Mein Staunen ist grenzenlos: Schon kurz nach Ausbruch der Pandemie standen jenste Pharmahersteller in Reih und Glied auf der Matte, um – hokuspokus – ihre Wunderwaffe gegen COVID-19 feilzubieten. Kaum dass eine Mutante auftaucht, die zunächst mit einer Bezeichnung herumgereicht wurde, welche an eine AHV-Nummer erinnert und inzwischen den klangvollen Namen Omikron erhalten hat, verspricht die Pharmaindustrie den nächsten durchschlagenden Erfolg: Bis März oder spätestens in der zweiten Hälfte des Jahres soll auch hier – abaraKADAVERa – ein Präparat bereitstehen, dass dem «Käfer» den Garaus macht.

Ich sehe es eher auf der geistigen Ebene

Irgendwie, so will mir scheinen, ist Corona den Regierungen dieser Welt, in Europa und der Schweiz, sehr wohlgesinnt und steht voll und ganz zu ihren Diensten. Omikron tritt just nach der Abstimmung zum COVID-19-Gesetz auf die Bühne. Anlässlich steigender Fallzahlen trotz hoher Impfquoten ermöglicht es den Politikern und dem ihr zudienenden Teil der Wissenschaft sich elegant aus der Affäre zu ziehen. Politikern und die ihr zugewandten Kesseltreiber müssen nicht, was sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser, einen Fehler eingestehen.

Von der versprochenen Freiheit für Geimpfte jedenfalls bleibt nicht viel übrig. Denn: Wer hat schon mit einer derart hinterhältigen Variante rechnen können – obwohl anerkannte Gesundheitsexperten schon lange davor warnten, mitten in eine Pandemie hinein zu impfen. Schulmedizinisches Wissen sei das, welches schon an der Uni gelehrt werde. Nun aber lässt sich elegant überspielen, dass die bisherigen Versprechungen und Massnahmen zu einem nicht unerheblichen Teil am Ziel vorbeigeschossen sind – mit Kollateralschäden, die sich in ihrer Tragweite noch gar nicht abschliessend abschätzen lassen.

Boostern und nochmals boostern heisst das neue Losungswort, um den folgsamen Teil der Bevölkerung, der seine Meinungsbildung auf den Kreis von Ja-Sagern und Kopfnickern beschränkt, zu besänftigen und – leider – auch aufzustacheln. Warum, so frage ich mich, verspritzt man nicht Ameisensäure? – Der Grossteil der Bevölkerung beweist ja hinlänglich, dass sie auch diese Pille schlucken würde, wenn sie von Oben verordnet wird und von den sogenannten «Qualitätsmedien» beharrlich beworben wird. Ameisensäure tötet meines Wissens alles mit 100prozentiger Sicherheit ab. Und Ameisen, das kommt hinzu, gelten als fleissig, effizient, solidarisch und sozial. Das lässt sich doch vermarkten, oder nicht? – …hätte aber den bitteren Beigeschmack einer Endlösung.

In den knapp zwei Jahren dieser Pandemie ist mir in meinem Beziehungsfeld noch keine einzige Person bekannt, die nachweislich und ausschliesslich an COVID-19 verstorben wäre. Das ist gut so, und soll so bleiben. Ich habe aber in diesem Zeitraum erschreckend viele wertvolle Menschen an Hirnblutung, Hirnschlag, Herzversagen und Krebs verloren. Von anderen weiss ich, dass sie auf der Zeitbombe Parkinson, MS und Krebs sitzen. Und obwohl im Kampf gegen all diese Krankheiten schon seit Jahrzehnten geforscht wird, Millliarden wenn nicht Billionen in die Forschung geflossen sind, ist nach wie vor kein durchschlagender Erfolg zu vermelden. Irgendwie komisch angesichts all der «Wunderwaffen», die nun in kurzen Zeitabständen gegen Corona zum Verkauf stehen. Derweil sterben weltweit x-fach mehr Menschen an den vorgenannten Krankheiten. Doch es scheint nur noch eine Krankheit zu geben – und damit meine ich jetzt nicht explizit Corona, obwohl es natürlich darauf hinausläuft. Ich sehe es eher auf der geistigen Ebene (!)…


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