Von Lebensmitteln und Benzin einmal abgesehen, denke ich seit den letzten 2 Jahren genau nach, ob ich das, was ich gerade kaufen will, WIRKLICH brauche. In 80% der Fälle lautet die Antwort: nein. Bei den restlichen 20 Prozent frage ich mich, ob ich das wirklich JETZT brauche. In etwa 100% der Fälle lautet die Antwort darauf: nein. Also denke genau nach, bevor du jetzt was auch immer kaufst: Wir müssen ihnen noch mehr weh tun! Es braucht mehr Pleiten, denn so will man es offensichtlich ja haben!
Und offensichtlich beginnt es nun auch (ganz leicht) dem Handel zu dämmern, wie man aus diesem Bericht entnehmen kann – aber hey, so bisschen Kollateralschäden durch die Massnahmen-Pandemie ist laut Befürwortern absolut kein Problem:
Kritik an den Maßnahmen übt der Handelsverband Deutschland (HDE). „Mit Unverständnis und großer Sorge beobachten wir die Einführung von 2G-Regelungen für den Einzelhandel durch die Bundesländer. Diese Maßnahme verfehlt das Ziel, denn der Handel ist kein Pandemietreiber. Und doch muss er aktuell den Preis für die undifferenzierten Maßnahmen zahlen“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth gegenüber WELT. Denn die Einlasskontrollen seien mit einem erheblichen Aufwand verbunden, sowohl finanziell als auch personell. „Wenn das eigene Team die Kundschaft auf Impfstatus und Nachweis prüft, fehlt das Personal an anderer Stelle im Laden. Werden externe Arbeitskräfte beauftragt, entstehen zusätzliche Kosten. Diesen Personal- und Kostenaufwand alleine zu stemmen, ist für viele pandemiebedingt angeschlagene Handelsbetriebe aber kaum leistbar“, sagt Genth weiter.


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