«Es gibt in Deutschland ein Recht darauf, so ziemlich jede Meinung zu äussern, ohne staatliche Repression zu befürchten.» Saskia Esken, im Brustton der Überzeugung. Wenige Sätze später: «Ich sag mal, Blacklisting hilft.»

Anlass für die spontane Konvertierung der Sozialdemokratin zur Werbeagentur-Strategin: Der Podcast «ungeskriptet» hat die Fünf-Millionen-Marke geknackt – mit Björn Höcke als Gast. Esken ruft Unternehmen offen dazu auf, ihre Werbung dort abzuziehen. Im selben Atemzug erklärt sie, Parteien hätten die Aufgabe, Willensbildung auch in kontroversen Debatten zu befördern. Aushalten müsse man, dass Menschen ihre Meinung sagen.

Aushalten heisst bei Esken offensichtlich: Vermarktungswege kappen, Reichweite vergiften, Boykott organisieren. Eine erklärte Antifaschistin – im Werkzeugkasten allerdings auffällig viel aus dem Repertoire, das man eigentlich zu bekämpfen vorgibt.

Wer öffentlich für Meinungsfreiheit wirbt und im selben Atemzug die Marketingabteilungen abtelefoniert, hat Demokratie nicht verstanden – sondern outgesourct.

Wer schwarze Listen führt, sollte sich nicht über schwarze Hemden wundern! Die Antifa von einst kämpfte gegen Berufsverbote – die Antifa von heute organisiert sie! Meinungsfreiheit für alle, ausser für die Falschen – und nennt dies «Demokratie»!

Blacklisting hilft – sagt die Frau, die andere Meinungen aushalten will
Blacklisting hilft – sagt die Frau, die andere Meinungen aushalten will

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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