«Ein Gefängnis von den Insassen selbst gebaut und die Insassen sind die Wächter und sie haben diesen Stolz auf das, was sie gebaut haben. Sie haben ihr eigenes Gefängnis gebaut. Und so existieren sie in einem Zustand der Schizophrenie, in dem sie sowohl Wächter als auch Gefangene sind, und infolgedessen haben sie, nachdem sie lobotomiert wurden, nicht mehr die Fähigkeit, das Gefängnis, das sie gebaut haben, zu verlassen oder es überhaupt als Gefängnis zu sehen.»
Ist das denkbar und vorstellbar?
Zumindest für die Drehbuchautoren und Produzenten von „Mein Essen mit André (Originaltitel: My Dinner with Andre), einem US-amerikanischer Spielfilm von Louis Malle aus dem Jahr 1981 war es vorstellbar, sodass dieser dystopische Monolog in die Drehbücher mit eingeflossen ist.
Solch eine Orwellsche Welt manifestiert sich natürlich einfacher «in einer Gesellschaft, die nichts sieht, weil sie in einem Zustand tiefer Hypnose gehalten wird!», wie es der russische Physiker Sergei Petrowitsch Kapiza beschreibt. Er sagt auch: «Das Fernsehen beschäftigt sich mit der Zersetzung des Bewusstseins der Menschen.»
Aber seht selber und bildet euch euer eigenes Urteil…

«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








