Es gibt eine besondere Form der Tragödie, die sich von der gewöhnlichen dadurch unterscheidet, dass sie vollständig vermeidbar gewesen wäre. Nicht durch Klugheit, nicht durch Weisheit, nicht durch historisches Lernen – die Messlatte liegt tiefer. Vermeidbar durch blosse Fähigkeit, eine Landkarte zu lesen und die letzten zwanzig Jahre eigener Militärgeschichte nicht zu verdrängen. Doch Washington hat auch das nicht geschafft. Und das Ergebnis ist das, was wir gerade beobachten: Eine Supermacht, die in Echtzeit begreift, dass sie nicht mehr die Supermacht ist, die sie zu sein glaubte.
Fangen wir mit dem Iran an. Der Irankrieg war die dümmste geostrategische Entscheidung in der Geschichte der USA – und die Konkurrenz ist brutal. Vietnam, Korea, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen: Eine Parade von Niederlagen, die jeweils mit Luftüberlegenheit begann und mit demütigenden Abzügen endete, während die zerstörten Länder in den Händen jener verblieben, die man eigentlich besiegen wollte. Die Lektion: Keine Macht der Welt hat jemals einen Krieg ausschliesslich aus der Luft gewonnen. Jeder Krieg wurde mit Bodentruppen entschieden, denn das eroberte Gebiet muss auch gehalten werden. Das steht in jedem Militärgeschichtsbuch, das je geschrieben wurde.
Washington hat diese Bücher offenbar nicht gelesen. Oder gelesen und für irrelevant befunden, weil man ja diesmal Luftüberlegenheit hatte. Dabei hatte man die auch in Afghanistan. Und im Irak. Und in Syrien. Und in Libyen. Das Ergebnis war stets dasselbe: Keine wirkliche Kontrolle über die zerbombten Staaten, keine nachhaltige Ordnung, kein Sieg – nur Trümmer, Chaos und der nächste Krieg, der erklärt wird, während der vorherige noch nicht offiziell verloren ist.
Der Iran hat gewonnen. Nicht weil er die USA besiegt hat – sondern weil er nicht verloren hat. Das reicht. Um den Krieg zu gewinnen, braucht man bloss nicht zu verlieren. Die USA haben das Nordstream-Prinzip etabliert: Der vorsätzliche Angriff auf zivile Infrastruktur ist ab sofort eine anerkannte Kriegsoption. Was Washington dabei vergessen hatte – in einer Gedankenlosigkeit, die an Selbstmord grenzt – ist, dass die USA selbst militärische Infrastruktur und Erdölstruktur in der gesamten Golfregion besitzen. Und dass die Weltwirtschaft davon abhängig ist. Und dass sie selbst davon abhängig sind. Die strategische Logik dieser Entscheidung ist so beeindruckend leer, dass man sich fragt, ob sie überhaupt stattgefunden hat.
Parallel dazu: China. Die USA leben in dem Glauben, China sei technologisch noch nicht auf ihrem Niveau und das Zeitfenster für einen Krieg mit China schliesse sich schneller als erwartet. Das ist der grösste Irrtum, den eine Supermacht im 21. Jahrhundert begehen kann – und Washington begeht ihn täglich, mit der fröhlichen Selbstsicherheit von jemandem, der nicht weiss, was er nicht weiss. China hat seit 2014 begriffen, was gespielt wird. Der Ukrainekonflikt, der zum NATO-Krieg wurde, war der Versuch, den ersten Dominostein gegen Russland zu Fall zu bringen – und damit den engsten Verbündeten Chinas zu schwächen. Gleichzeitig sollte die Kontrolle über das Schwarze Meer erlangt werden, um die Türkei strategisch unter Druck zu setzen.
Der Dominostein Ukraine ist gefallen. In Richtung Russland. Der Druck auf die Türkei ist gescheitert. Der Iran-Krieg entwickelt sich zum geostrategischen Desaster. Und China schaut zu, lernt, rüstet und wartet. Das nennt man in der Diplomatie strategische Geduld. In Washington nennt man es vermutlich «Phase Eins».
Dann ist da noch Israel. Ein landgestützter US-Flugzeugträger, der zunehmend schwächelt und der die amerikanische politische Gesellschaft so vollständig infiltriert hat, dass Trump-Administration und demokratische Opposition in einer einzigen Frage einig sind: Israel. Immer. Ohne Bedingungen. Ohne Völkerrecht. Ohne Verhältnismässigkeit. Der Gaza-Völkermord – und es ist einer, ungeachtet der Euphemismen, die man dafür entwickelt hat – hat sprichwörtlich das Fass der Geduld mit den USA zum Überlaufen gebracht. Der gesamte islamische Kulturraum ist aufgewacht. Und das ist keine kurzfristige Stimmungslage, die sich nach einer Waffenruhe wieder beruhigt. Das ist eine historische Verschiebung.
Die Normalisierung der Gewalt läuft derweil im Hintergrund weiter, ruhig und methodisch. Staatlich angeordnete politische Morde werden geduldet. Völkermord wird zu Selbstverteidigung umdefiniert. Brutalste Zitate, in denen Menschen zu Tieren erklärt werden, finden im Feuilleton keine nennenswerte Empörung. Die EU-Charta, die Menschenrechte, das Völkerrecht: Textbausteine in Reden, Makulatur in der Praxis. Brüssel schweigt mit jener professionellen Würde, die grosses Schweigen von kleiner Feigheit zu unterscheiden versucht und damit regelmässig scheitert.
Deutschland beobachtet das Ganze mit der historischen Reflexionsfähigkeit eines Kollektivs, das aus den schwersten Verbrechen der Menschheitsgeschichte nicht das Naheliegendste gelernt hat, dass Aufrüstung, Überwachungsstaat und Einschränkung der Meinungsfreiheit keine Sicherheitsmassnahmen sind, sondern Symptome. Seit dem Patriot Act, seit Guantanamo, seit Abu Ghraib lebt die westliche Gesellschaft in einem Zustand chronischer Paranoia, in dem jeder neue Waffengang als Notwendigkeit geframed wird und jeder Kritiker als Gefahr. Das Überwachungssystem, das dagegen aufgebaut wird, richtet sich nicht gegen äussere Feinde – es richtet sich gegen die eigene Bevölkerung, die irgendwann aufhören könnte, mitzumachen.
Kriege sind das Teuerste, was ein Staat veranstalten kann. Sie fressen Ressourcen, Generationen und Gesellschaftsverträge. Die sozialen Konsequenzen kommen mit Verzögerung, aber sie kommen – und wer die Geschichte kennt, weiss, dass die Reaktion auf diese Konsequenzen nicht Reue ist, sondern Repression. Der Überwachungsstaat ist kein Begleitschaden der Sicherheitspolitik. Er ist ihre Absicht.
Israel wird am Ende von den USA fallen gelassen werden – oder der EU übergeben, so wie die Ukraine. Washington zieht sich aus dem Nahen Osten zurück, langsam und ohne es zuzugeben, Schritt für Schritt, Stützpunkt für Stützpunkt. Das Imperium retiriert. Nicht weil es bescheiden geworden wäre – sondern weil es sich verkalkuliert hat. Zu viele Dominosteine, zu wenig Geduld, zu viel Wunschdenken für Wirklichkeit gehalten.
Stell dir vor, es ist Krieg – und alle machen mit, ausser die, die gewinnen…
Medikamente, die die Genexpression verändern, wie beispielsweise Ozempic- und GLP-1-Präparate, können aufgrund ihrer Wirkung auf das Bewusstsein schwerwiegende Nebenwirkungen haben, darunter Persönlichkeitsveränderungen, emotionale Verflachung und Verlust der Lebensfreude. Aufgrund dieser Wirkung wurde der Begriff «Ozempische Persönlichkeit» geprägt.
GLP-1-Medikamente sind Teil umfangreicher Forschungsarbeiten im Bereich der Genmedizin, deren Ergebnis unter anderem die Verschlechterung der genetischen Grundlagen eines gesunden Geistes und Körpers ist, erklärt Dr. Guy Hatchard. Die Entwicklung und Verschreibung von Gen-Editing-Medikamenten, einschliesslich mRNA-Covid-Impfstoffen, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung.
Dies ist einer der wichtigsten Artikel, die wir veröffentlicht haben, nicht nur weil er die gegenwärtige Flut an Polypharmazie, die uns aufgezwungen wird, infrage stellt, sondern auch weil er Forschungsergebnisse zitiert, die die Grenzen der gängigen Interpretationen der Genfunktion aufzeigen. DNA wurde bisher als alleinige Quelle des Lebens betrachtet.
Genetische Theorien entwerfen ein computerähnliches Modell des Lebens, in dem unsere DNA ein autarker Speicher komplexer, codierter Information ist. Dieses Modell blendet die exekutive Rolle des Bewusstseins aus, die aus alltäglicher Erfahrung jedem offensichtlich ist – unsere Entscheidungen beeinflussen die Ergebnisse . Wie das geschieht, ist eine Frage, die die Biotechnologie weitgehend vernachlässigt hat, was zu einem unvollständigen Verständnis der Rolle von Genen und ihrer Beziehung zu unserem Selbstverständnis geführt hat. Dieser Artikel untersucht Modelle, die das Bewusstsein in das Leben einbeziehen.
Wir besitzen etwa 25.000 Gene, die Millionen spezifischer Aufgaben erfüllen. Um dieses Multitasking zu ermöglichen, arbeiten die Gene zusammen. Stellen Sie sich dazu eine Klaviatur mit 88 Tasten vor. Beim Spielen können die Tasten in Kombinationen, Sequenzen, Geschwindigkeiten und mit unterschiedlichem Druck angeschlagen werden, wodurch eine unendliche Vielfalt an Musik entsteht. Einige dieser Kombinationen und Sequenzen sind in Notenblättern und Partituren festgehalten, die im Wesentlichen Baupläne für Kompositionen darstellen. Doch dies sind längst nicht alle möglichen Werke; täglich entstehen neue Werke, die dieselben 88 Tasten nutzen. Tatsächlich werden Musikstücke nicht von Klavieren erzeugt, sondern vom menschlichen Bewusstsein, das durch den gesamten Körper wirkt.
Wie Gene kooperativ funktionieren, ist noch weitgehend unerforscht. Dieser Artikel sollte in Verbindung mit unserem Substack-Artikel «Die heilige Zelle und bewusste Gene» gelesen werden, der die zugrundeliegende Quantenstruktur von Zellen auf feineren Zeit- und Raumskalen erklärt und letztlich die Existenz von Bewusstsein selbst offenbart. Zellen sind wach. Das bewusste Herz der Zellen koordiniert das Leben, so wie das Bewusstsein des Pianisten die unendliche Vielfalt und Freude der Musik erschafft.
Medikamente, die die Genexpression verändern
Ozempic und andere GLP-1-Präparate zählen derzeit zu den meistverkauften und profitabelsten Medikamenten. Innerhalb kürzester Zeit haben sie den gesamten Markt für Gewichtsreduktionsprodukte erobert. Schätzungsweise 12 % der Erwachsenen in den USA (40 Millionen) haben bereits verschiedene GLP-1-Präparate zur Gewichtsreduktion ausprobiert. Prognosen zufolge wird die weltweite Verbreitung in den 2030er-Jahren die 150-Millionen-Marke überschreiten, was einem Umsatz von 150 Milliarden US-Dollar entspricht.
Kürzlich wurde entdeckt, dass GLP-1-Medikamente den Appetit beeinflussen, indem sie die Genexpression direkt verändern. Genexpression ist der Prozess, bei dem in der DNA gespeicherte Informationen in funktionelle Produkte, vorwiegend Proteine oder RNA, umgesetzt werden. Bekanntermaßen besitzt jeder Mensch eine einzigartige genetische Signatur. Daher hat jedes Medikament, das die Genexpression beeinflusst, unterschiedliche Auswirkungen auf Personengruppen mit bestimmten genetischen Merkmalen. GLP-1-Medikamente beeinflussen die Genexpression in Leber und Bauchspeicheldrüse. Bei den meisten Menschen verlangsamen diese Veränderungen die Verdauung, bei manchen mit einem bestimmten genetischen Profil können sie jedoch zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen. Beispielsweise entwickeln manche Menschen mit bestimmten Gensequenzen eine Alkoholunverträglichkeit. Eine Frau aus Suffolk berichtete der «Mail on Sunday» unter einem Pseudonym:
Schon ein paar Gläser Weisswein können sie jetzt unerwartet niedergeschlagen und emotional labil machen und Reaktionen auslösen, die sie kaum wiedererkennt. Und zu ihrer Scham führen diese nun zu den unerwartetsten und heftigsten Streitereien mit ihrem Mann, mit dem sie früher eine sehr glückliche Beziehung geführt hatte.
Beachten Sie die Auswirkungen auf ihre Persönlichkeit, ihr Bewusstsein. Die Washington Post titelt: «Was ist eine ‚ozemische Persönlichkeit‘ und warum fühlt sich das Leben dadurch so leblos an?» und berichtet: «Ärzte und Patienten berichten in den sozialen Medien von einer Art emotionaler Abstumpfung unter der Einnahme von GLP-1-Medikamenten.» Dies beinhaltet den Verlust von Freude am Leben, nicht nur beim Essen, sondern auch bei anderen Dingen wie Lesen, Musikhören, Tanzen, Gärtnern – oder sogar Sex. Eine Art lähmende Apathie breitet sich im Leben aus.
Die Ursache für diese belastenden psychischen Auswirkungen von GLP-1-Medikamenten ist bisher nicht geklärt. Sie liegt in der Art und Weise, wie die Medikamente die Genexpression verändern, welche eng mit unserem psychischen Zustand verknüpft ist. Eine in Nature veröffentlichte Studie mit dem Titel «Genetische Prädiktoren für Gewichtsverlust und Nebenwirkungen von GLP-1-Rezeptoragonisten» ergab, dass Menschen mit bestimmten genetischen Profilen spezifische Nebenwirkungen und/oder keine Gewichtsabnahme durch das Medikament erfahren können.
Tatsächlich sind GLP-1-Hemmer nur eine von vielen Arten von Gen-modifizierenden Medikamenten, die in diesem Jahrhundert entwickelt wurden. Die Veränderung der Genexpression ist mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen verbunden, die unmittelbar oder im Laufe der Zeit sehr schwerwiegend werden können. Beispielsweise wurde 2023 eine neue Klasse von Medikamenten zur Reduzierung von Amyloid-Plaques eingeführt und für Demenzpatienten verschrieben, darunter die Wirkstoffe Lecanemab (Leqembi), Donanemab (Kisunla) und Aducanumab (Aduhelm). Diese Medikamente verändern die Genexpression, indem sie ein «Transkriptionsprogramm» in den Mikroglia-Immunzellen des Gehirns auslösen. Studien haben nun gezeigt, dass 20 % der Patienten lebensbedrohliche Hirnschwellungen und Hirnblutungen erleiden. Obwohl die Medikamente die Konzentration von Amyloid-Plaques reduzieren, verstärken sie häufig die Verwirrtheitssymptome. Die Reaktionen sind so extrem, dass die Behörden in Großbritannien und den USA einen Entzug der Zulassung erwägen. Ob diese Effekte reversibel sind, ist noch nicht bekannt.
Im Fall des Osteoporose-Medikaments Prolia (auch bekannt als Denosumab), das postmenopausalen Frauen mit Osteoporose und hohem Frakturrisiko verschrieben wird, ist dies jedoch bekannt. Denosumab wirkt, indem es die Expression von Genen verändert, die für den Knochenstoffwechsel verantwortlich sind. Das Medikament wurde 2010 eingeführt. Bereits 2011 warnte die neuseeländische Gesundheitsjournalistin Gillian Sanson, dass das Medikament wahrscheinlich ungesunde Veränderungen der Knochenstruktur verursachen und das Krebsrisiko erhöhen würde. Eine 2024 veröffentlichte Studie mit dem Titel «Analyse der Nebenwirkungen von Denosumab (Prolia) bei Osteoporose auf Grundlage des FDA-Meldesystems für unerwünschte Ereignisse (FAERS)» hat eine sehr hohe Rate an Nebenwirkungen des Medikaments in sage und schreibe 27 Organsystemen festgestellt. Zu diesen Nebenwirkungen zählen unter anderem ein abnormal niedriger Kalziumspiegel im Blut, eine abnorme Knochendichte, Bindegewebsschwäche, Ekzeme, Störungen des Nervensystems, psychiatrische Erkrankungen, Wirbelsäulenverformungen, Immobilität, Wechseljahresbeschwerden, ein erhöhtes Infektionsrisiko, Herzerkrankungen und Stoffwechselstörungen. Die große Bandbreite schwerwiegender Nebenwirkungen im gesamten Körper ist charakteristisch für Medikamente, die die Genexpression verändern. Anders ausgedrückt: Die grundlegende Koordination und Effektivität der Genexpression kann beeinträchtigt werden. Tatsächlich wissen wir heute, dass ein Absetzen von Denosumab nach Beginn der Einnahme nicht ohne Weiteres oder sicher möglich ist, da es irreversible Veränderungen der Genexpression hervorruft, die die Fähigkeit des Körpers zur Knochenbruchheilung beeinträchtigen – genau das Gegenteil der ursprünglich erwarteten Wirkung des Medikaments.
mRNA-Injektionen sind Teil des Trends
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass neue Medikamentenklassen, die die Genexpression verändern, entwickelt und weit verbreitet verschrieben werden. Diese Medikamente weisen sehr hohe Raten an kurz- und langfristigen physiologischen Nebenwirkungen auf, die oft mit schwerwiegenden psychischen Veränderungen einhergehen. Dies ist nicht nur eine besorgniserregende Entwicklung, sondern ein Trend in der Medizin, bei dem Medikamente mit ungewisser Wirksamkeit an der Öffentlichkeit „erprobt“ werden, ohne die Patienten über die hohen Gesundheitsrisiken aufzuklären. Die oben genannten Medikamente sind keine Einzelfälle; sie sind Teil eines umfassenden Forschungsfelds, das die Genmedizin vorantreibt und dessen Folgen, wie wir uns bewusst sein sollten, eine Verschlechterung der genetischen Grundlagen von Gesundheit und Leben insgesamt beinhalten.
Ich kann die Bedeutung einer Überarbeitung unseres Paradigmas der Genfunktion gar nicht genug betonen. Die Vorstellung, dass die DNA das Geheimnis des Lebens vollständig kodiert, ist so tief im kollektiven Bewusstsein verankert, dass jegliche Abweichung von diesem Paradigma beinahe undenkbar geworden ist. Artikel in den großen Medienkonzernen berichten regelmäßig, dass Heilmittel für fast alle Krankheiten mit genetischer Grundlage unmittelbar bevorstehen. Dies ist realitätsfernes Denken, das nicht nur die Realität strenger wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern auch unsere eigene Alltagserfahrung ignoriert, dass Bewusstsein oder Wahrnehmung das Leben definiert. Wie die DNA die Ausdrucksfähigkeit des Bewusstseins ermöglicht, bleibt ein Rätsel, wodurch biotechnologische Experimente das größte Risiko für die Menschheit darstellen, dem sie je ausgesetzt war. In klassischen Darstellungen des Lebens wird der menschliche Körper als ein von fünf Pferden gezogener Wagen beschrieben, die unsere fünf Sinne symbolisieren. Der Geist ist der Wagenlenker. Die Veränderung der Genexpression in dieser Analogie gleicht einem Wegelagerer, der die Pferde kapert und den Körper in eine völlig unvorhersehbare Richtung lenkt, die den Zwecken des menschlichen Geistes nicht dient. Denken Sie darüber nach: Unser Geist ist das Wertvollste, was wir besitzen. Niemand will den Verstand verlieren.
Es besteht ein dringendes Bedürfnis, die grundlegenden Annahmen des genetischen Paradigmas zu hinterfragen. Wie der Dichter und Nobelpreisträger Rabindranath Tagore in seiner bewegenden Allegorie „Ankunft“ warnte ( Auszug folgt):
Einer von uns beiden sagte: «Der König der Nacht kommt.»
Wir lachten nur und sagten: «Bis morgen früh kommt niemand mehr.»
Und als die Nacht noch dunkel war, erhob sich ein lautes, nahes Trommeln.
Jemand rief allen zu: «Aufwachen, aufwachen, keine Zeit mehr verlieren!»
Wir haben einen Punkt erreicht, an dem viele hochqualifizierte Wissenschaftler begonnen haben, Daten zu sammeln, Fragen zu stellen und ihre Meinung zu äußern. Jetzt ist es an der Zeit, aufzuwachen, zuzuhören und, wie Tagore sein Gedicht beendet, „nicht länger zu zögern“.
Guy Hatchard, PhD, ist ein Neuseeländer, der früher leitender Manager bei Genetic ID war, einem globalen Unternehmen für Lebensmittelprüfung und -sicherheit (heute bekannt als FoodChain ID).
Es gibt Haustiere. Es gibt schwierige Haustiere. Und dann gibt es Lizzie Borhen – die einzige überlebende Henne einer Herde, die sie selbst dezimiert hat. Kaltblütig. Mit Vorsatz. Ohne erkennbare Reue.
Der Künstler Stonewall Slim hat dieser Kreatur einen Delta-Blues-Rap gewidmet und ihr dabei einen angemessenen mythologischen Rahmen gegeben: Das Appalachian Folk-Genre, das sich seit Jahrhunderten an der Schnittstelle zwischen puritanischer Höllenpredigt und übernatürlichem Volksglauben bewegt. Was auf den ersten Blick wie ein skurriles Musikprojekt wirkt, ist bei näherer Betrachtung die einzig legitime künstlerische Reaktion auf ein Tier, das offenbar die Gesetze der normalen Hühnerhaltung fundamental ignoriert.
Die Fakten sprechen für sich: Lizzie überlebte jeden Mitbewohner ihres Stalls. Auf Methoden, über die der Autor mit der dezenten Formulierung «in cold blood» hinweggehe. Sie terrorisiert Kinder so konsequent, dass Gartenbesuche nur noch mit ihrer vorherigen Inhaftierung möglich sind. Sie attackiert Füsse beim Grillieren – ein Verhalten, das man als Stellungnahme zum menschlichen Freizeitverhalten interpretieren könnte. Und sie hat mehr Nächte draussen überlebt, als die örtliche Kojotenpopulation ihr zugestanden hätte. Das ist kein Huhn. Das ist eine Prüfung.
Genau darin liegt die Eleganz des gewählten Genres. Die presbyterianischen Ulster-Schotten, die Appalachia besiedelten, brachten eine calvinistische Weltsicht mit, in der die Hölle nah und das Gericht nahe war. In Geschichten wie «How Bobtail Beat the Devil» ist das Übernatürliche nie weit. Und was wäre übernatürlicher als eine Henne, die sämtliche Artgenossinnen eliminiert, Raubtiere übersteht und dabei in wohlverdienter Pension in einem Schuppen residiert, als hätte sie schlicht beschlossen, für immer zu existieren?
Stonewall Slim, der im verregneten Frühling Neuenglands filmt, während die Bäume noch kahl sind und ein seltsames blaues Licht die Morgenstunden färbt, hat offensichtlich erkannt: Manche Tiere brauchen kein Tierarzt-Zeugnis — sie brauchen ein Evangelium. Lizzie Borhen hat ihres bekommen. Und sie wird das kaum beeindrucken. Sie wird weiterhin Füsse hacken, Kinder terrorisieren und Kojoten überleben. Der Rest von uns kann das nur dokumentieren – und beten, dass sie gnädig ist…
Es war ein schönes Narrativ. Anthropic, gegründet 2021 von OpenAI-Aussteigern, die das Mutterhaus als zu kommerziell und zu sorglos im Umgang mit Risiken empfanden, galt als das Gewissen der KI-Industrie. Die Guten. Die Vorsichtigen. Die Prinzipientreuen. Während OpenAI Werbung schaltet und Militärverträge unterschreibt, lehnte Anthropic im Februar einen exklusiven Deal mit dem US-Militär ab – mit der Begründung, Claude könnte für Massenüberwachung und automatische Militärschläge eingesetzt werden. Dafür sei KI nicht bereit. Grosses Kino. Viel Applaus. Sehr überzeugende Selbstinszenierung.
Dann entdeckte Alexander Hanff auf seinem MacBook eine Datei, die er nicht installiert hatte, deren Installation er nicht zugestimmt hatte und von der er schlicht nichts wusste. In einem Blogpost auf thatprivacyguy.com beschreibt der Datenschutzberater, was er vorfand: Ein «Native Messaging Manifest», installiert durch die Claude-Desktop-App, das als Software-Brücke zwischen Anthropics Browser-Erweiterung und einem ausführbaren Hilfsprogramm namens «chrome-native-host» fungiert — das seinerseits dieselben Privilegien wie der angemeldete User besitzt.
Was kann diese Brücke, wenn sie aktiviert wird? Claude erhält durch das ausgeführte Programm umfangreiche Agentenfähigkeiten: Die KI kann auf Websites zugreifen, bei denen der User angemeldet ist, Daten aus Websites extrahieren und lokal speichern, animierte GIF-Bilder von User-Interaktionen im Browser aufzeichnen und Workflows über mehrere Websites hinweg durchführen – ohne dass Nutzerinnen und Nutzer dem zugrundeliegenden Mechanismus ausdrücklich zugestimmt haben.
Standardmässig ist die Brücke inaktiv. Das ist das Beruhigungspflaster. Aber sie ist vorkonfiguriert und wartet auf definierte Bedingungen, die sie aktivieren. Und das Besondere: Die App hinterlegt die Datei in den Anwendungsverzeichnissen von sieben Chromium-basierten Browsern – Google Chrome, Microsoft Edge, Vivaldi, Brave, Arc, Chromium und Opera. Diese Browser müssen nicht einmal installiert sein. Die App erstellt die nötigen Verzeichnisse dann einfach selbst. Sollte der User einen der Browser in Zukunft installieren, ist die Brücke für Claude schon vorhanden.
Man liest das noch einmal. Das System installiert Verzeichnisse für Browser, die noch nicht existieren. Es bereitet die Infrastruktur für zukünftige Zugriffe vor – still, ungefragt, von Apple digital signiert und durch Apples Notarisierungsprozess verifiziert. Das bedeutet, Apples Sicherheitsprüfung hat das durchgelassen. Was beruhigend wäre, wenn es nicht gleichzeitig bedeutete, dass das gesamte Ökosystem der «sicheren» Software-Distribution hier als Legitimierungsfolie dient.
Andere Datenschützer bezweifeln zwar, dass das Verhalten strafrechtlich relevant ist – bestätigen aber Hanffs Entdeckungen. Nach Hanffs eigener Einschätzung verstösst die Brücke gegen die ePrivacy-Richtlinie. Anthropic hat sich bislang nicht geäussert.
Nicht geäussert. Das Unternehmen, das im Januar seinen CEO auf dem eigenen Blog vor den Gefahren von KI warnen liess, das medienwirksam Militärverträge ablehnte, das seine neueste KI Claude Mythos zurückhielt, weil sie zu gut darin ist, gefährliche IT-Schwachstellen zu entdecken – dieses Unternehmen findet keinen Weg, auf die Entdeckung einer ungefragten Spyware-Brücke in seiner eigenen Desktop-App zu reagieren.
Die offizielle Erklärung lautet: Wahrscheinlich Fahrlässigkeit. Mangelnde Kommunikation zwischen Entwickler- und Datenschutz-Team. Möglicherweise ein internes Test-Feature, das versehentlich im Release verblieb. Geplante Agenten-Funktionalitäten, bei denen man vergass, den User nach Zustimmung zu fragen.
Das ist entweder die Wahrheit – was bedeutet, dass das Unternehmen, das sich als verantwortungsvollster KI-Entwickler der Welt vermarktet, intern so chaotisch ist, dass Spyware-Brücken versehentlich in Produktionsreleases landen. Oder es ist nicht die Wahrheit – was bedeutet, dass das gesamte Ethik-Narrativ genau das ist, was Narrativ bedeutet: Eine Geschichte, keine Beschreibung.
Beides ist beunruhigend. Das Erste für alle, die Anthropic als kompetenten Akteur einschätzen wollten. Das Zweite für alle anderen.
Was bleibt, ist die strukturelle Frage, die dieser Vorfall aufwirft: Wer überwacht die Überwacher? Das Unternehmen, das warnt, KI könnte zur Massenüberwachung eingesetzt werden, installiert ungefragt Software-Infrastruktur auf fremden Rechnern, die bei Aktivierung Browsersitzungen aufzeichnen, Daten extrahieren und Workflows über mehrere Plattformen hinweg durchführen kann. Die Brücke existiert. Die Kapazitäten existieren. Die Zustimmung existiert nicht.
Das Vertrauen ist eine Variable, die noch zu bestimmen ist. Anthropic könnte es wiederherstellen. Durch Transparenz. Durch eine Stellungnahme. Durch das Eingeständnis, dass zwischen dem Selbstbild als verantwortungsvolles KI-Unternehmen und dem Verhalten der eigenen Software eine Lücke klafft, die Erklärung verdient. Oder durch weiteres Schweigen. Das wäre die klarste Aussage von allen…
Es gibt Veranstaltungen, über die keine Zeitung berichtet. Nicht weil nichts passiert. Sondern weil zu viel passiert – zu viel, das nicht in das Bild passt, das die Berichterstattung von sich selbst hat. Das WHO-Symposium vom 20. April 2024 in Zürich Altstätten war so eine Veranstaltung. Über 700 Gäste. Fünfzehn Referate. Ärzte, Juristen, Datenwissenschaftler, Investigativjournalisten, ehemalige Politiker, Impfgeschädigte. Und kein einziger Beitrag in den grossen Schweizer Tageszeitungen. Man könnte das Zufall nennen. Man könnte es auch System nennen.
WHO, GAVI, CIA – und ein Symposium mit 700 Menschen, die nicht mehr schweigen wollen
Im Mittelpunkt des Abends stand Katharina König. Wer sie nicht kennt, sollte das ändern. Eine Frau, die nach ihrer zweiten Corona-Injektion einen Schlaganfall erlitt, erblindete, deren Organe versagten, die Milz und Darm verlor, die zwei Jahre lang nicht essen konnte und über eine Blutbahn ernährt wurde, die zehn Operationen überstand und heute 200 Kapseln täglich nimmt – und trotzdem auf Podien steht, redet, kämpft und anderen Impfgeschädigten kostenlos Behandlungspläne zur Verfügung stellt.
Das System hat sie zuerst als «Ungeimpfte» ausgeschlossen. Dann als «schwerkranke Patientin, die sowieso demnächst stirbt» abgetan. Freunde, die sich distanzierten. Ärzte, die schwiegen. Ein Staat, der wegschaute. Und Katharina König, die trotzdem lauter wurde. Ihr Befund über die Impfcharge, die sie erhielt – EX8679 – ist dabei von einer Präzision, die jeden nachdenklich stimmen sollte, der noch nachdenklich sein will: Dieselbe Charge wurde dokumentiert in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Hamburg verabreicht. Geografisch verteilt. Strategisch gestreut. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Zufall ist, überlässt man dem geneigten Leser.
Kein Pathologe, so König, habe bisher den Mut gehabt, die Toten aus den Krankenhäusern systematisch auf Impfschäden zu untersuchen. Nicht weil es technisch unmöglich wäre – die Einschärbung ist, wie sie erklärt, eine einfache Untersuchung. Sondern weil niemand die Konsequenzen tragen will. Wer schweigt, macht mit. Das ist ihr Satz. Er sitzt.
Dann Heiko Schöning. Investigativjournalist, der Namen nennt, wo andere Kategorien verwenden. Er beschreibt, was nach Corona als Nächstes anläuft – und es läuft bereits: CARPX, die neue Plattform für ein Bakteriennarrativ, strukturell aufgebaut wie GAVI es für Impfstoffe war. Dieselbe Architektur. Dieselben Akteure. Dieselbe Logik: Private Geldgeber spenden Millionen, Staaten legen Milliarden drauf und am Ende sitzt eine Stiftung mit Immunität vor Strafverfolgung auf dem Geld und auf den Entscheidungen.
GAVI, für alle, die sich die Mühe sparen wollen, nachzuschauen: Eine Impfallianz mit Sitz in Genf, deren Gelände Schweizer Behörden nicht betreten dürfen und deren Mitarbeiter Immunität vor Festnahme geniessen. Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist Völkerrecht, spezifisch ausgehandelt, damit eine private Organisation staatliche Kontrolle nicht fürchten muss. Und die neue Firma «National Resilience»? Direktoren mit CIA-Hintergrund, Milliarden in der Kasse, bestehende Produktionsstätten aufgekauft, neue im Weltmassstab gebaut – für mRNA-Wirkstoffe. Noch vor dem nächsten Narrativ. Noch vor dem nächsten Ausbruch. Noch vor dem nächsten Notfallzulassungsverfahren.
Das alles, während der WHO-Pandemievertrag Ende Mai 2024 an der 77. Weltgesundheitsversammlung in Genf unterzeichnet werden sollte – ein Vertragswerk, das nationale Souveränität in Gesundheitsfragen an eine Organisation überträgt, die zu achtzig Prozent privat finanziert wird und deren grösster Einzelspender kein gewählter Repräsentant eines Landes ist, sondern eine Stiftung. Das Schweizer Parlament hatte, als Reaktion auf Druck aus der Bevölkerung und politischen Bewegungen wie dem Aktionsbündnis Freie Schweiz, immerhin beschlossen, den Vertrag zur Kenntnis nehmen zu müssen – was die Möglichkeit eines Referendums öffnete. Eine der wenigen direktdemokratischen Sicherungen, die in diesem Kontext noch funktionierten.
Professor Stefan Hockertz, Immunologe und seit Jahren unter Beschuss für seine öffentliche Kritik an der Corona-Politik, äusserte seine Wertschätzung für die Schweiz – für jene Schweiz, die noch Meinungsfreiheit ohne Berufsverbot kombinieren kann. Die Formulierung klingt nach Lob, ist aber ein stiller Befund über den Zustand anderer Länder, in denen Ärzte, die das Falsche sagen, ihre Zulassung verlieren.
Dieter Dehm, langjähriger Bundestagsabgeordneter, gab einen Ratschlag, den er aus Jahrzehnten politischer Erfahrung destilliert hatte. Laura Grazioli, ehemalige Grüne Landrätin in Basel-Landschaft, sprach unverblümt über das, was politische Arbeit von innen bedeutet und was sie nicht bedeutet. Thomas Grieder schilderte, was die Blauzungen-Impfung 2008 seinen Kühen angetan hatte – ein Vorbote, den damals niemand ernst nahm.
700 Menschen sassen in Zürich Altstätten und hörten zu. Nicht weil sie Verschwörungstheoretiker sind — ein Begriff, der inzwischen so überdehnt wurde, dass er nur noch die Unfähigkeit seines Verwenders beschreibt, mit dem Inhalt des Gesagten umzugehen. Sondern weil sie Fragen haben, die von den offiziellen Kanälen nicht beantwortet werden.
Katharina König schloss mit einem Satz, der keine Interpretation braucht: Niemand soll still sein.
700 Menschen applaudierten. Die Presse schwieg. Dieses Schweigen sagt alles…
Es gibt eine ungeschriebene Regel im deutschen Medienbetrieb, die selten so offen dokumentiert wird wie in diesem Fall. Die Regel lautet: Satire ist Kunst, wenn das richtige Milieu sie produziert. Satire ist Propaganda, wenn das falsche Milieu sie produziert. Die inhaltliche Qualität, die handwerkliche Präzision, die politische Treffsicherheit – all das ist zweitrangig. Entscheidend ist der Absender.
Willy Kramer, bekannt als Snicklink, Berliner Satiriker, ehemaliger Mitarbeiter von extra 3, mitverantwortlich für die ZDFneo-Cartoonserie «Deutsches Fleisch», also durchaus systemkompatibel einsozialisiert, produzierte einen KI-generierten Clip: Donald Trump singt «Blockade, Blockade» zur Melodie von «Voyage, Voyage». Föhnfrisur, Keyboard, grosse Geste, Achtzigerjahre-Albtraum-Ästhetik. Präzise, komisch, böse. Das, was man gemeinhin als gelungene Satire bezeichnet. Was folgte, war ein Lehrstück.
Internationale Medien griffen den Clip auf. Die iranische Botschaft in Südafrika teilte ihn. Und plötzlich war aus einem deutschen Satirestück ein «globaler Deutungsfall» geworden, wie es in der höflichen Umschreibung heisst. Weniger höflich formuliert: Deutsche Redaktionen schrieben über «Propaganda», mutmassten über «Geschäftsmodelle» und stellten – ohne belastbare Belege, das sei ausdrücklich betont – implizite Nähe zu fremden Interessenräumen her. Weil ein iranisches Botschaftsprofil das Video geteilt hatte.
Halten wir diesen Moment fest. Ein Berliner Satiriker macht einen Witz über Trump. Dieser Witz wird von einer iranischen Botschaft geteilt. Daraus wird – in der Logik des deutschen Qualitätsjournalismus – eine verdächtige Nähe des Satirikers zu iranischen Interessen. Mit derselben Methodik müsste man jeden deutschen Bäcker, dessen Brot je an einen Iraner verkauft wurde, auf Staatsfeindschaft prüfen.
Aber die Logik ist natürlich eine andere. Die Logik ist: Trump darf mit Satire angegriffen werden – das ist Konsens, das ist erwünscht, das gehört zur kulturellen Selbstverständigung des progressiven Milieus. Aber Trump darf nicht auf eine Art angegriffen werden, die zu viral, zu unkontrollierbar, zu grenzüberschreitend wird. Satire, die sich nicht an die Spielregeln des Systems hält – wer darf reden, wer wird eingeladen, wer bekommt die Fördermittel, wer erscheint in den richtigen Sendungen – wird zur Gefahr. Nicht weil sie falsch ist. Sondern weil sie unkontrollierbar ist.
Das Instrument zur Kontrolle ist bekannt: Demonetarisierung. Kramer verlor nach eigenen Angaben auf YouTube die Monetarisierung. Das klingt nach einem technischen Detail. Es ist ein struktureller Übergriff. Wer nicht mehr monetarisieren kann, verliert Reichweite. Wer Reichweite verliert, verliert Produktionsmittel. Wer Produktionsmittel verliert, verschwindet. Das ist kein Zufall, das ist Design. Die Algorithmen sind nicht neutral – sie sind politisch und ihre Politik bevorzugt das Systemkonforme.
Die Frage, die Snicklinks Fall aufwirft, ist deshalb keine Frage über einen einzelnen Clip. Sie ist eine Frage über die Bedingungen, unter denen Satire heute noch existieren kann. Wer darf lachen? Wer darf über Macht spotten? Die Antwort des Systems lautet: Prinzipiell alle – aber nur innerhalb eines Rahmens, der von denselben Institutionen definiert wird, über die man spotten soll. Satire, die diesen Rahmen verlässt, wird nicht verboten. Sie wird demonetarisiert, delegitimiert und mit Andeutungen vergiftet, bis der Urheber entweder verstummt oder marginalisiert ist.
Das Perverse daran: Die lautesten Verteidiger der Satirefreiheit — öffentlich-rechtliche Redaktionen, Kabarettpreiskomitees, Feuilletonisten mit Bundesverdienstkreuz — sind dieselben, die schweigen, wenn ein unabhängiger Satiriker die Ökonomie seiner Arbeit verliert. Weil er nicht aus dem richtigen Milieu kommt. Weil er nicht die richtigen Förderanträge gestellt hat. Weil sein Witz nicht in die erwartete politische Schublade passt.
Dabei ist die Schublade die eigentliche Geschichte. Extra 3 darf Erdogan verhöhnen und bekommt dafür Staatsgelder. Snicklink verhöhnt Trump und wird demonetarisiert. Der Unterschied ist nicht die Qualität der Satire. Der Unterschied ist, wer die Verteilung kontrolliert.
Das ist die eigentliche Pointe dieser Geschichte. Nicht der Trump-Clip. Nicht die iranische Botschaft. Sondern die Tatsache, dass ein einzelner Mensch mit KI-Werkzeugen heute Dinge produzieren kann, für die früher Redaktionen, Fördergremien und Produktionsbudgets nötig waren. Das macht ihn unkontrollierbar. Und das macht ihn verdächtig.
Satire ist willkommen, solange sie kontrolliert werden kann. Sobald sie das nicht mehr ist, heisst sie Propaganda.
Das war schon immer so. Es wird nur gerade besonders sichtbar…
Satire ist erlaubt – solange sie den Richtigen trifft
Man muss es festhalten, bevor die Amnesie wieder einsetzt, die in diesem Land mit einer Zuverlässigkeit wiederkehrt, die jede Zugverbindung beschämt: Es war kein Virus, das zwischen 2020 und 2023 die Gesellschaft in etwas verwandelte, das ihr selbst fremd geworden ist. Viren existieren seit Jahrmillionen. Sie kommen, sie gehen, sie töten die Schwachen, sie verschonen die Starken, sie mutieren ins Harmlose. Das ist ihre Biographie und sie weicht nicht ab. Was abwich, war der Mensch. Oder genauer jene kleine Gruppe von Menschen, die entschieden, dass dieser Virus anders behandelt werden musste als alle vorherigen – anders als die Spanische Grippe, anders als HIV, anders als SARS 1.0, anders als die Schweinegrippe, die 2009 bereits einmal als Generalprobe diente und damals immerhin noch mit einem kläglichen Aufwacheffekt endete, als die bestellten Impfstoffmengen in Lagern vor sich hin schimmelten. Diesmal klappte es besser. Diesmal gab es kein Aufwachen.
Was wir erlebten, war kein medizinisches Ereignis. Es war ein politisches Experiment mit medizinischer Kulisse. Lockdowns, die in keinem Pandemieplan je vorgesehen waren – das RKI hatte sie ausdrücklich als kontraproduktiv eingestuft, wie seine eigenen Protokolle belegen, die ein Whistleblower 2024 veröffentlichte, vier Jahre nach dem Schaden. Maskenpflicht für Kinder in Schulen, obwohl keine Evidenz für deren Wirksamkeit im Alltag existierte und internationale Studien das damals bereits zeigten. Ausgangssperren für Ehepaare nach 22 Uhr, obwohl sie die ganze Nacht nebeneinander schlafen durften. 2G, 3G, Impfpflicht für Pflegekräfte – und all das als Demokratie deklariert, als Solidarität, als Vernunft.
Wer das infrage stellte, war kein Bürger mehr. Er war ein Covidiot. Ein Schwurbler. Ein Gefährder. Und wenn er mit dem Grundgesetz auf die Strasse ging, konnte er sicher sein, dass Polizisten mit Schlagstöcken erschienen, während die Tagesthemen am selben Tag eine Anticoronademonstration als «Rechtsextremisten-Aufmarsch» rahmten — ungeachtet der Familien, Rentner und Ärzte, die dort standen.
Karl Lauterbach erklärte die Impfung für «nebenwirkungsfrei». Das war gelogen. Er wusste es, die EMA wusste es, Pfizer wusste es. Pfizer hatte nach der Zulassung, die auf Basis eines sauberen Verfahrens erteilt worden war, die Produktionsmethode geändert – billiger, schmutziger, profitabler. Die Verunreinigungen wurden intern in eigenen Studien festgestellt. Die Fehlgeburtenrate stieg um über tausend Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Charge. Die EMA gab trotzdem den Stempel. «Notlage» war die Erklärung. In der Logik dieses Systems bedeutet Notlage: Die Spielregeln gelten nicht mehr für jene, die sie aufgestellt haben – nur noch für jene, an denen sie angewendet werden.
Und die Gewinner? Amazon verdoppelte seinen Börsenwert. Pfizer schrieb Rekordgewinne, gleichzeitig von der Haftung freigestellt. BlackRock und Vanguard bauten ihre Positionen in allen krisenrelevanten Sektoren aus. Das Weltwirtschaftsforum sprach von einem «Great Reset» und meinte damit keine Metapher. Bill Gates wurde in den Tagesthemen als Medizinexperte gehandelt – ein Mann ohne Medizinstudium, mit Milliarden in Biontech, mit einer Stiftung, die der WHO mehr Geld gibt als die meisten Mitgliedsstaaten und mit einer Familientradition in «Family Planning», die bis zu zwangssterilisierten Amerikanern reicht und zwar legal, bis in die 1960er.
Die EMA, gegründet nach dem Contergandrama um genau diese Form von Industrie-Aufwand-Optimierung auf Kosten der Patienten zu verhindern, kannte die Geschichte. Sie kannte das Muster. Und sie winkte durch.
Die Medien? Berichteten, was ihnen gesagt wurde, synchron, ohne Abweichung. Der Ethikrat? Formulierte, was die Regierung hören wollte. Die öffentlichrechtlichen Sender? Zeigten die Grafiken der Regierung, luden die Kritiker nicht ein und wenn doch, dann vier gegen einen, mit der klaren dramaturgischen Absicht, sie zu vernichten. Der Querdenker – einst Ehrentitel für Einstein, für Alfred Herrhausen, für jeden, der ausserhalb vorgegebener Strukturen dachte – wurde zum Schimpfwort. Zur Diagnose. Zur Begründung für Berufsverbote, Strafverfahren, soziale Ächtung.
Das ist das eigentliche Vermächtnis dieser Jahre. Nicht der Virus. Der Virus war Anlass. Das Vermächtnis ist die Infrastruktur, die jetzt existiert: die Präzedenz für Grundrechtsaussetzungen, die Normalisierung digitaler Ausschlussmechanismen, die installierte Überwachungsarchitektur, die Akzeptanz staatlicher Willkür als «Fürsorge», und — am giftigsten — die kollektive Amnesie, die jetzt einsetzt, alimentiert von einer Klasse von Politikern, die keinen Untersuchungsausschuss wollen, weil sie nicht vergessen hat, was sie getan hat. Sie wollen nur, dass alle anderen vergessen.
Das Erschütterndste ist nicht, dass das passierte. Erschütternd ist, dass es so leicht ging. Dass Millionen mitmachten. Dass die Nachbarn die Nachbarn meldeten. Dass Ärzte Kollegen denunzierten. Dass Eltern ihre Kinder mit Masken in die Schule schickten und es Fürsorge nannten.
Das Virus hat die Welt nicht verändert. Der Mensch hat sich selbst verändert – und zwar in eine Richtung, die schon einmal in der Geschichte sichtbar war, mit bekanntem Ausgang. Wer das nicht sehen will, hat sich entschieden, es nicht zu sehen. Das ist eine aktive Entscheidung. Und sie hat Konsequenzen…
Nicht das Virus hat die Welt verändert – sondern die, die uns damit terrorisiert haben
2019 war Harald Lesch noch Aufklärer. Vor laufender Kamera, mit erhobenem Zeigefinger und professoralem Gestus, erklärte er der staunenden Öffentlichkeit, was jeder Rohstoffexperte seit Jahren wusste: Batterieautos sind eine Umweltkatastrophe. Lithiumabbau, Kobaltminen, Energiebilanz – Lesch lieferte, sachlich, korrekt, unbequem. Dann stimmte die Kohle ihn um.
Heute dreht Deutschlands beliebtester Wissenschaftspopularist eine Rolle rückwärts, die selbst geübten Zirkusakrobaten Respekt einflössen würde. 180 Grad. Vollständig. Ohne Erklärung, ohne Entschuldigung, ohne auch nur mit der Brillenfassung zu zucken. Das E-Auto? Plötzlich Zukunft. Die Batterie? Plötzlich vertretbar. Die Argumente von 2019? Offenbar im selben Schredder gelandet wie seine Unabhängigkeit.
Lesch ist damit kein Einzelfall – er ist Symptom. Der Wissenschaftsbetrieb hat längst gelernt, dass Fördergelder, Sendezeiten und Preise eine eigentümliche Wirkung auf intellektuelle Überzeugungen entfalten. Wer zahlt, schafft an. Wer anschafft, bekommt einen Professor, der erklärt, warum das alles ganz wunderbar ist. Der Zeigefinger bleibt erhoben. Er zeigt nur noch in die falsche Richtung…
Harald Lesch: Deutschlands flexibelster Wissenschaftsgewissen – zum Marktpreis
Es gibt eine Situation, die das gesamte Narrativ der letzten Jahre in einem einzigen Moment zusammenfasst. Ein jüdischer Student betritt eine pro-israelische Veranstaltung an der Rutgers University, an der auch israelische Soldaten teilnehmen, organisiert von «Students Supporting Israel» — und sagt laut, was er denkt. Er macht auf die Tötung von Journalisten aufmerksam. Auf die Tötung von Kindern. Auf die Tötung von Gesundheitspersonal. Durch die israelische Armee. In Gaza. Er sagt, Israel werde dafür irgendwann zur Rechenschaft gezogen.
Jetzt kommt das Problem. Dieser Student ist Jude. Das bedeutet, der zuverlässigste Reflexhammer des öffentlichen Diskurses – der Vorwurf des Antisemitismus – greift nicht. Man kann ihn nicht als Judenhasser bezeichnen. Man kann ihn nicht als Holocaustleugner einordnen. Man kann ihn nicht wegdiffamieren mit dem Vokabular, das sonst jeden zum Verstummen bringt, der die dokumentierten Opferzahlen aus Gaza laut ausspricht.
Was bleibt? Er ist ein «schlechter Jude». Ein «self-hating Jew». Ein Verräter an der Gemeinschaft. Ein nützlicher Idiot feindlicher Kräfte. Das ist das Repertoire, wenn Dissens aus den eigenen Reihen kommt und die üblichen Werkzeuge versagen.
Dabei tut dieser Student nichts anderes als das, was jeder Journalist, der seinen Beruf ernst nimmt, längst dokumentiert hat: Die israelische Armee hat mehr Journalisten getötet als jeder andere Konflikt der jüngeren Geschichte. Ärzte, Krankenpfleger, Sanitäter wurden beschossen. Kinder sterben in einer Zahl, die selbst UN-Organisationen – nicht bekannt für übermässige Israel-Kritik – als beispiellos bezeichnen.
Das sind keine Behauptungen. Das sind Zahlen. Dokumentiert, verifiziert, von internationalen Organisationen erfasst. Wer das ausspricht, ist kein Antisemit. Wer das ausspricht, ist jemand, der lesen kann. Dieser Student hat das getan, was Zivilcourage bedeutet: Er hat in einem Raum voller Gegenwind das Offensichtliche gesagt. Laut. Auf einer Veranstaltung, auf der israelische Soldaten sassen.
Er wird dafür einen Preis zahlen. Das ist sicher. Soziale Ächtung, institutioneller Druck, das volle Programm. Aber er hat gesprochen. Und das bleibt…
Kein Antisemit, sondern schlimmer: Ein Jude, der die Wahrheit sagt
Hier ist die Botschaft, von einer Transfrau, Lennon genannt, die mit ausbeuterischen sozialen Medien aufgewachsen ist und schwer darunter gelitten hat: Lasst euch nicht von den grossen Technologiekonzernen hinter der Regenbogenflagge verstecken. Die Wahrheit ist: Queere Menschen sind diejenigen, die von diesen Plattformen als Erste im Stich gelassen und zuletzt geschützt werden.
Viele schwule, transsexuelle und queere Jugendliche haben keine unterstützenden Familien und keine Schule, die sie akzeptiert. Digitale Räume erscheinen ihnen oft wie ein Rettungsanker – ein Ort, an dem sie selbst sein können. Leider basieren diese digitalen Räume häufig auf derselben Logik, die einst mit Zigaretten auf Kinder abzielte: Maximale Nutzung, minimale Verantwortung und die Ausbeutung von Verletzlichkeit. Diese Plattformen wurden nicht entwickelt, um queere Menschen zu stärken, sondern um sie abhängig zu machen und zu halten.
Im kürzlich in Los Angeles abgeschlossenen Prozess um Social-Media-Sucht fragte der Anwalt der Kläger, Mark Lanier, den Whistleblower Arturo Béjar von Meta, wie die Facebook-Führung mit dem Problem der «Sucht» umgegangen sei. Béjar antwortete: «Sie haben den Namen geändert» – genauer gesagt, sie nannten es nicht mehr «Sucht», sondern «problematische Nutzung». Er fügte hinzu: «Man durfte nicht darüber sprechen.»
Mit 13 Jahren ist Lennon in die sozialen Medien eingestiegen, genau zu der Zeit, als das iPhone zum Mittelpunkt des Lebens von Jugendlichen wurde. Nach fünf Jahren an einer staatlichen Schule, wo sie wegen ihrer vermeintlichen Weiblichkeit gehänselt wurde, besuchte sie eine Schule für darstellende Künste. Sie wandte sich Instagram, Facebook, Snapchat und YouTube zu – Plattformen, die ihr Zugang zu einer Community ermöglichten, die sie zuvor nie gehabt hatte. Doch das hatte lebensbedrohliche Nebenwirkungen, die sie damals noch nicht absehen konnte.
Online fand Lennon Aufmerksamkeit – zuerst von Kommilitonen, dann von Fremden. Als sie anfing, professionell als Tänzerin zu arbeiten, verfolgten Hunderttausende von Followern jede ihrer Bewegungen. Was sich anfangs wie Bestätigung anfühlte, wurde schnell zum einzigen Bereich, in dem sie ihren Wert sah. Lennon war so sehr damit beschäftigt, wie sie wahrgenommen wurde, dass Authentizität keine Chance hatte.
Irgendwann war es ihr egal, ob die Kommentare lobend oder gemein waren – nur noch die Klicks zählten. Sie fing an, in Toiletten zwischen Vorlesungen und Proben die Kommentare zu aktualisieren, vor dem Schlafengehen zu scrollen und lernte, sich für Algorithmen zu tarnen, die sie nicht verstand. Das Verhalten war zwanghaft. Sie wusste nicht, dass man es «süchtig machendes Design» nennt – sie wusste nur, dass sie nicht aufhören konnte zu scrollen.
Die Jagd nach Bestätigung durch den Algorithmus war nicht das einzige Risiko. Die eigentliche Gefahr lauerte oft in ihren privaten Nachrichten. Erwachsene, die sie nicht kannte, kontaktierten sie mit anzüglichen Nachrichten und Nacktbildern. Sie war erst 13 und verstand noch nicht, was Grooming bedeutete. Ihr fehlten die Worte dafür – sie wusste nur, dass die Aufmerksamkeit, die sie offline nicht fand, online plötzlich da war.
Sie weiss jetzt, dass die Plattformen und ihre Algorithmen sie diesen räuberischen Fremden ausgeliefert und ihnen ihr Profil als Köder für Interaktionen präsentiert haben.
In der Klage in Los Angeles wurde auf interne Metadaten verwiesen, die belegen, dass die Instagram-Funktion «Konten, denen du folgen könntest» aktiv pädophile Erwachsene mit Minderjährigen in Kontakt bringt: «Im Jahr 2023 empfahl dieses Tool erwachsenen Pädophilen‚ fast 2 Millionen Minderjährige in den vergangenen 3 Monaten – und 22 Prozent dieser Empfehlungen führten zu einer Folgeanfrage.»
Die Angestellten warnten die Führungsebene. Diese lehnte eine Systemreform ab und behielt die Regelung bei, nach der Täter – einschliesslich Menschenhändler – erst nach 17 Verwarnungen ihre Konten gesperrt werden.
Die Architektur dieser Plattformen brachte Lennon in Kontakt mit Erwachsenen, die in einem einsamen queeren Kind eine Chance sahen. Da queere Kinder Online-Räume nutzen, um Identität zu finden und zu überleben, sind sie das ideale Produkt: Hoch engagiert, hoch verletzlich und hochprofitabel.
Die grossen Technologiekonzerne behaupten, die Rechte queerer Kinder und Jugendlicher zu verteidigen, indem sie sich gegen Regulierungen wie altersgerechtes Design und Beschränkungen süchtig machender Funktionen wehren. In Wirklichkeit missbrauchen sie uns als Schutzschild, um sich der Verantwortung zu entziehen. Sie instrumentalisieren unsere Abhängigkeit vom Internet, um zu behaupten, jede Schutzmassnahme sei «LGBTQ-feindlich». Sie warnen Gesetzgeber davor, dass der Schutz von Kindern queere Ausdrucksformen auslöschen würde. Das ist eine Lüge – und zwar eine strategische.
In Wirklichkeit schaffen Funktionen, die jungen Menschen schaden – endloses Scrollen, Autoplay, zwanghafte Wiedergabeschleifen, auf Überwachungsdaten basierende Empfehlungssysteme, Einstellungen, die Kinder böswilligen Erwachsenen aussetzen – keine queeren Gemeinschaften. Sie erzeugen Abhängigkeit. Sie begraben ihre Identität in Algorithmen, die auf Empörung, Objektifizierung und Profit optimiert sind.
Die grossen Technologiekonzerne behaupten, die Rechte queerer Jugendlicher zu verteidigen, indem sie sich gegen Regulierungen wie altersgerechtes Design und Beschränkungen süchtig machender Funktionen wehren. In Wirklichkeit benutzen sie uns als Schutzschild, um sich der Verantwortung zu entziehen.
Queere Jugendliche brauchen keine Online-Plattformen, die vorgeben, sie im Rahmen von Pride-Kampagnen zu feiern, sie aber gleichzeitig überproportional häufig ausbeuten und Belästigungen aussetzen. Queere Jugendliche brauchen Plattformen, die ihre Sicherheit und psychische Gesundheit an erste Stelle setzen.
Lennon weiss das, weil sie es selbst erlebt hat. Erst nach einem Jahrzehnt voller Angstzustände, Suchtverhalten, algorithmischer Schädigung, Grooming und Belästigung konnte sie sich endlich von den ausbeuterischen sozialen Medien lösen. Selbst dann schien die Entscheidung unmöglich. Ein Grossteil ihrer Kindheit spielte sich online ab. Die intimsten Momente ihres Lebens – ihre Geschlechtsangleichung, ihre geschlechtsangleichende Operation und ihr Coming-out – wurden zu Content-Quellen. Das ist die Grausamkeit dieser Plattformen: Sie lehren einen, Sichtbarkeit mit Sicherheit, Interaktion mit Zugehörigkeit und Ausbeutung mit Verbundenheit gleichzusetzen.
Regulierung ist keine Bedrohung für queere Ausdrucksformen, sondern eine Voraussetzung für queere Sicherheit. Sie wird nicht alle Probleme lösen, aber sie wird das Erste und Wichtigste bewirken: Sie wird die Unternehmen, die von der Aufmerksamkeit profitieren, dazu zwingen, endlich Verantwortung für den angerichteten Schaden zu übernehmen.
Es gibt Momente, in denen die politische Klasse so unverhohlen auftritt, dass selbst geübte Zyniker kurz innehalten müssen. Nicht aus Empörung – Empörung setzt eine gewisse Überraschung voraus, und die ist längst verbraucht. Sondern aus einer Art fassungsloser Bewunderung für die Chuzpe, mit der Menschen, die noch nie einen Franken selbst verdient haben, über die Ausgabe von Billionen anderer Leute Geld abstimmen.
Das EU-Parlament hat soeben über den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 abgestimmt. Ursula von der Leyen hatte 1,8 Billionen Euro vorgeschlagen. 1,8 Billionen. Eine Zahl, bei der jeder normale Mensch einen Moment braucht, um die Nullen zu zählen. Das Parlament – jene Institution, die sich als direkte Interessenvertretung der europäischen Bürger versteht und damit eine der dreistesten Selbstbeschreibungen der politischen Geschichte liefert – fand das ungenügend.
Ungenügend.
Die konservativ-sozialdemokratisch-liberal-grüne Einheitsmehrheit, also jenes muntere Kartell der scheinbaren Gegensätze, das sich bei grundlegenden Fragen stets zu einem einzigen, einheitlichen Ja zusammenfindet, votierte für 2 Billionen. Zehn Prozent mehr, als von der Leyen beantragt hatte. Zweihundert Milliarden obendrauf, weil 1,8 Billionen nun mal «die drängendsten Probleme unserer Zeit» nicht zu lösen vermögen.
Man muss das kurz sacken lassen. Dieselben Institutionen, dieselben Personen, dieselben politischen Familien, die Europa in den vergangenen zehn Jahren systematisch deindustrialisiert, die Energiepreise ins Unbezahlbare getrieben, die Inflation befeuert, den Mittelstand ruiniert und das Vertrauen der Bevölkerung in demokratische Institutionen auf historische Tiefstände gebracht haben – diese Leute erklären, dass sie für die Behebung der Folgen ihrer eigenen Fehlentscheidungen zusätzliche 200 Milliarden Euro benötigen.
Das ist nicht Ironie. Das ist ein Geschäftsmodell.
Wohin fliesst das Geld? Klima – jene Kategorie, unter der sich alles verstecken lässt, was keiner genaueren Begründung standhält. Ukraine – womit nicht die ukrainische Bevölkerung gemeint ist, sondern die Rüstungsindustrie, die von diesem Krieg profitiert und zufällig dieselben Lobbyisten beschäftigt, die in Brüsseler Korridoren Tee trinken. Und «Wettbewerbsfähigkeit» – das Wort, das in EU-Dokumenten immer dann auftaucht, wenn Grosskonzerne Subventionen erhalten sollen, die man dem Bürger gegenüber nicht direkt als das benennen kann, was sie sind.
Von der Leyen selbst ist in diesem Kontext eine Figur von fast literarischer Konsequenz. Ihre SMS-Korrespondenz mit Pfizer-CEO Albert Bourla über Impfstoffverträge im Wert von Milliarden wurde auf Anordnung des Europäischen Gerichtshofs als transparent offenlegungspflichtig erklärt — woraufhin die Kommission erklärte, die Nachrichten seien nicht mehr auffindbar. Verschwunden. Weg. Als hätte ein Handy nicht die Funktion der Datensicherung, die inzwischen selbst Grossmütter mit Smartphones nutzen.
Das EU-Gericht nannte das «rechtswidrig». Von der Leyen wurde dennoch wiedergewählt. Wer nach einer Begründung für diesen Widerspruch sucht, findet sie in der Grundstruktur des Systems: Wer die Milliarden verteilt, wird von jenen gewählt, die an der Verteilung teilhaben. Das ist kein Fehler im System. Das ist das System.
Woher kommen die 2 Billionen? Von den Steuerzahlern – direkt, durch Beiträge der Mitgliedsstaaten. Indirekt, durch Inflation, die das Geld entwertet, das der Bürger spart. Und durch Verzicht, wie es im Ausgangstext korrekt formuliert wird – denn jeder Euro, der in Brüssel ausgegeben wird, ist ein Euro, der für Schulen, Spitäler, Infrastruktur, Renten oder schlicht für das eigene Leben nicht zur Verfügung steht.
Das Politico-Magazin, Sprachrohr des transatlantischen Grosskapitals und von Axel Springer mitfinanziert, feierte das Votum in einem Podcast mit dem Satz: «We’re going to be spending those trillies, baby.» Auf Deutsch: Wir geben diese Billionen aus, Baby. Mit dem enthusiastischen Tonfall eines Influencers, der gerade auf Firmenkosten eine Reise nach Bali antritt.
Dieser Satz ist das ehrlichste Statement, das aus dem Brüsseler Milieu je über das EU-Budget gemacht wurde. Nicht weil er zynisch ist – Zynismus setzt eine gewisse Selbstwahrnehmung voraus. Sondern weil er vollständig authentisch ist. Diese Leute empfinden es tatsächlich als Freude, Billionen auszugeben. Und warum auch nicht? Es ist nicht ihr Geld. Es ist Deines.
Man könnte an dieser Stelle auf die Kontrollmechanismen hinweisen, die sicherstellen sollen, dass EU-Gelder zweckgemäss eingesetzt werden. Der Europäische Rechnungshof – jene Behörde, die seit Jahrzehnten jährlich Berichte vorlegt, in denen sie Milliardenmissbrauch dokumentiert, ohne dass irgendeine Konsequenz folgt. Die Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF, die Verfahren eröffnet, die sich über Jahre hinziehen, während die Beschuldigten weiter im Amt sind. Die Transparenzregister, in die Lobbyisten sich eintragen müssen und die so gestaltet sind, dass die Einträge so wenig aussagen wie möglich.
Das ist das Kontrollsystem. 2 Billionen Euro, überwacht von Institutionen, die strukturell nicht in der Lage oder nicht willens sind, wirksame Kontrolle auszuüben – und die von denselben politischen Mehrheiten mit Personal bestückt werden, die auch den Haushalt beschliessen.
Was tun? Die Frage stellt sich jedes Mal neu und die Antwort darauf ist jeweils unbefriedigender als die vorige. Nationalstaaten, die aus dem Mechanismus aussteigen wollen, werden unter wirtschaftlichen Druck gesetzt. Parteien, die das Modell grundsätzlich infrage stellen, werden als Populisten, Extremisten oder Putinversteher eingeordnet. Bürger, die protestieren, werden registriert.
Die spinnen, die EU-ler. Aber sie spinnen mit System, mit Kontinuität und mit deinem Geld.
Das Einzige, was sie wirklich fürchten, ist das Aufhören des Zahlens. Dafür gibt es noch keine Abstimmung…
Es gibt Momente, die keine Erklärung brauchen. Einen davon lieferte eine namenlose Gebärdensprachdolmetscherin im ukrainischen Fernsehen, während Wolodymyr Selenskyj gerade wieder einmal über die wirtschaftlichen Erfolge seines Landes sprach. Wirtschaftliche Erfolge. Der Ukraine. Unter Selenskyj.
Während der Mann im olivgrünen Pullover also seine Erfolgsbilanz vortrug – in einem Land, in dem laut Transparency International die Korruption seit Jahren auf Weltklasseniveau operiert, in dem Oligarchenstrukturen unter Kriegsrecht munter weiter gedeihen, in dem Milliarden an westlicher Hilfe in Kanäle fliessen, die niemand so genau benennen möchte – formten sich die Hände der Dolmetscherin zu einem einzigen, klaren Begriff.
Lügner.
Dann hielt sie ein Blatt Papier in die Kamera. «Sie werden belogen.»
Nach wenigen Sekunden war sie aus dem Bild verschwunden. Schnitt. Weg. Als hätte sie nie existiert. Das ist, in seiner komprimierten Form, das vollständige politische Programm des Systems Selenskyj: Reden über Erfolge, Schweigen über Realitäten, Entfernen von Störenfrieden. Wiederholen.
Das Bemerkenswerte ist nicht, dass eine Frau den Mut hatte, das Offensichtliche zu sagen. Das Bemerkenswerte ist, dass sie es auf einem staatlichen Sender tat, in Echtzeit und die Reaktion des Systems – sofortiges Entfernen, kein weiterer Kommentar – so reflexhaft und geübt wirkte, als wäre das ein eingeübter Ablauf. Wer weiss, vielleicht ist er das.
Selenskyj, der Mann, dem der Westen Milliarden überweist, dem NATO-Generäle die Hand schütteln und für den Staatschefs Sondersitzungen einberufen, wird von einer Gebärdensprachdolmetscherin in drei Sekunden präziser charakterisiert als durch drei Jahre investigativen Journalismus westlicher Leitmedien.
Die Dolmetscherin hat ihren Job verloren. Selenskyj hat seinen behalten.
Das ist die Zusammenfassung des Zustands, in dem wir uns befinden: Die Ehrlichen verschwinden aus dem Bild. Die Lügner bleiben drin.
Und der Westen applaudiert weiter…
Die Heldin ohne Namen: Sie übersetzte Selenskyj – und sagte dabei die Wahrheit
Man muss der Fedpol-Direktorin Eva Wildi-Cortés eines lassen, sie hat das Video-Statement mit bemerkenswerter Beherrschung aufgenommen. «Das macht ganz Fedpol und mich persönlich betroffen», erklärte sie in die Kamera, während im Hintergrund die Frage brannte, wie lange ein Beamter ihrer Behörde vertrauliche Daten an die organisierte Kriminalität verkauft hat, ohne dass irgendjemand es bemerkte. Betroffen. Das Wort der Stunde. Das Wort, das immer dann kommt, wenn jemand keine Antworten hat, aber trotzdem etwas sagen muss.
Die Fakten sind präzise und deshalb umso beunruhigender: Im Bundessicherheitsdienst des Bundesamts für Polizei – also in jener Abteilung, die sich um die Sicherheit von Bundesräten, Botschaften und sensiblen staatlichen Einrichtungen kümmert – sass ein Maulwurf. Nicht in der Poststelle. Nicht in der IT-Supportabteilung. Im Bundessicherheitsdienst. Er verkaufte vertrauliche Informationen. An die organisierte Kriminalität. Sechs Festnahmen total, zwölf Hausdurchsuchungen in Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Frankreich und Deutschland. Ein internationales Netzwerk, versorgt aus der Mitte des Schweizer Sicherheitsapparats.
«Erste Erkenntnisse deuten auf eine Zusammenarbeit mit der Organisierten Kriminalität hin», musste die Direktorin feststellen. Erste Erkenntnisse. Man fragt sich unwillkürlich, auf welche späteren Erkenntnisse man sich noch gefasst machen darf. Nun wäre das alles schon schlimm genug, wenn Fedpol eine Behörde wie jede andere wäre – zuständig für Jagdlizenzen oder Gewerbeanmeldungen. Ist es aber nicht. Fedpol verwaltet unter anderem Passdaten. Reiseausweise. Biometrische Informationen. Und – man erlaube an dieser Stelle einen kurzen Moment der stillen Betrachtung – Fedpol ist eine der Schlüsselbehörden für die Einführung der e-ID, jener digitalen Identität, die die Schweiz ihren Bürgerinnen und Bürgern als sicheres, modernes und vertrauenswürdiges Instrument der Zukunft verkauft.
Sicher. Modern. Vertrauenswürdig.
Ein Beamter, der Daten an die organisierte Kriminalität verkauft, hat in einer Behörde gesessen, der man in absehbarer Zeit die digitale Identität der gesamten Bevölkerung anvertrauen will. Das ist keine Pointe. Das ist der Sachverhalt.
Man kann sich vorstellen, welche Daten für organisierte Kriminelle besonders wertvoll sind: Reisepassnummern, die für gefälschte Dokumente gebraucht werden. Personendaten, die Identitätsdiebstahl ermöglichen. Bewegungsprofile, Sicherheitsprotokoll, Informationen über Schutzmassnahmen. All das liegt in jenem System, in das ein Mann mit Kriminellen im Rücken jahrelang – oder wochenlang, oder monatelang, das weiss man noch nicht – Einblick hatte.
Die offizielle Reaktion ist ein Lehrstück in institutioneller Schadensbegrenzung. Man ist betroffen. Man arbeitet eng mit der Bundesanwaltschaft zusammen. Man hat interne Massnahmen eingeleitet. Man wird Schlüsse ziehen. Man nimmt das sehr ernst. Das ist der Standardablauf. Er funktioniert in dem Sinne, dass die Schlagzeilen nach einigen Wochen verschwinden und das institutionelle Selbstbild unbeschädigt weiter existiert. Die Behörde macht weiter, der nächste Bericht wird veröffentlicht, die Parlamentsdebatte bleibt moderat und irgendwann wird die e-ID eingeführt – weil sie ja ohnehin kommen soll und weil ein einzelner Maulwurf kein Grund ist, das grosse Digitalisierungsprojekt zu hinterfragen.
Doch genau das ist die eigentliche Frage, die gestellt werden müsste, aber nicht gestellt wird: Wie kann eine Behörde, die sich als Hüterin sensibelster staatlicher Sicherheitsinfrastruktur versteht, einen Mitarbeiter im Bundessicherheitsdienst nicht bemerken, der für die organisierte Kriminalität arbeitet? Welche internen Kontrollmechanismen existieren und warum haben sie versagt? Wer führte die Sicherheitsüberprüfungen durch – und mit welchem Resultat? Und wie lange lief dieses Arrangement, bevor es auffiel?
Diese Fragen sind unbequem. Sie stellen nicht nur einen Einzeltäter infrage, sondern die Struktur, in der er tätig war. Und Strukturfragen sind in der Schweizer Behördenlogik traditionell unerwünschter als Personenfragen – denn eine Person kann man verhaften, eine Struktur muss man reformieren und Reformen sind mühsam, teuer und politisch unangenehm.
Währenddessen macht die Beamtenkorruption in der Schweiz Fortschritte, die man im internationalen Vergleich mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und düsterer Anerkennung betrachten muss. Die EU gilt seit Jahrzehnten als Mahnbild für bürokratische Selbstbedienung und institutionelle Porösität. Dass die Schweiz – das Land der stabilen Verhältnisse, des beamteten Anstands, des guten Haushalts und des geordneten Gemeinwesens – im Eilzugstempo aufzuholen scheint, ist nicht nur ein Nachrichtendetail. Es ist eine Zustandsbeschreibung.
Der gute Dorfpolizist, der mit Hausverstand und persönlicher Integrität seinen Dienst tat und dabei die Menschen kannte, deren Sicherheit er schützte – er ist nicht plötzlich verschwunden. Er wurde ersetzt. Durch Strukturen, die gross genug sind, dass der Einzelne darin unsichtbar wird. Durch Systeme, in denen Loyalität zur Institution nicht durch persönliche Bindung, sondern durch bürokratische Prozesse sichergestellt werden soll. Durch Apparate, die so komplex sind, dass niemand mehr den Überblick hat – und Komplexität bekanntlich der beste Freund jener ist, die im Verborgenen agieren.
Das Vertrauen in die Behörde ist weg. Nicht beschädigt – weg. Und Vertrauen ist wie Porzellan: Man kann es reparieren, aber die Bruchstellen bleiben sichtbar. Der Maulwurf hat nicht nur Daten verkauft. Er hat die Grundlage verkauft, auf der ein Rechtsstaat steht: Die Überzeugung, dass jene, denen man Macht und Zugang übergibt, dieses Vertrauen nicht missbrauchen.
Nun soll dieselbe Institution die e-ID verwalten. Die digitale Identität. Den Schlüssel zu allem. Betroffen. Das Wort reicht nicht…
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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