Der Film vom Zürcher Kameramann Pascal Walder wurde in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht und von Beat Soler mit stimmungsvoller Musik unterlegt. Der Wüstenplanet wurde in einem Bergwerk im Ruhrpott nachgestellt. In einer sehr aufwendigen Postproduktion wurde fast alles ausser dem Schauspieler retuschiert. Als «witzigen Mittelfinger an die Arroganz der Menschheit» will der Regisseur, der Walliser Anthony Vouardoux, seinen Kurzfilm verstanden wissen. Er hat 2002 sein Filmstudium an der Ecole Cantonale d’Art de Lausanne abgeschlossen. Er lebt und arbeitet in Berlin als freier Regisseur. Mit seinem Werk «Yuri Lennon’s Landing on Alpha 46» präsentiert er einem grossartigen Mix aus Science Fiction und Western, mit vielen Zitaten und Anspielungen aus der Filmgeschichte. Der langsam vorangehende und atmosphärisch dichte Kurzfilm birgt eine überraschende und paradoxe Pointe.
Captain Yuri Lennon wird auf den Jupitermond Alpha 46 entsandt, um dort die Quelle der auf der Erde empfangenen Signale ausfindig zu machen. Mit einem Lied auf den Lippen steigt der Kosmonaut aus seinem Raumschiff und wandelt über den Wüstenplaneten: «I’m a poor lonesome cowboy, far away from home…» Seiner Heimat, der Erde, kommt er aber schneller näher, als ihm lieb ist. Und irgendwann kann ihm auch sein ständiger Begleiter Dan, die Stimme in seinem Ohr, mit dem er via Funk verbunden ist, nicht mehr helfen.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








