Selbst nach 30 Jahren massiver Subventionen liefert die Windkraft in der gesamten Welt kaum mehr Energie als – gar nichts. Selbst zusammen decken Wind- und Photovoltaikenergie kaum mehr als 1 Prozent des weltweiten Energiebedarfs. Tatsächlich besteht der Grossteil der sogenannten erneuerbaren Energien – drei Viertel – aus Biomasse (hauptsächlich Holz), und ein sehr grosser Teil davon ist «traditionelle Biomasse»: Äste, Holzscheite, Holzkohle und Dung, die von den «Armen» zu Hause zum Kochen verbrannt werden.
Wenn Windkraftanlagen nur das gesamte vorhergesagte Wachstum abdecken und nicht mehr, wie viele müssten dann jährlich gebaut werden? Die Antwort lautet: fast 350’000, da eine Zwei-Megawatt-Turbine jährlich etwa 0,005 Terawattstunden Strom produzieren kann. Bei einer für Windparks typischen Dichte von etwa 20 Hektar pro Megawatt würden so viele Turbinen eine Landfläche von der halben Grösse der Britischen Inseln, einschliesslich Irland (158’000 Quadratkilometer), benötigen. Und das jedes Jahr.
Darüber hinaus kann sich die Lobby des Flatterstroms nicht auf die Vorstellung verlassen, Windkraftanlagen könnten effizienter werden. Es gibt eine Grenze für die Energiegewinnung aus einer bewegten Flüssigkeit, die sogenannte Betz-Grenze und Windkraftanlagen liegen bereits nahe an dieser Grenze. Und mehr noch: Die Effektivität von Windturbinen (der Auslastungsgrad) wird durch den verfügbaren Wind bestimmt und dieser schwankt nach seinem eigenen Gutdünken von Sekunde zu Sekunde, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Dazu kommt die Topologie. die Schweiz gilt zum Beispiel als windarme Region.
Windkraft ist ein schwankender Strom von Energie geringer Dichte. Die Menschheit hat ihn schon vor langer Zeit aus vernünftigen Gründen nicht mehr für Betriebs-kritische Transporte und mechanische Energie genutzt. Er ist einfach nicht besonders gut. Wie viel globale Fracht wird heutzutage mit Segelschiffen transportiert? Es gibt einen energiepolitischen Imperativ, der mit Kants Imperativ vergleichbar ist: Man muss Strategien verfolgen, die funktionieren, wenn sie auf globaler Ebene umgesetzt würden. Windkraft ist eindeutig nicht erfolgreich. Photovoltaik auch nicht. Es sind viel zu viele Ressourcen erforderlich, um sie zum Funktionieren zu bringen.







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