Runenkunde im europäischen Raum? Was haben Runen mit Germanen, Teutonen, Kelten, Wikingern zu tun? Wer sagt eigentlich, dass es Germanen und Kelten gab oder Schamanismus zu uns gehört? Na, zum Glück steht sowas ja in Geschichtsbüchern, die von wem nochmal gleich noch geschrieben wurden?
Marcel äussert sich kritisch zur heutigen Runenkunde und stellt deren Herkunft und Bedeutung grundsätzlich infrage. Er argumentiert, dass die populäre Beschäftigung mit Runen – insbesondere ihre spirituelle oder esoterische Aufladung – auf romantisierten und ideologisch geprägten Vorstellungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert beruht. Nach seiner Sicht stammen die Runen nicht aus dem germanisch-europäischen Kulturraum, sondern haben ihren Ursprung im asiatisch-mongolischen Raum, insbesondere im Zusammenhang mit Schamanismus und Kehlkopfgesängen («Raunen»).
Er behauptet, dass Runen ursprünglich von eindringenden Reitervölkern wie der goldenen Horde und türkstämmigen Gruppen nach Europa gebracht wurden – als militärische Wegmarkierungen für weitere Truppenbewegungen, nicht als spirituelle Zeichen. Die heute in Skandinavien oder Norddeutschland gefundenen Runensteine seien seiner Auffassung nach keine einheimischen Zeugnisse, sondern Spuren dieser fremden Einflüsse. Auch Verbindungen zu moderner Technologie (etwa das Bluetooth-Symbol) werden von ihm als Indiz für eine asiatische Herkunft gedeutet.
Der Sprecher sieht in der Runenkunde einen Versuch, europäische Völker von ihren «christlichen Urwurzeln» zu trennen. Begriffe wie «Germane» seien laut ihm Fremdzuschreibungen von aussen, die ein falsches Selbstbild erzeugten. Er dreht die gängige Darstellung der Christianisierung Europas um: Nicht das Christentum habe das Heidentum verdrängt, sondern umgekehrt – durch äussere, militärische Kräfte.
Zusätzlich versucht er, über lautliche Spiegelungen wie «Ragnar» → «Koran» oder «Walhalla» → «Allah» eine Verbindung zwischen Runenkultur und islamischer Herkunft zu konstruieren. Insgesamt vertritt er die These, dass Runen und Heidentum importierte Instrumente seien, um die Identität christlich geprägter europäischer Gesellschaften zu untergraben.
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
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