Warum genau werden jetzt russische Menschen diskriminiert, die niemandem etwas getan haben?
Ich bin tatsächlich etwas ratlos?
Möchte man dadurch seine Solidarität zur Ukraine ausdrücken?
Möchte man dadurch zum Ausdruck bringen, auf wessen Seite man steht?
Wer vermeintlich im Recht ist, wer im Unrecht?
Wer es «verdient» unterstützt und wer es «verdient» bekämpft zu werden?
Was möchte man durch ein solches Verhalten mitteilen, bezwecken?
Ich weiss es nicht. Sagt es mir.
Der persönliche Druck ist offenbar inzwischen so gross, dass die Menschen irgendein beliebiges Feindbild benötigen, an dem sie ihre Aggressionen ablassen können. Nach Möglichkeit hilflose Opfer, die gerade in vorgegebener «Mode» sind, von dem sie keine Gegenwehr zu befürchten haben. Dass die Verursacher ihrer Aggressionen ihre Politiker und primär die hetzenden Massenmedien sind, kommt ihnen dabei leider nicht in den Sinn, denn von denen fürchten sie Repressionen. Da treten sie lieber nach unten… Typisch für in die Irre geleitete, unselbständige Sklaven die lieber gehorchen, statt ihren Verstand zu benutzen. Aber der ist ihnen offensichtlich im Laufe der vergangenen zwei Jahre wegen stetigem Sauerstoffmangel durch das Tragen von dämlichen und unnützen Masken völlig abhanden gekommen… oder war er tatsächlich nie vorhanden, sondern nur geheuchelt?
Mich macht es einfach unendlich traurig zu sehen, was da auf zwischenmenschlicher Ebene gerade (wieder) abgeht. Warum werden Menschen immer wieder in Gut und Böse unterteilt? In Freund und Feind – obwohl man gar nichts von einander weiss. Warum behandeln wir Menschen dermassen unterschiedlich? Warum glauben wir, über Menschen richten zu müssen, richten zu dürfen? Warum tun wir Menschen das?
Für mich ist jeder Mensch – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Alter, Kultur, Religion und/oder Gesundheitsstatus – gleichwertig und vor allem gleichermassen schützenswert. Ganz egal ob dieser Mensch aus der Ukraine, Russland, Afghanistan, Syrien, Lybien, dem Irak, dem Sudan, dem Kongo, aus China, den USA, der Österreich oder sonst wo herkommt. Ich wünsche mir, dass wir unsere Herzen niemandem gegenüber verschliessen, dass wir in unserem Gegenüber immer den Menschen – ja, uns selbst – sehen, dass wir weniger urteilen und mehr verstehen, dass wir zum Mitgefühl und der Liebe für alle Menschen – egal aus welchem Land und unter welchen Umständen wir ihnen auch immer begegnen, zurückfinden.
MENSCH IST MENSCH
MENSCH BLEIBT MENSCH
IMMER.







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