Adorno und Horkheimer machten auf die Dialektik der Aufklärung aufmerksam. Nietzsche postulierte im 19. Jahrhundert: «Gott ist tot». Und weil der Mensch laut Erich Fromm diese Freiheit (noch) nicht ertragen kann, gar fürchtet, braucht er EINEN Glauben. Er braucht eine übermächtige Instanz, die ihn in seinem Tun bestätigt. Und wer glaubt, hält, selbst wider aller Erfahrung, an diesem Glauben zumeist auch fest.
Problematisch wird es dann, wenn der Gläubige versucht, andern seinen Glauben aufzuzwingen. Wie aktuell die Impfpflichtbefürworter. Entgegen aller Evidenz, entgegen jeglicher wissenschaftlichen Sachkenntnis wollen sie mit falschen Behauptungen die Notwendigkeit einer Impfpflicht politisch herbeidiktieren.
Zu einem der am häufigsten genannten «Argumenten» der Impfbefürworter (im Volksmund auch «Nebenwirkungsverweigerer» genannt), zählt, dass die Impfung sie ja trotz (eigentlich doch unmöglicher eigener Erkrankung) vor einem schweren Verlauf geschützt hätte.
Wie haben das wohl die Millionen milden Verläufe vor der Injektion geschafft? Und warum sind die Verläufe nicht bei allen Ungeimpften schwer?
Zu diesen Gläubigen hat sich jetzt der Bonner Virologe Hendrick Streeck kopfschüttelnd geäussert:
«Problematisch findet er aber die Auffassung, dass Geimpfte oftmals meinen, ihr milder Corona-Verlauf wäre wegen der Impfung mild gewesen. ‚Da sträuben sich bei mir alle Nackenhaare, weil wir nicht den Vergleich haben, wie der Verlauf wäre, wenn man ungeimpft gewesen wäre.‘ Hierfür gebe es auch keine guten Studien. Die genaue Symptomatik von dreifach Geimpften bei Omikron im Vergleich zu Ungeimpften ist wenig gesichert.»
Hier geht es zum ganzen Artikel, direkt auf dem Webarchive, da man ja mittlerweile weiss, dass solche Artikel «plötzlich und unerwartet» verschwinden:
https://web.archive.org/web/20220319120450/https://www.merkur.de/deutschland/news-corona-virologe-streeck-impfmythos-nackenhaare-inzidenz-prognose-vorhersage-welle-herbst-winter-91419422.html?s=09


«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








