Um den Krieg in der Ukraine ranken sich zurzeit drei Narrative:

Narrativ Nr. 1: NATO und westliche Regierungen behaupten, Russlands Präsident Putin habe sie jahrelang getäuscht, sei durchgedreht und müsse nun mit allen militärischen Mitteln bekämpft werden.
Warum, fragt man sich dann allerdings, heizen die nordatlantischen Verbündeten diesen Konflikt seit seinem Ausbruch unablässig und systematisch an, statt alle Anstrengungen zu unternehmen, ihn möglichst schnell beizulegen?

Narrativ Nr. 2: Der Kreml spricht von einer Militäroperation, die wegen der zunehmenden Bedrohung durch die Aufrüstung der Gegenseite und damit praktisch aus Notwehr erfolge.
Wieso, fragt man sich, hat Präsident Putin nicht das Forum der Vereinten Nationen oder das des World Economic Forum benutzt, um die Urheber dieser bedrohlichen Entwicklung in einer flammenden Rede vor der ganzen Welt anzuprangern und wie lassen sich diese Argumente damit vereinbaren, dass Russland selbst lange vor dem Ukraine-Konflikt, nämlich ab 2007, gewaltig aufzurüsten begonnen hat?

Narrativ Nr. 3: Schliesslich erklärt man Russlands Präsidenten Putin zu einem von seinem Gewissen Getriebenen, der sich vom Tiefen Staat abgewendet und nun mit dessen Demontage begonnen habe.
Diese Annahme unterstellt Putin offensichtlich mangelnde Intelligenz oder Selbstmordabsichten. Dem in vielen Jahrzehnten geschaffenen und bis an die Zähne bewaffneten Tiefen Staat militärisch den Krieg zu erklären, dürfte unter allen Wegen ins Verderben einer der sichersten sein.

Wie aber soll man sich dann die tatsächlichen Hintergründe des Krieges erklären?
Am besten, indem man sich von den drei Narrativen löst und stattdessen die Frage nach den Profiteuren des Blutvergiessens stellt.

Den ganzen Artikel könnt ihr bei apolut nachlesen, oder in folgendem Video sehen:

Krieg in der Ukraine: Great Reset, Phase 2
Krieg in der Ukraine: Great Reset, Phase 2

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