Die ukrainische Industriestadt Donezk war vor dem Krieg wohl nur durch ihren Fussballclub Schachtar bekannt, doch mit den Kämpfen vor zwei Jahren ist sie in die internationalen Schlagzeilen geraten. Das abtrünnige Donezk ist Hochburg der prorussischen Separatisten, und der Einfluss Russlands wird – auch wegen des ukrainischen Embargos – immer größer. Für Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz ist Donezk seit Ausbruch des Konflikts Basis seiner Berichterstattung. Er kennt Donezk schon lange: In den 1990er Jahren hat er in der damaligen Sowjetstadt Russisch studiert. Hier gewährt Wehrschütz Einblick in seine Arbeitsbedingungen in diesem Kriegs- und Krisengebiet. Er zeigt die politischen Konflikte, die Kriegswirren in Donezk und den mühsamen Wiederaufbau.

Der Glanz der Vorkriegszeit ist verschwunden, doch Oper und Theater spielen wieder. Das Fussballstadion dient als Umschlagplatz für Hilfsgüter aller Art. Die Außenbezirke liegen heute noch unter Beschuss, doch im Zentrum von Donezk sind die Bewohner bestrebt, so normal wie möglich zu leben – ein Leben in einem instabilen Gleichgewicht – weder Krieg noch Frieden, eine politische Lösung ferner denn je.

Mein Donezk (lange Version) - (ORF-Reportage von Christian Wehrschütz I 2016)
Mein Donezk (lange Version) - (ORF-Reportage von Christian Wehrschütz I 2016)

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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