Um Pythagoras zu zitieren: Auch ein kleiner Stein – achtlos fortgetreten – erzeugt eine Schwingung, die im ganzen Universum widerhallt. Der Komponist und Trompeter Markus Stockhausen ist sich sicher: Ein Ton, ein Klang, eine Idee, ein ernsthaftes Gefühl, ein guter Wille, eine positive Richtung, eine klare Vision kann die Welt bedeuten. «Sei dir deines schöpferischen Potentials bewusst und erschaffe die Realität, die du dir wünscht, das sollte uns Menschen wirklich klar werden», so der Musiker. «Denn wir haben eine Macht… sie ist bescheiden, aber sie ist da. Wenn wir sie nicht nutzen, ergreifen sie andere.»

Seine Rolle in all dem gesellschaftlichen Tumult beschreibt Markus Stockhausen ebenfalls bescheiden als ein «Sandkorn in einem riesigen Getriebe», das nicht anders kann, als den Mund aufzumachen, wenn das Barometer des Unrechts anschwillt. Im Gespräch mit mir redet er über die Angst als Schlüsselfaktor zur Beherrschung einer Gesellschaft, den Missbrauch der Wissenschaft(ler), freiheitliche Musik, die einen Bewusstseinswandel anstossen kann und uns in einen Gefühlsraum transportiert, der es einem ermöglicht, sich zu spüren, sowie über die Sehnsucht nach dem echten Leben: «Live ist durch nichts zu ersetzen, da schwingt etwas anderes, das das Internet nie ersetzen kann!»

Wir haben eine Macht! | Markus Stockhausen im Gespräch
Wir haben eine Macht! | Markus Stockhausen im Gespräch

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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