In folgendem Interview mit Dr. Robert O. Becker aus dem Jahr 1977, das in der Sendung «60 Minutes» ausgestrahlt wurde, erläutert er seine Ablehnung des US-Marineprojekts «Seafarer» (auch bekannt als Sanguine). Der Plan der Marine sah vor, 3862 Kilometer Antennenkabel über eine Fläche von 10’372 Quadratkilometern zu verlegen, um U-Boote mit extrem niederfrequenten (ELF) Signalen zu versorgen. Während die Marine die «absolute Sicherheit» des Projekts beteuerte, warnte Dr. Becker davor, dass diese schwachen elektromagnetischen Felder die natürlichen elektrischen Signale des Körpers stören und potenziell zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Herzerkrankungen, Schlaganfall und Entwicklungsstörungen führen könnten.
Dr. Becker hob einen Bericht aus dem Jahr 1973 hervor, den die Marine seiner Aussage nach zu vertuschen versuchte. Dieser Bericht wies eindeutige Auswirkungen auf Tiere und Menschen nach, darunter Stress und einen signifikanten Anstieg der Serumtriglyceride. Er argumentierte, die Wissenschaft sei voreingenommen, da sie lediglich Schäden durch Hitze oder elektrische Schläge anerkannte und die subtilen Auswirkungen niedrigdosierter Strahlung auf biologische Systeme ignorierte. Das Video zeigt ausserdem, dass die Finanzierung von Forschungsprojekten, die diese negativen Auswirkungen nachwiesen, plötzlich eingestellt wurde – ein Muster, das letztlich zur Schliessung von Laboren wie dem von Becker führte.
1977 vs. Heute
Als Dr. Becker 1977 seine Warnung aussprach, konzentrierte er sich auf eine riesige Marineantenne und Hochspannungsleitungen. Damals war die Belastung durch künstliche elektromagnetische Felder noch weit entfernt und trat nur gelegentlich auf. Heute sind diese Felder viel näher und rund um die Uhr aktiv. Die meisten Menschen tragen mittlerweile einen Sender in der Tasche, schlafen in der Nähe eines WLAN-Routers und leben in der Nähe von 5G- und 6G-Mobilfunkmasten, die in regelmässigen Abständen aufgestellt sind.
Die Sicherheitsbestimmungen für diese Technologie wurden seit 1996 nicht aktualisiert. Diese alten Regeln schützen lediglich vor thermischen Schäden, d.h. sie berücksichtigen nur, ob die Strahlung stark genug ist, um den Körper zu erwärmen. Sie ignorieren die von Dr. Becker festgestellten biologischen Schäden, wie z.B. DNA-Stress, der bereits bei deutlich geringeren Strahlungsdosen und ganz ohne Wärmeentwicklung auftritt. Im Jahr 2021 urteilte ein Bundesgericht sogar, dass die FCC mit der Beibehaltung dieser Regeln von 1996 zu Unrecht gehandelt habe, da die Regierung Tausende Seiten Forschungsergebnisse darüber ignoriert habe, wie 5G und andere drahtlose Signale Kinder und die Umwelt beeinflussen.
Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Strahlung. Natürliche Energie der Erde ist zufällig und ungeordnet. Künstliche Strahlung von 5G und 6G hingegen ist «polarisiert», das heisst, sie pulsiert in einem spezifischen, vorgegebenen Muster. Dadurch werden unsere Zellen auf eine Weise permanent belastet, wie es in der Natur nicht der Fall ist. Obwohl die Industrie behauptet, diese 5G- und 6G-Strahlungswerte seien unbedenklich, basieren sie immer noch auf einem Referenzwert von 1996, der für die heutige Welt nie ausgelegt war.
Quellen
• 60 Minutes: Project Seafarer: Vollständiges Transkript des Interviews mit Dr. Becker aus dem Jahr 1977.
• Navy Report AD750271 (Archiv): Die offizielle Bibliographie von 1972 mit über 2300 biologischen Wirkungen.
• FCC-Sicherheitsgrenzwerte: Die Regelung von 1996, die die heutigen Standards festlegt.
• Gerichtsurteil von 2021: Die Entscheidung des Bundesgerichts bezeichnet die von der FCC festgelegten Grenzwerte als «willkürlich».
• Scientific Reports (2015): Eine von Experten begutachtete Studie darüber, warum polarisierte (künstliche) elektromagnetische Felder bioaktiver sind.







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