliche und Südliche geteilt werden. Solche Trennungslinien bleiben aber erhalten, und zwar deswegen, weil wir uns bis jetzt noch nicht endgültig von vielen Stereotypen und ideologischen Klischees des Kalten Krieges befreit haben. heute müssen wir mit Bestimmtheit und endgültig erklären: Der Kalte Krieg ist vorbei!
Putin will natürlich die Weltmacht, sonst niemand. Beweis: Unser Werte-Partner USA hat 2020 knapp dreimal so viel Geld für «Verteidigung» ausgegeben wie China und Russland zusammen. Die Nato hat im Jahr 2020 1100 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben und Russland 61 Milliarden. Russische Arroganz, dieser Putin bildet sich ein, er bekomme die Weltmacht mit der Moskauer Feuerwehr oder wie? Als 1963 die Russen Truppen auf Kuba stationiert haben, fand dies die USA auch nicht lustig. Es kommt einem eher vor, als ob man medial von den eigentlich wichtigen Dingen ablenken möchte… was ist nur aus unseren freien demokratischen und westlichen Welt geworden?
Ich habe vorsichtshalber beim NATO-Hauptquartier angefragt, ob ich ohne Covid-Pass überhaupt an dem Krieg teilnehmen darf…








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