Um Pythagoras zu zitieren: Auch ein kleiner Stein – achtlos fortgetreten – erzeugt eine Schwingung, die im ganzen Universum widerhallt. Der Komponist und Trompeter Markus Stockhausen ist sich sicher: Ein Ton, ein Klang, eine Idee, ein ernsthaftes Gefühl, ein guter Wille, eine positive Richtung, eine klare Vision kann die Welt bedeuten. «Sei dir deines schöpferischen Potentials bewusst und erschaffe die Realität, die du dir wünscht, das sollte uns Menschen wirklich klar werden», so der Musiker. «Denn wir haben eine Macht… sie ist bescheiden, aber sie ist da. Wenn wir sie nicht nutzen, ergreifen sie andere.»
Seine Rolle in all dem gesellschaftlichen Tumult beschreibt Markus Stockhausen ebenfalls bescheiden als ein «Sandkorn in einem riesigen Getriebe», das nicht anders kann, als den Mund aufzumachen, wenn das Barometer des Unrechts anschwillt. Im Gespräch mit mir redet er über die Angst als Schlüsselfaktor zur Beherrschung einer Gesellschaft, den Missbrauch der Wissenschaft(ler), freiheitliche Musik, die einen Bewusstseinswandel anstossen kann und uns in einen Gefühlsraum transportiert, der es einem ermöglicht, sich zu spüren, sowie über die Sehnsucht nach dem echten Leben: «Live ist durch nichts zu ersetzen, da schwingt etwas anderes, das das Internet nie ersetzen kann!»

«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








